Juli 12, 2009

David Schumann


Lesenswertes Interview mit David Schumann, dessen Geschichte mir jedenfalls vorher schonmal irgendwie begegnet ist.
Das was er schildert deckt sich jedenfalls sehr mit dem bisschen was ich hier bisher wahrgenommen habe. Vor allem der Punkt mit dem Assimilieren von amerikanischer Musik und dem Verlorengehen von Authenzität.
(Und neidisch bin ich auch, ja.)

Nachtrag: Und ein Galore-Interview gibt es auch.

Wie wichtig ist bei diesem Bemühen [Integration] die Sprache?
Sie ist das A und O. Englisch spricht kaum jemand so gut, dass man ein wirklich substanzielles Gespräch führen könnte. Wenn du nicht bereit bist, dich durch die Schriftzeichen und Sprachregeln zu kämpfen, bleibst du in deiner Enklave bis zum Rückflug. So geht es vielen der amerikanischen GIs, die in Japan stationiert sind: Sie führen ein Parallelleben, sauber und glatt an der japanischen Kultur vorbei. Als ich nach Tokio kam, wollte ich daher diesen Umweg über in Japan lebende Ausländer gar nicht erst gehen – ich habe direkt versucht, mit Japanern ins Gespräch zu kommen.


Oh, ich mag den Typen.