Dezember 07, 2009

Going Global

Nachdem ich bereits für ein Mini-Statement als "Global Employee" im CSR-Report interviewt wurde, bin ich unlängst sogar etwas prominenter im internen "Global Magazine" gefeatured, auch hier inhaltlich nahe am Nullpunkt.

Außerdem wurde ich von dem Japaner, der mich damals nach Japan holte - er ist inzwischen Präsident der kanadischen Niederlassung - gebeten ein einseitiges "So geht es mir in Japan"-Statement für seine wöchentliche "President's Message" zu schreiben, was ich gerne tat, denn mittlerweile kann ich bei solchen Fragen schon auf Autopilot schalten.
Er möchte wohl seine Mitarbeiter ermutigen über diese Möglichkeit nachzudenken, obwohl sie derzeit noch ziemlich hypothetisch ist (im Gegensatz zu den japanischen Mitarbeitern gibt es für Nicht-Japaner kein Arbeiten-im-Ausland-"Programm" bei dem sie sich bewerben könnte).
Ich bekam eine e-Mail von einem Kanadier der in der Hotline arbeitet, und er erkundigte sich ob ich denn Japanisch spräche ("Nicht wirklich."), was für offenen Stellen es eigentlich gäbe ("Puh, kein Plan, theoretisch aber ständig welche, weil ja auch Japaner ins Ausland wechseln.") und ob mein Gehalt hier dasselbe wäre wie in Deutschland, was ja irgendwie gemein wäre ("Ist nicht dasselbe, da gibt's eine ziemlich umfangreiche Umrechnung bei der man am Ende gefühlt deutlich besser dasteht.").

Das war es auch schon mit den Prominenzbegleiterscheinungen.
Um der Unglamurösität noch die Krone aufzusetzen wurde die nächste Bandprobe jetzt auf Mitte Januar verschoben. Brauche neues Projekt, dringend.

P.S. Konzertkalender-Update:
14.03. Dirty Projectors (!)
24.03. 65 days of static