<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167</id><updated>2012-01-26T20:41:49.383+09:00</updated><title type='text'>We Need  A Vacancy.</title><subtitle type='html'>Blog Party</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>165</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-2953760580836283350</id><published>2009-12-10T21:58:00.005+09:00</published><updated>2009-12-10T22:06:52.735+09:00</updated><title type='text'>Blogbegleitkarte</title><content type='html'>Für diejenigen, die gerne irgendwie geographisch einordnen können wollen, was ich hier so treibe, hier nun die praktische Blogbegleitkarte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://quikmaps.com/ext2/125070?t=1&amp;ln=0&amp;sn=1&amp;zb=0&amp;d=1&amp;o=0&amp;lat=35.60371874069731&amp;lng=139.5703125&amp;zl=7&amp;mt=0" frameborder="0" scrolling="no" width="453" height="361" marginwidth="0" marginheight="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nachdem ich ewig bei den Googlemaps-Tools nach Möglichkeiten suchte, Karten zu beschriften, wurde ich bei &lt;a href="http://www.quikmaps.com/"&gt;quikmaps&lt;/a&gt; fündig. Perfekt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-2953760580836283350?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/2953760580836283350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=2953760580836283350' title='24 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2953760580836283350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2953760580836283350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/12/blogbegleitkarte.html' title='Blogbegleitkarte'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>24</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-4748176261531068100</id><published>2009-12-10T21:10:00.004+09:00</published><updated>2009-12-11T08:45:52.760+09:00</updated><title type='text'>Jiro und Yuuki</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ann und ich waren vor circa einem Monat bei Jiro eingeladen, einem Kollegen in meinem Alter den ich beim - inzwischen monatlichen - Futsal kennenlernte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch etwas Vorgeschichte:&lt;br /&gt;Anlässlich meines Geburtstags wollte ich spontan Kollegen zur obligatorischem Ess- und Trinktreffen in irgendeiner angemessen  stylischen Izakaya einladen. "Einladen" heißt hier allerdings, dass trotzdem die Kosten geteilt werden. Wenn man Japaner nicht in mittelschwere Gewissensbredouillen bringen will, sollte man die Kosten nur als Vorgesetzter übernehmen, auch Geburtstage sind da keine Ausnahme, und wenn dann eher in dem Sinne, dass man von seinen Gästen eingeladen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Relativ schnell wurde mir klar, dass ich die Grenze der einzuladenden sehr eng oder ziemlich weit setzen müsste. Ich lud schließlich nach einigem Gehadere ca. 15 Leute ein, darunter einige Leute vom Futsal, die komplette Band, meine näheren Kollegen und noch ein paar ausgesuchte Leute (Zizi schloß ich guten Gewissens aus, denn sie wäre - außer Ann - die einzige Frau gewesen).&lt;br /&gt;Ich schrieb die Mail zwei Tage vor dem Treffen und das scheint hier wohl deutlich zu spontan zu sein. Es hagelte bedauernde Absagen, und letztendlich kamen nur Muto-san und Jiro.&lt;br /&gt;Wir landeten nach dem Essen in der Izakaya (deren &lt;a href="http://r.gnavi.co.jp/g600117/%20"&gt;Innenarchitektur&lt;/a&gt; mich wie schon häufig aus den Socken haute) erst in einem Gamecenter wo wir uns vor einen Purikura-Fotoautomaten (mit anschließender unglaublich kitschiger und kindischer Bild-Dekoration am Bildschirm) schwangen und schließlich zum Karaoke, wo meine Stimme völlig absoff. Mir war nie bewusst, dass ich selbst zu mittleren Tonlagen so unfähig war.&lt;br /&gt;Wir hatten das Programm "Versuchen beim Essen zu Betrinken, dann ab in die Nacht und irgendwie in Karaoke-Bar landen" zu schnell durchgezogen und merkten vom Alkohol so gut wie nichts. Bei einem seiner Lieblingslieder fing Jiro plötzlich an, in unserem winzigen Karaoke-Kabuff herumzuspringen und forderte uns auf mitzumachen, was bei unzulänglichem Pegel zu einer unangenehm gezwungenen Angelegenheit wurde.&lt;br /&gt;In die Nacht waren scheinbar mehrere wichtige Bahnlinien ausgefallen und immer mehr Züge verspäteten sich oder wurden gestrichen. Unglaublich, wieviele Menschen in eine Bahn passen. Und wie locker alle dabei bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Tage später bekamen wir von Jiro also eine Einladung zu seiner "House Party" bei dem u.a. ein "super Gitarrist" kommen solle. Solche Begeisterungsäußerungen kann ich nach wie vor nicht einschätzen. Ich ging von einem mittelfitten Gitarristen aus, der bekannte Lieder einigermaßen annehmbar nachspielen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich holte Ann am Samstag bei Shibuya-Crossing in der Nähe ihrer Sprachschule ab, wo sie in einer Englisch-Lehrerin dabei assistierte eine Diskussionsrunde mit Japanern über "Tod am Arbeitsplatz" zu führen. Laut Ann konnte man die Meinung der Teilnehmer in etwa folgendermaßen zusammenfassen:&lt;br /&gt;- Das wär ja schon nicht so gut, sei aber von den Medien gehypt. ("Bestimmt haben die Verstorbenen Krankheiten verschwiegen.")&lt;br /&gt;- Man selber müsse ja auch soviel arbeiten und könne z.B. keinen Urlaub machen. ("...denn sonst würde ja niemand die Arbeit machen.")&lt;br /&gt;Hätte ja gerne gefragt, ob sie denken, dass in anderen Ländern weniger zu tun wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ann und ich fuhren also zu Jiro nach Hatsudai, einem relativ ruhigen Wohnviertel in Gehweite von Shinjuku. Jiro holte uns von der Station ab und wir gingen durch das Viertel, über dem man die Skyline von Shinjuku thronen sehen konnte. Der Anblick dieser Wolkenkratzer in näherer Umgebung ist immer noch etwas, bei dem mein Herz eine kleinen Hüpfer macht, vor beim Blick zwischen den niedrigen Wohnhäusern hindurch.&lt;br /&gt;Jiro teilte mit, dass er ebenfalls viele Absagen bekommen hätte und nur Yuuki - der Gitarrist - da sei. (Yuki ist ein Mädchenname, Yuuki ein Jungenname. Gut, dafür haben wir Alexander/Alexandra).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yuuki spielte gedankenverloren auf seiner Gitarre als wir hereinkamen und begrüßte uns auf für einen Japaner relativ unaufgeregte Art und Weise (ich meine es war ein leichtes Nicken). Während wir in Jiros kleiner Wohnküche (die er sich mit einem Mitbewohner teilte) Platz nahmen spielte er stoisch weiter. Ich hätte ihn vermutlich etwas unsympathisch gefunden, hätte Jiro vorher nicht gesagt dass Yuuki eine Reise von Alaska bis an die Südspitze Argentiniens per Fahrrad gemacht hätte, was jedes andere Gefühl nur mit tiefstem Respekt überbügelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yuuki spielte auf Aufforderung von Jiro nun eines seiner Lieder. Ich kann mit tiefster Überzeugung sagen, dass ich sowas noch nicht gesehen habe. Er vermischte so ziemlich alle Griff-, Zupf- und Anschlag-Techniken die man sich vorstellen (und nicht vorstellen) konnte und macht daraus eine Mischung aus spanischem und japanischem Instrumental. Und obwohl ich sonst um alles was irgendwie nach "World Music" klingt einen großen Bogen machen würe (sorry Rodrigo y Gabriela), war das hier technisch sau-beeindruckend und gar nicht mal so übel. Ich bin nur furchtbar schlecht darin, das glaubwürdig zu zeigen. "Äh, that was awesome." sagte ich, mich zwecklos darum bemühend die angemessene Emotion in die Stimme zu legen.&lt;br /&gt;Jiro hetzte währenddessen in seiner Kochnische herum, brut Fisch und kochte Kohlsuppe für uns.&lt;br /&gt;Ich fragte Yuuki was seine Einflüsse seien und er erzählte, dass er ein Jahr lang in Spanien lebte wo er in einer Flamenco-Schule seine Gitarrenskills erlangte. Auf meine Frage wie er seine Lieder schreiben würde, antwortete er esotherisch. Er sei auf seiner Reise durch Amerika so vielen Extremsituation ausgesetzt gewesen, dass nun für ihn alles flach erscheint und es sehr schwierig ist, einen Punkt der "Vollkommenheit" zu erreichen, aber dann könne er schreiben.&lt;br /&gt;Zum Beispiel sei er in Kolumbien beim Zelten von Guerilla-Kriegern mit Maschinenpistolen ausgeraubt worden und in Alaska hätten Bären vor seinem Zelt gekämpft. Ich ging davon aus, dass er Jon Stewart nicht kennt und unterdrückte es, "Wow..... sometimes when I travel, I get diorrhea." zu sagen.&lt;br /&gt;Jiro zeigte uns die Ausgabe 10 seines kleinen selbstherausgegebenen Info-Flyers "&lt;a href="http://www.tabismile.com/"&gt;Tabismile&lt;/a&gt;", in dem er zweisprachig beeindruckende Reisegeschichten wie die von Yuuki unter die Leute brachte. Er erklärte, es wäre für ihn die Möglichkeit der Selbstwirklichung, die er als Buchhalter in der Firma nun nicht unbedingt habe.  Ich war ziemlich angetan von seinem schlichten Drang, diese Geschichten zu verbreiten, und mal wieder kam es für mich ziemlich überraschend wenn ein Japaner plötzlich etwas von seinen "echten Hobbies" erzählt.  Allgemein offenbarte er eine ziemlich feinfühlige Seite, die sich auf seiner Website zeigt: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Theme of Tabismile is "Traveling and Society". We continue to focus on person contribute to society and great traveler. Then I promise you bring big smiles to you."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Es zeigt mir immer wieder wie wenig ich die Menschen hier kenne und einschätzen kann, selbst wenn wir scheinbar ähnlich ticken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yuuki spielte schließlich sein Lied "Zen", zu dem Jiro eine Meditationspose einnahm und die Augen schloss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor wir gingen kaufte ich die CD, zugegebenermaßen zum Teil aus dem Grund, das ich es sonst als unhöflich empfunden hätte, nicht unwesentlich aber auch deswegen, weil es ein willkommenes Erinnerungsstück war. Yuukis große Freude darüber ließ mich dann aber wieder zweifeln. (Das Gypsy Kings Cover hätte allerdings definitiv nicht sein müssen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier jedenfalls das Lied "Standing in the Small World", das anfangs zwar leider etwas nach den unschöneren Teilen von Final Fantasy Soundtracks (Küstenstädte etc.) klingt, dann aber  aber auf recht supere Weise so weit durchdreht, wie es diese Art Musik zulässt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=9695863-0ea"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=9695863-0ea" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-4748176261531068100?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/4748176261531068100/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=4748176261531068100' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4748176261531068100'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4748176261531068100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/12/jiro-und-yuuki.html' title='Jiro und Yuuki'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-1060418476854934601</id><published>2009-12-07T15:55:00.009+09:00</published><updated>2009-12-07T16:51:01.325+09:00</updated><title type='text'>Going Global</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Nachdem ich bereits für ein Mini-Statement als "Global Employee" im CSR-Report interviewt wurde, bin ich unlängst sogar etwas prominenter im internen "Global Magazine" gefeatured, auch hier inhaltlich nahe am Nullpunkt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;では, &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/4164950709/"&gt;seht selbst. &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Außerdem wurde ich von dem Japaner, der mich damals nach Japan holte - er ist inzwischen Präsident der kanadischen Niederlassung - gebeten ein einseitiges "So geht es mir in Japan"-Statement für seine wöchentliche "President's Message" zu schreiben, was ich gerne tat, denn mittlerweile kann ich bei solchen Fragen schon auf Autopilot schalten.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Er möchte wohl seine Mitarbeiter ermutigen über diese Möglichkeit nachzudenken, obwohl sie derzeit noch ziemlich hypothetisch ist (im Gegensatz zu den japanischen Mitarbeitern gibt es für Nicht-Japaner kein Arbeiten-im-Ausland-"Programm" bei dem sie sich bewerben könnte).&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich bekam eine e-Mail von einem Kanadier der in der Hotline arbeitet, und er erkundigte sich ob ich denn Japanisch spräche ("Nicht wirklich."), was für offenen Stellen es eigentlich gäbe ("Puh, kein Plan, theoretisch aber ständig welche, weil ja auch Japaner ins Ausland wechseln.") und ob mein Gehalt hier dasselbe wäre wie in Deutschland, was ja irgendwie gemein wäre ("Ist nicht dasselbe, da gibt's eine ziemlich umfangreiche Umrechnung bei der man am Ende gefühlt deutlich besser dasteht."). &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das war es auch schon mit den Prominenzbegleiterscheinungen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Um der Unglamurösität noch die Krone aufzusetzen wurde die nächste Bandprobe jetzt auf Mitte Januar verschoben. Brauche neues Projekt, dringend.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;P.S. Konzertkalender-Update:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;14.03. Dirty Projectors &lt;strong&gt;(!)&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;24.03. 65 days of static&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-1060418476854934601?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/1060418476854934601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=1060418476854934601' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1060418476854934601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1060418476854934601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/12/going-global.html' title='Going Global'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6398469563416477776</id><published>2009-11-26T23:33:00.003+09:00</published><updated>2009-11-26T23:40:09.544+09:00</updated><title type='text'>Corporate Punks</title><content type='html'>Meine Mitmusiker, bzw. Mitmusizierplanungsspezialisten haben sich auf die japanische Punkband "Bluehearts" geeinigt. Ich erkannte den Vorschlag "Linda Linda" sogar von irgendeinem Karaokeabend wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="265"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SUab1kM2Rmc&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0xe1600f&amp;amp;color2=0xfebd01"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/SUab1kM2Rmc&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0xe1600f&amp;amp;color2=0xfebd01" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Notenblätter wurden - natürlich - heute ausgehändigt. Good Times!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6398469563416477776?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6398469563416477776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6398469563416477776' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6398469563416477776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6398469563416477776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/11/corporate-punks.html' title='Corporate Punks'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-2159258776701102743</id><published>2009-11-23T19:13:00.006+09:00</published><updated>2009-11-23T22:54:44.875+09:00</updated><title type='text'>Clubben: "Ever" in Aoyama</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SwqR9lAnEbI/AAAAAAAAASg/05hC98skrKg/s1600/ever.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 156px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SwqR9lAnEbI/AAAAAAAAASg/05hC98skrKg/s400/ever.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407294789704421810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Total in Aoyama verfranst, das wir mittels eines Umstiegs in Shibuya und insgesamt 30 Minuten Fahrtzeit erreichten. Aoyama ist so ziemlich das poshigste Viertel Tokios. Wir kamen mit einer der letzten Bahnen an der Omotesando an, die tagsüber DIE Flaniermeile Tokios ist, zu dieser Zeit aber menschenleer. Nicht im Traum würde man auf den Gedanken kommen, dass hier irgendwo auch Parties stattfinden würden. Es fühlte sich an als würden im Umkreis von 100 Metern nur 2 Personen nicht im Bett liegen.&lt;br /&gt;Wir verliefen uns also weil ich es nicht für nötig hielt, zwischendurch meine iPhone-Navigation zu prüfen und zu sehen, dass wir in exakt die falsche Richtung liefen.&lt;br /&gt;Das "&lt;a href="http://www.ever-site.com/"&gt;Ever&lt;/a&gt;" hatten einen völlig unscheinbaren Eingang, wie irgendwie alle Clubs hier. Ich habe bisher keinen Club gesehen, an dem sich vor dem Eingang ein Pulk bildete. Vielleicht in Roppongi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend in Stichpunkten:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Club: zweites Untergeschoss mit recht hohen Decken, etwas zu steril aber mit zwei kleineren Tanzflächen (unterschiedliche Musik) und einer Bar dazwischen ganz nett aufgeteilt.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Musik: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=XmtsktxLYqs"&gt;Interpol&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=hVP_oA10CzY"&gt;The Rapture&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=uqJu_3CPhC4"&gt;Justice&lt;/a&gt;, zuviel Bloc Party, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=qVstHPhaJ6M"&gt;Passion Pit&lt;/a&gt;, Arctic Monkeys, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=W6KPDWNAPBU"&gt;Animal Collective&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=GyA8zfouG4Y"&gt;Friendly Fires&lt;/a&gt;, einige Klassiker (Joy Division, The Smiths, The Cure), Yeah Yeah Yeahs und.....&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=WjNNWvz3JT4"&gt;Foals&lt;/a&gt;! Ich war sehr hingerissen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Von 1:30 bis kurz nach 2 trat eine japanische Girlgroup auf, die irgendwie nach Sleater-Kinney ohne Intensität klangen. In Verbindung mit der durchaus ihr Handwerk verstehenden Frontfrau und den im völlig abgedunkelten Raum die Wand entlang schleichenden Discokugelreflektionen. &lt;a href="http://www.myspace.com/merpeoples"&gt;Merpeoples&lt;/a&gt;. Auf Konserve dann irgendwie doch ganz gefällig. Findet Ann nicht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Keine Indie-Dresscode - wie gesagt, die Indie-Szene steckt hier irgendwie noch in den Kinderschuhen, was sehr positiv gemeint ist.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gaijin-Anteil bei ca. 50%, und das ist vorsichtig geschätzt. Klar was das bedeutet: Leute die in allem laut sind. In ihren Gesprächen, in ihren Bewegungen, in ihren Gesten, beim Tanzen. Wie mich dieses "Augenkontakt"-Tanzgebaren nervt. Diese Leute halten oder suchen ständig Augenkontakt mit ihrer Peergroup, und versuchen sich in "verrücktem" Tanzen zu überbieten. Eine blonde Ami-Bratze schrie den Barkeeper mit "Yeaaah, arrigahtoohh, wooooou!" an, als er ihr ihren Vodka-Longdrink machte. Erinnerte mich sehr an &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Ne5Lb2SiFHg/SK7EB4KimAI/AAAAAAAAPt8/PSSfPJnQDtM/s400/faris+translation.jpg"&gt;die hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Praktischerweise wurde mir immer durch Ann mitgeteilt, wenn mich irgendeine weibliche Anwesende "abgecheckt" hat. War nur zweimal der Fall, während sie von einem Amerikaner angesprochen wurde. Mehrmals, selbst als ihm klarwurde dass ich zu ihr gehöre. War die Anmache, sich vor ein Mädchen zu stellen und sie zu einem High-Five aufzufordern jemals etwas anderes als erbärmlich? Zudem wurde ihr von einem Japaner ein Bier beim Tanzen angeboten, und ein anderer versuchte sie mit ungelenken Dancemoves anzubalzen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie schon im Que-Club in Shimokitazawa war wieder eine VJane am Start die auf zwei Leinwänden Videos der Bands einspielte. Nicht selten wurde das Musikvideo eines Liedes gespielt, das gerade nicht lief.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2300 Yen mit einem Drink-Ticket das für ein Getränk zwischen 500 und 800 Yen nutzbar ist. Untere Preisklasse Tokios und so verschiebt sich auch die eigene Wahrnehmung, dass man denkt man würde auf eine "günstige" Party gehen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Club: 9/12&lt;br /&gt;Leute: 6/12&lt;br /&gt;Musik: 10/12&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gesamt: 8/12&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste mögliche Party: &lt;a href="http://lafabrique.iflyer.jp/venue/flyer/48875"&gt;Vanity&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;VANITY is an ELECTRO/DANCE-ROCK party. A mix of models, fashion kids, hipsters.&lt;/span&gt;  Urks.) &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-2159258776701102743?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/2159258776701102743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=2159258776701102743' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2159258776701102743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2159258776701102743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/11/clubben-ever-in-aoyama.html' title='Clubben: &quot;Ever&quot; in Aoyama'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SwqR9lAnEbI/AAAAAAAAASg/05hC98skrKg/s72-c/ever.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-3166820680271722971</id><published>2009-11-22T22:59:00.005+09:00</published><updated>2009-11-22T23:09:11.618+09:00</updated><title type='text'>Clubben - jetzt erst recht</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SwlFfjrsj8I/AAAAAAAAASY/1s9ypx7EfBc/s1600/tokyoindie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 194px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SwlFfjrsj8I/AAAAAAAAASY/1s9ypx7EfBc/s400/tokyoindie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5406929236091768770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CBesitzer%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;link rel="themeData" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CBesitzer%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_themedata.thmx"&gt;&lt;link rel="colorSchemeMapping" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CBesitzer%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_colorschememapping.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves/&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:donotpromoteqf/&gt;   &lt;w:lidthemeother&gt;DE&lt;/w:LidThemeOther&gt;   &lt;w:lidthemeasian&gt;JA&lt;/w:LidThemeAsian&gt;   &lt;w:lidthemecomplexscript&gt;X-NONE&lt;/w:LidThemeComplexScript&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;    &lt;w:splitpgbreakandparamark/&gt;    &lt;w:dontvertaligncellwithsp/&gt;    &lt;w:dontbreakconstrainedforcedtables/&gt;    &lt;w:dontvertalignintxbx/&gt;    &lt;w:word11kerningpairs/&gt;    &lt;w:cachedcolbalance/&gt;    &lt;w:usefelayout/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;   &lt;m:mathpr&gt;    &lt;m:mathfont val="Cambria Math"&gt;    &lt;m:brkbin val="before"&gt;    &lt;m:brkbinsub val="&amp;#45;-"&gt;    &lt;m:smallfrac val="off"&gt;    &lt;m:dispdef/&gt;    &lt;m:lmargin val="0"&gt;    &lt;m:rmargin val="0"&gt;    &lt;m:defjc val="centerGroup"&gt;    &lt;m:wrapindent val="1440"&gt;    &lt;m:intlim val="subSup"&gt;    &lt;m:narylim val="undOvr"&gt;   &lt;/m:mathPr&gt;&lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" defunhidewhenused="true" defsemihidden="true" defqformat="false" defpriority="99" latentstylecount="267"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="0" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Normal"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="heading 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 7"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 8"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 9"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 7"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 8"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 9"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="35" qformat="true" name="caption"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="10" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Title"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="1" name="Default Paragraph Font"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="11" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtitle"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="22" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Strong"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="20" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="59" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Table Grid"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" unhidewhenused="false" name="Placeholder Text"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="1" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="No Spacing"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" unhidewhenused="false" name="Revision"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="34" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="List Paragraph"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="29" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Quote"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="30" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Quote"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="19" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtle Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="21" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="31" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtle Reference"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="32" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Reference"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="33" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Book Title"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="37" name="Bibliography"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" qformat="true" name="TOC Heading"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"MS Mincho"; 	panose-1:2 2 6 9 4 2 5 8 3 4; 	mso-font-alt:"ＭＳ 明朝"; 	mso-font-charset:128; 	mso-generic-font-family:modern; 	mso-font-pitch:fixed; 	mso-font-signature:-1610612033 1757936891 16 0 131231 0;} @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:1; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-format:other; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;} @font-face 	{font-family:"\@MS Mincho"; 	panose-1:2 2 6 9 4 2 5 8 3 4; 	mso-font-charset:128; 	mso-generic-font-family:modern; 	mso-font-pitch:fixed; 	mso-font-signature:-1610612033 1757936891 16 0 131231 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"MS Mincho"; 	color:black; 	mso-ansi-language:EN-US;} .MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-size:10.0pt; 	mso-ansi-font-size:10.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:72.0pt 90.0pt 72.0pt 90.0pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"MS Mincho"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;Wer sich an ein paar von den Nachtleben-Geschichten hier erinnern kann (wenn das denn möglich ist bei diesen unmöglichen Blog-Ruhezeiten), der weiß wie schwer es mir fällt hier in die „Club-Szene“ einzutauchen. Sie spielen einfach nicht meine Musik, oder sind viel zu unzuverlässig was Besucheranzahl und Musikauswahl angeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Womb und Ageha sind bei allem Gigantismus und Reinstürz-Faktor musikalisch halt nur am Rand mein Ding.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß noch, wie ich das Internet vor meinem Umzug nach „Tokyo Indie Clubs“ leergesucht habe, aber ich fand einfach überhaupt nichts brauchbares.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anderen ging es wohl lang ähnlich, haben aber irgendwann plötzlich den Dreh rausgehabt und sind nun so nett es zu sharen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;There is a large and vibrant indie music club scene in Tokyo. Yet for your average non-Japanese speaking foreigner living in or visiting Tokyo, these nights are often hard to find. This was our experience when we first touched down in Japan a few years ago. Coming from the indie hot spots of London, New York, Melbourne and Philadelphia, we came on the promises of Harajuku high fashion parties, neon lit back alleys and underground basement bars which oozed indie cool. Yet week after week we found ourselves disappointed and dejected, slouched in some corner of a cheesy R'n'B club. It took a while, but as we found our feet with the Japanese language we started to get to grips with the indie scene here. We realised what we really could have done with was a go-to site available in English, which listed indie club night events going on in and around the Tokyo area. And so we decided to put together Tokyo Indie in order to give other indie lovers a fighting chance.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tokyoindie.com"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;www.tokyoindie.com&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Ann und mich ein verdammter Glücksfall, denn die Seite scheint es erst seit Anfang Juni zu geben. Verrückterweise war bis dorthin einfach niemand in der Lage diese Info für Nicht-Japaner bereitzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es zeigt sich trotzdem, was für ein Nischenprodukt Indie-Partys hier sind. Die Clubnamen sind mir völlig unbekannt und wohl größtenteils auch ziemlich winzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da der morgige Montag ein Feiertag ist (Arbeitsdank-Tag / Labour Thanksgiving Day - kein Scherz) werden Ann und ich jetzt mal eine Party auschecken. Das klingt alles jedenfalls sehr vielversprechend.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-3166820680271722971?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/3166820680271722971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=3166820680271722971' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3166820680271722971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3166820680271722971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/11/clubben-jetzt-erst-recht.html' title='Clubben - jetzt erst recht'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SwlFfjrsj8I/AAAAAAAAASY/1s9ypx7EfBc/s72-c/tokyoindie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-2443711943643611315</id><published>2009-11-22T12:46:00.004+09:00</published><updated>2009-11-22T13:40:35.964+09:00</updated><title type='text'>Konzerte</title><content type='html'>Das letzte halbe Jahr war konzerttechnisch eine herbe Enttäuschung. Ich war davon ausgegangen, dass eine Stadt wie Tokyo dauerhaft großartige Bands zu Gast hätte (von den hiesigen noch zu entdeckenden Bands mal abgesehen).&lt;br /&gt;Dabei war mein erster Tokyo-Besuch so vielversprechend. In den 5 Tagen, die ich hier im letzten Dezember verbrachte traten hier MGMT und Friendly Fires auf. Beide Konzerte konnte ich nicht besuchen, da die Abende schon arbeitstechnisch verplant waren, und ich konnte ja schlecht sagen: "Hey zukünftige Kollegen, echt nett dass ihr mich schonmal eingeladen habt um euch und Tokyo kennenzulernen, aber ich hab jetzt erstmal mein eigenes Programm, kthxbye."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier also mal eine relativ vollständige Liste der Bands/Acts in meinem erweiterten Interessenspektrum, die seit meiner Ankunft hier auftraten (in zeitlicher Abfolge):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Of Montreal&lt;br /&gt;- The Fratellis (eine der Bands die hier irritierend angesagter sind als in Europa)&lt;br /&gt;- Oasis&lt;br /&gt;- Beck&lt;br /&gt;- The Hives&lt;br /&gt;- NoFX, Bad Religion (bin sicher, einige Punkrock-sozialisierte würden mich dafür erwürgen, nicht gegangen zu sein)&lt;br /&gt;- ISIS, SUNN O))),  Boris, envy, GROWING (arbeitstechnische Verpflichtungen hielten mich ab, sonst wäre ich dagewesen, bei dem Gesamtpaket)&lt;br /&gt;- White Lies (habe sie bis heute nie gehört. Nach dem Anfangshype nur noch schlechtes darüber gelesen)&lt;br /&gt;- Joanna Newsom (wurde abgesagt)&lt;br /&gt;- No Age&lt;br /&gt;- Deerhunter&lt;br /&gt;- Ben Folds (fiel genau in meinen Heimaturlaub)&lt;br /&gt;- &lt;a href="http://www.smash-uk.com/frf09/"&gt;Fuji Rock Festival&lt;/a&gt; (dito)&lt;br /&gt;- &lt;a href="http://www.summersonic.com/"&gt;Summersonic Festival&lt;/a&gt; (war mir etwas zu teuer, keine einzige der mir lieben Bands verband den Auftritt mit einer Clubtour, Schlag ins Gesicht)&lt;br /&gt;- &lt;a href="http://philparma.blogspot.com/2009/08/flickr-bandprobe-und-wire-09.html"&gt;The Wire &lt;/a&gt;mit Moderat (Moderat ziemlich super, Rest so la la)&lt;br /&gt;- Dälek&lt;br /&gt;- Gallows (abgesagt)&lt;br /&gt;- La Roux&lt;br /&gt;- Metric&lt;br /&gt;- Little Boots&lt;br /&gt;- Arctic Monkeys&lt;br /&gt;- Cursive (was bereits ausverkauft war, als ich Karten in einem Kombini bestellen wollte, gna)&lt;br /&gt;- Franz Ferdinand&lt;br /&gt;- Bloc Party (wir hatten bereits Karten, dann wurde es abgesagt)&lt;br /&gt;- Vampire Weekend&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war es. Ich weiß, ich hab mich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckt, bei fast keinem dieser Konzerte gewesen zu sein, aber mal ehrlich: von Tokyo erwartet man doch ein bisschen mehr, oder? Wenn ich jetzt nochmal zurückschaue, wirkt die Liste immer noch so zusammengewürfelt, und für mich persönlich so highlightlos wie nur was. Da können mindestens Köln, Hamburg, Berlin mehr bieten. Natürlich ist es nicht ganz fair, da hier gleichzeitig hunderte Konzerte von japanischen oder anderen asiatischen Acts laufen, aber soweit bin ich noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Demnächst geht's aber los. Hier die Liste der bisherigen Ankündigungen für die nächsten Monate mit dem praktischen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;(!)&lt;/span&gt;-Indikator, wenn ich einfach da sein MUSS:&lt;br /&gt;- 24.11 Owl City&lt;br /&gt;- 06.12. Johnny Foreigner, Patrick Wolf u.a. im Rahmen des "&lt;a href="http://www.creativeman.co.jp/artist/2009/12ba/"&gt;British Anthems&lt;/a&gt;"-Festivals&lt;br /&gt;- 13.12. plus/minus&lt;br /&gt;- 14.12. Yo La Tengo&lt;br /&gt;- 15.12. Converge &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;(!)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;- 06.01. Kasabian&lt;br /&gt;- 12.01. Muse &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;(!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;- 14.01. Girls&lt;br /&gt;- 23.01. 2many DJs, Vitalic&lt;br /&gt;- 04.02. The Horrors&lt;br /&gt;- 05.02. Passion Pit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;(!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;- 08.02. The Gossip&lt;br /&gt;- 11.02. Do Make Say Think&lt;br /&gt;- 14.02. The Pains of Being Pure At Heart&lt;br /&gt;- 20.02. Mew&lt;br /&gt;- 06.03. Isis, Baroness&lt;br /&gt;- 07.-08.04. Pavement&lt;br /&gt;- 23.04. Wilco &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;(!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind die nächsten 6 Monate, und ich bin sicher da werden noch ein paar Sachen kurzfristig angekündigt. Im Schnitt schon jetzt besser als das was die letzten knapp 9 Monate brachten. Irgendjemand Bock, da weitere Ausrufezeichen zu setzen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-2443711943643611315?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/2443711943643611315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=2443711943643611315' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2443711943643611315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2443711943643611315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/11/konzerte.html' title='Konzerte'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-5092091451582603344</id><published>2009-11-21T13:30:00.009+09:00</published><updated>2009-11-21T16:27:13.027+09:00</updated><title type='text'>Putting an end to this mess</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;Auch wenn es ich so behaupten könnte.:Die Zeit ist nicht so schnell vorbeigegangen, dass ich das Bloggen einfach mal für 1,5 Monate vergessen habe. Es war mir unangenehm und wurde mit jedem Tag unangenehmer. Fakt ist, dass die Zeit zum Schreiben einfach rapide geschrumpft ist. Ich nehme mir hierzu nun manchmal  kurz Auszeit auf der Arbeit und tippe ein paar Absätze in einen Texteditor. Ich hoffe, so komme ich wieder auf einen angemessenen Blogrhythmus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor große Erwartungen entstehen: eine längere Zusammenfassung der letzten Wochen kommt gar nicht in die Tüte.&lt;br /&gt;Ich beschränke mich statt Tagebuch-Kram also auf das Zeug bei dem ich Jieper darauf habe, es zusammenzufassen und zu sharen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem ein paar Stichpunkte, die garantiert länger werden als ich es mir vornehme:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eltern dagehabt. Für meine Verhältnisse einen überraschend guten Gastgeber abgegeben. Sogar meine Eltern waren gerührt, meine ich. Ungleich überwältigtiger waren sie aber von Japan selbst. Meine Mutter habe ich selten so begeistert erlebt. Vor allem die Mode-Experimentierfreudigkeit der Japaner, der unerwartete Variantenreichtum des Essens und die wahnsinnige Freundlichkeit der Menschen hatten es ihr angetan.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine Woche später kam Ann und wir leben uns jetzt zusammen durch Tokyo. Sie nimmt Japanischstunden, hat über ihre Sprachschule, einen früheren japanischen Unifreund und durch Couchsurfing-Bekanntschaften schon so etwas wie einen eigenen Bekanntenkreis aufgebaut, was ich ziemlich begrüße. Es sieht so aus als würde sie jetzt auch einmal in der Woche in einer Englischklasse der Schule bei Diskussionen assistieren (bisher "Tod durch Überarbeitung" und "Japanische Geschenkkultur - übertrieben oder angemessen"). Einhellige Meinung zu "Tod durch Überarbeitung" war, dass es von den Medien aufgebauscht wäre und die Gestorbenen bestimmt anderweitig angeschlagen gewesen wären. Außerdem hätte man in Japan nunmal soviel zu arbeiten. Ferien würden sie auch nicht machen können, weil dann ja niemand da wäre, der ihre Arbeit machen könnte.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Zudem wurde sie bisher schon dreimal auf der Straße angesprochen, ob sie Lust hätte Fotos machen zu lassen, was ja in anderen Ländern Alarmglocken angehen lassen würde, hier aber wohl eher die &lt;a href="http://philparma.blogspot.com/2009/07/david-schumann.html"&gt;David-Schumann&lt;/a&gt;-Glocke angehen lässt. Einmal gab sie nach und wurde auf der Straße für das "&lt;a href="http://www.pretty-style.com/"&gt;PS&lt;/a&gt;"-Magazin fotografiert, die wohl in jeder Ausgabe so einen Streetstyle-Bereich haben.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir haben mit "How I Met Your Mother" wieder eine Serie gefunden, die unseren Nerv genau getroffen (in kann sie immer noch nicht dazu bewegen, mit mir The Wire durchzuschauen). Ich will unbedingt Marshall zum Freund. Jason Segel &lt;3.&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Band kommt nicht aus dem Tritt. Die letzte Probe war ganz spaßig, aber als wir das zweite Mal dieselben Green-Day Lieder anspielen wollten wurde uns allen wohl bewusst, dass das auf der Dauer nicht so der Bringer ist. Ich schlug in der folgenden Woche in einer e-Mail "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Nl3vGClF_hA"&gt;Bleed American&lt;/a&gt;", "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=4H0BMfqFP9c"&gt;Everlong&lt;/a&gt;", "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=iTWW0Jk9s-Y"&gt;Watermark&lt;/a&gt;" und "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=oIFLtNYI3Ls&amp;amp;feature=fvst"&gt;Just&lt;/a&gt;" vor, und bot mich auch als Sänger an. Bis auf Tom, der Everlong kannte, waren die Lieder allen Bandmitgliedern unbekannt. Ich weiß nicht, ob diese Band Zukunft hat. Was soll's. Bleed American wäre meine erste Wahl gewesen (Drumming+Singen noch an ehesten machbar), aber die anderen würden lieber nach Score spielen und den gibt es nur zu Just und Everlong. Everlong it is. Jetzt muss ich erstmal üben. &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Anfang November hatten wir ein weltweites Meeting auf dem ich für mein Konzept (das hier bei Kollegen immer noch auf eine nicht zu übersehende Portion Skepsis stößt) ordentlich Zuspruch bekommen habe, ob aus Deutschland, England, USA, Australien, Hongkong oder China. Sogar der Bereichsleiter der japanischen Niederlassung hatte ein paar lobende Worte übrig auch wenn ich nicht ganz einschätzen kann, ob das lediglich eine Höflichkeitsgeste war. Jedenfalls waren auf dieser Veranstaltung auch drei frühere Kollegen zugegen, davon zwei Japaner.  Sie brachten mir Essen aus Deutschland mit: 80% Wurst, 15% Sauerkraut, 5% Christstollen. Irgendwie ja schon herzallerliebst. Da ich zu diesen beiden schon in Deutschland ein sehr sehr gutes Verhältnis hatte, war es die wahre Freude sich mit ihnen zu unterhalten, natürlich auch auf japanisch. Das beste ist, dass sie in ihrer eigenen Sprache noch viel "freundschaftlicher" rüberkommen als mit ihrem - guten aber etwas steifem - Englisch, weil Japanisch für sie viel direktere Emotionen zulässt. Da liegen Welten dazwischen. Wär am liebsten jeden Abend mit den beiden Trinken gegangen, aber am Ende wurde es dann doch nur der Tag vor der Abfahrt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Im Büro ist in letzter Zeit die Mundschutz-Rate rapide gestiegen und ich angesichts meines andeutenden obligatorischen Spätherbst-Schnupfens werde ich wohl bald auch nachgeben und zu den Gaijins gehören über die ich sonst die Nase rümpfte, ob ihrer aufgesetzten Angepasstheit. &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mache aufgrund ziemlicher Absenz bei Walex und dem Internet im Allgemeinen kaum noch Musikneuentdeckungen. Lästig. So hänge ich jetzt vor allem ziemlich in der Vergangenheit ab. Jimmy Eat World, Foo Fighters, Interpol, New End Original, Weakerthans. Ich bitte um Hilfe dabei, mich etwas weniger alt zu fühlen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stay tuned. Habe hier noch ein paar ungecopypastete Textdateien herumliegen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-5092091451582603344?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/5092091451582603344/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=5092091451582603344' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5092091451582603344'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5092091451582603344'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/11/putting-end-to-this-mess.html' title='Putting an end to this mess'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-1151530052459581694</id><published>2009-10-08T14:06:00.005+09:00</published><updated>2009-10-08T17:32:12.650+09:00</updated><title type='text'>Mailkonventionen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Ss10zZ6hH2I/AAAAAAAAASQ/vWV_ReFLZzs/s1600-h/keyboard.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390092755510828898" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 139px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Ss10zZ6hH2I/AAAAAAAAASQ/vWV_ReFLZzs/s400/keyboard.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;div align="justify"&gt;Ich komme derzeit nicht so wirklich zum Schreiben, denn meine Familie besucht mich dieser Tage und da muss sich das Blog zwei Faktoren unterordnen: erstens den Verpflichtungen als guter Gastgeber, zweitens der Tatsache, dass sie dieses Blog nicht kennen, ich mich noch nicht entschieden habe, ob ich ihnen von diesem Blog erzähle und ich daher nur nach dem Schlafengehen schreiben könnte (oder auf der Arbeit, wie jetzt. Den Inhalt schreibe ich in einen Text-Editor und formatiere ihn nur noch kurz zu Hause für den Blog).&lt;br /&gt;Ich möchte kurz etwas zu Mailkonventionen im japanischen Geschäftsleben schreiben. An anderer Stelle wies ich ja schon auf wiederkehrende Floskeln hin. Diese finden sich größtenteils auch in e-Mails an festgelegten Stellen wieder.&lt;br /&gt;Eine Standard-Mail zwischen zwei - sich nicht zu nahe stehenden, aber sich auch nicht komplett fremden - Kollegen läuft so:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;"Suzuki-san,&lt;br /&gt;Itsu mo osewa ni narimasu. [Abteilung] Matsumoto desu.&lt;br /&gt;[Inhalt]&lt;br /&gt;Ijou, yoroshiku onegaishimasu."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutsch:&lt;br /&gt;"Suzuki-san,&lt;br /&gt;Wie immer helfen sie mir sehr. Dies ist Matsumoto(Nachname) von [Abteilung].&lt;br /&gt;[Inhalt]&lt;br /&gt;Das ist alles, ich bitte sie um diesen Gefallen."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Schon der erste Teil wirkt sehr putzig redundant, vor allem da er häufig auch in Ping-Pong-Mails gerne wiederholt wird und man den Absender doch schon vor dem Öffnen der Mail und im Mail-Header erkennen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Satzhälfte wird natürlich nicht unbedingt verwendet, wenn man eine reine Informationsmail sendet, die keine Bitte um Hilfe enthält. Wenn allerdings mit dem Inhalt der Mail eine indirekte Bitte impliziert wird (wie zum Beispiel beim Bekanntgeben neuer Verkaufsziele oder der Beschreibung eines Problems, dessen sich jemand annehmen sollte), dann wird "Yoroshiku onegaishimasu" trotzdem angehängt.&lt;br /&gt;"Ijou" soll verdeutlichen, dass der Inhalt an dieser Stelle endet. Der Name des Senders wird (außer manchmal über eine Signatur) nicht mehr genannt. Ijou heißt eigentlich "mehr als...". Zum Beispiel heißt 10ijou "mehr als 10...". Die implizierte Bedeutung ist das stark und für nicht-Japaner missverständlich abgekürzte "[Inhalt]ijou wa arimasen" (Es gibt nicht mehr als diesen Inhalt [zu sagen]).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich diese Konvention selbst befolge (was niemand von mir verlangt oder erwartet) komme ich mir immer ein bisschen so vor, als würde ich mich darüber lustig machen, weswegen ich es meist lieber weglasse. Ich gehe auch davon aus, dass der Subtext dieser Standardbausteine ein etwas anderer wäre, wenn "der Europäer" sie anwendet. Es gibt auch das Sprichwort "Japanischer als die Japaner", das nicht unbedingt als Kompliment zu verstehen ist. Es als Balanceakt zu bezeichnen wäre übertrieben, aber eine "Linie" habe ich noch nicht gefunden. Derzeit habe ich das Gefühl, dass es den Kollegen auch ziemlich gleichgültig ist. Selbst sind sie aber in den meisten Fällen schon daran gebunden, auch wenn ich das Gefühl habe, dass sie sich bei lockerer Handhabung wohler fühlen würden. Es hat sich aber so eingespielt (als jemand der anderes gewohnt ist könnte man auch "festgefahren" sagen), dass es für Japaner schwierig ist aus diesen Konventionen auszubrechen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-1151530052459581694?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/1151530052459581694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=1151530052459581694' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1151530052459581694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1151530052459581694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/10/mailkonventionen.html' title='Mailkonventionen'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Ss10zZ6hH2I/AAAAAAAAASQ/vWV_ReFLZzs/s72-c/keyboard.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6506980039620875390</id><published>2009-09-30T00:36:00.005+09:00</published><updated>2009-09-30T00:46:25.843+09:00</updated><title type='text'>Video: Skyline von Tokyo</title><content type='html'>Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kannte die Tokioter Skyline nicht bevor ich hier lebte. Zugegeben, sie ist nicht so einprägsam wie andere Skylines, weil mehr durch Einförmigkeit statt markanter Gebäude geprägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier also im unglaublich aufwändigen und sehenswerten Zeitraffer mit schöner Musik zum Wegschlummern unterlegt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="400" height="225"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4014102&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1"&gt;&lt;embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4014102&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/4014102"&gt;remanence : variance&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/user1535794"&gt;Samuel Cockedey&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com/"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ab 1:29 sieht man in der linken Bildhälfte den dreitürmigen Park Tower in dem sich das Park Hyatt befindet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6506980039620875390?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6506980039620875390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6506980039620875390' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6506980039620875390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6506980039620875390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/video-skyline-von-tokyo.html' title='Video: Skyline von Tokyo'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6644605038051603231</id><published>2009-09-28T22:18:00.010+09:00</published><updated>2009-09-29T00:21:55.734+09:00</updated><title type='text'>Park Hyatt Tokyo</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SsDNZofFerI/AAAAAAAAASI/pMD0okttKZ8/s1600-h/park+hyatt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 159px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SsDNZofFerI/AAAAAAAAASI/pMD0okttKZ8/s400/park+hyatt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386530994583337650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Meine Rippenprellung hat sich zu einem echten Ärgernis entwickelt. Am Donnerstag ging ich während der Arbeit zum Arzt, dessen Besuch ich im Vorfeld als potentielles Blogmaterial einsortierte. Im Endeffekt gibt es aber nichts spannendes zu berichten. Nicht großartig von deutschen Arztbesuchen zu unterscheiden. Erwähnenswert ist lediglich, dass man hier nicht sagt "Ich gehe zum Arzt", sondern "Ich gehe ins Krankenhaus". Es gibt so gut wie keine Arztpraxen, sondern hauptsächlich Krankenhäuser in denen man sich untersuchen lässt. Diese sind teilweis eher wieder mit Arztgemeinschaftspraxen zu vergleichen. Ich bekam eine Prellung diagnostiziert und der Arzt konnte sogar ein paar Worte deutsch sprechen (im Gegensatz zu englisch). Er erklärte, dass es kein Rippenbruch sei, und baute in seine anschließenden Sätze "Knorpel", "Knochen" und "Wirbel" ein, in denen er mir wohl die Prellung erklären wollte. Ich ließ mir seine Diagnose nochmal auf japanisch aufschreiben, so dass ich zur Sicherheit einen Kollegen um Übersetzung bitten konnte.&lt;br /&gt;Jedenfalls sind die Schmerzen mit der Zeit stärker geworden und heute konnte ich im Büro nicht einmal ruhig sitzen ohne das Gefühl zu haben, dass meine rechte Brustseite zerfällt. Das schlaue Internet lehrte mich erleichternderweise(?), dass starke Schmerzen relativ normal sind und noch locker 3-4 Wochen für lustige Schmerzkrampfgesichter sorgen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich eigentlich bloggen wollte:&lt;br /&gt;Samstag traf ich mich mit Tom (Tetsuya). Ich kannte ihn schon bevor ich nach Japan kam und er ist für einen Japaner ein ziemlich cooler abgeklärter Typ. Verglichen mit anderen wirkt e manchmal schon fast desinteressiert. Ich meine er ist 34 oder 35, wirkt aber, Überraschung, eher wie Ende 20. Manchmal blitzt in seiner Coolness aber wieder kindliche Albernheit und Überdrehtheit auf. Nicht ganz einfach einzuschätzen.&lt;br /&gt;Jedenfalls lud er mich zu einem Treffen mit seinem Freund "Marty" ein, der bei Audi Deutschland arbeiten würde. Ich verstand das nicht ganz, aber sagte zu. Nicht zuletzt weil wir im Park Hyatt Hotel trinken gingen, der Ort in dem Großteile von Lost In Translation spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Park Hyatt ist kaum zu übersehen. Man geht aus dem Südausgang  von Shinjuku-Station und sieht auf der rechten Seite von weitem das hohe, dreitürmige &lt;a href="http://www.japanguidebook.com/files/u2/park-hyatt-tokyo-hotel-photo.jpg"&gt;Gebäude&lt;/a&gt; mit den markanten Dachbauten. Wieder mal unterschätzte ich die Entfernung und sagte Tom am Telefon, ich wäre in 5 Minuten da. Es dauerte stattdessen 20 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fand den Eingang zum Hotel nachdem ich das Gebäude einmal herumirrend durchquerte und erkannte ihn sofort wieder. Im Film gibt es eine Szene, in der die Hotelgäste während eines Feueralarms vor dem Hotel stehen. Sowas trifft mich immer unvorbereitet. Es sind diese Momente, die ich gelegentlich brauche um zu realisieren wo ich eigentlich gerade überhaupt bin.  Plötzliche Ekstase, die noch davon unterstrichen wurde, dass mein iPhone gerade "Seamonkey" von Moderat spielte. Es ging nahtlos weiter damit: die Rezeption, der Fahrstuhl, die Aussicht, die Flure.&lt;br /&gt;Ich kam mir vor wie ein Spion, denn ich marschierte völlig unbehelligt durch diese Filmkulissen, wurde sogar höflich von feinen Hotelangestellten gegrüßt. Ich fühlte mich gleichzeitig schlecht aber auch unglaublich elektrisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nahm den Fahrstuhl, der mich lediglich zum 41. Stock brachte, durchquerte dort noch einmal das Hotel um zu einem weiteren Fahrstuhl zu kommen der mich in den 52. Stock zur "New York Bar" brachte. Ich fand, der Name klingt wie ein unnötiges Understatement. Städte dieser Größenordnung sollten es nicht mehr nötig haben, sich ein bisschen Glanz anderer Metropolen zu leihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gruppe zu der ich stieß war deutlich größer als angenommen und bestand fast ausschließlich aus alten Studienkollegen von Tom. Da Tom an der renommierten internationalen "ICU" studierte lernte ich bald Halb-Kanadier, Halb-Deutsche (Marty bzw. Matthias) und Halb-Ägypter kennen. Dazu kamen noch vier weitere Japaner.&lt;br /&gt;Wir saßen auf einem Sofa direkt am Fenster und hatten für die nächsten 3 Stunden vermutlich die beste Aussicht, die man in Japan haben kann. Die Bar selbst war kleiner als sie im Film wirkt.  Eine Jazzband jazzte vor sich hin und war deutlich interessanter als die säuselnde Lounge-Sängerin aus dem Film.&lt;br /&gt;Matthias arbeitet inzwischen als Vertriebsverantwortlicher bei Audi für den japanischen Markt, spricht fließend japanisch und hatte eine sehr väterliche Art, dafür dass er nur 5 Jahre älter als ich ist. Reiko (Halb-Kanadierin) arbeitet bei Sony Computer Entertainment und ist dafür verantwortlich Playstation 3-Spiele, die von Sony America oder Sony Europe entwickelt wurden für den japanischen Markt bereit zu machen (Übersetzungen, Schwierigkeitsgradanpassungen, kleine Inhaltsanpassungen). Ihr Kollege kümmert sich derzeit um God of War 3.&lt;br /&gt;Von Matthias lernte ich, dass Audi trotz Finanzkrise gegenüber dem letzten Jahr (Rekordjahr für Audi) nur 7% Gewinn eingebüßt hat, gegenüber Mercedes und BMW mit jeweils um die 30%. Audi ist hier in Japan vor allem bei den jungen neureichen Japanern extrem angesagt und scheint BMW langsam den Rang abzulaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir tranken Whisky für 2500 Yen (ca. 18 Euro), aßen Kartoffelbrei für 10 Euro und laberten ziemlich ungezwungen. So ungezwungen, dass selbst innerhalb einzelner Sätze zwischen Japanisch, Englisch und Deutsch hin- und hergesprungen wurde. Es ging um Lost in Translation, die japanische Community "mixi" ( "Sucks!"), unsere Arbeit und vor allem deren Erinnerungen an ihre gemeinsame Studienzeit, die ich nur noch bruchstückartig verstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Schluss zahlte jeder 6000 Yen und wir verließen das Hotel.&lt;br /&gt;Ich haderte mit mir, ob ich mich einer Teilgruppe anschließen sollte und ins Womb in Shibuya aufbrechen, aber ich hatte am nächsten frühen Morgen Bandprobe und war durch Samstagsarbeit (Pflicht-Arbeitstag nach der Silver-Week) und Prellung körperlich nicht ganz auf der Höhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Super Funfact zum Schluss:&lt;br /&gt;In Shinjuku-Station machten mich Reiko und ihr Freund André (der sich über meine Anmerkung, er sähe aus wie&lt;a href="http://s6.directupload.net/file/d/1931/z4rmyz67_jpg.htm"&gt; Jemaine&lt;/a&gt; von Flight of the Conchords sehr freute) darauf aufmerksam, dass hier das Video zu "Intergalactic" gedreht wurde. Ich fragte mich, warum mir das nicht früher aufgefallen war, denn es ist wirklich zu offensichtlich. Die Beastie Boys posen im Video sogar kurz direkt vor den Treppen zum Gleis der Chuo-Line (Rapid Service), die ich regelmäßig betrete, bzw. verlasse. Ich werde ab jetzt mal systematischer nach popkulturell berühmten Spots in Tokyo suchen.&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/e9bS1dE0ps8&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/e9bS1dE0ps8&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Super Lied. Kann es immer noch mitrappen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6644605038051603231?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6644605038051603231/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6644605038051603231' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6644605038051603231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6644605038051603231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/park-hyatt-tokyo.html' title='Park Hyatt Tokyo'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SsDNZofFerI/AAAAAAAAASI/pMD0okttKZ8/s72-c/park+hyatt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-9185027251529605368</id><published>2009-09-24T22:00:00.007+09:00</published><updated>2009-09-25T23:03:08.400+09:00</updated><title type='text'>Niijima-Trip</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SruKQZjSP1I/AAAAAAAAASA/KudGbFWLciE/s1600-h/welle.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 113px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SruKQZjSP1I/AAAAAAAAASA/KudGbFWLciE/s400/welle.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385049793792982866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Niijima war super. Wobei ich gar nicht mal so sehr die Insel meine, zu dessen eingehender Besichtigung ich überhaupt keine Zeit hatte, sondern den Trip im gesamten, der als Erfahrung deutlich wertvoller ist als ein paar verlaxte planlose Tage in Tokio.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend der Hinfahrt besuchte ich ja noch "Videogames-live", für das ich ca. 70 Euro bezahlt hatte.&lt;br /&gt;Dadurch dass ich anschließend noch in Kichijoji Tasche und Surfboard abholen musste, musste ich das Konzert vorzeitig verlassen (ca. 15 Minuten nach der Pause), was mir mindestens ein Drittel des Programms geraubt hat. Es wurde zwischen den Liedern einfach zuviel nichtiges gequasselt und hin und her übersetzt.&lt;br /&gt;Außerdem war das Orchester zu sehr über Anlage verstärkt, was das es etwas unnatürlich klingen ließ (dass es die Lieder wirklich perfekt spielte tat ungewollt sein übriges).&lt;br /&gt;Lohnenswert machte den Besuch aber der Shadow-of-the-Colossus Soundtrack (Komponist war anwesend und saß vier Reihen vor mir) und dass auch der Komponist von Zelda und Mario zugegen war.&lt;br /&gt;Tommy Tallarico, der Kopf hinter Videogames-live und selber Komponist gefiel sich zu sehr in seiner Rolle als Gastgeber und Publikumseinpeitscher. Da das Publikum sein Englisch kaum verstand, entstand immer eine unangenehme Ruhe zwischen seinen euphorischen Ankündigungen und dem tatsächlichen Geklatsche (immer noch brav) der Japaner nach der Übersetzung. Allgemein war das Publikum Welten von den Klatsch-, Kreisch und Jubelorgien entfernt, die man so auf Youtube ansehen kann.&lt;br /&gt;Ich glaube, er war auch etwas enttäuscht von diesem ersten Videogames-live in Japan. Eingangs sagte er schleimend, nirgends auf der Welt wäre Videospielemusik so sehr anerkannt und respektiert wie in Japan (und er verbeugte sich tief). Die Resonanz wirkte nicht leider nicht so.&lt;br /&gt;Das lag aber auch an einer teils etwas kruden Liedauswahl (wer hat schonmal etwas von "Advent Rising" gehört?).&lt;br /&gt;Nun, egal. Mario/Zelda, Shadow of The Colossus und Final Fantasy-Themen entschädigten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kam um 22:20 am Pier an, holte meine Karte an einem Schalter ab und zahlte noch 700 Yen Surfboard-Transportgebühr.&lt;br /&gt;Fast alle am Pier gingen auf dieselbe Fähre, die ungefähr so groß war wie ich sie mir vorstellte. Fünf Ebenen, Platz für circa 1000 Leute, der aber lang nicht ausgenutzt war.&lt;br /&gt;Ich fand auch schnell meinen Schlafplatz. Wie fast überall in Japan zog man seine Schuhe aus, bevor man die 10cm höhergelegene Schlafebene betrat. Dort wo ich lag waren ungefähr 30 Schlafplätze, auf dem Teppich markiert wie &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3950814494/"&gt;Parklücken&lt;/a&gt; auf dem Supermarktparkplatz, knapp über Schulterbreite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ging nochmal mit der Kamera hoch zum Deck, machte ein Foto von Tokyo Bay bei Nacht und stellte dann fest, dass meine Billig-Batterien die ich letztens in einem Ramschladen kaufte schon wieder leer waren. Also keine Fotos mehr. Für 100 Yen Decke geliehen und eingeparkt.&lt;br /&gt;Ich schlief bis knapp 6:00 durch, als "Ooshima" zweimal hintereinander angekündigt wurde, die zwei Inseln vor Niijima liegt. Danach folgte Toshima und wieder zwei Ankündigungen, die von wohlklingenden Ankündigungsjingles begleitet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Hafen in Niijima traf ich Muto-san und einige Leute die wohl zu unserem Hotel gehörten und weitere Gäste abholten. Wir brachten unseren Kram schnell ins 10qm große Zimmer und machten uns surfbereit.&lt;br /&gt;Wir fuhren mit unserem klapprigen Kleinbus zur Ostseite der Insel, wo im Gegensatz zur Westseite Wellengang war. Das Meer war unfassbar blau. Und die Wellen unfassbar hoch.&lt;br /&gt;Muto-san und Kaz hatten mir vorher noch gesagt, sie hätten am Vortag nicht surfen können, weil die Wellen zu hoch und zu heftig waren. Man konnte mit Muskelkraft nicht hinauspaddeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Situation sollte sich heute nicht großartig anders darstellen. Vor allem ich als Ungeübter scheiterte kläglich an der Strömung. Schon der Einstieg war mehr als haarig. Wenn man etwas zu unaufmerksam war und die ankommenden Wellen unterschätzte konnte man direkt nach dem Einstieg wieder zurück auf den Strand gewuchtet werden.&lt;br /&gt;Bei meinen ersten Versuchen hinter die Wellen zu kommen erfasste mich auch noch eine größere Welle mit voller Wucht, riss mir das Surfbrett unter dem Körper weg und irgendetwas versetzte mir einen Schlag in die Seite. Da das Surfbrett wegflog konnte es dieses nicht gewesen sein, und so rätselte ich ob mir allein die Wasserwucht den Schlag versetzt hatte oder es einfach eine Muskelzerrung war.&lt;br /&gt;Danach war meine Bewegungsfähigkeit etwas eingeschränkt. Ich ruhte mich am Strand aus, was dennoch sehr befriedigend war.&lt;br /&gt;Später startete ich einen weiteren (erfolglosen) Versuch. Kaz und Muto-san hatten mehr Ausdauer, konnten aber auch lediglich genug Kraft für je einen Ritt aufbringen.&lt;br /&gt;Vom Surfbrett aus sah das Wasser noch hellblauer aus als von weitem. So als würde man in "Wick blau"-Schaumsuppe schwimmen.&lt;br /&gt;Die ersten 20 Meter waren sehr schnell überwunden aber dann kam man an eine Stelle circa 10m vor dem Breaking Point, wo einen das Wellenweißwasser immer wieder unbarmherzig nach hinten drückten. Die Wellen brachen hier mit viel zu hoher Frequenz. Hatte man eine einigermaßen glücklich durchschwommen kam wenige Sekunden später auch schon die nächste und man verbrachte mehr Zeit mit Tauchen als mit Paddeln. Selbst wenn die Wellen mal ein paar Sekunden Pause gaben, kam man kaum gegen die Strömung an. Wenn man nach gefühlten 15 Minuten Tauch-Paddelei (die eher 3 Minuten waren) zum Strand schaut und feststellt, dass man sich immer noch kein Stück weiter bewegt hat  werden die Arme schon mal sehr schwer. Ich verbesserte immerhin mein Duck-Diving, bei dem man Wellen mit seinem Board durchtaucht. Man drückt kurz bevor einen die Welle erreicht erst die Spitze des Boards nach unten, und drückt dann während die Welle über einen hinwegrauscht noch das Hinterteil des Bretts mit dem rechten Fuß hinunter während man den linken Fuß nach oben streckt (um Druck auf das Board auszuüben). Im besten Fall taucht man mit dem Board zusammen ein gedachtes (breites) U.&lt;br /&gt;Mit einiger Erleichterung sah ich, dass auch andere ähnlich erfolslos wie ich blieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir machten eine Mittagspause von 12:00-14:00 und surften anschließend bis 17:00 weiter. Die Schmerzen an meinen Rippen waren inzwischen ausgesprochen unangenehm und ich beschränkte mich auf einen weiteren Versuch, den ich mit einem wackligen Weißwasser-Ritt abschloss. Immerhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abend gab es in unserem Hotel ein mit Sorgfalt zubereitetes japanisches Menü (Tonkatsu-Schnitzel mit typischer Soße, Sashimi, eingelegte Gürkchen, Miso-Suppe), das wir im Schneidersitz mit 10 anderen Hotelgästen (junge Surffamilien mit 1-2 Kindern) zu uns nahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das jährliche Matsuri (Inselfest) fiel genau auf diesen Tag und so konnten wir ab 8 Uhr ein paar traditionelle Tänze, eine Tombola und ein ziemlich gutes Strandfeuerwerk beobachten.&lt;br /&gt;Feuerwerk ist in Japan eher eine Sommer-Attraktion und teils recht spektakulär. Das hier war sehr vergleichbar mit dem in Odaiba, nur dass ich diesmal deutlich näher dransaß und keine anderen Lichter den Anblick störten.&lt;br /&gt;Obligatorisch: die "Formen"-Phase in der Mitte des Feuerwerks. Dann werden Fische, Herzen, Sterne, Smilies und Blumen an den Himmel geballert. Die Ooohs, Aaaahs sind hier eher die "Sugoiii"s und "Kawaii!"s.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaz war extrem angetan vom Feuerwerk und musste sich darauf erstmal ein Automaten-Chu-Hi gönnen. Muto-san und ich machten mit. Wir kamen noch an einem weiteren Alkohol-Automaten (die man in Tokyo eher selten sieht) vorbei und machten eine zweite Dose leer. Wir waren extrem müde und würden eh nur noch ins Bett gehen können, aber irgendwie passte es in dem Moment. Im Hotel holten wir drei Futons aus dem Wandschrank, schauten noch ein bisschen Fernsehen (das mit simultaner Teilübersetzung durch Kollegen sogar noch unterhaltsamer ist) und schliefen dann ein. Weder Muto-san und noch Kaz ließen ihre Schnarch-Ankündigung wahr werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir (und mit uns der Rest des Aktiv-Urlaub-Hotels) standen um 4:30 auf, eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang und fuhren zum Strand. Nach und nach kamen weitere Kleinbusse am Strand an und es war durchaus ein netter Anblick wie immer mehr Leute die Schritte vom Auto Richtung Meer machten und zufrieden nach dem besten Surfspot schauten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10 Minuten nachdem wir ankamen leuchtete die Sonne am Horizont. Und ich hatte meine Kamera vergessen. Ich verzichtete darauf, mich zu sehr zu ärgern und schaute einfach stumpf aufs Meer und war überrascht, wie sehr mich das in Verzückung setzen konnte.&lt;br /&gt;Es ist immer wieder überraschend, wie schnell so ein Sonnenaufgang doch vonstatten geht. Nach einer Minute war die Sonne vollständig zu sehen. Ich versuchte mit Augenmaß den Himmelsumfang zu messen und dachte "Moment mal, das sind doch niemals mehr als 200 Sonnenbreiten, bzw. 3 Stunden und 20 Minuten."&lt;br /&gt;Wissend, dass dies wohl nicht die richtige Methode zur Berechnung der Sonnendauer ist ließ ich den Gedanken recht schnell sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir aßen noch unser von den Herbergseltern zubereitetes Frühstück (2 O-nigiri Reisbälle, Gürkchen, ein kaltes Würstchen, eine Scheibe roher Fisch) und zogen stiegen dann in unsere körperbetonenden Wetsuits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine mutmaßliche Prellung hatte sich über Nacht nicht verbessert. Ich hatte mittlerweile wirklich nervige Schmerzen bei jeder Beugebewegung. Aufstehen aus dem Liegezustand ging nur, indem ich meinen Oberkörper mittels angewinkeltem Bein hochzog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dementsprechend halbherzig waren auch meine Rauspaddel-Versuche. Ich versuchte es mit verschiedenen Stellen im Wasser und sogar mit einem pathetischen "Jetzt-erst-recht und-Rocky-Musik-im-Kopf"-Anlauf. "Realität funktioniert so nicht" musste ich feststellen und ließ mich wieder zurück an den Strand treiben (10 Minuten hochmotiviertes Paddeln innerhalb 20 Sekunden zunichte gemacht).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wachte mit brutzelndem Knöchel (beim Eincremen übersehen) auf. Kaz pennte noch neben mir und Muto-san (der sich innerhalb der 1,5 Tage vier kleinere Verletzungen zu zog) kam mit blutendem Knie aus dem Wasser. Ich machte ihn darauf aufmerksam und er lachte verzweifelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einer Inselbäckerei, die Kaz von seinem bisherigen 3 Besuchen gut kannte aßen wir unser Mittagessen: Sandwiches mit Bulette, ordentlich Kraut und Mayonaise.&lt;br /&gt;Am Hotel luden wir die Surfbretter aus, säuberten den gemieteten Wagen, packten schließlich unsere Sachen und wurden zum Pier gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten für die Rückfahrt keine Schlafplätze reservieren können, denn es war der letzte Ferientag und ca. 80% der Menschen die sich bis zu diesem Tag noch auf den Inseln aufgehalten hatten mussten am nächsten Tag wieder auf dem Festland arbeiten. Am Pier hörte ich plötzlich ein "Hey, you're from Winnipeg?". Drei Kanadier waren auf mein Weakerthans-Shirt aufmerksam geworden und erzählten, sie hätten John K. Samson als 13jährige im Winnipegschen Jugendzentrum mit Propagandhi gesehen ("damals waren sie noch gu..", kleiner Scherz.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Fähre fuhr blieb wenig Zeit für Smalltalk und auf dem Weg hinein verloren wir uns aus den Augen. Wir waren recht spät an der Fähre, weshalb wir lange nach einem Schlafplatz suchen mussten. Decken gab es bereits keine mehr und nur Muto-san hatte noch eine Plastikunterlage von seiner Hinfahrt. Wir breiteten sie an einer leeren Stelle zwischen Dutzenden anderen Menschen auf dem Deck aus.&lt;br /&gt;Erkenntnis: ich bin scheinbar sehr genügsam was die Voraussetzungen an einen Schlafplatz angeht. Nach einer Minute fand ich eine gute Schlafpose und verbrachte die Hälfte der Fahrt schlafend. Die andere Hälfte schaute ich mir mit Muto-san biertrinkend die Südküste Japans, Yokohama, Chiba, Haneda-Airport und Tokyo Bay im Allgemeinen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 7 Stunden kamen wir um 18:00 in Takeshiba an, ich brachte Kaz noch sein Surfbrett zurück, und wir waren erstaunlich fit trotz der widrigen Reiseumstände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gesamte Zeit haben wir keinen Moment über die Arbeit geredet, was einigermaßen unüblich ist, und mich ziemlich überraschte als es mir auffiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Schmerzen in der Seite heute - einen Tag nach Ankunft - in bestimmten unnatürlichen Haltungen immer noch enorm waren ging ich zum Arzt (die sich hier alle in Krankenhäusern befinden, "Praxen" gibt es nicht), wo aber nichts weiter als eine Prellung diagnostiziert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euch ist bestimmt aufgefallen: Fotos stehen auf &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/sets/72157622446030920/"&gt;Flickr&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-9185027251529605368?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/9185027251529605368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=9185027251529605368' title='90 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/9185027251529605368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/9185027251529605368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/niijima-trip.html' title='Niijima-Trip'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SruKQZjSP1I/AAAAAAAAASA/KudGbFWLciE/s72-c/welle.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>90</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-8145625731326249302</id><published>2009-09-21T16:24:00.006+09:00</published><updated>2009-09-24T00:42:01.041+09:00</updated><title type='text'>Nach Niijima</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SrcqWybQxqI/AAAAAAAAAR4/M12Le0hxjG4/s1600-h/niijima.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SrcqWybQxqI/AAAAAAAAAR4/M12Le0hxjG4/s400/niijima.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383818450526324386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die nächsten 1,5 Tage werde ich auf &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Niijima"&gt;Niijima&lt;/a&gt; verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben gerade die sogenannte "Silver Week", die uns ein langes Wochenende bis einschließlich Mittwoch beschert. Ich habe mich meinen Surfkollegen Muto-san und Kaz angeschlossen und werde heute Abend um 23:00 die Fähre nach Niijima besteigen. Die Fahrt soll 8 Stunden dauern. Ich bin gespannt auf die Schlafmöglichkeiten (angeblich nur ein abgeklebte Bereich auf dem Teppich pro Person).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Insel selbst sieht sehr super aus, aber irgendetwas sagt mir, dass ich nicht viel mehr sehen werde als den Strand und das Salz in meinen Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern holte ich noch kurz ein Shortboard aus Ost-Tokio ab (Kaz leiht es mir).&lt;br /&gt;Aufgrund des Taifuns waren die Wellen vorgestern noch 15ft hoch, was ungefähr 5 mal so hoch ist wie die Wellen in denen ich sonst so zum Surfen imstande bin.&lt;br /&gt;Inzwischen sollen sie sich auf 10ft verringert haben, aber auch das ringt mir noch einigen Respekt ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sachen und vor allem der Fotoapparat sind gepackt. Dann geht's für mich kurz hin und her, denn ich habe eine Karte für "&lt;a href="http://www.videogameslive.com/index.php?s=home"&gt;Videogames live&lt;/a&gt;" in Yurakucho, das in der Nähe vom Anleger liegt. Da ich aber schlecht Board und Tasche dort abstellen kann, muss ich wohl oder übel wieder zurück nach Kichijoji und den Kram holen, bevor ich schließlich zum Anleger kann. (Wenn mir jemand mal die Möglichkeiten bei Google-Maps zeigt, könnte ich sowas dort sogar mal aufmalen.)&lt;br /&gt;Bis Mittwoch Abend.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-8145625731326249302?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/8145625731326249302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=8145625731326249302' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8145625731326249302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8145625731326249302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/nach-niijima.html' title='Nach Niijima'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SrcqWybQxqI/AAAAAAAAAR4/M12Le0hxjG4/s72-c/niijima.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-5914037528622607417</id><published>2009-09-21T13:57:00.005+09:00</published><updated>2009-09-24T00:42:14.699+09:00</updated><title type='text'>Clubben mit Travis</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SrcoznwUOKI/AAAAAAAAARw/lafuea_bQSU/s1600-h/ginza.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 156px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SrcoznwUOKI/AAAAAAAAARw/lafuea_bQSU/s400/ginza.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383816746854791330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(Ginza)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vor circa zwei Monaten stieß plötzlich ein neuer Kollege zu uns in die Abteilung. Für mich plötzlich, weil ich aufgrund meines Urlaubs nicht an dem Gruppenmeeting teilnahm in dem dieses angeküdigt war.&lt;br /&gt;Travis heißt eigentlich Toshiyuki, ist nur wenige Monate älter als ich und hatte die letzten fünf Jahre in unserer amerikanischen Niederlassung verbracht, wo er auch seinen Spitznamen verpasst bekam. Auch in Europa ist eine der ersten Handlungen bei neu vorgestellten japanischen Entsandten, ihnen einen kompatibleren Spitznamen zu geben, und die Japaner stehen drauf. Aus Yoshihito wird z.B. Joe, aus Koichi wird Ken, aus Hiroshi Henry und aus Tomoaki äh... Tom.&lt;br /&gt;In den USA hatte Travis hatte er wohl auch seine japanische Frau kennengelernt, die jetzt allerdings nicht mehr in die Firma arbeitet.&lt;br /&gt;Er wirkte von Anfang an recht unsicher, ich konnte es aber an nichts bestimmtem festmachen. Für mich persönlich ist er auf der Arbeit recht hilfreich, denn er kann häufig meine Beobachtungen der "lokalen" (USA und Europa) Märkte bestätigen und ich stehe nicht mehr so ganz alleine da oder "nur für Europa sprechend".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Travis bekam irgendwann mit, dass ich ab und zu mal in Clubs gehe und er fragte mich, ob wir mal zusammen weggehen wollen, er würde einen guten Club in Ginza kennen in dem man gut "Leute kennenlernen kann". Ich erklärte, dieser Club wäre vor allem Freitags ein Anlaufpunkt für "Adults", die nach der Arbeit noch in Kontakt mit anderen Leuten kommen wollen. Obwohl das ganze nicht unbedingt die Art von Club versprach, die ich mag sagte ich zu. Es versprach jedenfalls einige neue Aspekte japanischen Nachtlebens kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bekam die Seite des &lt;a href="http://geniustokyo.jp/club.html"&gt;Clubs&lt;/a&gt; von Travis zugeschickt und wir machten aus, dass uns Samstag besser passen würde, weil Freitags Anzugspflicht herrscht und es vermutlich zu voll mit Salaryman wird. Samstag wäre "Casual as long as it's elegant". Rätselnd was das heißen würde, entschloss ich mich doch lieber auf Nummer sicher zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ginza ist der edelste Stadtteil Tokyos. Ich glaub, ich kann das einfach mal so deutlich schreiben. Viele traditionelle Kaufhäuser in denen jeder Kunde noch mit einer sehr tiefen Verbeugung begrüßt und verabschiedet wird, zahlreiche Flagships-Stores der teuersten Designerlabel und einer Architektur, die sich an Paris und London orientiert. Außerdem befindet sich hier das berühmte &lt;a href="http://blog.asiahotels.com/wp-content/uploads/2008/09/ginza-kabuki.jpg"&gt;Kabuki-za-Theater&lt;/a&gt;. Kabuki-Schauspiel ist ein ganztägiges Ereignis bestehend aus mehreren Aufführungen. Prägnant und bekannt ist die Art wie die Schauspieler &lt;a href="http://www.radioactivefuture.com/images/marco/kabuki-lrg.gif"&gt;geschminkt&lt;/a&gt; &lt;a href="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/41220000/jpg/_41220984_kabuki_416_re.jpg"&gt;sind&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir trafen uns um 20:00 vor dem Mitsukoshi-Kaufhaus und ich war mir relativ sicher, Travis würde nur bis zum letzten Zug im Club bleiben wollen. Wir suchten uns schnell ein Restaurant und fanden eines unter der Yurakucho-Line. Da die meisten oberirdischen Bahnlinien auf Brückensystemen ist direkt darunter Platz für viele kleine Restaurants. Wir gingen in ein relativ teures italienisches Restaurant, und bestellten einen Salat (zusammen), Pizza (ich) und Nudeln (Travis). Bei den Nudeln fragte Travis nach, ob das okay sei und ich wollte erst sagen "Klar, du kannst bestellen was du willst" als mir auffiel, dass Travis auch hier die "alles-was-auf-dem-Tisch-ist-wird-geteilt"-Nummer durchziehen wollte.&lt;br /&gt;Wie in vielen Speisen hier war im Salat ein geschlagenes, nur ganz leicht angebratenes Ei. Japaner mögen diese fast-rohen Eier gerne. Ich hab mich damit inzwischen arrangiert.&lt;br /&gt;Wir unterhielten uns über die Arbeit und ich hatte das Gefühl, Travis musste etwas loswerden. Er führte fast einen Monolog, auch weil ich ihm in vielem zustimmen konnte. Er schimpfte über die Prozesse, den nicht-vorhandenen Mut und fehlende Kompetenz vieler Manager und wie in unseren Abteilungsmeetings einige Leute so unvorbereitet rumdiskutieren, ohne ein Statement machen zu wollen.&lt;br /&gt;Er machte für die schwierige derzeitige Situation vor allem die Tatsache verantwortlich, dass in den Neunzigern, zur Zeit des Wirtschaftsbooms (IT-Blase) in Japan unglaublich viele Leute eingestellt wurden (bis zu 400 im Monat), die im Anschluß an das Platzen der Blase aber nicht entlassen werden konnten (aus sozio-kulturellen Gründen). Da in Japan mit dem Alter automatisch Beförderung kommt sitzen nun in vielen "middle management"-Posten Leute, die nicht die Kompetenz haben und eigentlich nur durchgeschliffen wurden.&lt;br /&gt;Ich selbst kann die Kompetenz vieler Manager nicht beurteilen, aber die Tatsache dass für jede Entscheidung nochmal alle Informationen zusammengetragen werden müssen und Manager keine Entscheidungen treffen, wenn sie selbst Informations- oder Projektionslücken mit Erfahrung oder Kompetenz füllen müssten, bestätigt das was Travis erzählte. Er meinte, dies wäre ein Problem von vielen japanischen Firmen und nun sei unsere Generation sehr begehrt, weil danach tatsächlich nur noch nach hoher Kompetenz eingestellt werden würde (30 von 4000 Bewerbern). Er würde jeden Monat zehn Angebote anderer Firmen bekommen. Ich fragte, ob diese seine Visitenkarte hätten, und er verneinte und sagte, er hätte online eine Standardbewerbung auf Arbeitssuch-Portalen laufen, aber nicht vor die Firma zu wechseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem dieses Thema mit gegenseitiger Bestärkung abgeschlossen wurde, dass wir den gleichen Handlungsbedarf ohne Handlungsbefugnis sahen gingen wir noch dazu über, wie schwer es ist, im Büro mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen. Er sagte, dass ihm vor allem aufgefallen wäre, wie strikt beim Mittagessen Frauen- und Männergruppen entstehen würden. Und er wäre sehr irritiert, wie schwierig sich unsere Mittagessensplanung mit den beiden so-irgendwie-halb-befreundeten Frauen aus der Auftragsbearbeitung gestalten würde. Tatsächlich wurde das Mittagessen jetzt schon häufiger jeweils um 1-2 Wochen verlegt, weil eine einzelne Person (mal Yukiko, mal Ricky) absagen musste. Ich hatte mich selbst nicht getraut vorzuschlagen, dass man ja auch ohne denjenigen losgehen könnte, weil ich befürchtete als gruppensprengender Sozialgrobian dazustehen.&lt;br /&gt;Travis hatte zuvor immer außerhalb Tokyos gewohnt und kannte es auch anders. Wir überboten uns gegenseitig mit Bekundungen, wie verkrampft sich nicht-arbeitsrelevante Interaktion im Büro manchmal anfühlen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir in 45 Minuten doppelt soviel Geld für unser Essen ausgaben wie ich mit Nozo in zwei Stunden gingen wir zum Club. Kurz vorher hielt Travis an und sagte: "Achso... ich... werde darin vermutlich mit fremden Frauen sprechen. Bitte sag es nicht meiner Frau."&lt;br /&gt;Ich beruhigte ihn - vor allem weil ich seine Frau überhaupt nicht kannte - war aber gleichzeitig irritiert über die Vehemenz seines Vorhabens. Ich hatte natürlich erwartet, dass wir darin mit anderen Frauen sprechen würden, aber mir nichts weiter dabei gedacht. Für Travis schien es aber eine Grenze zu überschreiten.&lt;br /&gt;Wir gingen in einen unscheinbaren Hauseingang, an dem wohl die "casual as long as it's elegant"-Kontrolle stattfand. Ich war wirklich auf Nummer sicher gegangen und trug schwarzes Hemd, Stoffhose und schwarze Anzugsschuhe. Travis war mit T-Shirt, Weste und Jeans wesentlich näher am "casual" dran. Wir zahlten die 4000 Yen für den Eintritt (wieder mal 30 Euro einfach so weg) und gingen hinein.&lt;br /&gt;Der Club war dreistöckig und wir kamen im obersten an, in dem sich nur ein paar Sitzgelegenheiten und eine Bar befand. Von dort konnte man über ein Geländer auf die Tanzfläche hinunterschauen. Die Musik war erwarteterweise übelster Standard-R&amp;amp;B, der anscheinend genau richtig ist, wenn man mal ein bisschen Alibi-Tanzen will.&lt;br /&gt;Travis war ab diesem Moment relativ unentspannt und verfolgte seinen Plan. "Is it okay if we first look around?" Ich folgte ihm und wir... schauten herum. Das Durchschnittsalter war etwas jünger als erwartet, aber es befanden sich auch einige Herren gehobeneren Alters im Club, die auf der Tanzfläche noch den lockersten Eindruck machten. Allen anderen merkte man deutlich an, dass Tanzen nicht das war, weswegen sie gekommen waren. Die meisten taten sich extrem schwer, einen Filter zwischen Gefühlswelt und Mimik einzubauen.&lt;br /&gt;Wir hatten 6 Drink-Tickets bekommen, wovon 2 für einen einfachen Longdrink ausreichten. Ich bestellte mir Vodka-Tonic. Wir gingen wieder runter zur Tanzfläche und Travis sagte mir auf dem Weg "Sag bescheid, wenn du Augenkontakt hast." Ich erwiderte, dass ich mich da ganz nach ihm richten würde und nicht so ganz darauf aus sei etwas zu erzwingen.&lt;br /&gt;Zwei Minuten später hatte Travis Kontakt mit zwei Frauen erzwungen, die schätzungsweise etwas jünger als wir waren. Er stellte mich vor, ich redete ein paar Brocken japanisch um nicht zu unhöflich zu erscheinen, ließ Travis aber die Kommunikationshoheit. Wir fanden heraus, dass sie ganz in unserer Nähe arbeiteten und Travis brüllte mir auf Englisch ins Ohr "I will invite them for lunch. If they dump us, we can go and look somewhere else."&lt;br /&gt;Wenige Sekunden später bekam Travis (und ich wohl auch, so fair muss man sein) "Dame" zu hören, was ungefähr das direkteste Nein ist mit gleichzeitig überkreuzten Unterarme.&lt;br /&gt;Im Nachhinein frage ich mich, ob Travis wirklich nur nach Mittagessen gefragt hat.&lt;br /&gt;Ich versuchte mich ab dem Moment etwas von ihm loszueisen. Er war ja eigentlich ganz nett, aber diesen Kennenlernzwang wollte ich in dem Tempo und in dieser Willkürlichkeit nicht mitmachen. Er hatte wenige Minuten später die nächste Japanerin angesprochen, eine völlig unscheinbare End-Dreißigerin. Er ging an mir vorbei und deutete mir, wir können mit ihr "nach unten"gehen, wo die Musik leiser und weitere Sitzgelegenheiten waren. Ich wollte gerade sagen, dass er ruhig ohne mich gehen könne, als ich von einer Japanerin mit westlichem Anhang angesprochen wurde "Hey, where are YOU from?". Travis ging weiter und ließ mich mit den beiden allein.&lt;br /&gt;Die Japanerin deutete auf ihre Begleitung, sagte nur "She's from Australia", machte eine Ihr-könnt-euch-ja-mal-unterhalten-Geste und ging weg. Wir unterhielten uns, und sagte der kleinen, rothaarigen Australierin, dass hier strange Dinge ablaufen würden. Dieser Zwang und diese Verzweiflung der Leute. Sie nickte nur und war vermutlich zu kurz im Club um es heftig zu bestätigen. Sie war seit drei Monaten in Japan und arbeitete mit ihrer Kollegin (die Koreanerin und nicht Japanerin war) irgendwo in der Energie-Industrie. Ich bin ja jedesmal wieder perplex, wenn ich Nicht-Japaner treffe und sie kürzer als ich hier sind. Ich gehe generell davon aus, dass ich hier ein Neuling bin und stelle häufig das Gegenteil fest. Sie sprach auch kaum japanisch.&lt;br /&gt;Ihre koreanische Kollegin kam also wieder und fragte "So, do you like Japanese Girls?". Herrje.&lt;br /&gt;Ich antwortete, dass ich keinen Japanerinnen-Fetisch hätte, wenn sie das wissen wollen würde. Sie antwortete mit "I like your attitude!".&lt;br /&gt;Es war 22:45. Ich entschuldigte mich, ging aufs Klo und hörte ein bisschen Bundesliga-Radio mit meinem iPhone. Da ich kurz übersah, dass mein Kopfhörer ausgestöpselt war, schallte für ein paar Sekunden Günther Kochs Frankenorgan durch die Tokyoter Clubtoilette. Ein bizarrer Moment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kam gerade aus dem Klo raus, als Travis anrief und fragte wo ich sei. Wir trafen uns an der Treppe und holten uns einen weiteren Drink.&lt;br /&gt;An der Tanzfläche sagte mir Travis, sein vorheriger "Fang" wäre 38 gewesen, aber er hätte jetzt ihre Telefonnummer. Ich versuchte irgendeine Art Ironie in seinem Gesichtsausdruck zu finden, aber da war nichts. Er fragte mich, ob ich lieber Tanzen oder mit Frauen sprechen wolle. Ich sagte, dass sich sowas doch von alleine entwickeln könne und wir gingen Tanzen. Travis deutete neben uns und sagte "Celebrities!". Ich sah nur eine Gruppe von Frauen, die etwas größer als der Rest der Japanerinnen auf der Tanzfläche schienen und für sich in einem Kreis tanzen. Ich fragte, ob er sie kenne, was er verneinte aber auf ihre "teuren Kleider und Accessoires" hinwies.&lt;br /&gt;Zu der Gruppe gehörte auch ein älterer Japaner, der sich am stilmäßig sehr jugendlich gab und ich schätzte, es wären Models und deren Designer, Fotograf, was auch immer.&lt;br /&gt;Ein Model, schaute gelegentlich zu mir rüber und tanzte sich - irgendwie in ihrer Formation bleibend - an uns heran. Ich überlegte schon, dass es bestimmt lustig käme, einfach mal vor Travis eine der "Celebrities!" anzusprechen, nahm aber nicht genügend Überzeugung zusammen und so tanzte sich ein Kanye West-Lookalike an sie heran.&lt;br /&gt;Wir holten uns unseren letzten Drink - ich war immer noch stocknüchtern - und checkten die Uhrzeit. Noch 30 Minuten bis zum letzten Zug.&lt;br /&gt;Obwohl der Club nicht mein Fall war, war mir das gehen um kurz vor 12 etwas zu früh. Der Club war gerade angenehm voll und der Eintritt zu teuer um es bei dem bisher erlebten zu belassen. Es war immerhin Samstag Nacht in Tokio.&lt;br /&gt;Ich hatte aber auch Ann versprochen, um 1:00 online zu kommen, weil ich im Vorfeld nicht viel vom Club erwartet hatte. Dass meine Tanzlaune genau in dem Moment erwacht war nicht geplant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den Drinks in der Hand gingen wir wieder zur Tanzfläche und ich rief zu Travis "Okay, let's go in". Er schaute etwas entrückt und schrie "There are too many people!" "I don't care." antwortete ich.&lt;br /&gt;Wir tanzen noch ein bisschen weiter, die Musik war inzwischen immerhin okay, denn jetzt kannte ich zumindest ein paar Lieder (die unvermeidlichen Beyoncé und Rihanna) und hatten plötzlich zwei junge kichernde Japanerinnen neben uns. Sie kicherten, unterbrachen immer wieder ihren Tanz um zu uns zu gucken und sich wieder anzukichern, und immer wenn ich zurückschaute fingen sie an noch hysterischer zu kichern und rumzuhüpfen. Travis fielen die beiden schließlich auch auf und er sprach sie an.&lt;br /&gt;Bei fast jeder Information die wir ihnen erzählten (wir Kollegen, ich aus Deutschland, er vor kurzem noch in New York, ich wohne in Kichijoji, etc.) klatschten sie wie wild in die Hände und antworteten kieksig "Hontoooooou?!" (Echt?!) und "Sugoi!!" (Krass!).&lt;br /&gt;Irgendwann zeigte Travis auf die Uhr und wir verabschiedeten uns. Travis gab ihnen noch seine Visitenkarte und sagte mir danach "They were funny, but I think they aren't smart." Tsehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir gingen wieder zur Ginza-Subway und verabschiedeten uns. Ich war mir nicht ganz sicher, ob es das war, was sich Travis vom Abend versprochen hatte. Er schien jedenfalls die ganze Zeit eine klare Vorstellung zu haben, eventuell sogar eine bestimmte Anzahl Nummern klarmachen wollen. Er schien etwas ernüchtert zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich musste die Marunouchi-Line bis Yotsuya nehmen, wo ich dann in die Chuo-Line umstieg, die zum Glück oberirdisch verläuft. So konnte ich noch die letzten 15 Minuten Bundesliga-Konferenz hören, die tatsächlich mehr thrillten als der Rest des Abends.&lt;br /&gt;Sollte mal mein Besuch Bock auf schnelle unkomplizierte Kommunikation mit Japanerinnen haben werde ich diesen Club empfehlen. Dort alleine nochmal hinzugehen kann ich nicht mit meinem Stolz und Gewissen vereinbaren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-5914037528622607417?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/5914037528622607417/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=5914037528622607417' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5914037528622607417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5914037528622607417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/clubben-mit-travis.html' title='Clubben mit Travis'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SrcoznwUOKI/AAAAAAAAARw/lafuea_bQSU/s72-c/ginza.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-2476575196071677179</id><published>2009-09-19T01:42:00.006+09:00</published><updated>2009-09-19T03:15:47.147+09:00</updated><title type='text'>Nozo</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Obwohl es mal überhaupt keinen Grund dafür gab, war ich tatsächlich etwas aufgeregt vor dem Abendessen mit Nozo. Sie schrieb noch am selben Tag, dass sie ab 21:00 dann Feierabend machen würde, dass Neri nicht mitkommen könnte, und ob sie alleine trotzdem okay wäre. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Daijoubu da yo! (Geht klar!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich machte an diesem Tag für 18.Stock-Verhältnisse unverschämt früh um 18:30  Feierabend. Ich war allerdings auch zu nichts mehr zu gebrauchen, weil ich an diesem Tag zwecks Videokonferenz mit den USA ab 7:30 im Büro war und danach quasi ununterbrochen andere Meetings stattfanden. In letzten döste ich mehrere Male weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich um 20:58 auf die Uhr guckte war ich an der letzten Ampel vor dem Friseur angekommen. Überall Menschen und auf meinem iPod die letzten 80 Sekunden von "PDA" von Interpol, die den Moment nochmal ein Stück aufregender werden ließen.&lt;br /&gt;&lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=8559097-1ca"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=8559097-1ca" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nozo saß im Laden auf einem Sofa am Eingang und machte überhaupt keine Anstalten nicht den Eindruck erwecken zu wollen nur noch auf meine Ankunft gewartet zu haben. Weiter hinten standen Neri und der Tenshou (=Chef des Ladens) an einer Echthaarpuppe und unterbrachen die Trockenübung um Nozo zu verabschieden, interessiert zu schauen (Tenshou) und mir zu winken (Neri).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nozo und ich gingen in eine Izakaya in der Nähe und meine Befürchtung keine richtigen Gesprächsthemen zu finden, weil wir alle Smalltalk-Themen schon bei meinen Friseurbesuchen abgehakt hatten verflüchtigte sich sofort. Wir verbrachten zwei sehr unterhaltsame Stunden damit zu entdecken dass es doch noch sehr viel mehr Small- und nicht-so-Smalltalk-Themen gibt.&lt;br /&gt;Da Nozo keinen Alkohol vertrug, bestellten wir uns über den am Tisch angebrachten Touchscreen Grapefruit-Saft und später Calpis. Zum Essen bestellten wir Salat, Mini-Pizza, Lachs-Sushi und Okonomiyaki. Ich erwähnte es bestimmt bereits: in Izakayas bestellt man nicht für sich, sondern für die Gruppe, daher wäre es unhöflich nicht auf die anderen Personen Rücksicht zu nehmen. Vor allem wenn man nur zu zweit ist, klar. Die Gerichte werden dann auch in die Mitte des Tisches gestellt und man nimmt sich kleine Portionen auf seine Teller (7-8cm Durchmesser).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nozo erklärte direkt, dass Neri sehr gerne mitgekommen wäre, aber derzeit für eine Friseurprüfung übt, die in der nächsten Woche stattfindet. Beim nächsten Mal würde sie aber mitkommen. Nozo selbst war etwas mehr als sonst geschminkt, was immer noch sehr dezent ist. Allgemein ist sie eine ziemlich natürliche angenehme Person, die Instant-Emotionen nicht so sehr in Mimik und Betonung ausdrücken muss wie viele andere Japaner. Sie ist nicht zur Universität gegangen, sondern direkt auf eine technische Schule auf der sie sich zur Hairdresserin hat ausbilden lassen. Mit 25 ging sie für ein Jahr nach England, ohne großartig Englisch sprechen zu können. Sie reiste zu dieser Zeit auch durch halb Europa (Paris, Barcelona, Lissabon, Rom, Prag, Istanbul). Außerdem hat sie Angst 30 zu werden (sie ist 5 Monate älter als ich). Ihr einziger freier Tag in der Woche ist der Dienstag.&lt;br /&gt;Ich gebe zu, so richtig &lt;span style="font-style: italic;"&gt;deep&lt;/span&gt; waren unsere Gespräche noch nicht.&lt;br /&gt;Die Izakaya war allerdings - wie es die Natur von Izakayas ist - recht laut. Vor allem eine Japanerin vom Nebentisch (getrennt durch so einen halbdurchsichtigen Gazevorhang, um Privatsphäre vorzugaukeln) überdeckte häufig Nozos Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Thema, bei dem wir am meisten connecteten waren dann die Schwierigkeiten, die es mit sich bringt, wenn man eine Sprache nur rudimentär spricht, vor allem das Problem sich nicht so ausdrücken zu können wie man will und immer an denselben begrenzten Wortschatz und dieselben grammatikalischen Bausteine beschränkt ist. Im Gegensatz zu Gesprächen, die ich hier nur auf japanisch führen kann, sind Gespräche mit englisch-sprechenden Japanern immer kleine Offenbarungen und ich bin dankbar für jede Emotion oder humorische Wendung die ich dadurch anbringen kann. Und Nozo bestätigte dies nachdrücklich. Man fühle sich wie ein Sozialkrüppel.&lt;br /&gt;Gespräche rein auf Japanisch (z.B. mit Shoichi (DJ) und Shoichi (Jetski-Typ)) ermüden mich mit der Zeit sehr. Das liegt zum einen an meinen am Rande ihrer Kapazität arbeitenden Synapsen, zum anderen weil ich mir und meinen größtenteils langweiligen stumpfen Ausführungen selbst zuhören muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Abendessen mit Nozo war zumindest ein Anfang. Einige von meinen sprachlichen Unsicherheiten festigten sich auch im Laufe des Gesprächs. Sie fand außerdem ein gutes Mittelmaß mich ab und zu zu korrigieren aber es auch nicht zu einer Unterrichtsstunde verkommen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben kein weiteres Treffen ausgemacht. Ich will es spontan belassen und auch nicht zu einem Zwangstermin für sie werden lassen. So oder so bin ich jedenfalls froh die Idee aus dem Ramen-Restaurant umgesetzt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-2476575196071677179?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/2476575196071677179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=2476575196071677179' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2476575196071677179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2476575196071677179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/nozo.html' title='Nozo'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-2659549966775067245</id><published>2009-09-16T15:42:00.008+09:00</published><updated>2009-09-17T10:22:44.248+09:00</updated><title type='text'>Hetakuso</title><content type='html'>Gestern brummte während des Mittagessens mit Muto-san eine Mail von Nozo auf mein Handy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;"Hi, this is Nozo from bis38 (Name des Friseurs),sorry for sending mail too late,,, &lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;17th I'm not sure i cango out for dinner yet,it depends on&lt;br /&gt;work.&lt;br /&gt;anyway mail u later,,"&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Darunter auf japanisch (hier zur Vereinfachung in Romaji):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;"hetakusona eigo de gomen nasai&lt;br /&gt;mata meeru shimasu&lt;br /&gt;nozo"&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;Der letzte Absatz bedeutete "Sorry für extrem ungeschicktes Englisch. Maile dann nochmal."&lt;span style="font-size:85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Personalpronomen wie "ich" und "mein" werden im japanischen fast durchgängig weggelassen, wenn sie im Kontext klar sind).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"heta" bedeutet ungeschickt/schlecht. Hetakusona kannte ich nicht und Muto-san erklärte es mir feixend. kuso bedeutet "Scheiße". Direkt übersetzt schrieb Nozo also "Sorry für mein scheiße schlechtes Englisch", was ich sehr lustig fand, denn ich hatte Nozo nicht als so... vulgär eingeschätzt.Muto erklärte mir kurz danach aber, dass es so direkt nicht übersetzt werden kann, sondern einfach nur "extrem ungeschickt" heißt, ohne Vulgarität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während wir so bei dem Möchtegern-Italiener saßen und ich meine Chorizo-Sojasauce-Spaghetti aß erklärte mir Muto-san also hetakuso ("It's 'Scheiße!" or 'Bullshit'"). Ich fragte, ob man kuso auch mit anderen Wörter verbinden könne und Muto-san wurde rot und sagte "Okii koe de iwanai no hou ga ii desu." (Sprich es besser nicht laut aus.) Er sagte es auf japanisch, weil wir uns gerade vorher über diesen Satzbau unterhalten hatten und er ziemlich gut darin ist, es direkt anzuwenden, wenn es passt, so dass sich bei mir Lerneffekt einstellt.&lt;br /&gt;Ich lernte, dass kuso alleine eine deutlich krassere Wirkung hat als in Kombination mit heta.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später antwortete ich Nozo auf japanisch, dass ihr Englisch absolut nicht hetakuso ist und Donnerstag ab 21:00 okay für mich wäre. Sie solle einfach Bescheid sagen, wenn es passt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein erstes japanisches Schimpfwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: wenn man "hetakuso" also Kanjis (下手糞) im japanischen Google sucht findet man direkt auf der ersten Seite zweimal das &lt;a href="http://f.hatena.ne.jp/images/fotolife/w/warabidani/20081109/20081109091047.jpg"&gt;Photoshop-Desaster &lt;/a&gt;von Kim Jong-Ils Schatten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-2659549966775067245?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/2659549966775067245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=2659549966775067245' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2659549966775067245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2659549966775067245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/hetakuso.html' title='Hetakuso'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-5403542185343428772</id><published>2009-09-15T22:42:00.005+09:00</published><updated>2009-09-15T23:08:39.772+09:00</updated><title type='text'>Tageblog: Samstag 12.09.09 - Teil 2</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;[Ich muss dringend einen Kurs für „Zusammenfassungen von mittelmäßig-spannenden Tagen in interessanter Kurzform“ belegen. Bis dahin muss es folgender Eintrag sein.]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr angetan von meiner Gewilltheit, heute diesen Punkt auf meiner nicht-existenten Liste der in Tokyo zu erledigenden Dinge, schaute ich mir zu Hause nochmal ein paar Meinungen zum Ageha im Internet an.&lt;br /&gt;Der Tenor war: „Unglaublich riesig, der fetteste Sound, bis zu 5000 Leute, 4 Tanzflächen, Außenanlage mit Pool, Wahnsinn, etc.“.&lt;br /&gt;Musikalisch irgendwas zwischen Techno, House und Hip-Hop, also so ziemlich dasselbe was unerklärlicherweise in 95% der Clubs hier läuft. Allein deshalb würde sich meine Begeisterung in nüchternen Grenzen halten.&lt;br /&gt;Praktischerweise gibt es von Shibuya einen Gratis-Shuttle-Bus der einen direkt vor dem Ageha absetzt und auch noch die ganze Nacht viertel bis halbstündig durchfährt.&lt;br /&gt;Nach dem Friseur (5250 Yen, die es mir aber jedesmal wert sind), war ich bis auf 2 1000er Yen-Scheine relativ blank, aber bei irgendeinem Kombini auf dem Weg würde ich schon Geld ziehen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fand noch ein Yunker Kotei (in der noch mehr knallenden „Royal“-Version), das ich an irgendeinem Freitag gekauft hatte aber aufgrund vorzeitigen Abbruchs jeglicher Weggehpläne nicht mehr gebraucht hatte.&lt;br /&gt;Ich trank ein Grapefruit-Chu-Hi - das jetzt aber wirklich mein letztes war - im Eiltempo aus, und das Yunker Kotei Schlangenserum hinterher. Es schmeckt definitiv nicht besonders gut, nichtmal nach Medizin, sondern einfach nur scharf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lief am 7/11 in meiner Straße vorbei und nahm mir vor in Shibuya in der Nähe vom Bus Geld zu ziehen. In der Bahn zogen drei bereits überschminkte blondierte Japanerinnen ihr Make-up nach; sie wurden kurz vor Shinjuku fertig.&lt;br /&gt;Auf dem Ankunftsgleis konnte ich in die Yamanote-Ringlinie umsteigen, die noch eine Ecke voller war.&lt;br /&gt;Shibuya ließ sich da auch nicht lumpen. Ein einziger Menschenstrom. Mal eher in die Station hinein, mal aus der Station hinaus. Ich ging aufs desaströs nach Pisse miefende Bahnhofsklo und dann beim Hachiko-Exit raus. Der Ausgang liegt direkt an Shibuya-Crossing, und das Bild das sich einem zu dieser Zeit bietet sieht ungefähr &lt;a href="http://farm1.static.flickr.com/110/309451832_5c7b91d189.jpg"&gt;so&lt;/a&gt; aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn ich mich dort mittlerweile schon mehrmals mit Shoichi getroffen hatte sorgt der Anblick jedes Mal wieder für einen gepflegten Endorphinschub.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bog nach links ab und machte mich auf den Weg zu der Busstation des Ageha-Shuttles, das auf der Website beschrieben war. Einen Kombini gab es auf dieser Seite nicht und so ging ich an einen Automaten, der sich an einer anderen Stelle im Bahnhof befand. Ich drückte meinen Pincode und bat um 12000 Yen. Der Automat ratterte zufrieden, spuckte meine Karte aus und dann..... nichts.&lt;br /&gt;Ich probierte es noch einmal mit demselben Resultat. Diesmal versuchte ich noch die Nachricht auf dem Bildschirm zu lesen, konnte „Öffnungszeit“ und „dekimasen“ (nicht möglich).&lt;br /&gt;Ich lief weiter zu einem Kombini, die ja wohl deutlich verlässlicher sein müssten als dieser bekloppte Bahnhof-ATM.&lt;br /&gt;Family Mart, don’t break my heart.&lt;br /&gt;Verdammt. Diesmal erkannte ich im Display, dass irgendwas mit “Mitsubishi-UFJ“ (meine Bank) nicht stimmte. Ich wurde langsam etwas nervös, denn 2000 Yen würden mit Sicherheit nicht für den Eintritt reichen.&lt;br /&gt;Vergeblich zum nächsten Kombini gerannt.&lt;br /&gt;Inzwischen war ich bereits einmal um den Bahnhof herum und die Gitter zu den Eingängen wurden heruntergelassen. Wenn das mit dem Geld nichts würde, würde ich hier festsitzen, bzw. vor dem Ageha. Auch der Lawson wollte mir kein Geld geben. Inzwischen wurde mir klar, dass die UFJ-Anbindung an die öffentlichen ATMs heute irgendwelche größeren Probleme hatte. Es gab zwar drei Filialien in der Nähe, aber die hatten bereits alle seit 21:00 geschlossen.&lt;br /&gt;Mir fiel meine Kreditkarte ein, die zum selben Konto gehörte und ich fand einen Visa-Automaten neben einer unwirtlichen Gaijin-Kneipe in der Bryan Adams Lieder von mutmaßlichen Engländern oder Australiern gegröhlt wurden.&lt;br /&gt;Blöderweise hatte ich meinen Visa-Pincode nicht im Kopf und mein normaler Pincode funktionierte nicht.&lt;br /&gt;Ich zählte noch einmal mein Geld durch und fand doch noch zwei 500 Yen Stücke und ein bisschen mehr Kleingeld in meiner Tasche, mit dem ich immerhin auf 3500 Yen kommen würde, und was dann für den Eintritt mit Glück eventuell reichen könnte.&lt;br /&gt;Ich hoffte auf mein Glück und ging Richtung Bushaltestelle.&lt;br /&gt;Es war mittlerweile kurz nach 1:00. Ich sah einen Reisebus und davor einen Menschen mit „agh“-T-Shirt. Nachdem ich meine „Registrierter Ausländer“-Karte vorzeigte durfte ich hinein. Dort saßen sechs Personen, vier nicht großartig unterscheidbare Disco-Japanerinnen und zwei unscheinbare Japaner.&lt;br /&gt;Ich nahm einen Platz im hinteren Drittel und schaute auf die Monitore, die das Programm des Agehas am heutigen Tag und den nächsten Wochen vorstellten. Es lief entsprechende Musik, die aber so schlimm nicht war. Bei einem der zukünftigen Events sah ich den Preis „4000Yen Ageha-Members, 4500Yen Non-Members“. Na großartig.&lt;br /&gt;In dem Moment stürzte eine Gruppe bestehend aus ein paar Japanern und Gaijin-Frauen durch den Gang und plötzlich hatte ich einen Sitznachbarn&lt;br /&gt;„OK to sit here?“. Sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mich herum saßen drei Japaner, die Gaijins besetzten kollektiv die letzten beiden Reihen und ließen ihrem Prä-Adoleszenz-Party-Gebölke freien Lauf. Der Japaner neben mir schaute mich merkwürdig auffordernd an, schaute dann fragend zu seiner pummeligen japanischen Freundin, die irgendwie verschreckt den Kopf schüttelte und dann guckte mich der Japaner wieder an.&lt;br /&gt;Ich stretchte innerlich schonmal meine Smalltalk-Muskeln.&lt;br /&gt;Taka ist Student in Edinburgh und macht nun mit seinen englischen Kommilitonen Urlaub in Tokyo. Die Kommilitonen würden allerdings hierbleiben und ein Auslandssemester in Tokyo starten. Hätte ich ihn nicht gesehen, hätte ich niemals einen Japaner hinter der Stimme erwartet. Ich legte ihn unter „Der erste Japaner, aus dessen Mund ich das Wort ‚intriguing’ hörte.“ ab. Er nutzte es im Zusammenhang mit Tokyo, über das wir uns beide angemessen begeistert äußerten. Er fragte, was ich hier mache, ich erzählte es ihm grob, er hakte nach, was genau und ob ich mit anderen Ausländern zusammenarbeiten würde, wie lange ich das machen würde etc. Irgendwas stimmte aber nicht, seine Sätze strahlten Interesse aus, aber seine Mimik glitt immer in völlige Gleichgültigkeit ab.&lt;br /&gt;Auf meinen Kommentar, dass sein Englisch vermutlich das beste ist, das ich jemals von einem Japaner hörte erklärte er, dass läge daran, dass er schon mit 12 nach England gegangen wäre. Ich: „Äh, mit Familie?“ Er schüttelte den Kopf und sagte etwas unverständliches, aber es klang nach „Just so.“ Danach begann ein kurzer bizarrer Monolog. „If you’re hungry, they’ll feed you, if you need a coat, they’ll give it to you. If you need a place to sleep, they’ll help you.”&lt;br /&gt;Wir schwiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann fragte er: „Und, was treibt dich so nach Tokyo?“. Ich sah in seine geweiteten glasigen Pupillen. Na geil.&lt;br /&gt;In dem Moment schwang sich auch schon ein Australier vor mich und riss das Gespräch an sich, was einfach war, denn Taka war in eine Art Wachschlaf gefallen und ich völlig perplex.&lt;br /&gt;Shaun war etwas jünger als ich und hier ebenfalls nur im Urlaub (bereits zum vierten Mal), aber zum ersten Mal auf dem Weg ins Ageha. Er war ziemlich okay und angenehm betrunken. Im Prinzip unterhielten wir uns über Musik, Tokyo und Japan im Allgemeinen und relativ schnell trat das ein, was ich befürchtet hatte: der erste Gaijin, mit dem ich ins Gespräch komme stellt sich als extrem angenehmer und freundlicher Mensch heraus.&lt;br /&gt;Später kam ein zweiter Kumpel dazu, der wohl der Mitbewohner von Taka in Edinburgh war und jetzt hier für ein Jahr in Japan studieren würde. Die Info wie hier die Engländer-Japaner-Gruppe mit dem Australier zusammenpassten bekam ich nicht mit.&lt;br /&gt;Was ich ebenfalls fast verpasste war der teils großartige Anblick, der sich einem vom Bus aus bot. Da Shin-Kiba, der Ort in dem sich das Ageha befindet, auf der Ostseite des Tokyo Bays liegt fuhren wir über eine lange Brücke und sahen in ein paar Kilometern Entfernung die Skyline und die Riesenräder der Vergnügungsinsel Odaiba.&lt;br /&gt;Schon deswegen war ich froh, mich heute hierzu entschlossen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fiel wieder ein, dass ich vermutlich ein Geldproblem haben würde und fragte Shaun ob er wisse, wieviel heute der Eintritt wäre. Als er verneinte, erzählte ich peinlich berührt meine Geschichte. Er wunk sofort ab und sagte, ich soll mir mal keine Gedanken machen, er könne mir was leihen. Sei nicht so nett, Arschloch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir kamen an einer Lagerhalle im Niemandsland an.&lt;br /&gt;Schon beim Bus war ich überrascht, dass er so leer war und auch vor der Halle war kaum etwas los. Ich würde doch nicht etwa wieder in einem ¾-leeren Club landen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gruppe, die insgesamt aus 12-14 Personen bestand musste sich erstmal sammeln und da ich mich nicht dazudrängen wollte, deutete ich Shaun, dass ich vorgehen würde, schon allein um die Bezahlmöglichkeit auszuchecken.&lt;br /&gt;Die Absperrbänder vor der Halle waren definitiv für einen Massenansturm gemacht, ich konnte allerdings direkt bis zur Ausweiskontrolle durchlaufen. Zwei Mädchen räumten Taschen in Schließfächer, sonst war dort niemand. An der Ausweiskontrolle erkundigte ich mich nach Visa-Bezahlmöglichkeit, was direkt bejaht wurde. Geilo.&lt;br /&gt;Die Kasse bestand aus drei schwarzlicht-neongrün beleuchteten Fenstern hinter denen uniformierte Frauen saßen. Eintritt 4000 Yen. Ich legte meine Karte an den Durchgabeschlitz, bekam die „No no.“-Geste und die Karte wieder zurückgeschoben. Raus zum Türsteher, der gerade die Aussie-Engländer-Japaner-Gruppe kontrollierte. Auf mein verwirrtes „Visa ga ikenai.“ („Visa geht nicht.“) erklärte er mir, Eintritt ginge nicht, aber Alkohol könne man an den Bars damit kaufen. Also doch zu Shaun, der mir sofort 500 Yen gab und fragte ob ich noch mehr bräuchte. Ich verneinte und versprach ihm, es in Drinks zurückzuzahlen (vermutlich wäre es rein preislich schon mit einem Softdrink abgegolten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Kasse bekamen wir ein Ticket, auf dem viel Text und ein großes „1500 Yen“ stand. Wir hielten es für ein Drink-Ticket. Bevor wir wirklich reinkonnten mussten wir noch durch eine Abtastkontrolle. Ich packte iPhone, Schlüssel und Portmonnaie in einen kleinen Kasten und ließ mich abtasten. Selbst zusammengeknüllte Papiere wurden aus meinen Hosentaschen gezogen und kontrolliert. Dann waren wir drinnen und standen in einer Art Vorraum der größer war als das Que in Shimokitazawa. Aber das war auch nicht schwer. Es war ziemlich futuristisch und so stylisch, wie sich Club-Bauer in den 00er-Jahren halt Style vorstellen. Wir liefen zur Bar, und ich verschob meine Abgeltungs-Aktion auf später zu verschieben, da wir ja offensichtlich Drinktickets hatten.&lt;br /&gt;Ich nahm Jägermeister-Cola. Lange nicht getrunken. Das Drink-Ticket war kein Drink-Ticket, sondern Rabatt für den nächsten Besuch.&lt;br /&gt;Im Vorraum war hinter eine Ecke bereits eine kleinere Tanzfläche zu sehen, bei der ich aber nicht sicher sagen konnte, ob es hier schon als „Floor“ galt. Wir gingen in den größeren Raum, aber ich stellte fest, dass die Gruppe auch ohne mich gut auskam, warum auch nicht und wollte mich nicht weiter aufdrängen.&lt;br /&gt;Das hier ging schon ganz gut als größere Tanzfläche durch, und es war tatsächlich auch ziemlich voll. Zumindest war die Tanzfläche zu ¾ gefüllt und nicht leer. Das konnte ich deswegen so genau erkennen, weil hier in Japan – ähnlich wie bei einem Konzert – alles vor dem DJ tanzt. Und es tanzt auch niemand mit dem Rücken zum DJ, zumindest die Japaner nicht. So war dann das letzte Viertel der Tanzfläche verwaist.&lt;br /&gt;Über ca. 10 Treppenstufen kam man zur Tanzfläche hinunter.&lt;br /&gt;Die Musik war angenehm bratzig und nicht der müde Trance-Techno, den ich erwartete. Aber was weiß ich schon. Ich muss vermutlich meine Techno-Vorurteile nochmal richtig justieren. Es klang jedenfalls nicht so, wie ich mir Dream Dance 47 (mit dem CGI-Delphin-Cover) vorstellte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder konnte ich ein Phänomen beobachten: westliche Frauen tanzen hier fast alle so „Wuuuh“-mäßig überdreht mit den Armen nach oben. Ihr fallt doch eh auf, jetzt übertreibt es doch nicht.&lt;br /&gt;Am meisten Spaß hatte ich an den Lasern. Drei Laser-Systeme nebeneinander über dem DJ, und noch eines gegenüber. Ich wusste nicht, zu welchen Farben und Formen die überhaupt im Stande sind. Auf dem „Wire“-Festival wurde das schonmal angedeutet, hier war es nochmal eine Stufe Kinnlade-aufklappender. Es macht keinen Sinn, das zu beschreiben. Malt euch schöne Tron-Speed-Trips in Pastellfarben aus, oder sowas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tanzfläche war groß, konnte aber bei weitem nicht mit den erwarteten Superlativen mithalten. Im Umland Hannovers gibt es größere Großraumdiskotheken (habe ich gehört).&lt;br /&gt;Aber warum sollte die Disco auch soviel größer sein, als andere Diskotheken auf der Welt, wo hier doch eh so gut wie alles im Miniaturformat ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich mich bei der Musik nun wirklich nicht in Ekstase tanzen konnte, suchte ich den Pool.&lt;br /&gt;Die Treppenstufen wieder hoch und meinen Gang zum Ende der Halle fortgesetzt. Man kam über weitere Stufen zu einer zweiten Bar und dann nach draußen. Der Pool war mickrige 4x4m groß.&lt;br /&gt;Ich glaub mittlerweile ernsthaft, dass die meisten Leute die über Tokyo schreiben Angst davor haben, Erwartungshaltungen beim Leser nicht zu erfüllen. Das hier ist alles anderes als „Huuuuuuuge!“ und auch kein „Sick Club“. Der Club geht okay und ist für Leute, die auf die Musik steilgehen bestimmt ne super Adresse, aber man muss ja aufgrund der Stadt nicht gleich durchdrehen.&lt;br /&gt;Die Musik am Pool war noch besser und ich blieb dort bestimmt 1,5 Stunden. Der Pool befand sich am Tokyo Bay und die Atmosphäre war ziemlich super. Zudem wirkte mein Yunker Kotei Getränk immer noch zuverlässig.&lt;br /&gt;Insgesamt waren deutlich weniger Gaijins anwesend als ich erwartete. (Ich hab mich diesbezüglich bald mal locker gemacht, versprochen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Pool stand nur eine Blonde mit Pferdegesicht und nach obengestreckten Armen. Jemand muss Frauen mal sagen, dass es nicht gut aussieht wenn man beim Tanzen die Füße immer abwechselnd mit der Innenseite nach vorne stellt. O-Beine galore und fast so schlimm wie Ententanz-Pump-Bewegungen mit angewinkelten Armen.&lt;br /&gt;Ihr hin und her mäandernder Blick zeigte relativ deutlich, dass sie Aufmerksamkeit brauchte, bzw. auch bekam. Nichts neues.&lt;br /&gt;Was relativ zuverlässig funktioniert, ist sich irgendwo zwischen die Leute zu stellen, etwas ausladendere aber einfache Tanzbewegungen zu machen und dann beim Tanzen Blickkontant zu suchen. Passiert mir ab und zu versehentlich, aber sobald ein kurzer Blickkontakt hergestellt ist, ist es zu spät. Dass es einem begeistert nachgetan wird, ist so gut wie immer der Fall.&lt;br /&gt;Das unvermeidliche „Ahh, German, Ballack, Schweinsteiger“-Gespräch hatte ich auch noch. Der Typ fragte mich, mit wem ich hier sei, worauf ich „Allein“ erwiderte, was ihn wiederum anspornte, mich – während er auf eine in der Nähe stehende Mädchengruppe zeigte - zu fragen „Who do you want?“. Ich winkte ab. Allgemein sah ich keine Japanerinnen, die ich irgendwie interessant fand, mal ganz davon abgesehen, dass ich solche billigen Bekanntmachungs-Geschichten eh nicht abkann, weil sie allein der Tatsache geschuldet sind, dass ich Ausländer bin. Eine Mischung aus Respekt davor so etwas nicht auszunutzen und Verärgerung darüber für so billig gehalten zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Typ ließ mich dann in Ruhe, konnte sich aber auch ein späteres „Ey, German, having fun?!“ nicht nehmen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ging wieder rein, denn ich hatte ja noch etwas zu begleichen. Ich sah Shaun mit zwei Engländerinnen und einem weiteren Westler den ich vorher nicht gesehen hatte an einem Tisch stehen und bestellte schnell zwei Calpis-Wodka.&lt;br /&gt;Shaun machte mir Platz am Tisch und wollte den Drink erst nicht annehmen. Ich sagte, dann soll er ihn halt verschenken, aber er soll ihn annehmen, immerhin wäre ich ohne ihn wohl nicht hier drin. Ich fragte ihn, wie er es hier fände und er gab ein „Yeah, it’s alright“ von sich, das auf der 1-10-Begeisterungsskala irgendwo zwischen 1 und 2 rangierte.&lt;br /&gt;Shaun stellte mir noch den Vierten am Tisch vor. Franzose, aber den Namen vergaß ich. Er machte ein mir spontan enorm sympathisches „Ich steh hier eigentlich nur grad, lass mal nicht zuviel Aufhebens machen, ´kay?“-Gesicht und sprach bis auf das „Hi.“ wirklich kein Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„You knauw Bloc Pa-ay?“ fragte die dunkelhaarige Engländerin an niemanden speziell gerichtet. „They are sooo a-maaaaazing! A-MAAAAAAZING“. Shaun und ich sagten, das erste Album wäre geil gewesen, der Rest eher nicht so, was sie sehr empörte.&lt;br /&gt;Ich fragte spontan, ob sie die Maccabees kenne (so als Enländerin, ne), was sie verneinte und mich empörte. Ich sagte, sie müsse die mal auschecken, wenn sie Kram wie Bloc Pa-ay möge, worauf sie erwiderte, sie fände sie eh hauptsächlich wegen des hotten Lead-Singers so geil. Frauen.&lt;br /&gt;Ich erspähte ein Vorankündigungsplakat. Diplo würde in der Silverweek (das nächste lange Wochenende) hier auftreten. Leider werde ich dann auf Ni-Jima (Insel südlich von Tokyo mit Muto-san surfen).&lt;br /&gt;Ich fragte in die Runde, ob jemand Diplo kenne, worauf die andere rothaarige Engländerin diese „Boah hör auf“-Geste mit der am Hals hin und her pendelnden flachen Hand brachte. „He’s shite! He’s so fucking shite. You know 2 Many DJ’s? Amaaaazing!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wurde mir irgendwann zu blöd. Ich sagte, ich würde wieder reingehen, was Shaun, Ginger-Spice und Posh-Spice eine super Idee fanden. Der Franzose wurde noch sympathischer, als er ein  „Ne geht mal, ich komm gut alleine klar.“-Gesicht machte. Der konnte aber auch gute Gesichter machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Tanzfläche löste ich mich von den dreien und ging wieder zum Pool, wo die O-Bein-Blonde immer noch mit den Armen nach oben tanzte.&lt;br /&gt;Ich stellte mich irgendwo hin und war zufrieden mit dem Abend. Ich bin hier aber auch relativ leicht zufriedenzustellen. Was die Disco jedenfalls angenehm macht, ist das unprollige Ambiente und allgemein so gut wie keine Spacken. Selbst die meisten Gaijins halten sich trotz gelegentlicher Attention-Attacken angenehm zurück.&lt;br /&gt;Taka sah ich gar nicht mehr, genausowenig wie seinen Mitbewohner.&lt;br /&gt;Draußen kam mir noch einmal der Franzose entgegen und wir nickten verständnisvoll einander zu.&lt;br /&gt;Es wurde 5:00 und ich machte mich auf dem Weg zum Bus. Am Ausgang bekam jeder noch eine Tüte mit Werbung in die Hand gedrückt, die auch jeder brav mitnahm und nicht beim nächsten Mülleimer wegschmiss.&lt;br /&gt;Für den Rückweg brauchte man anscheinend ein Ticket, das man im Ageha hätte kaufen können und ich entschloss mich, die Bahn zurückzunehmen. Die Station sah ich in guter Entfernung.&lt;br /&gt;Ich traf dort Taka wieder, der immer noch ziemlich benommen wirkte, aber nach meiner Telefonnummer fragte, weil die anderen ja bestimmt mal was mit mir unternehmen könnten. Unfähig eine gute Ausrede oder eine falsche Nummer zu sagen, gab ich sie ihm.&lt;br /&gt;Mit der Yurakucho-Line ging es nach Iidabashi, wo ich dann in die Tozai-Line stieg.&lt;br /&gt;Um 6:30 war ich zu Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebes Tageblog, danke für’s Durchhalten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-5403542185343428772?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/5403542185343428772/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=5403542185343428772' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5403542185343428772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5403542185343428772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/tageblog-samstag-120909-teil-2.html' title='Tageblog: Samstag 12.09.09 - Teil 2'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-9023140953280418037</id><published>2009-09-14T22:25:00.006+09:00</published><updated>2009-09-15T01:41:59.371+09:00</updated><title type='text'>Tageblog: Samstag 12.09.09 - Teil 1</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sq5W1B91khI/AAAAAAAAARo/YF2XypjjGdM/s1600-h/calendar.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 118px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sq5W1B91khI/AAAAAAAAARo/YF2XypjjGdM/s400/calendar.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381334073815175698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Liebes Tageblog,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mein Samstag war folgendermaßen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war am Vorabend um 3:00 ins Bett gegangen, nachdem ich mich spontan mit Aprikosenschnaps und Chu-hi betr... naja, ich trank es. Mein Schlaf war sehr gut, auch weil ich mich nach dieser Arbeitswoche mental völlig verprügelt fühlte. Ständig wurden den guten Plänen Steine in den Weg gelegt, die sich "interne Prozesse" nannten, und die in den Raum gestellt wurden wie etwas naturgegebenes, das man nicht ändern könnte. Die Prozesse sind teilweise jahrzehntealt und haben mit "Software-Business" wenig zu tun. Jeder weiß, dass das ein Problem ist, aber trotzdem wird sich verhalten als wäre man mit einem unabwendbaren Fluch belegt. Manchmal wird darauf verwiesen, dass diese Prozesse ja im nächsten Jahr geändert werden sollen, um nochmal zu verdeutlichen wie machtlos man bis dahin ist.&lt;br /&gt;Jedenfalls ist es derzeit etwas zermürbend und Wochenenden können da ja ganz schön befreiend wirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da in 3 Wochen meine Familie (Eltern und Schwester) zu Besuch kommt und ich für Ann's Zimmer und sich für's nächste Jahr angekündigten Besuch ein weiteres Bett brauche fuhr ich zu Ikea.&lt;br /&gt;Auf dem Weg von meiner Wohnung zum Bahnhof rief ich noch bei meinem Friseur an, denn meine Frisur wurde langsam &lt;a href="http://fc05.deviantart.com/fs14/f/2007/091/2/0/Visual_Kei_by_aoi_loves_you.jpg"&gt;Visual-Kei&lt;/a&gt; fähig (gibt's eigentlich zu jedem Thema so ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Funpic&lt;/span&gt;? Ich würde mir alle angucken).&lt;br /&gt;Ich machte einen Termin drei Stunden später aus und lief zur Tozai-Line, mit der ich direkt in den Osten Tokyos fahren kann. Genauer gesagt in die Präfektur Chiba, die technisch &lt;a href="http://de.geocities.com/djetjp/djetskarte/zippanguFweiss.gif"&gt;nicht mehr Tokyo&lt;/a&gt; ist, auch wenn man - wie eigentlich auf der ganzen Südost-Seite keinerlei sichtbaren Übergang zwischen den Präfekturen hat.&lt;br /&gt;Eine Stunde später war ich in Nishi-Funabashi angekommen, wo ich traditionell in einen anderen Zug als den zum Ikea in Minami-Funabashi umstieg. (Minami = Süd, Nishi=West, Fune/Funa=Schiff, Bashi/Hashi=Brücke). Dadurch wurde ich immerhin Zeuge des seltenen Schauspiels eines japanischen Pärchens, das sich für hiesige Verhältnisse relativ ungeniert in der Öffentlichkeit betatschte (Typ drückte ihr immer am Busen herum, was sie wohl ganz schön fand).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des nächsten ungeplanten Umstiegs (ich war mittlerweile 1 Stunde 20 Minuten unterwegs)  errechnete ich, dass ich den Ikea in 30 Minuten durchziehen musste, um rechtzeitig beim Friseur zu sein. Auch wenn ich die obligatorischen "Miitobooru" (Meatball, Kötbullar) ausließ wäre das völlig utopisch.&lt;br /&gt;Bett gesucht, gefunden, Lieferung und "Pick-up" (3000Yen dafür, dass ich den Kram im Warenlager nicht selbst zusammensuchen muss) veranlasst, auf dem Weg noch Decke, Kissen, Bettbezüge in den Wagen geschmissen und ab zur 20m-Schlange an der Kasse. Ich wählte die Nummer des Friseurs und entschuldigte mich im Voraus für 30min Verspätung. Zum Liefertresen, Lieferung bezahlt (6400 Yen) und für nächsten Samstag morgen bestellt, noch ein paar unhandliche Teile mit dazu gelegt und zurück zur Station.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nahm einen anderen Zug zurück, denn zufällig fuhr gerade der "Limited Express" nach Tokyo, der mir eventuell 5 Minuten sparen könnte und auch umstiegstechnisch weniger fehleranfällig ist.&lt;br /&gt;Hier gibt es ziemlich viele Zugtypen:&lt;br /&gt;- Local (hält an jeder Station)&lt;br /&gt;- Rapid (überspringt ein paar bestimmte Station außerhalb des Zentrums)&lt;br /&gt;- Limited-Express (ähnlich, bloss anderes Bahnunternehmen; es gibt hier 5 oder 6 verschiedene, die sich aber immerhin auf ein einheitliches Bezahlsystem geeinigt haben)&lt;br /&gt;- Express (noch ein paar weniger Stationen, die angefahren werden)&lt;br /&gt;- Special Rapid (noch mehr Rapid)&lt;br /&gt;- Semi-Express (fragt mich nicht)&lt;br /&gt;- Commuter's Rapid (fährt nur in den Stoßzeiten und die wenigsten Stationen an; wohl dem der an einer dieser wohnt, ich nicht)&lt;br /&gt;- und zu allem Überfluss auch noch ein "Special Limited Rapid". Ungelogen.&lt;br /&gt;Bin sicher, dass das System irgendwann in ungezwungener Karaoke/Koks/Hostessen-Runde aller Bahnunternehmenspräsidenten entstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kam um Punkt 7 etwas unangenehm verschwitzt mit verwehter Visual-Kei-Frisur und Ikea-Tasche beim Friseur an, wo mich Nozo direkt mit einem "Sashiburi desu!" begrüßte. Ich verwechselte das Wort bis vor kurzem immer noch mit "Subarashii" (siehe voriger Eintrag), aber es bedeutet soviel wie "Lange nicht gesehen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie brachte mich zum Stuhl, den sie mir wie immer zudrehte, um mich dann damit zum Spiegel zurückzudrehen. "Dou shimashou ka?" (Wie machen wir's?). Ich antwortete, dass ich gegen Haarewaschen nichts einzuwenden hätte, weil ich noch Gel in den Haaren hatte und das bestimmt angenehmer für sie wäre.&lt;br /&gt;Sie stimmte zu und brachte mich zu "Neri", die eigentlich Risa heißt (hä?). Nun, wie auch immer. Ich muss sagen, dass ich nicht viele Japanerinnen sehe, deren Gesicht mir sofort gefällt, aber Neri war eine davon. Ja, und es war wirklich ihr Gesicht. Sie trug eine Schlabberlatzhose.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Hinsetzen auf dem Stuhl am Haarwaschbecken ist jedesmal eine beidseitig unbeholfene Angelegenheit. Nozo oder nun Neri wissen nicht, wie sie mir sagen sollen dass ich den Kopf noch nicht zurücklegen soll und ich harre meist in einer albernen Halb-Pose aus, immer in den falschen Momenten "Oh, doch noch nicht, oh doch, jetzt, nee?"-nach vorne oder hinten schwankend, während sie mir ein Handtuch um den Nacken legt und meinen Kopf eine Nuance zu unsicher nach vorne oder hinten schiebt. Nach ewigen 20 Sekunden haben wir es denn.&lt;br /&gt;Haarwäschen beim Friseur sind eine großartige Sache, das ist mal klar. Neri massierte mir 4 oder 5 mal neues Shampoo ein und versuchte sich in leichter Konversation. Mein Sprachzentrum war aber merkwürdig behindert und ich redete mir ein, dass es an meiner Haltung liegen musste, so wie es einem mit überstrecktem Hals schwerfällt zu schlucken. Absurd, aber in dem Moment für mich logisch.&lt;br /&gt;Ich kann mich erinnern, dass Neri aus Saitama (nördlich von Tokyo) kommt, ich dort ja auch schon war (remember Fußballspiel?) und ich ihr meinen Arbeitgeber mitteilte. Selbst die Japaner denken immer noch, es würde sich dabei hauptsächlich um einen Kamerahersteller handeln.&lt;br /&gt;Apropos Sprachzentrum: ich bin mir nicht sicher, ob ich es geschrieben hatte, aber meiner Beurteilung nach ist mein Japanisch meinem früheren Französisch der Oberstufe inzwischen überlegen. Als ich das vor kurzem mal nachprüfen wollte, indem ich zufällige Sätze in beiden Sprachen bilden wollte, stellte ich fest dass das Japanisch nicht nur besser war, sondern mein Französisch ersetzte. Ich war nicht mehr in der Lage einen französischen Satz zu sagen ohne einzelne Wörter versehentlich durch japanische zu ersetzen. "C'est totemo bien desu ne!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neri übergab mich wieder an Nozo, die sich sofort ans bekannte Werk machte.&lt;br /&gt;Ich verließ anschließend inner-balanced den Friseur, bis vor die Tür begleitet von Neri und Nozo, die mir für fünf bis zehn Sekunden nachwunken  (das ist hier allgemein sehr üblich und keine Sonderbehandlung).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beschloss, heute noch wegzugehen, und zwar ins Ageha, den größten Club Japans. Ich war nicht sonderlich scharf darauf, und nicht ohne Grund hat es mehr als 6 Monate gedauert bis ich mich mal dazu entschloss, aber heute fühlte sich richtig an. Außerdem hatte ich zuviele Abende in kleinen Clubs verbracht, die dann doch etwas dröge werden konnten.&lt;br /&gt;Zuvor ging ich aber noch Shio(塩　Salz)-Ramen essen.&lt;br /&gt;Während ich da aß kam mir der Gedanke, dass ich mich ja eigentlich ab und zu mal mit Nozo und oder Neri zum Abendessen treffen könnte. Ihre Arbeitszeiten sind meinen nicht so unähnlich (bis 21:00) und sonst kenne ich ja niemanden in Kichijoji, mit dem ich mal abends noch ein bisschen abhängen könnte.&lt;br /&gt;Ich ging zurück zum Friseur, wo mich Nozo ganz erschrocken anschaute. Ich schlug ihr meinen Plan vor und sie willigte ein. Einen direkten nächsten Termin auszumachen ließen wir aber sein, denn auch ich war nicht vorbereitet und konnte noch keine Versprechungen machen. Sie bat mich um meine Mailadresse und gingen so wieder auseinander. "Mailadresse" ist hier gleichbedeutend mit Handy-Mailadresse; über andere elektronische Kommunikationswege schreibt man sich hier eigentlich gar nicht mehr.&lt;br /&gt;Ich hab keine Ahnung, ob sie wirklich schreiben wird, dazu zu schüchtern ist oder vielleicht auch keine Lust hat. Den Versuch ist es allenfalls wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, an dieser Stelle unterbreche ich den Eintrag mal und verschiebe die Ageha-Geschichte, sonst bin ich hier in einer Stunde noch nicht fertig. Stellt euren Feedreader-Wecker auf morgen nachmittag.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-9023140953280418037?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/9023140953280418037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=9023140953280418037' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/9023140953280418037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/9023140953280418037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/tageblog-samstag-120909-teil-1.html' title='Tageblog: Samstag 12.09.09 - Teil 1'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sq5W1B91khI/AAAAAAAAARo/YF2XypjjGdM/s72-c/calendar.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-1234291032236946568</id><published>2009-09-13T20:06:00.010+09:00</published><updated>2009-09-14T00:34:30.939+09:00</updated><title type='text'>Chinese Importunacy - der Jetski-Ausflug</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um 7:30 sollte ich am Gleis der Tokaido-Line in Shinagawa sein. Das bedeutete mal wieder einen Umstieg in Allzweck-Station Shinjuku und eine Gesamtfahrtdauer von ca. 40 Minuten. Vorher hatten sie nie gesagt, wohin es genau ginge, aber da die Tokaido-Line Richtung Südosten fährt, konnten es nur die Strände von Shonan sein (wo ich auch schon häufiger surfte).&lt;br /&gt;In Shinagawa ging ich die Treppe vom Gleis der Yamanote-Line hoch um das Gleis zu wechseln und aus dem Augenwinkel sah ich wie Zizi angetrippelt kam, wild winkend, den Oberkörper ungefähr um 45° nach links gelehnt. Man sah ihr an, dass sie etwas unter Strom stand.&lt;br /&gt;Sie stellte mir Emi vor, die japanische Freundin die sie einlud. Emis Englisch war ziemlich gut, aber gleichzeitig hatte sie wohl aus ihrem Amerika-Aufenthalt diese unangenehm abgeklärte Tussenarroganz übernommen, die Japanerinnen eigentlich ziemlich abgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Zug fuhr erst eine halbe Stunde später. Ich kaufte mir noch ein "Calpis Water" und einen Donut im Kombini und dann gingen wir zum Gleis. Es kamen dann zwei weitere Freundinnen von Emi, Manami und Takako die beide ein paar Jahre jünger als wir waren. Später kamen noch "Tanaoka-san", anscheinend Emis Kollege (um die 40) und zwei weitere Freundinnen von Tanaoka-san. Die üblichen Vorstellungsspiele, "Hajimemashite, Jan desu", "Aaah, Nihon-go o hanasemasu ka??". Der Zug kam und wir gingen aus einem mir nicht ersehbaren Grund ins allerletzte Abteil. Der Waggon war wie alle anderen ziemlich leer und wir setzten uns gegenüber mit den Rücken zu den Fenstern. Da ich grad mit Tanaoka-san sprach und Zizi vorgelaufen war, saßen wir recht weit auseinander, was mir unter dem Aspekt der Kontaktaufnahme mit dem Rest der Gruppe aber recht war. Zizi wohl nicht. Sie guckte etwas missmutig hin und her und konnte nicht verbergen, dass ihr die Sitzanordnung missfiel, wo wir doch jetzt eine Stunde lang Bahnfahren würden.&lt;br /&gt;Zwei Minuten nachdem der Zug sich in Gang gesetzt hatte setzte sie sich neben mich, was die Sitzverteilung ziemlich auffällig ins Ungleichgewicht brachte. Sie fragte mich, ob ich schon gespannt wäre, was ich bejahte. Ich fragte sie, ob sie den Rest der Leute kennen würde, was sie verneinte. Sie flüsterte mir zu, dass sie sich schon jetzt nicht mehr an die Namen erinnern würde.&lt;br /&gt;Emi erklärte, dass sie mit Takako und Manami, die noch extrem kindlich wirkten auf einem "Jobtraining" für Sekretärinnen war und Tanaoka-san ihr Boss wäre.&lt;br /&gt;Ich fragte Tanaoka-san, was sein Job wäre worauf er "Cosmetics" antwortete. Ich bohrte nach, was denn genau, Verkauf oder Produktion, worauf er bei "Produktion" heftig nickte. Ich machte eine "Reagenzgläser ineinanderschütten"-Geste, fragt mich bitte nicht warum.&lt;br /&gt;Später sollte sich herausstellen, dass Tanaoka-san der Präsident der Firma ist, die in Japan 5 Niederlassungen hat und relativ bekannt ist. Gott, war mir meine "Reagenzglas-Geste" plötzlich peinlich. Aber wie soll man einen Präsidenten auch erkennen, wenn er mit Fleddershorts und ausgeblichenem Polohemd aufläuft.&lt;br /&gt;Die Zugfahrt ging recht schnell vorbei, Zizi beschäftigte sich die meiste Zeit mit dem iPod meines iPhones, wo sie gewissenhaft jedes Album durchblätterte. Zwischenzeitlich hatte ich auch nochmal fallengelassen, dass ja Anfang November meine Freundin nach Japan käme, wovon sie aber äußerlich ungerührt blieb. Ich fürchtete kurz bei ihr Zeitdruck ausgelöst zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir stiegen in Hiratsuka aus und als wir die letzten Stufen aus der Bahnstation herausgingen wurden wir von einigen Japanern begrüßt, unsere Taschen abgenommen und in einen Kleinbus gebracht, mit dem wir zu einem Fluss gefahren wurden.&lt;br /&gt;Am Flussufer saßen nochmal circa 10 Leute, die schon mit dem Aufbauen von Grill, Tischen und Stühlen beschäftigt waren. Das ganze schien sich an einer Art Wassersport-Binnenhafen zu befinden. Ständig wurden kleinere Boote und Jetskis zu Wasser gelassen. Auf dem Fluss machten mehrere Jetskifahrer ein Wettrennen um ein paar Slalombojen.&lt;br /&gt;Wir gingen in Umkleidekabinen, die zu der Anlage gehörten und kleideten uns um, verrückt.&lt;br /&gt;Ich hatte klugerweise mein Surfoberteil mitgenommen, was erstens nicht nur überaus modisch aussieht, sondern zweitens Eincrem-Zeit spart. Tanaoka-san und ich gingen zusammen zu den Tischen wo inzwischen noch mehr Leute und Hunde dazugekommen waren. Der Grill wurde in Gang gesetzt und mir das erste Bier angeboten. Ich lehnte erstmal ab. Ich sah noch niemand anderen mit einem Bier und befürchtete, man hätte es mir vor allem deshalb angeboten, weil ich ja der Deutsche bin und bestimmt Bier trinken will.&lt;br /&gt;Es kamen noch weitere Leute an, jung und älter und irgendwann waren wir wohl komplett, weil Tanaoka-san alle begrüßte, sich bedankte und hoffte, alle würden Spaß haben und die harte Arbeitszeit etwas vergessen können. Er würde bald seine Jetskis fertigmachen und dann könnten wir aufs Meer rausfahren.&lt;br /&gt;Die Information, wir würden "im Meer" grillen stellte sich als Fehlinformation heraus. Ich vermutete, Zizi hätte "umi de" (am/im Meer) falsch verstanden, wobei ihr Japanisch eigentlich ausreichen sollte um Nuancen richtig einordnen zu können.&lt;br /&gt;Da Zizi und die anderen sich mit dem Umziehen deutlich mehr Zeit gelassen hatte, war ich schon mit einigen Typen ins Gespräch gekommen, unter anderem "Ka-chan" (seinen richtigen Namen erfuhr ich nicht) und Shoichi (mal wieder). Shoichi war etwas prollig, aber wir fanden mit internationalem Fußball ein Gesprächsthema, das uns lang genug beschäftigte. Wir mussten nur Fußballernamen und Vereine ins Gespräch werfen, schließlich unsere Meinung kundgeben.&lt;br /&gt;Sein Lieblingsfußballer ist "Matsuo", der in Frankreich spielt und der kurzzeitig gerüchteweise auch in Hannover gehandelt wurde.&lt;br /&gt;Die Tatsache sich mit einem Deutschen einigermaßen funktionierend über Fußball unterhalten zu können schien Shoichi ziemlich zu überwältigen. Immer wieder betonte er "Ii kanji, ne!", was man direkt mit "Gute Atmosphäre, ne!" übersetzen könnte. Diese Redewendung wird auch immer gebraucht wenn man z.B. ein Foto von zwei Freunden schießt und es sich anschließend anschaut. Ich bin grad tatsächlich relativ irritiert, dass ich keine gute deutsche Übersetzung finde. "Kanji" bedeutet "Emotion", ob jetzt gut oder schlecht, für sich alleine oder die ersichtliche Gruppenemotion. Bloß dass es hier immer direkt beim Namen genannt wird.&lt;br /&gt;Nunja, Shoichi legte immer wieder den Arm um mich und betonte wie gute Freunde wir schon wären. Mich rührt sowas ja immer, gleichzeitig bin ich irritiert, weil zu rational um das gleiche mit voller Überzeugung zu erwidern.&lt;br /&gt;Ich holte mir also das erste Bier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich kam Tanaoka-san zu mir, fragte ob ich mit ihm eine Runde Jetski fahren wolle und drückte mir eine Schwimmweste in die Hand. Von einem Steg sprangen wir auf sein Mehrsitzer-Jetski und fuhren los. Ich winkte dem Rest der Gruppe während wir losfuhren, vielleicht etwas euphorischer als ich es sonst machen würde, denn ich war mir der Vorzugsbehandlung bewusst und wollte daher angemessene Begeisterung zeigen.&lt;br /&gt;Tanaoka-san drückte auch direkt auf die Tube und ich suchte nach einer Möglichkeit zum Festhalten, die ich direkt neben meiner Sitzfläche fand. Es war ziemlich spaßig, vor allem wenn man mit ausreichender Geschwindigkeit eine Welle erwischte die von einem Boot oder anderem Jetski erzeugt wurde.&lt;br /&gt;Es war laut, wir sausten durch die Gegend, unter Brücken durch und es war eine dieser Situationen, die ich einfach nur genießen konnte. Ich rief "That's awesome.", was Tanaoka-san anscheinend akustisch oder sprachlich nicht verstand und ich schob ein "Subarashii!" (Großartig!) hinterher, und das obwohl ich sonst nicht jemand bin, der Begeisterung direkt in Worte ausdrücken muss, sondern lieber still genießt. Ich wollte aber auf Nummer sicher gehen, bevor es hieße, der verwöhnte Deutsche wäre ja gar nicht so begeistert gewesen.&lt;br /&gt;Nach 10 Minuten Jetski-Action legten wir wieder an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wurden erstmal wieder ein paar Bier getrunken, bis es schließlich wohl "richtig" losging. Ungefähr 2/3 der Gruppe wurden auf ein Boot gebracht. Emi, Zizi und ich sollten mit zwei Jetskis mitfahren. Ich stellte schnell erleichtert fest, dass ich mit Ka-chan fahren würde, während Zizi und Emi bei Tanaoka-san mitfuhren.&lt;br /&gt;Wir bretterten hintereinander durch die Brücken den Fluß herunter und ich fühlte mich angenehm an Half-Life 2 erinnert. Irgendwann wurde der Wellengang heftiger und wir kamen aufs offene Meer hinaus.&lt;br /&gt;In der Ferne konnte ich "&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/takeratta/2547139731/in/photostream/"&gt;Eboshi-iwa&lt;/a&gt;" (ein großer begehbarer Fels vor der Küste Shonans) und &lt;a href="http://www.housemory.co.jp/housemory_01/img/enoshima.png"&gt;Enoshima &lt;/a&gt;(eine kleine Halbinsel) sehen. Dort hatte ich bereits mehrere Male  mit Muto-san gesurft. Wir warteten ein bisschen auf das Schiff, und fuhren anschließend parallel dazu Richtung Enoshima. Leider versperrten mal wieder ein paar Wolken die Sicht auf Fuji-san, aber das wäre wohl zu perfektes Kanji gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Ziel war die felsige Rückseite von Enoshima, die ziemlich spektakulär ist. In die Felswände sind Holzbrücken gebaut, über die man die Insel umlaufen kann. Es gibt mehrere Höhleneingänge, von dem einer gleichzeitig der &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/14940969@N05/2471079718/in/photostream/"&gt;Eingang zu einem Schrein&lt;/a&gt; ist.&lt;br /&gt;Nach 30 Minuten kamen wir an. Ka-chan hatte zwischenzeitlich einen Sprint eingelegt, so dass wir 5 Minuten vor den anderen ankamen und bisschen im angenehm warmen Wasser schwimmen gehen konnten. Da mich die Schwimmweste automatisch oben hielt ließ ich mich treiben und beschloss dass der Moment perfekt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann kam das Tanaoka-Emi-Zizi-Mobil an und schließlich das Boot. Die Bootinsassen, größtenteils junge Produktionsmitarbeiterinnen um die 20 schienen nicht ganz so viel Spaß zu haben. Sie schützten sich notdürftig mit Handtüchern vor dem Spritzwasser und der heftig scheinenden Sonne und auch mir wurde klar, dass ich den Tag wohl nicht ohne einen Sonnenbrand der übleren Art verbringen wurde. Es war jetzt kurz vor Sonnenhöchststand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Boot drehte eine Runde, wir brausten ein bisschen im Zickzack hinterher und drumherum und fuhren wieder zurück. Ka-chan drehte sich schließlich zu mir um und fragte "Unten shitai desu ka?" (Willst du fahren?"). Ich fragte, ob das wirklich okay wäre dachte aber "Oh mein Gott, bitte!" Der perfekte Moment wurde noch ein bisschen besser.&lt;br /&gt;Über einen Hebel, der sich wie eine Art Fahrradhandbremse am Lenker befand steuerte man den Schub. Nachdem ich ein Gefühl dafür bekam, wie man damit und dem Wellengang am besten umgeht zog ich durch. Die Sonne stand so, dass die Wellen exakt so überbelichtet und merkwürdig symmetrisch aussahen wie in aktuelleren Computerspielen. Nachdem ich mich kurz bei Ka-chan versichterte, das mein Fahrstil in Ordnung ginge suchte ich immer wieder nach Wellenformationen, die mir erst starke Beschleunigung ermöglichten und setzte dann zu einem Sprung über eine Welle an. Ich wollte plötzlich ein Jetski besitzen und das jeden Tag machen. Dass es im Gegensatz zu ernsthafterem Sport wie Surfen nur eine Spielzeug für Bonzen war, war mir egal. Ich konnte nachvollziehen, warum sich Bonzen so etwas zulegten.&lt;br /&gt;Auf dem Fluss konnte ich das Endtempo nochmal ein bisschen nach oben drehen und in meinem Kopf überschlugen sich die "Hell Yeah!"s, "Wahnsinn!" und "Wie geil ist das denn"s.&lt;br /&gt;Wir kamen deutlich vor dem Rest an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurde gegrillt, für mich persönlich sogar angenehm wenig Tintenfisch, Oktopus und Shrimp. Eine Muschel wollte ich trotzdem probieren. Ich sollte es in Zukunft lassen. Dieser zähe Kram mit seinem Muffgeschmack ist nichts für mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte nach der Ankunft kaum mit Zizi gesprochen, fühlte mich aber auch nicht so schlecht dabei, schließlich hatte sich das relativ natürlich so entwickelt. Beim Essen saßen wir dann wieder zusammen und sie fragte mich was "I love you" auf deutsch hieße. Wissend,wohin das führen könnte sagte ich es ihr. Bei ihr klang es eher nach "Ichi libbe dichi", aber ich wollte das Gespräch nicht vertiefen. Ein paar Momente später drehte sie sich wieder zu mir und sagte "Ichi libbe dichi". Ich nickte und sagte "Ja, richtig." gepaart mit einem wohlmeinenden Lehrerlächeln.&lt;br /&gt;Ich holte mir ein paar gebratene Nudeln und sah, dass mein Platz von Shoichi belegt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die bis dahin noch irgendwie wirkende Kühlung vom zugigen Jetskiausflug war ausgeklungen und es wurde unbeschreiblich heiß. Ich nahm mir erst ein alcopopsiges &lt;a href="http://yokohamabrad.blogspot.com/2008/06/chu-hi-by-kirin-drink-review.html"&gt;Chu-hi&lt;/a&gt; aus einer der Kühlboxen und drückte es mir ins Gesicht und den Nacken.&lt;br /&gt;Zizi stand plötzlich mit dem Rücken zu mir, drehte sich ruckartig um und sagte wieder "Ichi libbe dichi."&lt;br /&gt;Ich machte innerlich den &lt;a href="http://ui08.gamespot.com/2119/doublefacepalm_2.jpg"&gt;Double-Facepalm&lt;/a&gt;, und bestätigte ihr kühl noch einmal, dass sie es jetzt könne. Ich schätze, in diesem Moment fing sie zumindest an, die Cleverness ihrer  Idee zu hinterfragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich mein Chu-hi ausgetrunken hatte, kam mir die herausragende Idee, ein bisschen Zeit in der Umkleide zu totzuschlagen. Ich konnte eine kalte Dusche nehmen, Sonnenschutz erneuern und ein bisschen meine Ruhe haben.&lt;br /&gt;Als ich davon zurückkam sah ich, dass ich nicht der einzige war, dem die Hitze zu schaffen machte. Die jüngeren Mädchen, die vorher noch unter ihren Handtüchern auf dem Boot vor der Sonne geschützt hatten saßen jetzt im Kleinbus, der mit angeschmissener Klimaanlage lief. Ein paar andere Leute hatten Handtüchern auf ihren Kopf gelegt und dösten.&lt;br /&gt;Ich tat es ihnen nach. Nach 30 Minuten fingen Arme und Beine an, ihre Schwierigkeiten die Sonnenstrahlen zu verarbeiten zu verdeutlichen. Ich nahm meine Arme mit unter das Handtuch und muss wohl relativ unwürdig ausgesehen haben, aber das war mir unglaublich gleich.&lt;br /&gt;Ich wachte mit brennenden Knieen auf. Zizi und Emi waren noch einmal mit Tanaoka-san Jetski fahren und Wakeboard-ziehen gegangen.&lt;br /&gt;Ich wollte nur noch pennen und raus aus der Sonne. Ich muss an dieser Stelle verdeutlichen, dass es außer dem besetzten Kleinbus absolut keinen brauchbaren Schatten gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann setzte sich Aufräumbewegung in Gang und ich tat alles um die Aktivität zu beschleunigen. Bei einem Grilltag mit Kollegen am Meer, für dessen Beschreibung ich hier noch keine Zeit fand hatte das Aufräumen geschlagene 1,5 Stunden gebraucht, wovon alleine 45 Minuten dafür draufgingen, die noch glühende Kohle in einem kleinen Wassereimer herunterzukühlen, und dann erkaltet umständlich in Müllsäcke zu füllen. Man muss den Japanern lassen, dass sie für gewissenhafte Müllentsorgung ganz schöne Opfer bringen. Hier ist aber Convenience-technisch noch Verbesserungspotenzial.&lt;br /&gt;Das gleiche Spiel ging hier auch los, aber man war mit mehr Geschick und einem größeren Eimer ausgestattet, so dass es deutlich schneller ging. Um 17:00 hielt Tanaoka-san eine Abschiedsrede, jedem wurde noch ein übriggebliebener Eistee und ein Stück Wassermelone (immer noch gut gekühlt) in die Hand gedrückt und dann fuhren wir mit einem zweiten Kleinbus zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zizi hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben und brachte auch im Bus nochmal ihr plötzliches "Ichi libbe dichi.", das ich leicht verzweifelt weglächelte. Das "Zeitdruck"-Ding war scheinbar keine so falsche Annahme, herrje.&lt;br /&gt;Am Bahnhof verabschiedete ich mich noch von Shoichi und Ka-chan, die uns gebracht hatten und ließ mir das Versprechen abringen im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir stiegen in den recht vollen Zug und fanden verteilte Sitzplätze. Alle schliefen innerhalb kürzester Zeit ein. In Shinjuku verabschiedete ich mich geschlaucht von Zizi, bedankte mich nochmal für die Einladung und ging dann zur Chuo-Line.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-1234291032236946568?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/1234291032236946568/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=1234291032236946568' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1234291032236946568'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1234291032236946568'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/chinese-importunacy-fortsetzung-jetski.html' title='Chinese Importunacy - der Jetski-Ausflug'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-3667997508236291136</id><published>2009-09-10T23:24:00.013+09:00</published><updated>2009-09-11T00:54:40.385+09:00</updated><title type='text'>Chinese Importunacy</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bevor ich nach Japan ging hörte ich regelmäßig von deutschen aber auch japanischen Kollegen, dass ich als blonder schlanker Nordeuropäer genau das Idealbild für Japanerinnen verkörpern würde und mir schon im Büro die Kolleginnen alle "schöne Augen" machen würden. Ich hab das ganze aber als Klischee-Kram abgetan und wollte mir über sowas auch keine großartigen Gedanken machen.&lt;br /&gt;Das war eine gute Idee, denn in der Realität werde ich keines Blickes gewürdigt. Es ist wirklich unheimlich wie wenig Augenkontakt man hier hat. In Verbindung mit den Kommentaren der japanischen Kollegen ist das schon etwas irritierend, um nicht zu sagen "am Selbstbewusstsein nagend".&lt;br /&gt;Die einzigen beiden Frauen im gesamten Büro die zu 90% Sicherheit gerade hochgucken wenn ich vorbeigucke sind auch gleichzeitig die einzigen beiden Chinesinnen, von denen eine sich relativ schnell recht hartnäckig erwies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein erster Kontakt mit Zizi (ihr Spitzname, ihre Initialen sind Z.Z.) kam direkt in der ersten Woche zustande.&lt;br /&gt;Ich hatte gerade Feierabend gemacht und war im 7/11 Kombini  des Gebäudes noch schnell Geld abheben. Draußen lief mir dann Zizi "über den Weg" und sprach mich auf Englisch an. Ob ich mich schon an Japan gewöhnt hätte und ob sie mir irgendwas helfen könnte, sich "hier bei den Japanern" zurechtzufinden.&lt;br /&gt;*dööööt* Ungefähr die schlechteste Variante sich bei mir anzubiedern, ist die "Wir hier, da die Japaner, höhö"-Masche. Ich ließ mir nichts anmerken, bedankte mich und blieb die nächsten Wochen stumm, denn tatsächlich bekam ich von Japanern genug Hilfe. (Im Nachhinein bin ich mir auch recht sicher, dass sie mich vor dem Kombini abgefangen hat.)&lt;br /&gt;Einige Zeit später kam sie im Büro an meinen Tisch, hielt mir einen Zettel mit meiner Firmen-e-Mailadresse hin und fragte "Ist das deine Addresse?". Ich (fast so irritiert wie meine Kollegen): "Äh... uhm *guck* ja." Sie: "Okay." Und ging weg. 10 Minuten später hatte ich ihre e-Mail im Postfach, die ungefähr so ging "Hehe, sorry für eben. Ich wollte nur gucken ob ich die richtige Addresse habe, hehe. ;-) Hast du Lust auf ein Mittagessen? Wie wär's mit Freitag? ttyl, hehe, z.z."&lt;br /&gt;Boah, dieses "Hehe".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehrere Faktoren kamen zusammen, die mir so ziemlich jede Lust darauf nahmen mit ihr Essen zu gehen. Ihr "Hehe", ihre merkwürdige Art und meine etwas verstockte Sorge vor der Bildung einer Büroparallelgesellschaft.&lt;br /&gt;Ungefähr 3 Wochen konnte ich den Termin aufschieben, dann gab ich nach, "hehe".&lt;br /&gt;Wir gingen in irgendein internationales Restaurant, das zu teuer war und dessen "Schinken-Nudeln" riesige Speckschwarten enthielten. Ich spulte mein Smalltalk-Programm ab und versuchte Themen wie "Wochenenden" zu vermeiden um sie nicht auf Gedanken zu bringen. Sie war vor 7 Jahren nach Japan gekommen und hatte hier studiert und schließlich Arbeit gefunden. Sie spricht dementsprechend relativ fließend japanisch. Wir sind ungefähr gleichalt. Viel mehr habe ich nicht in Erinnerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Wochen später bekam ich wieder eine Mail und Zizi fragte mich, ob ich mit ihr zum Essen gehen würde. Eine Kollegin würde gern mitkommen und hätte sie darum gebeten mich zu fragen.  In der nächsten Woche trafen wir uns also wieder und vor dem Fahrstuhl traf ich Zizi mit einer unscheinbare Japanerin namens "Hitomi", die ich vorher nie bewusst gesehen hatte. Wieder gingen wir in ein Restaurant, das gerne italienisch wäre,  und es gab Spaghetti mit Lachseiern. Hitomi sprach kein Englisch und schien sowieso wenig Ideen zu haben, was sie mit dieser Situation anzufangen gedachte. Ich probierte mein Japanisch aus, was den Begriff "Smalltalk" nochmal eine neue Dimension verlieh. Hitomi hatte keine Hobbys und wollte auch ihr Alter nicht preisgeben. Ich war drauf und dran zu mutmaßen, dass Zizi sie als Vorwand für ein Mittagessen engagiert hatte, aber am nächsten Tag erkannte ich sie im Büro wieder.&lt;br /&gt;Nach dem Alter fragte ich in vollem Bewusstsein, dass es vielleicht unschicklich sei. Manchmal muss ich meinen "Da-ist-das-bestimmt-normal"-Westler-Joker auch ausspielen dürfen. Außerdem konnte ich ihr Alter tatsächlich überhaupt nicht einschätzen. Sie war ungefähr 1,50 und hatte 3 Pfund Abdeckschminke im Gesicht. Zwischen 25 und 45 war alles drin, dachte ich. Ich sollte es nicht rausbekommen. Immerhin wusste ich jetzt, dass "Himitsu" Geheimnis heißt.&lt;br /&gt;Die Erkenntnisse des Mittagessens dürften sich für die beiden Frauen im ähnlich eindrucksvollen Bereich bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Zeit brachte sie in e-Mails auch immer wieder ihre chinesische Freundin und Sitznachbarin im Büro zur Sprache.&lt;br /&gt;"My friend and I found out funny thing about you, hehe. I will let you know!" (Sie hörten, dass ich Schlagzeug spiele und mich mit Kollegen treffe.)&lt;br /&gt;"My friend and I saw that youre sitting with the back to us today, what happened?"&lt;br /&gt;"My friend thinks you are a good guy."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und seitdem konnte ich davon ausgehen, dass die beiden immer kicherten, oder zumindest ihre Köpfe reckten, wenn an ihnen vorbei zu einem Meetingraum musste.&lt;br /&gt;Heute dann folgende Szene: ich war grad schon an ihnen vorbeigegangen als ich plötzlich: "Jan-san! Jan-san!" hörte. Ich drehte mich um und sah die Friend-Chinesin mit irgendwelchen aufwändig verpackten Süßigkeiten in der Hand an ihrem Platz stehen.&lt;br /&gt;"Do you want chocolate?". Ich war ziemlich in Eile und grad eher in der Laune freundlich abzulehnen: "Sorry, chewing gum."&lt;br /&gt;Irgendwas an diesem Satz löste ein unpassend lautes Gekicher und Gegluckse aus. Nicht nur bei den Chinesinnen, sondern auch bei 5 drumherum sitzenden Japanerinnen, die die Szene anscheinend beobachtet hatten. Meine Synapsen schalteten sich im Weggehen zwar zu einem spontanten "What the fuck?!" zusammen, aber immerhin wusste ich jetzt, dass ich irgendwie auf die Frauen dort wirke, wie auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann in der Anfangszeit muss ich Zizi meine Telefonnummer gegeben haben. Ich kann mich wirklich nicht erinnern. Jedenfalls gingen irgendwann die SMS los. Prinzipiell immer nach dem Muster "Was machst du am Wochenende, hehe?", "Diese Woche sahst du super-busy aus, hehe. Am Wochenende schon was vor?" oder "Meine Freunde und ich gehen am Wochenende in Roppongi weg. Willst du mitkommen? Hehe, ttyl."&lt;br /&gt;Ich konnte immer recht gute Ausreden bringen, bis mich letzte Woche diese SMS erreichte "Sorry, just can't wait till tomorrow! Are you free on 6th? There's an exciting plan!!" Und am Ende so ein Smilie mit Herzchen in den Augen.&lt;br /&gt;Ich antwortete: "Was für ein Plan? Bisher hab ich nichts vor, am 5. wollte ich Fußballspielen und vielleicht abends weggehen."&lt;br /&gt;Antwort: "Hehe, my friends have jetski, and they are going to have BBQ, in the SEA!! Do you come?"&lt;br /&gt;Nachdem ich noch ein paar Rahmendaten von ihr erfuhr (ca. 20 Leute, außer uns beiden nur Japaner/innen) sagte ich schließlich zu, denn mein Alternativprogramm war mutmaßlich "Rumhängen und Flanieren in Kichijoji", das ich jetzt wirklich schon genug gemacht hatte.&lt;br /&gt;Ein bisschen Bange war mir vor Jetski-Doppelsitzern, aber das wollte ich mal auf mich zukommen lassen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-3667997508236291136?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/3667997508236291136/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=3667997508236291136' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3667997508236291136'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3667997508236291136'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/chinese-importunacy.html' title='Chinese Importunacy'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-3318316967649238551</id><published>2009-09-09T23:14:00.007+09:00</published><updated>2009-09-10T02:06:39.830+09:00</updated><title type='text'>Verplant - Das Futsal-Turnier</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SqfRs62DHLI/AAAAAAAAARg/ISXwpMT869c/s1600-h/futsal.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 167px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SqfRs62DHLI/AAAAAAAAARg/ISXwpMT869c/s400/futsal.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5379498849557748914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In letzter Zeit sind meine Wochenenden erfreulich vollgepackt, sogar ausnahmsweise ohne Surf-Aktivitäten, die den Lesern dieses Blogs nur noch ein herzhaftes Gähnen abringen würden. Ich wünsche mir manchmal sogar etwas mehr Zeit zum reuelosen Rumhängen und Serienschauen, aber alles geht halt auch nicht.&lt;br /&gt;Nach dem schon verarbeiteten vorletzten Wochenende, das das Überthema "Musik" (Band und Wire-Festival) hatte, nun also das Sport-Wochenende mit Jetski und Futsal (oder einfach "Hallenfußball").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag verließ ich um 23:30 das Büro. Das ist zwar eine Seltenheit; das Gehen nach 21:30 hingegen nicht (erst heute wieder). Das liegt vor allem an vielen internen Meetings die erst nach 19:00 stattfinden können, wenn mein Chef - oder andere wichtige Personen- ihre Verpflichtungen tagsüber abgehakt haben. Oder es stehen Videokonferenzen mit Europa oder USA an. Die Meetingdichte am Abend ist für mich jedenfalls enorm, und ich würde lügen wenn ich sagen würde dass ich den Rest des Tages nicht ab und zu mal gedanklich Däumchen drehen würde.&lt;br /&gt;Die Spätabendzüge kann man jedenfalls in ihrer Vollgepacktheit kaum von den üblichen Zügen unterscheiden, nur der Alkoholgeruch begegnet einem deutlich häufiger, vor allem freitags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun stand also endlich das Fußballspiel an, das vorher so akribisch geplant wurde. Der Ablauf wurde noch kurz vorher noch einem an alle Teilnehmer geschickt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span class="normal"  style="font-family:courier new;"&gt;16:30   Change the clothes, warm up&lt;br /&gt;16:45   Opening speech by Union&lt;br /&gt;17:00 - 17:30   Warming Up on the coat&lt;br /&gt;17:30   Game Start&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17:30 - 17:40   A VS B&lt;br /&gt;17:45 - 17:55   A VS C&lt;br /&gt;18:00 - 18:10   B VS C&lt;br /&gt;18:15 - 18:25   B VS A&lt;br /&gt;18:30 - 18:40   C VS A&lt;br /&gt;18:45 - 18:55   C VS B&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19:00   Closing speech by Union   &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Spielort war die Futsal-Anlage neben dem Ajinomoto-Stadium, dem Heimstadion des ganz schön durchschnittlichen F.C. Tokyo (zwischenzeitlich Tabellenletzter, inzwischen immerhin 7. in der J-League).&lt;br /&gt;Die Fahrt dorthin erforderte knapp 50 Minuten und zwei Umstiege, und das obwohl ich irgendwo gehört hatte es wäre "direkt bei mir um die Ecke".&lt;br /&gt;Als ich ankam waren schon knapp 10 Leute versammelt, die sich vor dem Komplex ein bisschen einen Ball zuschoben. Die meisten kannte ich vom Sehen, aber ich war so völlig verwirrt von ihren lockeren Freizeitklamotten, dass mein Hirn sich weigerte sie den  Anzugsmenschengesichtern im 18. Stock zuzuordnen. Mich konnte selbstverständlich jeder zuordnen und mit vollem Namen ansprechen. Ich konnte nur ein "Mita koto ga arimasu." (direkte Übersetzung: "Gesehen-Erfahrung existiert") entgegensetzen. Unangenehm auch, dass ich - wie so oft  - die Namen direkt wieder vergesse.&lt;br /&gt;Es waren auch schon drei Mitarbeiter der Angestelltengewerkschaft zugegen, die sich ja so selbstlos dieses Projekts angenommen hatten. Die Gewerkschaft bringt monatlich ein internes ca. 10seitiges Magazin mit aktuellen Aktivitäten heraus und da wollten sie es sich wohl nicht nehmen lassen, pressewirksam den Ausrichter zu geben.  Im Gegenzug wurde das ganze finanziell unterstützt, so dass statt 1200 Yen pro Teilnehmer nur noch 500 Yen nötig waren.&lt;br /&gt;Neben Kältespray, Torwarthandschuhen und einem Gratisgetränk für jeden wurde vom Budget auch eine Trillerpfeife gekauft, die ich hier der Vollständigkeit halber erwähnen möchte.&lt;br /&gt;In der nächsten halben Stunde füllte es sich deutlich und immer mehr unbekannte Gesichter tauchten auf. Klar, die Ankündigung wurde nicht nur im 18. Stock verbreitet sondern auch in den anderen Geschäftsbereichen, von denen es um Tokyo herum noch vier weitere gibt.&lt;br /&gt;Ich bin jedes Mal wieder irritiert, wenn ich feststelle dass sich viele Mitarbeiter überhaupt noch nicht kennen. Ich fühle mich hier als "Hinzugekommener" und trotzdem wirkt es meist so, als hätte die Firma gerade erst angefangen zu existieren. So tauchten auch drei sehr junge Japaner auf, die schüchtern daneben standen und erst nach einigem Zögern sagten, sie wären aus dem Design-Center in Shinjuku, ob das hier die Fußballveranstaltung unserer Firma wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann wurde uns gedeutet, dass wir uns nun umziehen könnten. Beim letzten Mal hatte ich es noch im Eifer des Gefechts vergessen, dieses Mal dachte ich an das Deutschland-Trikot mit meinem Namen, das mir meine Ex-Kollegen der Europazentrale zum Abschied schenkten. Ich trug es nicht ganz ohne Scham, denn es ist eigentlich nicht mein Stil so nach Aufmerksamkeit zu heischen. Löste erwartungsgemäß Staunen und Oohhs und Aahhs aus und so durfte ich die nächsten 15 Minuten verschiedenen Japanern dabei zuhören wie sie versuchten meinen Nachnamen auszusprechen. Dazu muss man sagen, dass mein Name hier fast nur als "Katakana"-Variante existiert, also Myura(ミュラー), das den Japanern aussprachetechnisch deutlich leichter fällt.&lt;br /&gt;Wir liefen zu unserem Futsal-Platz, der sich in einer zu den Seiten teils offenen Halle befand. Der Platz war größer als erwartet und ... verdammt blau. Ich war plötzlich sehr sehr scharf darauf zu spielen. Das kam auch durch die sehr angenehme Atmosphäre, und die Tatsache dass es sich durch den Aufwand, die Organisation und die Menge an Leuten (um die 30 insgesamt) irgendwie groß anfühlte.&lt;br /&gt;Auf dem Platz befand sich zu diesem Zeitpunkt noch eine andere Gruppe und wir gingen daran vorbei und eine Treppe hoch. Ich erklärte mir das spontan damit, das oben wohl eine Art Aufenthaltsraum sein müsste. Oben angekommen sah ich den wahren Grund. Da war unser Platz. Zwei übereinander gebaute Hallen. Knaller.&lt;br /&gt;Es wurde 17:0 Uhr und so begannen wir uns warmzumachen. Ich gesellte mich zu den drei schüchternen Jungs von vorher und wir passten uns die Bälle zu. Kennt ihr das, wenn man sich mit Unbekannten einspielt sich keiner so richtig traut mal aufs Tor zu ballern? Ohne jegliche Kommunikation gingen wir verschiedene Einspielvarianten durch, vom statischen flachen Passen (versuchte One-Touches) zum hohen Pass, wechselnde Torhüter, Flanken und Mann-gegen-Mann-Dribblings.  "Nice Pass!", "Nice Shoot![sic!]" und "Nice Keep![sic]", hochgereckte Daumen und Applaus waren unsere einzige Kommunikation. Allein das hätte ich schon stundenlang weitermachen können.&lt;br /&gt;Dann wurden Teams ausgelost. Jeder hatte vorher angegeben, wie er sich selbst einschätzen würde, Anfänger, Fortgeschritten oder Experte. Zuerst zogen die Experten Team-Buchstaben aus einem Umschlag. Leider achtete ich nicht darauf wer sich getraut hatte, sich als Experte einzuordnen, weil ich damit beschäftigt war Muto-san und Kaz (mein Surf-Buddies) zu begrüßen, die gerade erst vom - tada - Surfen gekommen waren. Dann wurde mein Name aufgerufen und ich zog einen Zettel aus dem Umschlag für die "Fortgeschrittenen". Ich kam in Team B.&lt;br /&gt;Zwei meiner sechs Mitspieler kannte ich, von einem wusste ich, dass er sehr fit war. Den Rest konnte ich überhaupt nicht einschätzen, unsportlich sah keiner aus. Aber das war auch bei den anderen Teams der Fall. Wir teilten jedem kurz eine Position und eine Nummer zu, so dass wir die Wechsel organisieren konnten; einen festen Torwart hatten wir nicht und zwei mussten immer draußen sitzen.&lt;br /&gt;Leibchen übergezogen. Dann ging es los. Team A gegen Team B.&lt;br /&gt;Ich hatte es fast erwartet, denn 10 Minuten sind nicht lang: niemand wollte Zeit verlieren. Kein Abtasten, kein Taktieren. Schnelles, technisch ziemlich anspruchsvolles Spiel, unglaubliche Intensität. Und ich hatte mich zurecht nur in die mittlere Spielerkategorie einsortiert. Was hier andere am Ball machten und an Pässen hervorzauberten war der Wahnsinn. Es war vor allem erfrischend zu sehen wie forsch und teilweise sogar überraschend eigensinnig gespielt wurde. Zudem saßen am Rand ca. 20 Leute die frenetisch anfeuerten, kommentierten und kreischten (es waren ein paar junge Frauen dabei). Hallo, Adrenalin.&lt;br /&gt;Nach 5 Minuten (und noch keinen gefallenen Toren) wechselten wir durch und ich fand mich völlig am Ende meiner Kräfte auf der Bank wieder. Irgendwo auf dem Feld lag meine Lunge und das, was ich früher mal meine Fitness war.&lt;br /&gt;Wir gewannen 2:0, nachdem Satoshi, der Unscheinbarste unseres Teams zwei Wahnsinnstore schoss (eins im Alleingang, eines durch einen harten unhaltbaren Schuss in den Winkel).&lt;br /&gt;Beim nächsten Spiel durften wir Pause machen, und ich weiter meine Atemwege sortieren. Ich trank ca. einen Liter "Pocari Sweat", dessen Kohlensäureanteil im gefühlten Minusbereich dabei sehr hilfreich war.&lt;br /&gt;Von der Bank aus wirkte alles noch viel schneller und ich fragte mich, wie wir überhaupt gegen eines dieser beiden Teams gewinnen konnten. Team C schien nochmal eine Ecke stärker als Team A zu sein. Ich bekam Angst. Immerhin musste Team C zwei Spiele hintereinander bestreiten. Vielleicht konnten wir ja irgendwie konditionell punkten. Rechtzeitig zu Spielbeginn konnte ich wieder geradeaus laufen und nahm mir vor, wieder alles zu geben was mir irgendwie möglich ist.&lt;br /&gt;Nach 1 Minute lagen wir 1:0 hinten, konnten es aber in der ersten Halbzeit über die Zeit retten. Wir wechselten durch, die anderen auch. Muto-san stand beim Gegner nun im Tor.&lt;br /&gt;Irgendwas hatte unsere Abwehr stabilisiert und durch einen Spielzug - den ich immer noch vor Augen habe wie einen sehr sehr guten Traum kurz nach dem Aufwachen - stand es plötzlich 1:1.&lt;br /&gt;Das war so: nach einem Ballgewinn rannte ich wie ein bekloppter in Richtung gegnerisches Tor und versuchte mich freizulaufen. Unser Genie Satoshi fand die Lücke, spielte mir den Ball zu und rannte selbst los, was ich noch rechtzeitig erkannte. Ich passte ihm direkt zurück in den Lauf. Der erste Doppelpass. Satoshi fand die Doppelpassidee wohl ganz gut und gab mir den Ball wieder, ohne seinen Lauf zu stoppen. Das muss schon recht spektakulär ausgesehen haben, denn in diesem Moment wurde die Geräuschkulisse auf der Bank schon deutlich aufgeregter. Ich dachte "Wäre doch geil wenn ich ihm den Ball jetzt direkt wieder zur..." und irgendwie ließ ich den Ball wieder in seinen Lauf prallen . Der zweite Doppelpass und die nächste Lautstärkestufe im Publikum. Er knallte den Ball direkt in den kurzen Winkel und es gab kein Halten mehr.&lt;br /&gt;Das 2:1 schoss ich mit Glück selber, als ich einen unachtsamen Moment ausnutzte als Muto-san den Ball zu kurz abwarf, ich dazwischen ging und den Ball ins Tor spitzelte.&lt;br /&gt;Wir konnten das 2:1 halten.&lt;br /&gt;Die letzten beiden Spiele (wieder erst gegen Team A, dann C) gingen 3:1 und 2:2 aus. Wir waren Champion und gewannen Gutscheine im Wert von ca. 30 EUR für Tokyo Dome City, einen Einkaufs- und Vergnügungspark gegenüber von meiner ersten Wohnung in Tokyo.&lt;br /&gt;Satoshi wurde zurecht zum MVP des Turniers gewählt und bekam irgendeinen Zusatzpreis, dessen Akzeptieren ihm sichtbar schwer fiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag bekamen wir von der Gewerkschaft noch eine offizielle Siegesmail und Glückwünsche und irgendjemand  unseres Teams fing an nochmal gesondert eine Dankesmail an uns zu schreiben, voller Lob für die anderen Spieler, den Teamgeist und dem Bekunden wie sehr es ihm Spaß gemacht hat. Innerhalb von einer halben Stunde hatte jeder etwas ähnliches geschrieben (mal mehr, mal weniger mit Selbstironie gepaart) obwohl wir in 4 verschiedenen Niederlassungen saßen. Ich stellte mir mit dem Versuch zu schreiben, ich könnte heute vor Muskelkater nur wie ein Pinguin gehen selbst ein Bein. Stattdessen schrieb ich anscheinend so etwas wie "Geh-Erfahrung ist Mensch-Vogel anscheinend". Da laut meinem Wörterbuch "Menschvogel" Pinguin bedeutete, machte es in meinem Kopf Sinn, aber auch nur da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 30.09. findet es das nächste Mal statt, dann wochentags nach der Arbeit (20:00). Ich bin sehr heiß darauf. Genau wie bei der Band könnte es, wenn es nach mir ginge, gern auch wöchentlich stattfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Eintrag bezüglich Jetski muss ich verschieben, denn jetzt ist es 1:23 nachts. Freut euch auf eine aufdringliche Chinesin, unangenehme Fehleinschätzungen, naiv-bierselige Instant-Freundschaften, Anti-Aufdringlichkeitsstrategien und natürlich Jetski-Action.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: "Verplant" war ja unter anderem auch die Mittagessensverabredung mit Ricky, dem neuen Kollegen Toshiyuki, bzw. Spitzname "Travis" (29 Jahre) und ein paar Japanerinnen aus der Auftragsbearbeitung. Nachdem wir das Mittagessen zwischenzeitlich schon 2x verschieben mussten sollte es heute stattfinden. Jedenfalls hatte ich es so verstanden. Statt "Nächste Woche am Mittwoch, OK?" stand in der letztwöchigen Mail aber "Nächste Woche außer Mittwoch, OK?".  Ich antwortete darauf "Okay, so machen wir's!". Heute dann großes Hallo. Gna.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-3318316967649238551?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/3318316967649238551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=3318316967649238551' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3318316967649238551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3318316967649238551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/verplant-das-futsal-turnier.html' title='Verplant - Das Futsal-Turnier'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SqfRs62DHLI/AAAAAAAAARg/ISXwpMT869c/s72-c/futsal.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-8076610618083289353</id><published>2009-09-04T00:49:00.005+09:00</published><updated>2009-09-04T02:01:47.470+09:00</updated><title type='text'>Ramen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich entwickele in letzter Zeit eine immer stärkere Zuneigung zu "Ramen"-Nudelsuppen. Diese gibt es üblicherweise in 3 Hauptgeschmacksrichtungen: Soya, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miso"&gt;Miso&lt;/a&gt; und Salz. Letzterer "Geschmack" ist für Einsteiger wohl am besten geeignet und ich mag sie immer noch am liebsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zutaten sind eigentlich immer: helle dünne Nudeln (siehe Asia-Nudelsnacks), Frühlingszwiebeln, Bambussprossen, Shiitake-Pilze und ein paar Scheiben gebratenes Schweinefleisch obendrauf.&lt;br /&gt;Das ist die Variation die man wirklich überall antrifft. Natürlich gibt es darüberhinaus unzählige weitere Zutaten - vor allem Gemüse aber auch Fisch und Meeresfrüchte -  für die Geschmacksindividualisierung. Ich komme mit dem Standard sehr gut aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Symbolbild&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.wisebread.com/files/fruganomics/imagecache/blog_image_full/files/fruganomics/blog-images/ramen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 301px;" src="http://www.wisebread.com/files/fruganomics/imagecache/blog_image_full/files/fruganomics/blog-images/ramen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ganze ist aber eigentlich nur müder Vorlauf, damit der Eintrag für folgende heiße Info nicht ganz so spartanisch aussieht: das Schlürfen von Suppe ist hier völlig normal. Eher wird man schräg angeguckt wenn man es nicht macht (Gaijins dürfen natürlich).&lt;br /&gt;Das ungehemmte Schlürfen bedeutet anderen, wie gut es einem schmeckt. Es soll auch - wie sollte es anders sein - dem Koch Respekt zollen, bzw. gilt es umgekehrt als unhöflich dem Koch gegenüber, nicht zu schlürfen.&lt;br /&gt;Und hat man sich erstmal locker gemacht kommt man schnell über den Punkt hinweg an dem man sich noch darauf konzentrieren muss &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht nicht&lt;/span&gt; zu schlürfen, sondern macht es einfach weil es sich tatsächlich recht natürlich anfühlen kann.&lt;br /&gt;Als ich mit ein paar Kollegen in einem Restaurant war und als einziger Ramen bestellte (und anschließend brav schlürfte), sagte ein Kollege er würde jetzt auch Lust auf Ramen haben, weil es so lecker klingt (an den Gedanke, einen erwachsenen Mann mit Suppenschlürfen "heiß auf Suppe" zu machen muss man sich auch erstmal gewöhnen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so ist es auch völlig normal, dass in Suppenwerbespots ausgiebig geschlürft wird, und es würde mich nicht wundern, wenn da ein Sounddesigner seine Hände mit im Spiel hat. Wer weiß wie heiß die Japaner erst werden, wenn da ein Profi schlürft.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-8076610618083289353?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/8076610618083289353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=8076610618083289353' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8076610618083289353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8076610618083289353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/ramen.html' title='Ramen'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-7861562060793152056</id><published>2009-09-03T23:27:00.003+09:00</published><updated>2009-09-04T00:42:48.038+09:00</updated><title type='text'>Public Displays of Erstaunen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie erstaunt hier immer alle sind. Der ein oder andere hellwache Leser erinnert sich bestimmt auch noch an &lt;a href="http://philparma.blogspot.com/2009/05/hooooooo.html"&gt;diesen Eintrag&lt;/a&gt; der das Thema schon leicht anriss.&lt;br /&gt;Vorweg direkt mal eine laiensoziologische These: hier, wo Höflichkeit, Respekt und Achtung vor Mitmenschen so groß geschrieben wird hat man sich zusätzlich angewöhnt nicht zu souverän rüberzukommen. Superpraktisch ist da immer über die Maßen überrascht zu sein und deutlich zu machen wie a) unvorbereitet man ist und b) wertvoll die Information des anderen für einen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür gibt es ein paar Beispiele:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Das im anderen Eintrag gezeigte "Höööööööööööö?!", das man vor allem in unformalen Gesprächen inflationär häufig hören kann. Meist mit einem langgezogenen "Nandeee?!" (Warum?) hinterher.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es gibt nicht wenige Kollegen, die wenn sie selbst einen Anruf tätigen völlig überrascht tun wenn auf der anderen Seite tatsächlich wer rangeht, so als wären sie kurzzeitig weggenickt und durch das "Moshimoshi" auf der anderen Seite überrumpelt worden. Meist wird dann ein superkurzes überraschtes "Ah!" hervorgepresst. Ein Kollege von mir hat das das ganze so perfektioniert, dass er gesamte Telefongespräche lang diese Spannung halten kann, so dass ich ständig das Gefühl habe er würde gleich platzen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es gibt zahlreiche Variationen dafür, wie man "Achsooo!" sagen kann. Vom deutschverwandten "Ah, sou!" zum "Sou desu ka?" zum "Ah, sou nan da!" (alles ungefähr mit gleichen Anteilen). Wenn ich japanische Deutschland-Gesandte fragte, welchen deutschen Ausdruck sie am häufigsten vernehmen, wird meist "Genau!" genannt (was ja impliziert, dass man schon bescheid wusste, bevor man diese Information erhielt).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Selbst in sehr seriösen und konzentrierten Meetings kann man ständig Japaner dabei beobachten wie sie die eigene Unvorbereitetheit zelebrieren. Da wird vor der Präsentation nochmal ein bisschen ziellos auf dem Desktop rumgeklickt, so als würde man die Datei nicht finden (vielleicht ist das auch wirklich so), bei Ausführungen anderer (vor allem bei Gästen) das anerkennende "Hooooooo" oder "Höööööö" gebracht, oder nicht zuletzt ständig die Kopf quergelegt als müsste man jetzt erstmal angestrengt nachdenken weil man die Information bisher noch so gar nicht auf dem Schirm hatte. Gerne auch in Kombination mit  zustimmendem Brummen und leichtem Kopfnicken das sagen will "Ja, das ist was dran, das ist natürlich richtig. Das habe ich bisher nicht bedacht." &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Es mag sein, dass ich hier überinterpretiere, aber all das ist eben schon auffällig und gibt ein recht stimmiges Gesamtbild ab, das für sich gesehen wunderbar funktioniert und vielleicht auch untereinander etwas entkrampft. Für Pokerfaces westlicher Kulturen wirkt es auf den ersten Blick einfach unsouverän und läd zum Überlegen-fühlen ein. Nicht, dass es völlig unberechtigt wäre; Japaner scheinen sich in diesem Spiel auch irgendwo wohl zu fühlen. Aber man sollte seine Checker-Automatismen schon unter Kontrolle haben wenn man nicht plötzlich feststellen will, dass man trotzdem meilenweit davon entfernt ist irgendjemanden überzeugt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-7861562060793152056?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/7861562060793152056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=7861562060793152056' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7861562060793152056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7861562060793152056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/09/public-displays-of-erstaunen.html' title='Public Displays of Erstaunen'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-5385723433170068058</id><published>2009-08-31T22:00:00.004+09:00</published><updated>2009-09-01T01:18:26.528+09:00</updated><title type='text'>Flickr: Bandprobe und Wire 09</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SpvQ31KqCtI/AAAAAAAAAQ4/ZhqKCPoslXk/s1600-h/wire.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 124px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SpvQ31KqCtI/AAAAAAAAAQ4/ZhqKCPoslXk/s400/wire.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376120237779978962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Bilder von der &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/sets/72157622057787073/"&gt;Bandsession&lt;/a&gt; und dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/sets/72157622070130183/"&gt;Wire 09 Festival&lt;/a&gt; in Yokohama sind jetzt hochgeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzteres habe ich sowohl preislich als auch zeittechnisch unterschätzt. Ich fragte Shoichi, ob er auch hinwolle, er sagte sofort zu und besorgte auch die Karten (je 11500 Yen). Aus irgendeinem Grund dachte ich, das Festival würde bis zum "Shuuden" (letzter Zug) gehen, stattdessen ging es die ganze Nacht hindurch. Durch den Vorabend und das frühe Aufstehen gelangte ich also ziemlich schnell an meine konditionellen Grenzen. Ich versuchte mich mit Energiegetränken und dem Anblick japanischer Festivalcrowd (die auf eine hochgehaltene Spiegelreflexkamera ziemlich reflexhaft reagierten [s. Flickr-Galerie]) wachzuhalten. Aber um 2:00 ging nichts mehr und ich legte mich in irgendeiner Lobby der riesigen Multifunktionshalle zwischen andere Japaner, nachdem mir Shoichi versicherte es wäre gar kein Problem und er hätte schon Spaß.&lt;br /&gt;Zudem war ich eh nur wegen Moderat gekommen, die der Wahnsinn waren und auch beim Rest des Publikums Ekstase auslösten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Dinge, die mir ins Auge fielen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Japanischer Festivalstyle ist es, sich ein kleines Handtuch um den Hals zu binden. Ich konnte nicht ganz sagen, ob es aus praktischen Gründen so war oder dazugehörte wie Sonnenbrillen mit neonfarbenen Gestellen auf dem Melt. Tipp also an Bands die auf Festivals in Japan spielen: Handtuch-Merch!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Auffällig war auch, wie groß Sicherheit in der Halle geschrieben wurde. Es gab 12-15 verschiedene "Gatter" in die man sich begeben konnte. Wie Rinderherden standen die Besucher also in ihren von Wellenbrechern umgebenen Bereichen und ravten vor sich hin.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es war mir ja schon beim "enjoy?"-Festival aufgefallen: die Japaner scheinen westliche Acts irgendwie dahingehend zu beeinflussen, dass sie die Japaner wie kleine Kinder behandeln. Hier extrem aufgefallen bei Ellen Allien, die für sie recht untypische "Arme-nach-links-und-rechts-schwenk"-Spiele mit den Japanern spielte und generell irgendwie aufgedreht wirkte. Einmal hielt sie eine Platte nach oben als wolle sie sagen "Hey, schaut was ich jetzt spiele!!" und die Japaner jubelten sofort los, obwohl wohl niemand erkennen konnte, was sie da in der Hand hielt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Obergeschoss waren mehrere Stände von Techno-Elektronik-Herstellern aufgebaut, die gar nicht mal schlecht besucht waren. Shoichi wies mich auch gleich in verschiedenste Systeme ein, u.a. ein portables System namens &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=uhBegKocg2U"&gt;Pacemaker&lt;/a&gt;, mit dem man unterwegs vor sich hin mixen kann. Das Album von Shoichi und seinem Kumpel Shinya ist übrigens kurz vor der Fertigstellung, soll "Frantic Radio" heißen und im November herauskommen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;An einer dedizierten Stelle waren ca. 15 Blumengestecke aufgestellt, die die Sponsoren des Festivals zur Beglückwunschung spendierten. Das scheint eine Art Tradition bei Veranstaltungen dieser Art zu sein.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-5385723433170068058?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/5385723433170068058/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=5385723433170068058' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5385723433170068058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5385723433170068058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/flickr-bandprobe-und-wire-09.html' title='Flickr: Bandprobe und Wire 09'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SpvQ31KqCtI/AAAAAAAAAQ4/ZhqKCPoslXk/s72-c/wire.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-3907030746847087381</id><published>2009-08-31T02:01:00.004+09:00</published><updated>2009-08-31T02:15:03.949+09:00</updated><title type='text'>Fantastisch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SpqywiNJFTI/AAAAAAAAAQw/xZhaRzFwRhI/s1600-h/ff-midgar.bmp"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 219px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SpqywiNJFTI/AAAAAAAAAQw/xZhaRzFwRhI/s400/ff-midgar.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375805652105499954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich spiele derzeit wieder Final Fantasy 7. Mein unangefochtenes Lieblingsvideospi... ach, Spiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte den Blogeintrag schreiben, weil es mittlerweile mehr als 10 Jahre her ist, dass ich es zuletzt gespielt hatte. Ich habe es im Gegensatz zu vielen anderen Spielen lediglich einmal durchgespielt, und vielleicht hat das etwas zu einer nostalgischen Verklärung geführt.&lt;br /&gt;Die Musik ist immer noch ganz weit oben und wird zurecht mit den ganzen üblichen Videospielemusiken (Mario, Zelda, etc.) von popkulturell angehauchten &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Yn71hIsm0U8"&gt;Orchestren gespielt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Jedes einzelne Lied versetzt mich wieder in die Vergangenheit und darüber hinaus macht das Spiel genauso viel Spaß wie früher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin jetzt noch in einer früheren Phase des Spiels, habe gerade den ersten Abschnitt (ca. 5 Spielstunden) hinter mich gebracht. Ich kann mich ziemlich gut erinnern, dass ich damals bis zu dieser Stelle fast in einem Guss durchspielte, weil ich nicht davon loskam. Und völlig beeindruckt von den ganzen Ereignissen, liebenswürdigen Charakteren und der sich mir öffnenden Dimension was Videospiele außer reinem Spielspaß noch auslösen können lag ich danach mit offenen Augen im Bett und an Einschlafen war überhaupt nicht zu denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt spiele ich dieselbe Stelle zum ersten Mal nach so langer Zeit wieder durch, und - man verzeihe mir den Pathos - ich bin schon etwas ergriffen davon, was seitdem alles passiert ist.&lt;br /&gt;Und der Tatsache, dass ich jetzt nur wenige Bahnstationen fahren muss um vor dem Gebäude zu stehen, in dem dieses Meisterwerk &lt;a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;source=web&amp;amp;ct=res&amp;amp;cd=1&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.square-enix.com%2Fjp%2Fcompany%2Fe%2Faccess%2F&amp;amp;ei=77KaSpz_CdyDkAX63_2qAg&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=shinjuku+square+enix&amp;amp;usg=AFQjCNHgMQiOV7BHDLC3Gp1Oq908LeKTQg"&gt;entstanden ist&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-3907030746847087381?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/3907030746847087381/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=3907030746847087381' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3907030746847087381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3907030746847087381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/fantastisch.html' title='Fantastisch'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SpqywiNJFTI/AAAAAAAAAQw/xZhaRzFwRhI/s72-c/ff-midgar.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-1779084060879096060</id><published>2009-08-29T13:48:00.004+09:00</published><updated>2009-08-29T15:18:29.437+09:00</updated><title type='text'>Verplant - Die Jam-Session</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SpjE8lu092I/AAAAAAAAAQo/WmOqBk1_KOo/s1600-h/jam.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 131px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SpjE8lu092I/AAAAAAAAAQo/WmOqBk1_KOo/s400/jam.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375262700466403170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gerade bin ich aus Shinjuku zurück. Da ich mich in 1,5 Stunden nach Shibuya begeben muss, wo ich Shoichi treffe mit dem ich dann &lt;a href="http://www.wireweb.jp/09/front/index.html"&gt;hierhin&lt;/a&gt; fahre (Moderat&lt;3).&lt;br /&gt;Erstmal noch was zum Vorabend. Zum Glück schrieb ich das gestern schon bei Walex auf.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="normal"&gt;Fing mit relativ harmlosem Abendessen zu Ehren eines neuen Mitarbeiters in schickem aber kleinen Restaurant an. Um 22:00 steht Chef auf: "KARAOKE!" Jubel. Ein paar seilen sich anschließend doch noch ab.&lt;br /&gt;Ich also mit einigen direkten Kollegen, dem Chef meines Chefs und dessen Chef in Karaokebar.&lt;br /&gt;Kaum im Raum stürzt sich der oberste Boss auf eines der tragbaren Songwahl-Terminals und schmettert erstmal die Vereinshymne seines Lieblings-Baseballvereins "Hanshin-Tigers".&lt;br /&gt;Danach Chef meines Chefs mit "Besame Mucho", das er irgendwie halb keuchend, halb durchdrehend keifend absolviert. Von da an steigerte es sich immer weiter. Kleinstpolonäsen, unrhythmisches Gerassel mit Schellenkränzen, Massengegröle, Paartanz (nur Männer anwesend) inklusiver eindeutiger Bewegungen (Chef-Chef immer wieder mit beiden Händen Riesenpenismasturbation simulierend), alberne Spontan-Choreographien, obligatorischer Tischtanz, Bier auf den durchgeschwitzten Salaryman-Hemden, um die Stirn gebundene Krawatten.&lt;br /&gt;Und zwischendrin wurde von höflichen Angestellten neues Bier gebracht, die keine Miene verzogen und beim Rausgehen eine Verbeugung vor den völlig durchdrehenden White-Collars machten.&lt;br /&gt;Als ich mit &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=4H0BMfqFP9c"&gt;Everlong&lt;/a&gt; durch war - das beim letzten Refrain alle versuchten mitzusingen - wurde ewig lang meine Name gegröhlt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Beim Singen des Refrains gab der Text dem ganzen noch eine leicht unpassende Pathosnote.&lt;br /&gt;Heute dann trotz leichtem Schädel erfolgreich um 7:30 aufgewacht. Ich wollte mich zur Jam-Session auf keinen Fall verspäten, nahmen doch einige Kollegen meines Alters teil, die ich noch nicht richtig kennengelernt hatte. Und ich wollte an diesem penibel geplanten Termin nicht das Gefühl verbreiten, ich würde es nicht ernst nehmen. Also, 9:20, Shinjuku-Station, South Exit Ticket Gate.&lt;br /&gt;Ich wachte also auf, guckte auf mein Handy, freute mich und in einer unkonzentrierten Sekunde drückte ich statt der Schlummer-Taste die "Alarm off"-Taste.&lt;br /&gt;Das nächste Mal wachte ich um 9:00 auf.&lt;br /&gt;Ich stieß ein lautes "Fuck!" hervor und rannte unter die Dusche, die ich nach 15 Sekunden wieder verließ. Alleine zur Kichijoji-Station sind es rennend 5-10 Minuten. Dann nochmal 15 Minuten bis Shinjuku. Ich würde auf jeden Fall zu spät sein.&lt;br /&gt;Angezogen, trotz wütender Hektik noch daran gedacht, die Kamera mitzunehmen, raus aus dem Haus und die Nakamichi-Einkaufsstraße Richtung Bahnhof hinuntergestratzt.&lt;br /&gt;Ich rief Ricky an und keuchte mein japanisches "9:00 Uhr aufgewacht, jetzt beim Bahnhof in Kichijoji, wird 10 Minuten später" ins Handy. Antwort: "Oh, sorry. Äh, wache grad auf. Sorry, ich werd mich ca. 30 Minuten verspäten." Geil. Nichtsdestotrotz war Ricky für mich entschuldigt, da er gestern bei der Karaoke-Party Schnapskonsum-technisch ganz vorne mit dabei war. Und die anderen Kollegen waren ja alle aus anderen Abteilungen. Ich rief einen ader anderen Kollegen an und entschuldigte mich vielmals.&lt;br /&gt;Am Bahnhof in Kichijoji dann 5 ewige Minuten warten müssen, weil ich gerade einen der wenigen Momente erwischte in dem der Schnellzug von Mitaka durchfährt, der einen Slot der normalen Bahn einnimmt. 9:35 war ich dann in Shinjuku, fand den Ausgang sofort und sah Kodama-san (mein Alter) und Kojima-san (mit 40 Jahren der älteste unserer Gruppe). Ich entschuldigte mich nochmals für die Verspätung, die lachend und "kein Ding"-kopfschüttelnd heruntergespielt  wurde. Wir gingen 5 Minuten zu Fuß in irgendeine Richtung (ich bin bisher sehr selten in Shinjuku gewesen) und trafen dann bei einem Starbucks Aso-San (auch Tom genannt) und Konaka-san. Konaka-san saß dort mit Toms Gitarre und übte ein paar Griffe. Schon auf der Arbeit hatte er vor wenigen Tagen angedeutet, dass er wohl nicht spielen, sondern sich am Mikro versuchen werde. Ich erfuhr außerdem, dass Kodama-san erst seit 2 Monaten Bass spielte (er kaufte seinen ersten Bass also erst nachdem wir erstmalig entschieden zusammen zu spielen). Kojima-san teilte mit, dass er beim üben von Good Charlotte's "The Young &amp;amp; Hopeless" aufgegeben hätte. Das Lied, das ich - aufgrund der Tatsache dass vor 2 Wochen noch feierlich der Score ausgegeben wurde - am intensivsten übte würden wir also nicht spielen.&lt;br /&gt;Nicht, dass es falsch rüberkommt. Ich war nicht genervt von diesen Neuigkeiten. Das Üben brachte mir Bock, und mein Herz hing nicht an dem Lied. Und ich war mir sicher, dass es trotzdem Spaß machen würde, egal wie unvorbereitet wir waren.&lt;br /&gt;Wir gingen weiter zum "Museum-Stajio" (die Proberäume-Komplexe werden hier "Stajio" genannt. Der Raum den wir zugewiesen bekamen war laut meinem Empfinden durchschnittlich groß. Die anderen äußerten aber direkt ein erstauntes "Semaai!" (schmal, eng).&lt;br /&gt;10 Minuten lang richteten wir uns ein, daddelten ein bisschen vor uns hin, und starteten dann mit Minority von Green Day.&lt;br /&gt;Es klang furchtbar. Youhei(Konaka)'s Stimme war zu leise, aber viel zu verhallt, die Gitarren schepperten und liefen mir im Tempo davon, zudem hatten wir mit üblen Rückkopplungen durch das Gesangsmikro zu kämpfen. Allerdings war Sho (Kodama) am Bass überraschend fit. Hachja, Rhythmusgruppe.&lt;br /&gt;Es war ja meine erste Bandprobe seit ca. 10 Jahren und ich weiß nicht, was man sonst in solchen Situationen macht, aber ich hätte erstmal nach ein paar Einspieltakten abgebrochen.&lt;br /&gt;Die anderen machten allerdings keine Anstalten, den Spaß den sie hatten zu unterbrechen. Kojima-san muckte gedankenverloren im Sitzen vor sich hin, Tom machte Rockposen. Sho  und Youhei waren hochkonzentriert.&lt;br /&gt;Irgendwann kam im Lied der Punkt wo sich die Gitarren nicht mehr einig waren und die Sinfonie des Grauens verstummte. Lediglich die Rückkopplung wollte gerne weitermachen.&lt;br /&gt;Die anderen fummelten am Mischpult herum, aber die Rückkopplung blieb.&lt;br /&gt;Wir setzten ein paar Male mehr an, konnten langsam die Rückkopplung unter Kontrolle bringen, indem Konaka-san seine Singposition wechselte und langsam konnte man auch so etwas wie ein "Lied" erkennen.&lt;br /&gt;Ricky war immer noch nicht da.&lt;br /&gt;Nach einem weiteren Versuch, bei dem wir an einer Stelle auseinanderfielen sagte Kojima-san "Minority wa, give up shimasu" ("Was Minority betrifft, machen wir "Give up".", eine sehr gängige Satzkonstruktion. Wenn man ein japanisches Verb nicht kennt, kann man notfalls immer "[Englisches Verb]-shimasu" sagen).&lt;br /&gt;Weiter mit Basket Case, das dann doch allen besser im Ohr war. Ab dann wurde es besser. Es war bei weitem noch nichts, was ich irgendjemandem außer uns selbst hätte antun wollen, aber es war immerhin irgendwo Musik und es machte Spaß. Sho am Bass und ich klickten ganz gut miteinander, Youhei konnte Text und Melodie singen, die Gitarren schepperten immer noch ein bisschen zu heftig, aber es war okay. Nur den Hall in der Stimme bekamen wir nicht weg, was recht schade war.&lt;br /&gt;In dem Moment, in dem ich dachte "Okay, jetzt ein paar Parts mal ein bisschen vertiefen." wurde beschlossen "American Idiot" zu spielen. Meinetwegen.&lt;br /&gt;Auch das ging ganz gut. Youhei hatte ein paar Textschwierigkeiten, die man aber aufgrund des Halls auch kaum vernahm. Kojima-san schien dieses Lied nicht richtig zu können, aber Tom dem dieses Lied sichtlich am besten gefiel riss es raus. Sho, der scheinbar alle Lieder bis zum Erbrechen geübt hatte, so sicher war er, und ich waren weiterhin größtenteils Fels in der Brandung.&lt;br /&gt;Um 11:10 kam Ricky herein, der miserabel aussah. Beim Stimmen seines Basses (er hatte sich im letzten Moment scheinbar doch von Gitarre umentschieden) riss schließlich auch noch die Halterung seines Gurtes ab. Erst sah ich es gar nicht, aber dann hörte ich Ricky's Jammern. Er versuchte erst im Sitzen zu spielen, übernahm dann aber Sho's Bass.&lt;br /&gt;Wir fingen wieder mit Minority an, weil es das einzige Lied war, das Ricky spielen konnte (nach eigener Auskunft). Es war okay, aber für heute schienen wir die Grenze des musikalisch machbaren erreicht zu haben.&lt;br /&gt;Die letzte Dreiviertelstunde spielten wir nochmal einige Lieder durch. Youhei und Ricky wechselten sich beim Singen ab. Schon bei Karaoke stellte ich fest, dass Ricky eine sehr volle und sichere Singstimme hat. Das passte ziemlich gut.&lt;br /&gt;Wir schlossen die 2 Stunden mit einem fast durchgehend gelungenen Durchlauf von American Idiot ab und wurden dann von einem Blinklicht darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Zeit abgelaufen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für jeden waren es 500 Yen [4 Euro], inklusive Leihgebühr einer Gitarre. Unglaublich guter Preis.&lt;br /&gt;Vor dem anschließenden Mittagessen entschuldigte sich Ricky, er müsse noch zu einem Termin. Wir anderen 5 gingen noch Chinesisch essen und machten den nächsten Probetermin am 26.09. ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war sehr nah an dem, was ich erwartet hatte und mir davon versprochen hatte. Ungezwungenes Rummucken, mit ein paar neuen Kollegen besser "connecten", Spaß haben. In Stunde 2 der Probe - vor allem in den zahlreichen Unterbrechungen - kam aber schon so etwas wie Ehrgeiz in mir hoch, das ganze bald mal tighter werden zu lassen. Machbar ist das bestimmt.&lt;br /&gt;Beim Essen wurde ich schließlich gefragt, welche Lieder ich noch spielen wollen würde. Etwas überrumpelt von dieser Frage sagte ich direkt "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=oIFLtNYI3Ls"&gt;Just&lt;/a&gt;" oder "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=aHY3Pe_6V4w"&gt;My Iron Lung&lt;/a&gt;" von Radiohead.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sollte ich schonmal den Score kaufen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-1779084060879096060?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/1779084060879096060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=1779084060879096060' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1779084060879096060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1779084060879096060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/verplant-die-jam-session.html' title='Verplant - Die Jam-Session'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SpjE8lu092I/AAAAAAAAAQo/WmOqBk1_KOo/s72-c/jam.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6506725589449622459</id><published>2009-08-19T22:52:00.005+09:00</published><updated>2009-08-20T23:04:04.399+09:00</updated><title type='text'>Verplant [Nachtrag]</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nur noch 1,5 Wochen bis zum "Jam", wie die Kollegen das nennen. Ich wusste nicht, dass so ein Jam so akribisch vorbereitet werden muss.&lt;br /&gt;Ein Kollege drängte darauf zusätzlich zu den drei geplanten Green Day Liedern "Young and Hopeless" von Good Charlotte in unser Proberepertoire aufzunehmen (ihr wisst ja, wie man Youtube bedient).&lt;br /&gt;Da "Tabs" dann doch nicht von allen verstanden wurden (vor allem das Lesen des Rhythmus machte einigen wohl Probleme) wurde heute zusätzlich der 20-seitige Score des Liedes ausgegeben.&lt;br /&gt;Das sieht dann zu 1/40 so aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SowFi0dcRXI/AAAAAAAAAQg/_Cae5MaUlt4/s1600-h/gc_score.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 249px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SowFi0dcRXI/AAAAAAAAAQg/_Cae5MaUlt4/s400/gc_score.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371674551301981554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(An die bewanderten Leser: wie groß ist die "Score"-Auswahl in Deutschland? Hier schien es keine Frage zu sein, dass man das Lied als Partitur bekommen würde.)&lt;br /&gt;Ich spiele dann irgendwie doch lieber nach Gehör. Aber es deutet sich schon an, dass es weniger ein "Lass mal rocken, öy!"-Jam wird, sondern eher eine Abschnitt-für-Abschnitt-Probe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Fußballplanung ist - man mag es kaum glauben - nochmal über sich hinaus gewachsen.&lt;br /&gt;Gestern erhielt ich eine e-Mail mit einer PDF-Datei als Anhang. Man solle die Datei ausdrucken und sich registrieren (bitte umkringeln, ob man Anfänger, Erfahren oder Experte ist).&lt;br /&gt;Die Person, die die Mail rumschickte war ein Mitarbeiter der "Angestelltengewerkschaft" (hier ist immer nur von "Union" die Rede), die wohl von der Aktivität Wind bekommen hatte und nun die Organisation an sich riss.&lt;br /&gt;Nicht nur sollte man sich selbst registrieren, sondern am besten direkt ein Team bestehend aus max. 8 ausgewogenen Spielern.&lt;br /&gt;Alle anderen Mitarbeiter werden freundlich dazu aufgerufen, doch zuschauen zu kommen.&lt;br /&gt;Ich selbst bin derzeit jedenfalls froh, nur Zuschauer dieser chaotischen Organisationsakribie zu sein. Und das alles, damit ein paar Leute für maximal 3x7 Minuten ein bisschen Fuppes spielen können.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6506725589449622459?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6506725589449622459/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6506725589449622459' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6506725589449622459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6506725589449622459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/verplant-nachtrag.html' title='Verplant [Nachtrag]'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SowFi0dcRXI/AAAAAAAAAQg/_Cae5MaUlt4/s72-c/gc_score.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-2196641748250556746</id><published>2009-08-19T21:42:00.009+09:00</published><updated>2009-08-19T22:45:38.487+09:00</updated><title type='text'>Harakiri</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sov_x1UmxoI/AAAAAAAAAQY/18dCDxK9W5c/s1600-h/harakiri.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 198px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sov_x1UmxoI/AAAAAAAAAQY/18dCDxK9W5c/s400/harakiri.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371668212161627778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein wohl bester Kollege, bzw. derjenige mit dem ich mich am besten über alle sprachlichen und kulturellen Fragen die ich so habe austauschen kann hat mir ein Buch geliehen.&lt;br /&gt;Ich habe ihn schon häufig mit Fragen zu Hintergründen bestimmter Verhaltensweisen gelöchert und manchmal fand er selbst keine Antwort darauf, warum Japaner so sind wie sie sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch heißt "Bushido" (jetzt bitte den erstbesten Gedanken einfach mal links liegenlassen und weiterlesen) und hat den Untertitel "Soul of Japan". Es ist von einem japanischen Autor, aber in der Originalfassung englisch, ist es doch geschrieben worden um Nicht-Japanern die Ursprünge japanischer Rituale, Handlungs- und Denkweisen zu erläutern.&lt;br /&gt;"Bushido" (&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt;zusammengesetzt aus &lt;/span&gt;&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt;武士 "bushi" und &lt;/span&gt;&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt;道&lt;/span&gt;&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt; "do", was Krieger-Weg, Weg des Kriegers bedeutet) &lt;/span&gt;selbst ist der Überbegriff für den Verhaltenskodex der Samurai. Das Buch "Bushido - Soul of Japan" von 1899 hat den Begriff erst international bekannt gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann jetzt noch nicht viel über das Buch schreiben, denn ich habe es bisher nur angefangen. Bisher kann ich aber sagen, dass es sich schon aufgrund des unglaublich geschliffenen Englisch lohnt, es zu lesen. (Meine Ausgabe ist bilingual, linke Seite japanisch, rechts Englisch. Es ist nicht sehr einfach sich daran zu gewöhnen nach dem Umblättern auf der rechten Seite weiterzulesen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte aber einen Abschnitt hier wiedergeben, der - vor allem für Leser auf der Suche nach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;krassen Geschichten &lt;/span&gt;- sehr interessant ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht um "Harakiri". Harakiri setzt sich aus den beiden Kanjis "Hara" (腹 Bauch) und "Kiri" (切り schneiden) zusammen. Das Wort ist umgangssprachlich. Der korrekte Begriff für dieses Ritual ist "Seppuku" (das aus denselben Kanji  in umgekehrter Reihenfolge besteht. Um mal wieder ein Beispiel für die uneingängisten Aspekte der japanischen Sprache zu bringen.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe bisher Harakiri und Kamikaze immer synonym gebraucht. Es geht bei beiden prinzipiell um Selbstmord, aber mit völlig unterschiedlichen Hintergründen. Zu Kamikaze später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier also der Abschnitt, der aus einer sehr seltenen Aufzeichnung eines Zuschauers (auch "Zeugen") eines Harakiri-Rituals stammt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;We (seven foreign representatives) were invited to follow the Japanese witnesses into the &lt;em&gt;hondo&lt;/em&gt; or main hall of the temple, where the ceremony was to be performed. It was an imposing scene. A large hall with a high roof supported by dark pillars of wood. From the ceiling hung a profusion of those huge gilt lamps and ornaments peculiar to Buddhist temples. In front of the high altar, where the floor, covered with beautiful white mats, is raised some three or four inches from the ground, was laid a rug of scarlet felt. Tall candles placed at regular intervals gave out a dim mysterious light, just sufficient to let all the proceedings be seen. The seven Japanese took their places on the left of the raised floor, the seven foreigners on the right. No other person was present.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;After the interval of a few minutes of anxious of suspense, Taki Zanzabuto, a stalwart man thirty-two years of age, with a noble air, walked into the hall attired in his dress of ceremony, with the peculiar hempen-cloth wings which are worn on great occassions. He was accompanied by a &lt;em&gt;kaishaku&lt;/em&gt; and three officers, who wore the &lt;em&gt;jimbaori&lt;/em&gt; or war surcoat with gold tissue facings.  The word &lt;em&gt;kaishaku&lt;/em&gt;, it should be observed, is one to which our word executioner is no equivalent term. The office is that of a gentleman; in many cases it is performed by a kinsman or friend of the condemned, and the relation between them is rather that of principal and second than that of victim and executioner. In this instance, the &lt;em&gt;kaishaku&lt;/em&gt; was a pupil of Taki Zenzaburo, and was selected by friends of the latter from among thier own number for his skill in swordsmanship.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;With the &lt;em&gt;kaishaku&lt;/em&gt; on his left hand, Taki Zenzaburo advanced slowly toward the Japanese witnesses, and then the two bowed before them, then drawing near to the foreigners they saluted us in the same way, perhaps even with more deference; in each case the salutation was ceremoniously returned. Slowly and with great dignity the condemned man mounted on to the raised floor, prostrated himself before the high altar twice, and seated himself on the felt carpet with his back to the high altar, the &lt;em&gt;kaishaku&lt;/em&gt; crouching on his left-hand side. One of the three attendant officers then came forward, bearing a stand of the kind used in the temple for offerings, on which, wrapped in paper, lay the &lt;em&gt;wakizashi&lt;/em&gt;, the short sword or dirk of the Japanese, nine inches and a half in length, with a point and an edge as sharp as a razor’s. This he handed, prostrating himself, to the condemned man, who received it reverently raising it to his head with both hands, and placed it in front of himself.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;After another profound obeisance, Taki Zenzaburo, in a voice which betrayed just so much emotion and hesitation as might be expected from a man who is making a painful confession, but with no sign of either in his face or manner, spoke as follows:-&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-style: italic;" id="block2"&gt;“I, and I alone, unwarrantably gave the order to fire on the foreigners at Kobe, and again as they tried to escape. For this crime I disembowel myself, and I beg you who are present to do me the honor of witnessing the act.”&lt;/div&gt; &lt;p&gt;&lt;br /&gt;Bowing once more, the speaker allowed his upper garments to slip down to his girdle, and remained naked to the waist. Carefully, according to custom, he tucked his sleeves under his knees to prevent himself from falling backward; for a noble Japanese gentleman should die falling forwards. Deliberately, with a steady hand he took the dirk that lay before him; he looked at it wistfully, almost affectionately; for a moment he seemed to collect his thoughts for the last time, and then stabbing himself deeply below the waist in the left-hand side, he drew the dirk slowly to his right side, and turning it in the wound, gave a slight cut upwards. During this sickeningly painful operation he never moved a muscle of his face. When he drew out the dirk, he leaned forward and stretched out his neck; an expression of pain for the first time crossed his face, but he uttered no sound. At that moment the &lt;em&gt;kaishaku&lt;/em&gt;, who, still crouching by his side, had been keenly watching his every movement, sprang to his feet, poised his sword for a second in the air; there was a flash, a heavy, ugly thud, a crashing fall; with one blow the head had been severed from the body.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A dead silence followed, broken only by the hideous noise of the blood throbbing out of the inert heap before us, which but a moment before had been a brave and chivalrous man. It was horrible.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The &lt;em&gt;kaishaku&lt;/em&gt; made a low bow, wiped his sword with a piece of paper which he had ready for the purpose, and retired from the raised floor; and the stained dirk was solemnly borne away, a blood proof of the execution.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The two representatives of the Mikado then left their places, and crossing over to where the foreign witnesses sat, called to us to witness that the sentence of death upon Taki Zenzaburo had been faithfully carried out. The ceremony being at an end, we left the temple.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Harakiri ist also eine Möglichkeit für "in Ungnade Gefallene" ihre Würde wieder herzustellen. Die Möglichkeit dieses Ritual durchzuführen wird mitnichten allen Kriminellen gegeben, sondern nur denjenigen deren Verbrechen unter Berücksichtigung bestimmter Umstände (z.B. der Loyalität zu seinem Dienstherrn) eine Art Gnade erlauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich an diesem Auszug so bewegt hat, war wie sehr sie den "tragenden Charakter" eines solchen Rituals einfing, und trotz seiner Brutalität eine Art Verständnis erzeugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte bekannte Seppuku führte 1970 der Schriftsteller Yukio Mishima durch, nachdem er mit Komplizen den Kommandanten der japanischen Verteidigungsstreitkräfte zur Geisel nahm und von dessen Balkon aus die Armee aufforderte das Parlament zu besetzen. Als diese Aufforderung zum Sturz der Demokratie verhallte beging er unter Assistenz seines Freundes Seppuku.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kamikaze&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss noch die Abgrenzung zu "Kamikaze". Kami(&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt;神 Gott) kaze(&lt;/span&gt;&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt;風 Wind), also "göttlicher Wind" ist der alte japanische Glaube, Japan würde von Göttern beschützt. Im 13. Jahrhundert versuchten Mongolen zweimal mit Schiffen in Japan einzufallen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt;Im ersten Versuch konnten sie auf den japanischen Inseln Kyushu und Tsushima landen und den Japanern heftige Verluste zuführen. Ein Taifun tötete allerdings eines Nachts ca. 10.000 Mongolen, die sich auf ihre Schiffe zurückgezogen hatten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt;Im zweiten Versuch 7 Jahre später war die mongolische Streitmacht deutlich größer und wieder gelang es ihnen, auf Kyushu zu landen. Ein weiterer Sturm zerstörte zum wiederholten Male die meisten der Schiffe und tötete ca. 100.000 Mongolen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt;Die Japaner waren sich sicher von Gott beschützt zu werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="lang" lang="ja-Hani"&gt;Im Krieg lebte dieser Gedanke nun also weiter und so waren viele Japaner bereit, selbstmörderische Angriffe auf den Gegner durchzuführen, da sie ja "durch Gott beschützt" waren. Es ist also kein festgelegtes Ritual, sondern ein Glaube, und auch die "Würde" spielt hierbei keine Rolle.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-2196641748250556746?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/2196641748250556746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=2196641748250556746' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2196641748250556746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2196641748250556746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/harakiri.html' title='Harakiri'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sov_x1UmxoI/AAAAAAAAAQY/18dCDxK9W5c/s72-c/harakiri.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-166445358590845366</id><published>2009-08-18T22:56:00.003+09:00</published><updated>2009-08-18T22:58:49.122+09:00</updated><title type='text'>Nach dem Surfen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SoqzinY44EI/AAAAAAAAAQQ/aoSg9E1t2aE/s1600-h/IMG_0644%5B2%5D"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SoqzinY44EI/AAAAAAAAAQQ/aoSg9E1t2aE/s400/IMG_0644%5B2%5D" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371302912863035458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fuji-san ist Liebe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-166445358590845366?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/166445358590845366/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=166445358590845366' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/166445358590845366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/166445358590845366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/nach-dem-surfen.html' title='Nach dem Surfen'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SoqzinY44EI/AAAAAAAAAQQ/aoSg9E1t2aE/s72-c/IMG_0644%5B2%5D' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-5974253998565468198</id><published>2009-08-17T23:00:00.010+09:00</published><updated>2009-08-19T16:10:23.145+09:00</updated><title type='text'>Kings of Convenience</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Längst überfällig der Eintrag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es hier ein Konzept gibt, das absolut konsequent durchgezogen wird, dann ist es Convenience. Alles muss einfach, schnell, zugänglich und bequem sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fangen wir mal mit dem offensichtlichen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Kombini [コンビニ]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wenn man an einem Tag nicht an mindestens fünf Kombinis vorbeikommt, ist man entweder in der Wildnis, zu Hause geblieben oder nicht in Japan.&lt;br /&gt;Kombinis sind allgegenwärtig, vor allem in Tokyo. Im Juni 2009 wurden in Japan 42,204 Kombinis gezählt. Ich könnte wetten die Hälfte davon befindet sich im Großraum Tokyos.&lt;br /&gt;Ihr Name leitet sich von "Convenience Store" ab, und da Abkürzungen hier der heiße Scheiss sind (Personal Computer -&gt; pasokon], entstand der Name. Vielen Japanern ist nichtmal bewusst, dass es von einem englischen Wort stammt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir sind folgende Ketten bekannt (in order of me-likey): 7/11, Lawson, am/pm, Familymart, Sunkus, Save-on, Mini-Stop.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz Wirtschaftskrise steigt ihr Umsatz weiter unaufhörlich, während die größeren Kaufhäuser alle ordentlich zu knabbern haben.&lt;br /&gt;Als Deutscher vergleicht man Kombinis schnell mit Tankstellen, weil das die einzigen Orte sind, an denen man auch noch spät in der Nacht einkaufen gehen könnte. Neben den 24-Stunden-Öffnungszeiten haben sie aber auch noch das in meinen Augen bessere Einkaufsangebot zu angenehmeren Preisen (die nur leicht über denen von größeren Supermärkten liegen).&lt;br /&gt;Größere Tankstellen können mit dem Angebot ungefähr mithalten. Zu jeder Tageszeit gibt es drei bis vier Kühlschränke voller Getränke und vieler Milchprodukte, verschiedene Obento-Lunchboxen für ca. 3-4 Euro, Salate, Sushi, Sandwiches, alle möglichen Instantgerichte (die man sich teilweise dort auch warmmachen lassen kann), Eis, Hygieneprodukte, Backwaren, kleinere Haushaltswaren wie Handtücher, Spülkram, Waschmittel und Müllsäcke. Zeitschriften und eine Auswahl an Mangas ebenfalls. In 50m Entfernung habe ich sogar einen Spezial-Kombini der Gemüse und Obst verkauft.&lt;br /&gt;Darüberhinaus habe ich noch keinen Kombini gesehen, der ein Nachlieferungsproblem hatte.&lt;br /&gt;Selbst am letzten Wochenende, als ich in beim Hana-bi im selbst für japanische Verhältnisse vollen Odaiba war, konnten die Kombinis dem Andrang locker standhalten. Keine einzige Lücke in den Regalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was sie für mich erst so richtig wertvoll macht sind die folgenden Dinge:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ein Geldautomat für alle japanischen Banken (1,50 Euro Zusatzgebühren nur in der Nacht und am Wochenende)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Den Service, dort all seine Rechnungen (Gas, Elektrizität, Telefon, etc.) bezahlen zu können. Man bringt sie mit, ein Barcode wird gescannt und man bezahlt den Betrag.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Automaten, an denen man sich durch Ticketshops (Airlines, Konzerte, Fußballspiele, Messen, Museen...) wühlen kann. Wenn man sie kaufen will, wählt man sie aus, bekommt einen Bon ausgedruckt und geht damit zur Kasse. Dort wird der Bon eingescannt, man zahlt und bekommt sein Ticket ausgedruckt. Diese Automaten heißen "Famiport" (im Familymart) oder "Loppi" (im Lawson). Außerdem kann man an den Automaten auch Amazon-Bestellungen (und die zahlreicher anderer Anbieter) bezahlen. Diese Dinger sind lange aus einer "Testphase" raus und jeder Anbieter zieht ernsthaft in Erwägung, sich in diese Systeme einbinden zu lassen, da sie zurecht sehr akzeptiert sind.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;(Zudem gibt es noch Paketaufgabe und Kopierservice (die ich beide aber noch nicht nutzen musste).)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr seht, es ist der Knaller. Kennt ihr das, wenn ihr im Ausland seid und denkt "Hach, in Deutschland ist das aber deutlich angenehmer." Hier komme ich mir zum ersten Mal vor wie ein planloser Hinterwäldler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht's mit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Bahnfahren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist dies weniger aus dem bedingungslosen Service-Altruismus entstanden, sondern aus der Notwendigkeit jeden Tag Millionen von Menschen transportieren zu müssen.&lt;br /&gt;Bahnen fahren an den meisten Linien im 2-3 Minutentakt.&lt;br /&gt;In die Stationen kommt man nur per Ticket oder aufgeladener Karte.&lt;br /&gt;Man kauft sich also eine aufladbare Karte, lädt ein bisschen Geld drauf und packt sie zurück in seine Geldbörse. Anschließend muss man beim Durchlaufen der Gates nur die Börse auf einen Scanner legen (das geht im schnellen Gehen problemlos) und die Schranke öffnet sich. Auf der Karte ist dann der Einstiegsbahnhof eingespeichert und erst am Ausstiegsstation wird dann berechnet, wie teuer die Fahrt für einen war. 1A.&lt;br /&gt;Hat man mal zuwenig Geld auf der Karte kann man an den Schranken an "Fare Adjustment"-Automaten etwas Geld nachladen.&lt;br /&gt;Mit den Tickets verhält es sich ähnlich, nur dass man hier im Voraus ein Ticket für einen bestimmten Wert kauft (große Pläne vor den Stationen zeigen an, wieviel man für welchen Ankunftsbahnhof zahlen muss).&lt;br /&gt;Keine böse guckenden Schaffner, überhaupt kein Raum für "Kriminalisierung" der Bahnfahrenden.&lt;br /&gt;Ich erinnere mich mit Graus an eine Episode in Hannover, als ein Mädchen sich an einer Station schluchzend von ihrem Freund verabschiedete und eine Karte für die Straßenbahn kaufte. Mit dieser stieg sie dann in die Bahn. Zwei Schaffner in speckigen Westen stiegen zu und baten sie um die Karte. Sie zeigte sie vor. "Die ist aber nicht entwertet." "Ich hab die gerade an dem Automaten gekauft." - "Ja, aber die ist nicht entwertet." - "Aber das wusste ich nicht. Das stand da nicht." - "Sie steigen jetzt bei der nächsten Station erstmal mit uns aus." - "Aber ich muss meine Bahn nach Magdeburg bekommen!" - "Dann hätten sie die Karte entwerten müssen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem ist das System sehr übersichtlich. Ja, richtig gelesen. Es fahren hier zwar verdammt viele Linien, aber man ist ja nicht in allen auf einmal. In den Stationen wird ziemlich klar ausgeschildert wie man zu seiner Bahn kommt. Farben und Buchstaben stehen für die Linien und mit wenigen Blicken hat man sich orientiert. Und inzwischen ist hier bis in die Vororte eh alles bilingual. Das System kann sich Unübersichtlichkeit gar nicht leisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was nicht so ganz zum Rest passt, ist die Tatsache dass die Bahnen hier nicht durchfahren, sondern ca. zwischen 0:30 und 5:00 die Stationen geräumt und geschlossen werden. Ein Grund hierfür sei angeblich, die Geschäftsleute dadurch dazu zu zwingen, überhaupt noch mal nach Hause zurückzukehren und nicht in den Izakayas (den japanischen Kneipen) hängenzubleiben. After-Work-Gesaufe ist hier für viele keine Ausnahme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Bargeldloses Bezahlen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Viele Läden und Automaten akzeptieren bargeldlose Bezahlformen. Das geht zum Beispiel auch mit den aufgeladenen Karten für die Bahn. Man hält lediglich sein Portemonnaie an einen Leser und das Geld wird abgebucht.&lt;br /&gt;Wie genial das ist, wurde mir bewusst als ich eines heißen Tages nicht genügend Kleingeld hatte um mir ein Getränk am Bahnhof zu kaufen. Dann fiel mir ein, was ich schonmal beobachtet hatte: ich schloss mein Portemonnaie, hielt es an den Leser und *bonk* fiel mein Getränk aus dem Automaten. Es sind auch diese kleinen Momente, die einem Innovations-affinen Menschen wie mir nachhaltig ein "Wie geil das hier ist" in die Synapsen meißeln.&lt;br /&gt;Es gibt verschiedene Systeme, am verbreitetsten scheint mir "Edy" zu sein, das auch in fast allen Restaurants akzeptiert wird.&lt;br /&gt;Selbstredend kann man damit auch in Kombinis bezahlen.&lt;br /&gt;Gängig sind auch Kombinationen aus Kreditkarte, Bezahlkarte und Flugmeilenkarte. Für Zahlungen mit der Kreditkarte bekommt man dann Punkte, die man wiederum zum bargeldlosen Zahlen nutzen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Andere Beispiele:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;In Supermärkten und Kombinis werden einem - nach amerikanischem Vorbild - die Lebensmittel eingepackt. Man sollte vor allem bei kleineren Einkäufen (eine 0,5 Flasche Cola z.B.) schnell ein "Ii desu!" ("ist gut", "passt schon") über die Lippen bringen um den Clerk im Autopiloten davon abzubringen, auch diese einzupacken. Sowieso bekommt man wirklich überall Tüten. Es wäre ja unangenehm, müsste jemand plötzlich seine Waren in den Armen balancieren.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Als ich an einem Regentag eine Jacke kaufte bekam ich eine Tüte mit einer Art "Überzug", damit sie nicht nass würde.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;An Sonntagen kann man genauso überall einkaufen gehen wie an Samstagen. Auch an Feiertagen wird keine Ausnahme gemacht.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Restaurant geht man einfach mit der Rechnung (die einem unauffällig an den Tisch gelegt wird) zur Kasse, wenn man fertig ist. Nicht nötig, den Kellner zu sich zu rufen. Ich versuchte etwas ähnliches (ohne Rechnung) vor einigen Wochen dreisterweise in Deutschland und wurde gebeten bitte wieder an den Tisch zurückzukehren und dort auf einen Kellner zu warten.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sowieso wird in Restaurants nichts mehr mit der Hand aufgeschrieben. In Schnellrestaurants kauft man sich an einem Automaten ein Ticket, das man abgibt, und in "normalen" Restaurants tragen die Kellner kleine portable Geräte mit sich herum, in die sie die Bestellung eintippen und damit direkt an die Küche weiterleiten.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich kann 24 Stunden am Tag Schlagzeugspielen gehen, für 5 Euro die Stunde.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vor meiner Wohnung sind mehrere große Fächer für Pakete. Wenn ich nicht da bin und der Postbote ein Paket bringt, steckt er es in eines der Fächer, stellt einen Code ein, schreibt den Code auf und schmeißt ihn mir mit der Fachnummer in den Briefkasten. (Zumindest sollte es theoretisch so sein. Als ich diese Woche en Paket von Ann bekam musste ich trotzdem zur Post fahren).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fast alle Handys haben Barcodeleser, mit denen man Barcodes, die man in Zeitungen, im Internet oder an Plakaten findet einscannen kann. Diese berechtigen dann z.B. zu ermäßigtem Eintritt in Museen, in Clubs, oder Rabatten in bestimmten Restaurants oder Kaufhäusern.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;An jeder Ecke stehen - noch häufiger als Kombinis - Getränkeautomaten an denen man sich schnell Softdrinks, Kaffee in Dosen (auch erhitzt), Milchgetränke oder einfach Wasser ziehen kann. Ich ertappe mich manchmal schon dabei, wie ich enttäuscht bin weil ich mein gewünschtes Getränk nicht am erstbesten Automaten ziehen kann und 10 Meter weitergehen muss. Nicht selten sieht man auch 3-6 Automaten verschiedener Anbieter nebeneinander.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Ich könnte - wenn mein Hirn die restlichen Erinnerungsfetzen ausspucken würde - noch lang so weitermachen können. Aber ein bisschen Stoff muss ja noch für später bleiben. Ich werde mal meine Kollegen fragen, was sie in Japan - neben den offensichtlichen Kombinis - am praktischsten finden. Das dürfte interessant werden. Denn ich bin mir sicher noch lang nicht alles zu wissen, was hier so an ultrahandy Dingen geht. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-5974253998565468198?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/5974253998565468198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=5974253998565468198' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5974253998565468198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5974253998565468198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/kings-of-convenience.html' title='Kings of Convenience'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-350280616174464943</id><published>2009-08-15T13:13:00.005+09:00</published><updated>2009-08-15T13:35:28.026+09:00</updated><title type='text'>Prioritäten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Inzwischen haben sich so einige Themen aufgestaut, und ich habe keinen Schimmer, wann ich die mal abarbeiten werde, wenn nicht jetzt am langen "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obon"&gt;Obon&lt;/a&gt;"-Wochenende.&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Surfen an der Süd- und Ostküste (inzwischen bereits 3mal)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein Abend im Club Que und ein Stereotyp von einem Gaijin&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hana-bi (Feuerwerk) im Tokyo Bay und Odaiba&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Erdbeben&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Tagesausflug zur historischen Stadt Nikko und Nationalpark (immerhin schonmal Bilder bei &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/sets/72157622042308458/"&gt;Flickr&lt;/a&gt; hochgeladen)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Wer hat Bock, das für mich zu priorisieren?&lt;br /&gt;Da das Wetter inzwischen auf gute Weise sommerlich geworden ist, ohne das Gefühl jemand hätte einen Aufguss gemacht, werde ich jetzt rausgehen, mich irgendwo in den Inokashira-Park setzen und wahlweise Japanisch-Bücher vor mir aufschlagen oder einfach wegdösen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-350280616174464943?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/350280616174464943/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=350280616174464943' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/350280616174464943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/350280616174464943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/prioritaten.html' title='Prioritäten'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-7805145462598523882</id><published>2009-08-13T18:27:00.006+09:00</published><updated>2009-08-13T19:15:10.806+09:00</updated><title type='text'>Verplant</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SoPmmop7_lI/AAAAAAAAAQA/oZ2sHHodg4E/s1600-h/plan.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 380px; height: 106px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SoPmmop7_lI/AAAAAAAAAQA/oZ2sHHodg4E/s400/plan.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369388732178497106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Könnt ihr euch an die Anfänge der Band erinnern, die Kollegen mit mir starten wollten?&lt;br /&gt;Nun, wir haben immer noch keine Probe gehabt, denn die wurde inzwischen auf Ende August verschoben.&lt;br /&gt;Alle möchten erstmal ausgiebig üben. Klar, ich als Schlagzeuger hab es relativ einfach, weil man sich schon sehr doof anstellen muss, um sich gefühlt zu "verspielen" bei so ein bisschen Pop-Punk.&lt;br /&gt;Aber so ein bisschen "Herausforderung" hätte ja auch dabei sein können. Inzwischen wurden 3 Vorabmeetings abgehalten, in denen Tabs ausgegeben worden und sich darüber unterhalten wurde, wer bei welchem Lied jetzt welche Gitarre übernimmt. Eine Entscheidung wer denn jetzt singen soll haben wir  noch nicht (weil sich niemand so richtig traut, hier im Land des Karaoke, argh). Ich würde ja notfalls, aber meine musikalische Koordination beschränkt sich beim Schlagzeugspielen nunmal auf Arme und Füße.&lt;br /&gt;Vielleicht ist das mit den Bands hier auch einfach anders. Leute, die Lust auf Musik aber eventuell noch keinen Schimmer von Instrumenten haben (obwohl sie sich einfach mal eins angeschafft haben), verabreden sich fest in nicht-so-naher Zukunft und hoffen durch die gegenseitige Verpflichtung darauf, dass man irgendwie zur Band wird, wenn man nur gut genug für sich übt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich lange Vorabplanung steht jetzt bei einem Fußballspiel an. Ein jüngere Kollege schickte erstmal eine 3-seitige Excel-Tabelle herum in der er jeden darum bat, seinen "Level" (Beginner, Experienced, Expert [fehlte nur noch "Weltklasse" für eine funny Fifa09-Referenz]) einzutragen. Dann würde er die 4 Teams zusammenstellen.&lt;br /&gt;Außerdem - sehr nett - eine Liste aller Teilnehmer und der jeweiligen Abteilung (und ob zu-, oder abgesagt wurde, oder es noch nicht feststeht, im hier häufig angewandten "Kreis, Kreuz,Dreieck"-System). Es sind sogar zwei weibliche Teilnehmer dabei.&lt;br /&gt;Der Spielplan steht schon. 12 Spiele á 7 Minuten, in 2 Stunden gepackt (genaue Anstoß- und Abpfiffzeiten inklusive).&lt;br /&gt;Dazu kommt eine detaillierte Kostenaufstellung. Reservierungs-Kosten, Court-Kosten, Ball-Rental, Leibchen-Rental, Keeper-Glove-Rental, 30x0,5 PET-Flaschen, Kältespray, Gewinnerprämie.&lt;br /&gt;Hierbei ist die detaillierte Vorausplanung ja bis zu einem bestimmten Punkt (Kältespray!?) noch am verständlichsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir aber nicht in den Kopf geht, ist warum selbst für eine Mittagessen-Verabredung mit anderen Kollegen zwischen 1-2 Wochen Vorlauf nötig ist. Es kann natürlich sein, dass die Personen für den nächsten Tag schon eine Lunch-Box vorbestellt haben (ist in unserm Büro-Gebäude möglich und üblich) und meinetwegen am übernächsten Tag schon eine weitere Verabredung haben. Aber zwei Wochen mentale und verabredungstechnische Vorbereitung raffe ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin nur noch 1,5 Jahre hier, Jungs!!&lt;br /&gt;Krampf.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-7805145462598523882?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/7805145462598523882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=7805145462598523882' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7805145462598523882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7805145462598523882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/verplant.html' title='Verplant'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SoPmmop7_lI/AAAAAAAAAQA/oZ2sHHodg4E/s72-c/plan.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-8623631507705690345</id><published>2009-08-03T22:18:00.007+09:00</published><updated>2009-08-04T00:38:38.773+09:00</updated><title type='text'>Elaborate Tune</title><content type='html'>Heute war der erste Arbeitstag nach dem Urlaub.&lt;br /&gt;Heute war Bombe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis 16:00 das übliche. Ich versuchte der e-Mail-Lawine Herr zu werden. Nicht besonders überraschend waren die meisten e-Mails ganz schön japanisch. Nach ca. 15 e-Mails die interessant aussahen und die ich mehr schlecht als recht übersetzte ließ mein Eifer nach.&lt;br /&gt;Nebenbei bereitete ich die Präsentation vor, die ich mir selbst kurz vor meinem Urlaub für meinen ersten Arbeitstag aufhalste.&lt;br /&gt;Es war die zweite englische Präsentation für die japanische Niederlassung, die es sich mit ihrer Freundlichkeit und Güte einfach verdient hatten, dass ich ohne Murren etwas für sie vorbereitete, sei es auch für den ersten Arbeitstag nach meinen Urlaub. (Zur Info: die japanische Niederlassung möchte gerne englisch lernen, durch Präsentationen über relativ arbeitsrelevante Themen. Wer kommt da wie gerufen? Eben.).&lt;br /&gt;In das gewünschte Thema musste ich mich erst selbst einlesen, aber ich sagte zu da ich wusste,  dass mehr als genügend Material darüber verfügbar war und es schon klappen würde. Mein Problem in den letzten Tagen war es dann, die tatsächlich in Massen verfügbaren Infos so zu kürzen dass sie noch Sinn ergaben, in 20 Minuten passten und nicht zu oberflächlich wurden, was keine leichte Aufgabe war. Vor allem mit der Motivation, die man so am letzten Urlaubstag haben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab 16:00 präsentierte ich also. Beim Inhalt versuchte ich 2-3 besondere Charakteristiken des vorgestellten Konzepts hervorzuheben um mich nicht komplett in Allgemeinplätze zu begeben, die eventuell schon bekannt waren. Nichtsdestotrotz hatte ich gemischte Gefühle. Die anschließenden Fragen deuteten etwas darauf hin, dass ich ein bisschen zu oberflächlich blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Präsentation empfing ich meine neuen e-Mails und erhielt diese Nachricht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;[...]By the way, I had been listenning your recomended songs by my ipod(nano) and car audio during this vacation. These songs made me comfortable from fatigue.&lt;br /&gt;I want to express my gratitude to you again.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flankly speaking, almost all songs you recomend just meet my taste in musical elements( sound / melody / technique).&lt;br /&gt;"Alkaline Trio" is particular great for me. they have excellent melody sences, don't they? "Coheed &amp;amp; Cambria" has cool vocal voice and guitar's technique and elaborate tune. "Finch" is also good and much with driving.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I noticed that not only "Metal Rock" but also "Pop Punk" suit my taste. Thanks to you, I've got a feeling that my musical taste is extended.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wie man sicher erkennen kann, brannte ich einem Kollegen, der sich gerade zaghaft Pop-Punk näherte eine CD. Thrice, Say Anything und Rise Against waren auch mit drauf.&lt;br /&gt;Ich liebe es, zu versuchen mich in den Musikgeschmack einer Person hineinzuversetzen und darauf basierend Musik zusammenzustellen. Die Tage danach verbringe ich zu großen Teilen damit, die Zusammenstellung wieder und wieder anzuhören und zu hoffen, der Empfänger wäre genauso entertaint wie ich. Es ist albern, das anzunehmen, sind doch die Vorzeichen komplett andere, aber es geht einfach mit mir durch. So gesehen ist die e-Mail ein echter Knaller, denn ich bin mir bewusst dass viel zusammenkommen muss, damit die andere Person in absolute Jubelstürme ausbricht. Und mehr als ein "Thanks to you, I've got a feeling that my musical taste is extended." wollte ich ja eigentlich auch gar nicht.&lt;br /&gt;Und: was für schöne Worte zum Vorschein kommen wenn unsichere Japaner ihr Englisch-Wörterbuch nutzen. "comfortable from fatigue", "elaborate tune". Aww.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend gingen wir zu fünft in eine nahegelegene Kneipe. Es gab viele Körperteile vom Huhn (Hals, Leber, "nahe am Magen"***), Bier after Bier, Schnaps, eine Mischung aus Hühnersuppe und Schnaps (kein Scheiß) und jede Menge Ausgelassenheit.&lt;br /&gt;Es ist mehr als deutlich, wie sehr die Kollegen das betrunkene Miteinander nach der  Arbeit genießen. Und auffällig ist auch, wie "Mainstream" hier relativ urige bis abgefuckte Kneipen sind. In Stylo-Bars haben wir uns eigentlich noch nie begeben, egal mit welchen Kollegen. Diese Kneipen sind auch immer voll bis zum Anschlag.&lt;br /&gt;Heute saßen wir an Tischen, die aus zwei übereinandergestellten Getränkekisten und einer Holzplatte bestanden.&lt;br /&gt;Ab ca. 21:00 riecht und sieht man in der Bahn dementsprechend allenthalben dieses zufriedene Betrunkensein. Ab 22:30 wird es dann schon langsam unangenehm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Chef der Abteilung für die ich meine englische Präsentation machte sagte mir, er hätte heute erstmals verstanden, worum es bei dem Konzept ginge, obwohl [Name eines anderen Kollegen] es ihm schon häufig zu erklären versucht hatte. Die Präsentation wäre perfekt gewesen. Ich muss es leider so schreiben, wie er es sagte. Ganz überzeugt bin ich immer noch nicht, das haben sich die Japaner mit ihrem ständigen Gelobe aber auch selbst versaut.&lt;br /&gt;Immerhin bin ich mir nun sicher, dass man schon ziemlichen Mist bauen muss, um mal nicht gelobt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Bahn war meine Betrunkenheit (Resultat von 3 großen Bieren, 2 Shotchuu-Schnäpsen und einer Schnaps-Hühnersuppe) dann auf ihrem Höhepunkt. Ich hörte Musik - die Zusammenstellung für den Kollegen - und konnte einen Gedanken nicht mehr abschütteln: "Wieviel Glück hat eigentlich die Menschheit, dass Musik erfunden und als wichtiges Kulturgut weitergetragen wurde?".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte das am Beispiel von "Daisies of the Galaxy" von den Eels verdeutlichen. *schwank*&lt;br /&gt;&lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=8071291-848"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=8071291-848" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Wie viel man mit so wenig Mitteln, aber soviel Gefühl auslösen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*** Ich werde immer fitter darin, Kotzreiz zu unterdrücken. Das klingt hart, ist hier aber leider keine Ausnahme. Mein Körper wehrt sich sehr gegen fiese Konsistenzen wie Knorpel oder matschige Reiskuchen mit Muffgeschmack. So, jetzt ist das auch "raus".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-8623631507705690345?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/8623631507705690345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=8623631507705690345' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8623631507705690345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8623631507705690345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/elaborate-tune.html' title='Elaborate Tune'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-3300998471214583090</id><published>2009-08-03T22:07:00.003+09:00</published><updated>2009-08-03T23:24:52.367+09:00</updated><title type='text'>Kurze (Nachtrag)</title><content type='html'>Unglaublich, wie warm es hier ist.&lt;br /&gt;Ich hatte mir eingeredet, die Kollegen mit ihrem "im August wird's erst richtig heiß, das wirst du kaum aushalten"-Gequatsche hatten mal wieder übertrieben, aber derzeit kriege ich die Hitze wirklich in all ihren Facetten mit. Das liegt vor allem daran, dass ich nicht wie im Urlaub in Badehose und T-Shirt rumlaufe sondern im Anzug (immerhin ohne Krawatte). Wer mehr über seinen Körpergeruch erfahren will - ich weiß jetzt wie es geht.&lt;br /&gt;Es ist 21:00 und mein Daumen schwitzt. Mein Daumen! Da bilden sich kleine Schweißtröpfchen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;__________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe heute einen Kollegen gefragt, wie er es findet dass in Zeitungen die vollständigen Namen von Menschen genannt werden, die irgendwie straffällig werden (auch wenn es nur Kurzberichte sind).&lt;br /&gt;Ich konnte ihm den "Warum nicht? Ist doch Teil der Nachricht."-Ausdruck in den Augen ansehen, aber nach kurzen Erläuerungen über die möglichen Konsequenzen - zumindest in Deutschland - befand er, Japan wäre da nicht so (keine Lynchjustiz oder Ächtung bis ans Lebensende). Gleichzeitig sagte er, es wäre vielleicht auch eine bessere Prävention für andere potenzielle Kriminelle. Das ist paradox, ja.&lt;br /&gt;Ich halte die europäische Variante weiterhin für besser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-3300998471214583090?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/3300998471214583090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=3300998471214583090' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3300998471214583090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3300998471214583090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/kurze-nachtrag.html' title='Kurze (Nachtrag)'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6083820557923952614</id><published>2009-08-02T16:22:00.010+09:00</published><updated>2009-08-02T20:43:57.579+09:00</updated><title type='text'>Kurze</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nichts bewegendes, nur kurze Mitteilungsbrösel. Aber Generation Upload giert ja nach Content.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Jetlag habe ich so gut wie nie Probleme. Weder in die eine, noch die andere Richtung. Ich glaube es hat zu großen Teilen vorrangig mit Disziplin zu tun. Kommt man früh morgens an, sollte man den Tag eben durchhalten. Ich halte mich einfach die ganze Zeit von Bett (und Wohnung) fern, um nicht in Versuchung zu kommen. Ab 21:00 kann man dann langsam dem Drang nachgeben.  Kommt man spät an, sollte man eben versuchen, möglichst wenig auf dem Flug zu schlafen. Voilá. (PhilParma in "Stating the obvious" Vol. 241)&lt;br /&gt;Zur Zeit muss ich feststellen, dass man damit zwar einigermaßen den Schlafrhythmus anpassen kann, aber der Körper dann irgendwie doch noch nicht umprogrammiert ist. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich gestern problemlos bis 7:00 morgens wachbleiben konnte (ich war tanzen. Eine Aktivität, die meist um 3:00a.m. an meine körperlichen Grenzen stößt). Heute  durchschlief ich meinen Wecker wie ein Baby (wach geworden um 14:30, also 7:30 deutscher Zeit).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_______________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ein "Tori dori" (Hühnchen-Straße) Restaurant in Kichijoji! Es ist meine erste Wahl, wenn wir auf der Arbeit zum Mittagessen gehen.&lt;br /&gt;Leider gibt es hier in Kichijoji keinen Mittagstisch, also auch kein Kara-age negi ponzu. Ich bestellte "supaishi roosuto chikin" (Spicy Roast Chicken), quasi ein halbes Hähnchen.&lt;br /&gt;Der Kellner behandelte mich ein bisschen wie ein kleines Kind (mag an meinem japanisch gelegen haben), denn er zerschnitt es für mich und brachte mir Messer und Gabel. *brüllstampf*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich vergaß außerdem, mir vor der Bestellung ein Getränk auszusuchen und geriet dann unter Zeitdruck. Passiert mir häufiger. In Verbindung mit der durchgehend japanischen Karte suche ich dann meist das erste aus, das ich lesen kann und das mir einigermaßen gefällt. Gestern erkannte ich "Lemon" und dachte an eine Zitronenlimonade. Ich bekam dann einen Lemon-Sour-Longdrink zum Mittagessen. Der Preis machte mich nicht stutzig, denn mein Gespür für Preisrelationen hier in Japan ist völlig im Eimer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_______________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Japan Times von Freitag ist neben dem "Programm-Highlight" für nächste Woche "Alarm for Cobra 11 - Season 9 begins" auch ein Bericht über ein in einem Internet-Café in Shibuya tot aufgefundenes Neugeborenes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"[...]his mother was later arrested on suspicion of abandoning the baby, police said. [Vollständiger Name], 23, told police she had been at the cafe since Tuesday night.[...]. The suspect later admitted to giving birth to the baby and leaving him, the police said."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Ich bin anscheinend schon ordentlich durch deutschen Journalismus (mal abgesehen von der BILD-Zeitung, die da ja auch keinen Ethos kennt) sensibilisiert, denn die nüchterne Erwähnung des vollständigen Namens schockte mich fast mehr als die Nachricht an sich. Scheint hier gängig zu sein.&lt;br /&gt;Wie und ob man das in das japanische Konzept des Gesichtsverlusts einordnen kann, kann ich nicht einschätzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_______________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die japanische Designagentur "Felissimo" bringt ein Sortiment von nicht weniger als 500 verschiedenfarbigen Buntstiften auf den Markt, die man über einen Zeitraum von 20 Monaten in 25er-Paketen erhalten kann. Alle Farben besitzen eigene Namen wie "Frog Pond", "Drizzly Afternoon", "Mermaid's Gown" oder "Pumpkin Pudding".&lt;br /&gt;Ab dem 3. August werden Bestellungen angenommen (der Preis liegt angeblich bei 33$ pro Monat/pro 25 Stifte).&lt;br /&gt;Es soll sichergestellt sein, dass alle Farben innerhalb der Kollektion einzigartig sind.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://500pencils.socialdesigner.com/about"&gt;Projekt-Website&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schon der Anblick der auf verschiedene Weisen arrangierten Buntstifte lohnt sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;[via &lt;a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/08/02/500-pencils/"&gt;nerdcore&lt;/a&gt;, sowieso ein Füllhorn an kleinen Geilereien]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_______________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch etwas Japan-fremdes: &lt;a href="http://klartext-magazin.de/?p=202"&gt;Sehr lesenswerter Artikel&lt;/a&gt; über die gängige Praxis deutscher Reality-Shows. Erschienen ist er im Magazin "Klartext" der diesjährigen Abschlussklasse der Journalistenschule München.&lt;br /&gt;Er enthält soviel zitierenswertes, dass es mir schwerfällt mich für den besten Abschnitt zu entscheiden.&lt;br /&gt;Leider ist der Server derzeit aufgrund großen Andrangs, vermutlich verursacht durch Stefan Niggemeiers Lobpreisung und Verlinkung, in die Knie gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gedanke der mir beim Lesen kam war zunächst "Wenn Reality-TV nicht mal mehr Reality ist, was bleibt dann noch?"&lt;br /&gt;Später aber dachte ich auch an die vielen Leute, die es gucken obwohl sie wissen dass wohl ein Großteil davon gestellt oder komplett geschauspielert ist. Und Sender machen daraus nicht mal mehr ein Geheimnis. Wie zwei Geschwister mit ihrem zurückgebliebenem gemeinsamen Kind. Glücklich, aber irgendwie nicht richtig.&lt;br /&gt;(Puh, kann man das schreiben?)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6083820557923952614?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6083820557923952614/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6083820557923952614' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6083820557923952614'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6083820557923952614'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/08/kurze.html' title='Kurze'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-3911127853809096847</id><published>2009-07-31T18:58:00.008+09:00</published><updated>2009-07-31T19:47:23.156+09:00</updated><title type='text'>Re-Enter The Dragon</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SnLK6j1kHfI/AAAAAAAAAP4/vZSFfm5jND8/s1600-h/closed.PNG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 98px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SnLK6j1kHfI/AAAAAAAAAP4/vZSFfm5jND8/s400/closed.PNG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364573213552811506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eine merkwürdige und in meinen Augen selten hinterfragte Geschichte hier in Japan ist die mit den "Re-Entry Permits".&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Ein Visum für einen längeren Aufenthalt (sagen wir 3 Jahre, wie in meinem Fall) zu bekommen ist ja schon eine ganz schön haarige Sache, wenn nicht sogar unmöglich wenn man keine japanische Firma an der Hand hat, die einem das "Certificate of Eligibility" ausstellt das der Botschaft klar macht, dass man ein seltenes Visum wert ist. Oder indem man eben einen Japaner/eine Japanerin heiratet.&lt;br /&gt;Man bekommt nach viel Behördenaufwand, Prüfungen der Firmendokumente und Lebensläufe also ein Visum, verbringt anschließend hier nicht zu verachtende Teile seines Lebens, zahlt hier Steuern und hat ja eigentlich bereits bewiesen hier zumindest temporär legitim herzugehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem muss man - sobald man als Ausländer in Japan wohnt und dann mal das Land verlassen möchte - sich ein zusätzliches "Re-Entry Permit" (3000 Yen, ca. 23 €) kaufen, das dann im Pass eingetragen wird. Vergisst man dies, wird das Visum mit der Ausreise ungültig.&lt;br /&gt;Dieser Betrag (und der Gang zur Ausländerbehörde) wird mit jeder Ausreise fällig, wenn man sich nicht direkt das sinnvollere "Multiple Re-Entry Permit" (6000 Yen) kauft, für unbegrenztes Aus- und Wiedereinreisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sinn bleibt mir - und scheinbar anderen - aber noch verschlossen. Warum enthält die Natur Visums nicht auch die Erlaubnis aus dem Land aus- und wieder einzureisen?&lt;br /&gt;Möglich sind folgende drei Szenarien:&lt;br /&gt;1) Es bringt der Regierung ein bisschen mehr Geld ein&lt;br /&gt;2) Es erinnert die Visa-Besitzer an das temporäre Wesen ihres Aufenthaltes&lt;br /&gt;3) Es bringt der Regierung ein bisschen mehr Geld ein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ratlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Es hat zumindest den Vorteil, dass ich jetzt immer zum komplett vakanten "Re-Entry Permit Holder"-Schalter gehen kann, wenn nach der Ankunft in Japan der Pass kontrolliert werden muss. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Achtung Show-off: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;in Verbindung mit meinem KLM Frequent Flyer-Pass mit dem ich die Schlange Normalsterblicher beim Boarding mal eben hinter mir lassen kann ist das eine äußerst angenehme Art des Ein- und Aussteigens.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-3911127853809096847?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/3911127853809096847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=3911127853809096847' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3911127853809096847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3911127853809096847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/re-enter-dragon.html' title='Re-Enter The Dragon'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SnLK6j1kHfI/AAAAAAAAAP4/vZSFfm5jND8/s72-c/closed.PNG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-4334441887205243730</id><published>2009-07-31T14:20:00.003+09:00</published><updated>2009-07-31T14:30:57.224+09:00</updated><title type='text'>Plans</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn man innerhalb einer so kurzen und irgendwo auch isolierten Zeitspanne wie einer Flugreise sowohl „Things The Grandchildren Should Know“ durchliest und „The Wrestler“ anschaut, dann kann man sich des Gedankens nicht mehr erwehren, in Zukunft keine Zeit mehr verschwenden zu wollen, so pathetisch dieser Gedanke auch ist. Ich wünschte mir beim Lesen so sehr ich hätte ein 4-Spuraufnahmegerät, Instrumente und vor allem Talent zum Musikschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir wurde bewusst, dass die Anschaffung meiner Kamera zum Teil eine Kompensation dessen war, mich nicht über Musik kreativ betätigen zu können, zumindest nicht zufriedenstellend. Die vielen Versuche, selbst mit Hilfe von Musiksoftware, endeten in der Erkenntnis, dass ich zu untalentiert und ungeduldig bin, um etwas zu schaffen dass ich mir selbst anhören wollen würde.&lt;br /&gt;Bei der Fotografie sieht das nicht so ganz anders aus, aber ich habe noch Hoffnung (und etwas mehr Geduld), dass es hier noch anders werden kann wenn ich dranbleibe (und zum Beispiel der Entstehung der meinem Ästhetikempfinden sehr &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/xjrlokix/3648336830/"&gt;nahe&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/xjrlokix/3683040978/"&gt;kommenden&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/xjrlokix/3702527510/"&gt;Fotos&lt;/a&gt; von Ben "loki" Fredericsson auf den Grund gehe). Ich habe auch nicht den Anspruch, etwas zu schaffen das besonders wertvoll in den Augen anderer ist. Ich möchte nur später darauf schauen können und sagen „Die Zeit, die du damit verbracht hast war es wert.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele meiner Aktivitäten, das weiß ich, werden diesen Gedanken nicht nach sich ziehen. Das ist nie zu vermeiden und manchmal auch einfach okay so, aber vor allem in der letzten Zeit meines Japanaufenthaltes nahmen sie Oberhand.&lt;br /&gt;„Videospielen, gedankenloses Surfen, länger arbeiten lediglich um länger zu arbeiten“ kommen mir derzeit in den Sinn. Ich muss das einschränken und anderen Dingen mehr Zeit einräumen.&lt;br /&gt;Schreiben, Fotografieren (gezielt und mit Plan), Bücher lesen, Japanisch lernen, körperliche Betätigung, mehr Dinge wagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So auf dem Papier sieht das nach einem einfachen Plan aus, aber ich kenne mich gut genug um zu wissen dass dies nur einem ordentlichen Boost aus Buch- und Filmerfahrung zu schulden ist, und bestimmte angewöhnte Zwänge und dumpfe Lethargie bald wieder an die Oberfläche wollen. Aber es tut gut, das aufzuschreiben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-4334441887205243730?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/4334441887205243730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=4334441887205243730' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4334441887205243730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4334441887205243730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/plans.html' title='Plans'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-1303499966968500583</id><published>2009-07-31T14:13:00.005+09:00</published><updated>2009-07-31T18:07:26.305+09:00</updated><title type='text'>"Things The Grandchildren Should Know"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SnJ-MoSAvnI/AAAAAAAAAPw/CBkQEisa66w/s1600-h/things.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SnJ-MoSAvnI/AAAAAAAAAPw/CBkQEisa66w/s400/things.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364488861588176498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CBesitzer%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;link rel="themeData" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CBesitzer%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_themedata.thmx"&gt;&lt;link rel="colorSchemeMapping" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CBesitzer%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_colorschememapping.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves/&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:donotpromoteqf/&gt;   &lt;w:lidthemeother&gt;DE&lt;/w:LidThemeOther&gt;   &lt;w:lidthemeasian&gt;JA&lt;/w:LidThemeAsian&gt;   &lt;w:lidthemecomplexscript&gt;X-NONE&lt;/w:LidThemeComplexScript&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;    &lt;w:splitpgbreakandparamark/&gt;    &lt;w:dontvertaligncellwithsp/&gt;    &lt;w:dontbreakconstrainedforcedtables/&gt;    &lt;w:dontvertalignintxbx/&gt;    &lt;w:word11kerningpairs/&gt;    &lt;w:cachedcolbalance/&gt;    &lt;w:usefelayout/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;m:mathpr&gt;    &lt;m:mathfont val="Cambria Math"&gt;    &lt;m:brkbin val="before"&gt;    &lt;m:brkbinsub val="&amp;#45;-"&gt;    &lt;m:smallfrac val="off"&gt;    &lt;m:dispdef/&gt;    &lt;m:lmargin val="0"&gt;    &lt;m:rmargin val="0"&gt;    &lt;m:defjc val="centerGroup"&gt;    &lt;m:wrapindent val="1440"&gt;    &lt;m:intlim val="subSup"&gt;    &lt;m:narylim val="undOvr"&gt;   &lt;/m:mathPr&gt;&lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" defunhidewhenused="true" defsemihidden="true" defqformat="false" defpriority="99" latentstylecount="267"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="0" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Normal"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="heading 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 7"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 8"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="9" qformat="true" name="heading 9"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 7"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 8"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" name="toc 9"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="35" qformat="true" name="caption"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="10" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Title"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="1" name="Default Paragraph Font"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="11" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtitle"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="22" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Strong"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="20" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="59" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Table Grid"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" unhidewhenused="false" name="Placeholder Text"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="1" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="No Spacing"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" unhidewhenused="false" name="Revision"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="34" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="List Paragraph"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="29" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Quote"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="30" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Quote"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="19" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtle Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="21" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="31" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtle Reference"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="32" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Reference"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="33" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Book Title"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="37" name="Bibliography"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" qformat="true" name="TOC Heading"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"MS Mincho"; 	panose-1:2 2 6 9 4 2 5 8 3 4; 	mso-font-alt:"ＭＳ 明朝"; 	mso-font-charset:128; 	mso-generic-font-family:modern; 	mso-font-pitch:fixed; 	mso-font-signature:-1610612033 1757936891 16 0 131231 0;} @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:1; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-format:other; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;} @font-face 	{font-family:"\@MS Mincho"; 	panose-1:2 2 6 9 4 2 5 8 3 4; 	mso-font-charset:128; 	mso-generic-font-family:modern; 	mso-font-pitch:fixed; 	mso-font-signature:-1610612033 1757936891 16 0 131231 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:10.0pt; 	margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:11.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"MS Mincho"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;} .MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-size:12.0pt; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	mso-fareast-font-family:"MS Mincho"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;} .MsoPapDefault 	{mso-style-type:export-only; 	margin-bottom:10.0pt; 	line-height:115%;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0cm; 	mso-para-margin-right:0cm; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;div&gt;  &lt;/div&gt;Eines der Attribute, das einem reflexhaft schnell in den Sinn kommt wenn man eine bewegende Autobiografie liest, ist das Wort „unglaublich“. Was „Things The Grandchildren Should Know“ von Mark Oliver Everett – Kopf hinter den „Eels“ – aber so gut macht ist, dass es eben trotz der vielen Tiefschläge und und Höhenflüge absolut glaubwürdig und organisch ist, und nicht "unglaublich".&lt;br /&gt;Zu keinem Moment ist da der Gedanke die Geschichte würde ausgeschmückt, fürs größere Lesevergnügen aufpoliert. Mark „E“ Everett erzählt seine Geschichte einfach so, wie sie ihm vor die Füße gelegt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abseits seiner tragischen Familiengeschichte (innerhalb weniger Jahre starben alle ihm nahestehenden Verwandten) ist es vor allem der Einblick in die Entstehung von Musik, immer extrem nah an der jeweiligen Lebenssituation, seine Bekanntschaften mit Tom Waits, Elliott Smith, Aimee Mann und die Mechanismen der Musikindustrie (mit denen Everett sich mehr gezwungenermaßen als gewollt auseinandersetzt) die es extrem lesenswert machen, selbst ohne seine Alben im Detail zu kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begann das Buch, das ich 42 Stunden vor Abflug bestellte und 18 Stunden vor Abflug noch aus dem Buchladen abholte, direkt im Abfluggate in Hannover zu lesen. Kein Scheiß: mit dem Ertönen des „Anschnallgurte können jetzt gelöst werden“-Signaltons in Tokyo befand ich mich auf der letzten von 245 Seiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischenzeitlich lud ich mir in Amsterdam das Album „Daisies of the Galaxy“ bei iTunes runter und ließ es zu Teilen während des Lesens mitlaufen (ich hielt es nicht für angebracht das Album schon zu einem Zeitpunkt zu höheren als es im Buch noch nicht entstanden war).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun sitze ich im Expresszug vom Flughafen nach Shinjuku [nachdem ich den Weg vom Flugzeug zum Gleis in rekordverdächtigen 20 Minuten absolvierte (inklusive aller Pass- und Zollchecks, dem Aufnehmen meines Koffers vom Gepäckband und dem Kauf des Zugtickets)] und weiß das eine meiner ersten Handlungen in meiner Wohnung der Kauf der restlichen Alben sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Musiker, wenn ihr bei mir einen Kaufreflex auslösen wollt, schreibt über die Entstehung eurer Alben, die Dinge die drumherum passierten, kleine Anekdoten zu einzelnen Liedern oder Texten, die ersten Reaktionen von Freunden oder Managern. Ich werde alles aufsaugen und anschließend den „Album kaufen“-Button bei iTunes betätigen, versprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/0349120846/ref=s9_simz_gw_s0_p14_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;amp;pf_rd_s=center-1&amp;amp;pf_rd_r=09C48GD6PSQWNHTG1QEP&amp;amp;pf_rd_t=101&amp;amp;pf_rd_p=463375193&amp;amp;pf_rd_i=301128"&gt;"Things The Grandchildren Should Know", als Taschenbuch für 9,70€ bei Amazon.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-1303499966968500583?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/1303499966968500583/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=1303499966968500583' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1303499966968500583'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/1303499966968500583'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/things-grandchildren-should-know.html' title='&quot;Things The Grandchildren Should Know&quot;'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SnJ-MoSAvnI/AAAAAAAAAPw/CBkQEisa66w/s72-c/things.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-339369064609923843</id><published>2009-07-25T19:52:00.008+09:00</published><updated>2009-07-25T22:55:18.073+09:00</updated><title type='text'>Fast Forward</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;1,5 Wochen in Deutschland sind um und langsam kann ich mich mental wieder auf Japan einstellen.&lt;br /&gt;Was mir nach längeren Urlauben jedes Mal Probleme bereitet ist mir vorzustellen wieder ins berufliche Leben reinzukommen. Obwohl ich mir vornahm häufiger mal meine Mails zu checken und eventuell sogar ein paar Sachen von Deutschland aus zu erledigen schaffte ich es bisher nur ein einziges Mal mich einzuloggen und kurz die Betreffzeilen nach relevantem durchzulesen.&lt;br /&gt;Wie zu erwarten, waren die Mails zu größten Teilen nicht direkt an mich gerichtet und komplett japanisch. Ich bin in zuvielen Gruppenverteilern. Ich bin immer noch nicht ganz sicher, ob von mir erwartet wird, den Inhalt wenigstens rudimentär zu verfolgen. Manchmal ist das nämlich selbst trotz Online-Übersetzung schwierig. (Ich will nicht wissen, wieviele eigentlich geheime Inhalte ich schon arglos Google zum Übersetzungsfraß vorgeworfen habe.)&lt;br /&gt;Wenn ich gefragt werde, wie das Arbeiten ist sage ich meist, dass ich wie in einer relativ schallgeschützten Kammer arbeite. Ich kriege ein bisschen Gerede von draußen mit, verstehe aber nur Bruchteile. Ab und zu kommt jemand rein und gibt mir ein paar mehr Infos, die ich dann für meine eigene Arbeit nutzen kann. Ich kann ab und zu mal rausgehen und Detailfragen stellen, aber manchmal fehlen die Zusammenhänge. Oder ich kriege von bestimmten Projekten erst spät mit. Meine eigene Arbeit versuche ich so gut wie möglich klarzuziehen und reiche sie in regelmäßigen Abständen "raus" um einen Eindruck zu bekommen ob die Richtung noch stimmt. Diese Abstimmungsphasen sind meist aber sehr lang weil plötzlich immer mehr Leute einbezogen werden wollen. Und Konsens ist hier ja das A und O. Es ist mitunter recht anstrengend.&lt;br /&gt;Jedenfalls bin ich gedanklich soweit raus aus einigen Themen, dass ich schon ein schlechtes Gewissen bekomme. Und der Urlaub kommt mir jetzt schon verdammt lang vor. Wie wird es erst den "We don't take vacation, we are too busy."-Japanern gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ein Festival sehr viel richtig macht, weiß man, wenn man sich trotz&lt;br /&gt;- unglaublichen Dreckswetters,&lt;br /&gt;- 2 Absagen von Bands die ich mir unbedingt anschauen wollte (Foals und Metronomy),&lt;br /&gt;- einem Konzertabbruch von Muss-ich-sehen-Act (Moderat)  aufgrund Dreckswetters,&lt;br /&gt;- und schlechtem Sound bei mehreren anderen Konzerten&lt;br /&gt;- dem ständigen aus-den-Augen-verlieren von Freunden&lt;br /&gt;großartig amüsiert hat.&lt;br /&gt;Das Melt! war super.&lt;br /&gt;Hier kurz die besten Auftritte meines Erachtens nach:&lt;br /&gt;1. Fever Ray (45 Minuten völlig gebannt gewesen, fast perfekter Sound und Show)&lt;br /&gt;2. Passion Pit (perfekter Festivalabschluss)&lt;br /&gt;3. Bodi Bill&lt;br /&gt;4. The Gossip&lt;br /&gt;5. Digitalism (trotz honkigem Verhalten von 50% Digitalism, und einem schleppenden unnötigen Gastschlagzeuger)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei habe ich "&lt;a href="http://www.amazon.de/Tokyo-Diaries-David-Schumann/dp/3941376012/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1248519708&amp;amp;sr=8-1"&gt;The Tokyo Diaries&lt;/a&gt;" von David Schumann gekauft und durchgelesen. Irgendwann mache ich nochmal eine "Sehe ich genauso", "Sehe ich überhaupt nicht so" - Liste dazu. Insgesamt ist das Buch von allen die ich bisher über Tokyo/Japan las am unterhaltsamsten und nachvollziehbarsten. Sogar Kichijoji und viele andere Plätze an denen ich regelmäßig bin werden erwähnt.&lt;br /&gt;Tendenziell ist der gute David aber ganz schön frauen- und bierfixiert.&lt;br /&gt;Ich hab ihn mal bei Facebook angeschrieben. Zu sehr fehlen mir noch gute Kontakte zu Menschen mit denen man entspannt abhängen kann. Ob das mit ihm der Fall wäre kann ich nicht sagen, vor allem ob er überhaupt Bock hat den 49. orientierungslosen Deutschen an die Hand zu nehmen.&lt;br /&gt;Aber die Momente in denen ich - vor allem in der ersten Hälfte des Buches - "Geil, so geht's mir auch." dachte, waren einfach zu viele um es nicht zu versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch etwas zu den Eindrücken, denen man sich nicht erwehren kann, wenn man 4,5 Monate in Tokio gelebt hat: wie weitläufig hier alles ist. Wie leer es hier ist. Also wirklich leer. Die Landschaftsarchitektur grenzt an Platzverschwendung!&lt;br /&gt;Ein weiterer Anblick dem ich mich mehrmals nicht entziehen konnte ist die Natur. Ich glaube, ich habe in Japan kein einziges Mal in die Ferne geschaut und nur Natur sehen können. Wahnsinn, wie wertvoll einem das auf einmal erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem wurde mir bewusst, dass ich hier in Deutschland doch deutlich mehr im Gleichgewicht bin. Vielleicht liegt es auch zu Teilen daran, dass ich hier nun im Urlaub bin und dadurch viel entspannter als sonst, aber eben auch weil ich hier nach wie vor meine Basis (Freundin, Familie, Freunde, Essen dass einem dann doch irgendwie besser schmeckt, etc.) habe.&lt;br /&gt;Aber auf die Dauer ist Gleichgewicht auch ein bisschen langweilig. So ein bisschen durchs Leben taumeln ist durchaus noch drin.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-339369064609923843?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/339369064609923843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=339369064609923843' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/339369064609923843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/339369064609923843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/fast-forward.html' title='Fast Forward'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-9107434960528126929</id><published>2009-07-15T02:52:00.006+09:00</published><updated>2009-07-15T03:41:07.036+09:00</updated><title type='text'>Pause // Rewind</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SlzQLfkh6XI/AAAAAAAAAPo/yIoItmO6f78/s1600-h/abflug.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 116px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SlzQLfkh6XI/AAAAAAAAAPo/yIoItmO6f78/s400/abflug.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358386552535902578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In ca. 27 Stunden werde ich in Hannover landen. Da wäre so ein kurzer Zwischen-Resümé-Eintrag ja gar nicht so schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich vor allem auf zu Hause, weil ich mir nach 4,5 Monaten sehr bewusst bin, was ich vermisse und ich weiß, dass die zwei Wochen in Deutschland schon daher großartig werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf soviele Gesichter und soviele direkte Gespräche und den - vielleicht eintretenden - Moment in dem ich runterkomme von dem Autopiloten in dem ich mich in den letzten Monaten befunden habe.&lt;br /&gt;Das ist nicht mal besonders wertend gemeint, aber die letzten Monate sind eben so mit überhaupt nichts vergleichbar, was sonst bisher in meinem Leben abging. Und dass ich jetzt hier zufrieden sitze und nichts ändern wollen würde, erkläre ich mich dadurch,  dass mich irgendwas hat funktionieren lassen.&lt;br /&gt;Als ich noch in Deutschland war, hatte ich ab und zu Sorgen dass mir die neue Isoliertheit plötzliche Panikattacken bereiten könnte.&lt;br /&gt;So ziemlich das Gegenteil ist eingetreten. Viel hat damit zu tun, dass es angesichts des Privilegs hier zu besten Konditionen leben zu dürfen eine ganz schöne Unverschämtheit wäre über die neue Freiheit rumzumoppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der letzten Tage ist mir auch klar geworden, wie froh ich bin, dass es das noch nicht "gewesen" ist. Es fühlt sich einfach nicht abgeschlossen an, vielmehr wie ein Vorspann.&lt;br /&gt;Dass ich wegen eines zweiwöchigen Urlaubs leichten Wehmut verspüre ist jedenfalls ganz schön bemerkenswert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-9107434960528126929?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/9107434960528126929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=9107434960528126929' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/9107434960528126929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/9107434960528126929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/pause-rewind.html' title='Pause // Rewind'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SlzQLfkh6XI/AAAAAAAAAPo/yIoItmO6f78/s72-c/abflug.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-4337167603951152497</id><published>2009-07-12T20:41:00.012+09:00</published><updated>2009-07-12T21:05:56.073+09:00</updated><title type='text'>David Schumann</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SlnN3akCCjI/AAAAAAAAAPg/JfsmZywwN1g/s1600-h/davidschumann.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 170px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SlnN3akCCjI/AAAAAAAAAPg/JfsmZywwN1g/s400/davidschumann.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357539583640865330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/469195"&gt;Lesenswertes Interview&lt;/a&gt; mit David Schumann, dessen Geschichte mir jedenfalls vorher schonmal irgendwie begegnet ist.&lt;br /&gt;Das was er schildert deckt sich jedenfalls sehr mit dem bisschen was ich hier bisher wahrgenommen habe. Vor allem der Punkt mit dem Assimilieren von amerikanischer Musik und dem Verlorengehen von Authenzität.&lt;br /&gt;(Und neidisch bin ich auch, ja.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Und ein &lt;a href="http://www.galore.de/interviews/2009-03-24/david-schumann"&gt;Galore-Interview&lt;/a&gt; gibt es auch.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Wie wichtig ist bei diesem Bemühen [Integration] die Sprache?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Sie ist das A und O. Englisch spricht kaum jemand so gut, dass man ein wirklich substanzielles Gespräch führen könnte. Wenn du nicht bereit bist, dich durch die Schriftzeichen und Sprachregeln zu kämpfen, bleibst du in deiner Enklave bis zum Rückflug. So geht es vielen der amerikanischen GIs, die in Japan stationiert sind: Sie führen ein Parallelleben, sauber und glatt an der japanischen Kultur vorbei. Als ich nach Tokio kam, wollte ich daher diesen Umweg über in Japan lebende Ausländer gar nicht erst gehen – ich habe direkt versucht, mit Japanern ins Gespräch zu kommen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, ich mag den Typen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-4337167603951152497?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/4337167603951152497/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=4337167603951152497' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4337167603951152497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4337167603951152497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/david-schumann.html' title='David Schumann'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SlnN3akCCjI/AAAAAAAAAPg/JfsmZywwN1g/s72-c/davidschumann.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6520898833567211628</id><published>2009-07-11T12:34:00.004+09:00</published><updated>2009-07-11T21:03:05.590+09:00</updated><title type='text'>Ja, panisch (5)</title><content type='html'>Mal ein kurzes Update hierzu.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Letzten Donnerstag fand meine letzte Stunde Japanisch-Unterricht statt. Auf den Punkt beendeten wir das 25. und letzte Kapitel meines Lehrbuches, dessen Hauptcharakter ich paradoxerweise hassen lernte. Paradox, denn er ist quasi mein Spiegelbild.&lt;br /&gt;Nicht nur dass er "Mira-san" heißt (Mike Miller aus den USA) und damit zu meinem Namen hier nur ein Buchstabe fehlt. Er ist genauso wie ich Angestellter einer großen japanischen Firma, blond und schlank, lernt japanisch und die japanischen Gepflogenheiten kennen, verhält sich dabei - hier hören die Ähnlichkeiten auf - aber immer auf ekelhafteste Weise adäquat, kocht phantastisch, ist immer hilfsbereit und ein vorbildlicher Mitarbeiter und leidenschaftlicher Herumreisender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hänge mal wieder am Wochenende vorm PC und suhle mich im Nichtstun, was vor allem in Tokyo eine schmerzhafte Angelegenheit ist, die man keine zwei Wochenenden hintereinander ausführen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss des Unterrichts musste ich auch eine 15minütige japanische Präsentation halten. Das Vorhaben, frei vorzutragen musste ich relativ schnell über den Haufen werfen, da meine Lehrerin mein Skript mit einigen komplexeren Satzstrukturen aufpeppte. So las ich mein Skript vor und versuchte dabei die richtige Betonung zu treffen, was vor allem bei hier gängiger doppelter Verneinung schnell mal in die Hose gehen kann.&lt;br /&gt;Der letzte Teil der Präsentation war dann aber doch eher freier Vortrag, denn ich sollte mein "Programm" vorstellen. Ich hatte mir in Excel einen eigenen Vokabeltrainer gebaut und erklärte ihn in 5 Minuten, vornehmlich mit folgenden Satzbausteinen "Hier muss ich das eingeben/auswählen.", "Wenn man hier draufdrückt, passiert das." "Jetzt erscheint hier dieses und jenes."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Japanische Konversation geht einigermaßen klar und mein Wortschatz ist inzwischen gar nicht mal so klein, trotzdem komme ich mir beim sprechen unterbelichtet vor, denn nach wie vor ist mein Satzstruktur-Repertoire sehr begrenzt. Im Kopf übersetze ich immer direkt vor mich hin, was ich gerade sagte und stelle fest dass ich Sätze wie ein Grundschulkind baue. Es ist mir unangenehm und häufig schwenke ich wieder auf Englisch um (wenn es mit dem Gesprächspartner möglich ist), denn zuviele Nuancen gehen im Japanisch für mich verloren.&lt;br /&gt;Es ärgert mich immens, obwohl die Fortschritte die ich in den letzten 4 Monaten machte recht ordentlich sind und selbst von mir so nicht erwartet wurden. Der Ärger liegt vor allem daran, dass mir hier jeden Tag bewusst wird was mir alles entgeht, dadurch dass mein Japanisch zu begrenzt ist. Es ist allerdings weniger "Erlebnis"-technischer Kultur sondern die Tatsache dass es immens schwer ist auf dieselbe Wellenlänge mit Gesprächspartnern zu kommen, und allgemein isolierter zu sein. Aktuelle Gesprächsthemen abseits der Arbeit aufzugreifen ist immer noch ein hartes Unterfangen. Manchmal bekomme ich mit, dass sich Kollegen über einen neuen Manga oder eine Fernsehsendung unterhalten. Details gehen aber verloren und so fühle ich mich kulturell weiterhin als Zaungast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: lernen.&lt;br /&gt;Den Nachfolgeband zu meinem ersten Buch habe ich gekauft und auch schon zusammen mit meiner Lehrerin anmarkiert, was ich als nächste Lernen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisher nicht gelernte grammatikalische Strukturen sind z.B. folgende:&lt;br /&gt;- Während ("Während des Essens / Beim Essen höre ich Musik.")&lt;br /&gt;- Begründung mit "um" ("Ich schreibe mein Blog um voll viel Anerkennung zu bekommen.") Das kann man natürlich auch mit einer "weil"-Konstruktion lösen, ist aber relativ unelegant.&lt;br /&gt;- "Er/sie/es sieht aus wie/als ob..." bzw. "Es scheint so als ob...", bzw. "Es klingt wie..."&lt;br /&gt;- Passivform ("Ich wurde von einer alten Frau aus dem Zug gedrängt" vs. "Eine alte Frau drängte mich aus dem Zug.")&lt;br /&gt;- Allgemein viele Konstruktionen mit Haupt- und Nebensatz ("Wir unterhielten uns darüber, wann wir ins Kino gehen wollten." oder "Ich habe vergessen, meine Haustür abzuschließen.") Ich kann irgendwie versuchen solche Sätze zusammenzubasteln, aber meistens sind hierfür bestimmte Satzpartikel gefragt die extrem wichtig sind um dem Gesprächspartner zu verstehen zu geben, was man ihm genau sagen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am anstrengendsten ist aber die Tatsache, dass ich fast mein gesamtes Japanisch auf der höflich-distanzierten Grammatik beruht. Ich habe angefangen, das "normale" Japanisch (das eben unter guten Kollegen und Freunden gesprochen wird) zu lernen aber bis ich es ähnlich gut sprechen und verstehen kann vergeht noch eine Weile. Und ich muss damit leben dass ich derzeit fast nur auf distanzierte Art und Weise mit Japanern sprechen kann was dem Erreichen derselben Wellenlänge schonmal einen Riegel vorschiebt.&lt;br /&gt;Das höfliche Japanisch ist trotzdem extrem wichtig, da es die Standardkommunikation außerhalb von Freundeskreisen abdeckt und der Lernweg von "höflicher Form" zu "neutraler Form" einfacher ist als umgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, gambarimasu (höfliche Form von &lt;a href="http://patrickmccoy.typepad.com/lost_in_translation/2006/07/word_of_the_wee.html"&gt;gambaru&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6520898833567211628?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6520898833567211628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6520898833567211628' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6520898833567211628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6520898833567211628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/ja-panisch-5.html' title='Ja, panisch (5)'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-4614068440074715523</id><published>2009-07-11T12:10:00.007+09:00</published><updated>2009-07-11T21:14:19.503+09:00</updated><title type='text'>Versailles</title><content type='html'>Ein Eintrag halb aus dem Das-muss-einfach-raus-Affekt, halb als Nachtrag zum Vorigen gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Renaissance-Metalcoreband "Versailles" traten ebenfalls beim angesprochenen NHK-Festival auf und auch hier wurde im Publikum eine - ungleich theatralischere - Choreographie durchgeführt. Oberkörper und Arme wurden nach vorne geschleudert, die Köpfe und Augen verdreht, Weltschmerz in ruckartige Bewegungen gepropft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Band bemühte sich redlich, die Ästhetik ihrer Videos auch auf die Bühne zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=f7gzrEHi44c"&gt;Hier das Video&lt;/a&gt;, das man getrost bis 1:30 vorspulen kann. Danach folgt aber ein 7 minütiges Opern-Metal-Gewitter, dessen Aura ich mich nicht so richtig entziehen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-4614068440074715523?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/4614068440074715523/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=4614068440074715523' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4614068440074715523'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4614068440074715523'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/versailles.html' title='Versailles'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6408585385665237015</id><published>2009-07-11T11:06:00.007+09:00</published><updated>2009-07-11T21:05:51.973+09:00</updated><title type='text'>Say Hey, Say Ho</title><content type='html'>Ich schaute gerade im Fernsehen eine Zusammenfassung eines "The Dome"-ähnlichen Popmusikfestivals vor der relativ hässlichen Kulisse des &lt;a href="http://image14.webshots.com/14/4/4/88/169040488XQcaDK_fs.jpg"&gt;NHK-Gebäudes&lt;/a&gt;, und mir fiel wieder ein worüber ich ja schon längst etwas geschrieben haben wollte.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Auf Konzerten von angesagten Künstlern, vor allem aus dem J-Pop Genre ist es gang und gäbe, dass das Publikum nicht einfach nur steht, zuhört, klatscht und jubelt, sondern nach einer streng vorgegebenen Choreographie mittanzt. Auf größeren Konzerten wird die Kapazität auch danach bemessen, das für jeden noch ausreichend Platz ist auf diese Weise am Konzert "teilzunehmen".&lt;br /&gt;Das Bemerkenswerte ist, dass es aber nicht auf Popmusik beschränkt, sondern auch härterer Kram (siehe letztes Video &lt;a href="http://philparma.blogspot.com/2009/05/koi-o-vision-songcontest.html"&gt;hier&lt;/a&gt;) mit ähnlichen Choreographien bedacht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Woher diese kommen kann ich nur ahnen. In den meisten Fällen wird die Choreographie natürlich über die offiziellen Musikvideos verbreitet (Musik im Fernsehen anzuschauen ist hier deutlich gängiger als Radio). Von angesagten Gruppen wird geradezu verlangt dass die Choreographie den Lieder auf irgendeine Weise "beiliegt".&lt;br /&gt;Ganz bin ich noch nicht dahinter gekommen und auch das Internet gibt wenig Aufschluss.&lt;br /&gt;Eindeutig ist aber, dass die Masse einen großen des Teil des Spaßes bei Konzerten daraus zieht die Choreographien mit Inbrunst mitmachen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Phänomen geht aber auch in Clubs weiter. Nicht selten werden selbst in Indie-Clubs derzeitige Charthits gespielt und auch dort dauert es nur wenige Sekunden bis sich vor dem DJ die Könner versammelt haben und die Choreographie durchziehen - nicht ohne von anderen Anwesenden dafür beklatscht zu werden. Und tatsächlich ist es relativ bemerkenswert wieviele Teens selbst bei neuen Liedern eine komplexe Choreographie über komplette 3,5 Minuten mittanzen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Girlgroup "Perfume" ist jedenfalls ein sehr anschauliches und vor allem - der Präsenz in den einschlägigen Plattenläden nach zu folgen - angesagtes Beispiel (wem von Vocodern schlecht wird, sollte besser nicht auf den Startknopf drücken).&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/L-_Nna3894A&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/L-_Nna3894A&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Perfume zeigen auch recht gut, wieviel Zuckerpop eigentlich in ein einziges Lied passt. Falls Galileo mal die &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2009/06/aiman-abdallahs-mysterische-fruchtvermehrung.php"&gt;Themen&lt;/a&gt; ausgehen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem Blog einer Touristen zu einem Konzert von Mizuki Nana wurde staunend darüber berichtet, wie fast ein ganzes Stadion die Choreoraphie mittanzte, inklusive der rechtzeitigen Nutzung von Leuchtstäben und dem gleichzeitigen Umschalten dieser von blau auf orange auf weiß. Ist mir ja irgendwie sogar lieber als stumpfes Mitklatschen auf 1 und 3. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6408585385665237015?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6408585385665237015/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6408585385665237015' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6408585385665237015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6408585385665237015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/say-hey-say-ho.html' title='Say Hey, Say Ho'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-2334115158439459351</id><published>2009-07-01T21:14:00.005+09:00</published><updated>2009-07-01T21:23:00.347+09:00</updated><title type='text'>Last Exit China</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einen sehr zu bewundernden Menschen hat - mal wieder - Jon Stewart interviewt.&lt;br /&gt;Mike Kim erzählt wie seine Organisation nordkoreanischen Flüchtlingen über die Grenze nach China hilft, welcher unglaublichen Propaganda und geistigen Quarantäne die Bevölkerung dort ausgesetzt ist und wie heuchlerisch das Regime agiert.  Selten so ein gutes Interview gesehen (und wenn, dann vermutlich bei Jon Stewart).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style='font:11px arial; color:#333; background-color:#f5f5f5' cellpadding='0' cellspacing='0' width='360' height='353'&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr style='background-color:#e5e5e5' valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:2px 1px 0px 5px;'&gt;&lt;a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/'&gt;The Daily Show With Jon Stewart&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style='padding:2px 5px 0px 5px; text-align:right; font-weight:bold;'&gt;Mon - Thurs 11p / 10c&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style='height:14px;' valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:2px 1px 0px 5px;' colspan='2'&lt;a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?videoId=232235&amp;title=mike-kim'&gt;Mike Kim&lt;a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style='height:14px; background-color:#353535' valign='middle'&gt;&lt;td colspan='2' style='padding:2px 5px 0px 5px; width:360px; overflow:hidden; text-align:right'&gt;&lt;a target='_blank' style='color:#96deff; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/'&gt;www.thedailyshow.com&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:0px;' colspan='2'&gt;&lt;embed style='display:block' src='http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:232235' width='360' height='301' type='application/x-shockwave-flash' wmode='window' allowFullscreen='true' flashvars='autoPlay=false' allowscriptaccess='always' allownetworking='all' bgcolor='#000000'&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style='height:18px;' valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:0px;' colspan='2'&gt;&lt;table style='margin:0px; text-align:center' cellpadding='0' cellspacing='0' width='100%' height='100%'&gt;&lt;tr valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:3px; width:33%;'&gt;&lt;a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.thedailyshow.com/full-episodes/index.jhtml'&gt;Daily Show&lt;br/&gt; Full Episodes&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style='padding:3px; width:33%;'&gt;&lt;a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.indecisionforever.com'&gt;Political Humor&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style='padding:3px; width:33%;'&gt;&lt;a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.thedailyshow.com/video/?searchterm=jason+jones'&gt;Jason Jones in Iran&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Buch: &lt;a href="http://www.amazon.de/Escaping-North-Korea-Defiance-Repressive/dp/0742556204/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books-intl-de&amp;amp;qid=1246450677&amp;amp;sr=8-1"&gt;Escaping North Korea&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span id="btAsinTitle"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-2334115158439459351?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/2334115158439459351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=2334115158439459351' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2334115158439459351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2334115158439459351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/last-exit-china.html' title='Last Exit China'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-2553560660076412818</id><published>2009-07-01T20:35:00.005+09:00</published><updated>2009-07-01T21:29:04.045+09:00</updated><title type='text'>Tabemono</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SktSURQK1yI/AAAAAAAAAPY/-Z4h1z2k5qU/s1600-h/sashimi.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 135px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SktSURQK1yI/AAAAAAAAAPY/-Z4h1z2k5qU/s400/sashimi.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353463090242049826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tabemono = jap. für "Essensdinge"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Nomimono = "Trinkdinge", bzw. Getränke)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern ärgerte ich mich ein wenig über die Aussage eines japanischen Kollegen, der für ein Strategiemeeting eine Woche aus Europa (wo er seit längerem lebt) nach Japan kam. (Nicht, dass ich mich über solche Wiedersehen nicht freuen würde. Generell mag ich es sehr mich mal kurz mit "alten" Kollegen austauschen zu können, nachdem man länger nicht gesprochen hatte.)&lt;br /&gt;Nach kurzem "Und, wie geht es dir hier?"-Smalltalk sagte er grinsend, er hätte auch schon gehört, dass ich meinem Chef letztens auftrug deutsche Süßigkeiten mitzubringen.&lt;br /&gt;Ich war verwundert, denn als mein Chef mich vor einem Monat fragte, ob er irgendwas dringend mitbringen solle sagte ich "Hm, nö, alles okay. Hab hier alles was ich brauche." Und tatsächlich brachte er auch nichts mit.&lt;br /&gt;Ich habe keine Ahnung wie dieser Kollege jetzt also darauf kam, aber  es erinnerte mich daran, dass mein Chef mir sagte, dieser Japaner gehe davon aus, dass ich "es nicht packen" würde; dass ich vorzeitig zurück nach Deutschland wolle.&lt;br /&gt;Das ist bisher die extremste Form japanischen Stolzes über die ach so speziellen Eigenheiten des Landes. Und ich glaube, er hat da bei einer Unterhaltung mit meinem Chef einfach das gehört was er hören wollte: dass ich mich nach deutschem Essen zurücksehne und hier alles superstrange ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich mit Kollegen essen gehe, kommt es auch regelmäßig vor dass mir von bestimmtem Essen abgeraten wird, da es bestimmt zu scharf für mich sei. Ich bin wahrlich kein Fan von scharfem Kram, und verstehe es nicht, wie man es mögen kann, wenn Schärfe jeglichen anderen Geschmack überdeckt. Aber das, was die Japaner in diesen Fällen als zu scharf für mich einstuften war völlig normale mittlere Pikantheit, die jeder Mitteleuropäer problemlos aushalten dürfte (denn ich bin für westliche Verhältnisse schon eine Pussy).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin bleibt den Japanern noch meine Abneigung gegen Oktopus, Shrimps, Tintenfisch und bestimmte Arten zäheren rohen Fisches (dem man hier entgegen dem Klischee relativ problemlos aus dem Weg gehen kann). Und auch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natt%C5%8D"&gt;Natto&lt;/a&gt; muss ich nicht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt bestimmte Gerichte, die ich vermisse, und die ich hier einfach nicht bekomme. Die Hawaii-Croques aus dem Bistro um die Ecke meiner alten Wohnung zum Beispiel. Currywurst mit guten Pommes wäre auch mal was.&lt;br /&gt;Gleichzeitig weiß ich, dass ich das unglaubliche "&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3677586515/"&gt;Kara-age negi ponzu&lt;/a&gt;" (Originalbild, frittiertes Hühnchen mit Frühlingszwiebel-Limonensauce), das ich ca. einmal pro Woche hier esse ähnlich vermissen werde, wenn ich nach Deutschland zurückkehre.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-2553560660076412818?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/2553560660076412818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=2553560660076412818' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2553560660076412818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2553560660076412818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/07/tabemono.html' title='Tabemono'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SktSURQK1yI/AAAAAAAAAPY/-Z4h1z2k5qU/s72-c/sashimi.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-8602121674742657227</id><published>2009-06-30T21:40:00.004+09:00</published><updated>2009-06-30T23:24:58.205+09:00</updated><title type='text'>A Bug's Life</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SkoeN_4Mc2I/AAAAAAAAAPQ/DSMgv5W6xis/s1600-h/workingfulltime.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 128px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SkoeN_4Mc2I/AAAAAAAAAPQ/DSMgv5W6xis/s400/workingfulltime.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353124332917519202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist es ertragreicher, wenn ich mir nicht vornehme einen bestimmten Aspekt des Lebens in Japan umfassend runterzubloggen, sondern einfach nur ein paar klumpige Gedankenbröckchen rauszuwürgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein schöner Vorsatz, aber es sollte ganz anders kommen (&gt;_&lt;).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Arbeiten ist in Ordnung. Ich arbeite nicht in einer Tretmühle oder bin immensen Drucks ausgesetzt. Die Aufgaben sind nicht wenig, aber die Tatsache dass ich dem Hauptstrang der um mich herum fließenden Kommunikation nur bruchstückartig folgen kann erlaubt es mir, mich regelmäßig in mein kleines Projektkämmerchen zurückzuziehen und den Menschen die addressiert sind den Vortritt zu lassen. Ungefähr 90% der Mails die ich so bekomme sind japanisch. Ich bin in mehreren Gruppenverteilern, und da bleibt das eben nicht aus.&lt;br /&gt;Gleichzeitig würde niemand von mir annehmen, mich eines bestimmten Punktes anzunehmen, wenn er nur auf japanisch kommuniziert wurde. Anfangs wurden kurze bis mittellange Mails an unsere Gruppe oder innerhalb der Gruppe immer mit einem "@Jan: English-Version below" gestartet, inzwischen sind sie aber doch dazu übergegangen, mich nur dann anzuhauen wenn es wirklich von Nöten ist.&lt;br /&gt;Online-Übersetzungstextfelder sind zwar ein häufiger Verweilort, aber gibt es dort noch viel Optimierungspotenzial. Die Lacher von Kollegen habe ich auf meiner Seite, wenn ich erläutere, dass die Floskel "itadakimasu", die im Geschäftsleben den Addressaten höflich um etwas bittet und dementsprechend häufig vorkommt von den "Google Sprachtools" mit "bon appétit" übersetzt wird. "Itadakimasu" ist gleichzeitig die Floskel die genutzt wird bevor man anfängt zu essen, leider ist die Bedeutung im Japanischen eine gänzlich andere als "Guten Appetit.".&lt;br /&gt;Nun - *bröcken wegputz* - wo war ich?&lt;br /&gt;Ein auffälliger Teil der Arbeit ist, wieviel hier von regelmäßigen schriftlichen Reports abhängt. In Deutschland habe ich es nie wirklich mitbekommen, da es komplett von den Entsandten Japanern übernommen wird. Diese regelmäßigen - strengen Regeln unterworfenen - Berichte sind eine kleine Parallelwelt in der Firma, die lediglich die Japaner kennen. Nun, und ich jetzt. Fast jede Niederlassung - sogar die, die der europäischen Hauptniederlassung unterstellt sind  - schicken ihre Reports direkt (mit cc: fast alle Japaner in der Hauptniederlassung) an das Top-Management in Japan. Von da aus geht es runter bis zum einfachen Angestellten wie mir. Es ist unglaublich wie hier wirklich fast alles an jeden verbreitet wird. Ich befürchte, es hat den unangenehmen Nebeneffekt, dass sich niemand so richtig verantwortlich fühlt, Initiative zu übernehmen. Dies geschieht meist nur auf Direktive des Managements.&lt;br /&gt;Aber auch die Angestellten hier sind nicht von der Reportingroutine ausgenommen. Jeden Freitag bis 12:00 müssen wir unseren wöchentlichen Report abgeben, den unser Chef (Katchou - Gruppenleiter) zu einem Gesamtreport zusammenfasst. Dieser wird dann an den Divisionsleiter (Butchou) weitergegeben, der eine weitere Zusammenfassung für die Division schreibt, die schließlich beim Gesamtleiter des jeweiligen Geschäftsbereichs landet (Shatchou). Darüber ist noch der President der von meinem Report vermutlich nur zwei halbe Buchstaben zu sehen bekommt. Am Ende meiner Zeit hier wird er sich einen Satz zusammenbasteln können, dessen Sinn ähnlich offene Münder und zerberstende Tassen erzeugen wird wie das Ende von "Die üblichen Verdächtigen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erwähnte es bestimmt an anderer Stelle: das Büro ist ein Großraumbüro das nicht mal versucht den Arbeitsbienen Privatsphäre vorzugaukeln. Circa 15 Tischinseln befinden sich in unserem 18. Stockwerk. Eine Tischinsel besteht aus zwei kompromisslos aneinander gestellten 6m langenTischreihen, an denen sich maximal 16 Mitarbeiter gegenübersitzen. Irgendwo dort mittendrin sitzen auch die Gruppenleiter. An einem Platz am Ende des Tisches (aber nicht an der Kopfseite) sitzen die Divisionsleiter. Dem Shatchou wird ein einzelner Tisch genehmigt, der an der Stirnseite der Divisionstische seinen Platz hat. Ich habe das hier mal &lt;a href="http://s3b.directupload.net/file/d/1841/yyaiza55_jpg.htm"&gt;aufgemalt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;(Da ist natürlich ein klein bisschen Übertreibung drin, denn längst nicht alle Plätze sind  ständig besetzt, aber das hier ist ja ein Krawallblog und das Internet sowieso ein rechtsfreier Raum, da darf ich das).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sieht drastisch aus, ist es auch irgendwie, aber von einem Bürokoller, Krisenzustand oder Eigene-Hand-aufessen bin ich weit entfernt. Was mir tatsächlich schwerfällt ist den Blick nicht zu lang über dem Bildschirm meines Laptops gleiten zu lassen. Es passiert einfach zuviel in meinem Blickfeld, und die vielen Jahre in einem 3-Personen-Büro kann ich nicht so einfach abstreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da unsere Division erst im April (also einen Monat nach meiner Ankunft) gegründet wurde, durfte ich dabei sein wie die offiziellen "Divisionsregeln" verkündet wurden. Zwei Regeln blieben mir in Erinnerung. Beide wollen Lockerpeter-Regeln sein, offenbaren dabei aber viel mehr über die rigiden Normen, die sonst herrschen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Regel 1: Wir sprechen und schreiben einander mit [Name]-san an. &lt;/span&gt;Lockerpeter? Ja. Die Norm ist, den Titel des anderen als Suffix zum Nachnamen zu nennen. Damit ist nicht die Positionsbezeichnung auf der Visitenkarte gemeint, sondern der (in allen japanischen Firmen einheitliche) Rang der Person. Mein Chef würde normalerweise mit Takashima-GL (für Group-Leader) angeschrieben werden.  Sein Chef "Takeuchi-B" (Butchou in verbaler Form).&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Regel 2: DASH-6! &lt;/span&gt;Dash-6 ist ein echtes Entgegenkommen! Dash-6 bedeutet, dass man sich einmal in der Woche Zeit nehmen sollte und darf, bereits um 6:00 nach Hause zu dashen (es wurden auch Vorschläge gemacht, wozu man diese zusätzliche Zeit nutzen könne, z.B. sich fortzubilden, odermit seinen Kindern zu spielen).&lt;br /&gt;Uncoolerweise fühle ich mich seitdem unwohl mehrmals in der Woche um 18:00 oder sogar 18:30 (gilt das noch als 6?) nach Hause zu gehen. Wie jeder vermutlich schlussfolgern kann bedeutet diese Regel nämlich nicht nur "Einmal in der Woche schon um 6:00!", sondern "An den anderen 4 Tagen doch bitte deutlich länger." Juhu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Chef schläft übrigens nicht. Nicht nur, dass er unter der Woche manchmal um 3:23 nachts e-mails schreibt, auch am Wochenende schreibt er zu den absurdesten Zeiten. 2:12, 5:43, 12:13, 16:25, 0:58, alles an einem Wochenende. Ich glaub, es gibt noch keine Stunde des Tages in der er nicht mindestens eine e-Mail abgesetzt hat. Und so wahnsinnig lange bin ich nun auch noch nicht hier.&lt;br /&gt;Der Divisionsleiter fährt nach einem Umtrunk, der bis 23:00 geht auch nochmal gern kurz ins Büro zurück. Man muss dazu sagen, dass alle Mitarbeiter auch einen Webmailzugang haben und problemlos von zu Hause weiterarbeiten könnten. Mir ist auch nicht klar, wem sie etwas beweisen wollen, denn der Shatchou geht meist zwischen 7 und 8 Uhr.&lt;br /&gt;Lustig ist daran vor allem, dass mein Chef besorgt nachfragt, wenn ich zwei Tage hintereinander Hühnchen zum Mittag esse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Woche werde ich in ein "unrelated" Nebenprojekt starten. Die japanische Niederlassung ist ganz wild darauf, gratis Englisch-Nachhilfe zu bekommen, und so darf ich ab dieser Woche regelmäßig für eine halbe Stunde dem monatlichen Gruppenmeeting beiwohnen. 15 Minuten lang werde ich eine Präsentation zu einem Thema halten, das sie sich aus mehreren Vorgaben aussuchen können. Weitere 15 Minuten werden dann "Englischer Diskussion" gewidmet.&lt;br /&gt;Freitag werde ich also zum Thema "europäisches Software-Portfolio" referieren. Habe mich selten so auf eine Präsentation gefreut.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-8602121674742657227?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/8602121674742657227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=8602121674742657227' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8602121674742657227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8602121674742657227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/06/bugs-life.html' title='A Bug&apos;s Life'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SkoeN_4Mc2I/AAAAAAAAAPQ/DSMgv5W6xis/s72-c/workingfulltime.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6115794871885419218</id><published>2009-06-17T23:23:00.004+09:00</published><updated>2009-06-17T23:46:37.764+09:00</updated><title type='text'>Deutsche Lyrik zum Anziehen (2) und kaufen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SjkBrxcuXcI/AAAAAAAAAPI/-IE0VnDtdyE/s1600-h/dererstemann.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 392px; height: 154px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SjkBrxcuXcI/AAAAAAAAAPI/-IE0VnDtdyE/s400/dererstemann.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5348307883998993858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Fanservice!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Klamottenladen mit den schicken Shirts hat einen Online-Store. Das spart mir das Abfotografieren und hochladen, und ermöglicht euch den direkten Bezug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.graniph.com/en/"&gt;http://www.graniph.com/en/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Füllhorn wunderbarer Shirts, deren Schriftzüge umso besser funktionieren, wenn man sich bewusst macht, dass die Shirts hier durchaus häufiger von Japanern zwischen 12 und 45 getragen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Favoriten:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.graniph.com/en/product/NEW_ARRIVAL/designID-001004539227.html"&gt;Vor dem Konzert die Instrumente stimmen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.graniph.com/en/product/NEW_ARRIVAL/designID-001004368001.html"&gt;Buchstabe Transport&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.graniph.com/en/product/NEW_ARRIVAL/designID-009000229306.html"&gt;Liechtenstein 99&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.graniph.com/en/product/NEW_ARRIVAL/designID-001004374304.html"&gt;Die Froschkönig Kamera&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(und da geht noch viel mehr)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin begeistert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6115794871885419218?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6115794871885419218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6115794871885419218' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6115794871885419218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6115794871885419218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/06/deutsche-lyrik-zum-anziehen-2-und.html' title='Deutsche Lyrik zum Anziehen (2) und kaufen'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SjkBrxcuXcI/AAAAAAAAAPI/-IE0VnDtdyE/s72-c/dererstemann.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-2360104781621352060</id><published>2009-05-31T20:31:00.006+09:00</published><updated>2009-05-31T21:23:05.726+09:00</updated><title type='text'>Asakusa</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SiJvHKXsAfI/AAAAAAAAAPA/WoJNt2R2UGw/s1600-h/asakusa.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 125px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SiJvHKXsAfI/AAAAAAAAAPA/WoJNt2R2UGw/s400/asakusa.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5341954276848304626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es tut mir übrigens leid, dass Details zum Leben und Klarkommen hier bisher eher spärlich sind. Tatsächlich hätte ich genügend Material um darüber zu schreiben, allerdings tue ich mich schwer, andere erlebte Dinge in eine angemessene Textform zu pressen, die nicht nur ein "Und dann... und dann"-Aufsatz ist, welcher dem Erlebten dann irgendwie überhaupt nicht gerecht wird. *diva*&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern habe ich zum Beispiel einen wunderbaren Tag mit Ricky und seinem jüngeren Bruder in Asakusa verbracht. Was wir taten war nicht sonderlich spektakulär (Sightseeing, in traditionellem Restaurant Tempura essen, Spielhalle, Baseball-Übungshalle, ein bisschen betrinken, Karaoke) aber viel wesentlicher war die Art und Weise, wie wir uns trotz holprigem Japanisch auf meiner Seite und holprigem Englisch auf seiner und seines Bruders Seite verstanden und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;funktionierten&lt;/span&gt;. Wie sehr viele Japaner sind sie extrem aufmerksam und interessiert, geben selber gerne Auskunft über verschiedenste Dinge und zeigen einem deutlichst, wie sehr sie selbst die Zeit und die seichte Freundschaft genießen. Natürlich ist da eine ganze Menge Höflichkeit im Spiel, aber eben verbunden mit aufrichtiger Sympathie ohne Heucheleien.&lt;br /&gt;Das ganze geht so weit, dass ich selbst bereit bin über meinen Schatten zu springen und aufrichtig zu äußern wie froh ich bin, wie die ersten Monate gelaufen sind, und wie wichtig es mir ist hier Freunde dieser Art zu haben, abseits der Arbeit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-2360104781621352060?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/2360104781621352060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=2360104781621352060' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2360104781621352060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/2360104781621352060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/asakusa.html' title='Asakusa'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SiJvHKXsAfI/AAAAAAAAAPA/WoJNt2R2UGw/s72-c/asakusa.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-3141485500746847297</id><published>2009-05-31T16:35:00.006+09:00</published><updated>2009-06-01T02:00:32.338+09:00</updated><title type='text'>Deutsche Lyrik zum Anziehen (1)</title><content type='html'>Ich hatte es schonmal bei Facebook gepostet, möchte diese Serie hier aber fortsetzen: Shirts mit deutschen Aufdrucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vornehmlich zu finden in einer bestimmten T-Shirtladen-Kette, die sich auch in Kichijoji zweimal befindet. Und regelmäßig laufen mir auch Menschen über den Weg, die eines der Shirts tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein derzeitiger Favorit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rastplatz Tier Eisbär&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Sich ausruhen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm4.static.flickr.com/3382/3581442138_af5446f4aa.jpg?v=1243768217"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 252px; height: 335px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3382/3581442138_af5446f4aa.jpg?v=1243768217" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sind Amerikaner ähnlich amüsiert, wenn sie im deutschen C&amp;amp;A einen "Virginia Yacht Sailing League Since 1976" Pulli sehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss den Designern hier allerdings zugestehen, die Betextung und Motive nicht wirklich ungeschickt auszuwählen. Ein gewisser Charme überstrahlt jedenfalls den plumpen "Höhö, guck mal, was deutsches-Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Beispiele:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3581442642/in/photostream/"&gt;Fadenabnehmen&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3580632249/in/photostream/"&gt;Autorität - Zweifellos hat er Recht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3580632181/in/photostream/"&gt;Auf die Straße weglaufen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3580632087/in/photostream/"&gt;Overwelt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3580632021/in/photostream/"&gt;Bergtour Natur Alpenverein&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3580631931/in/photostream/"&gt;Fotopuzzle&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3580631867/in/photostream/"&gt;Hannover Provinz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3581442098/in/photostream/"&gt;Schatz Eule Wald&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-3141485500746847297?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/3141485500746847297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=3141485500746847297' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3141485500746847297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3141485500746847297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/deutsche-lyrik-zum-anziehen-1.html' title='Deutsche Lyrik zum Anziehen (1)'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-7651195442585515165</id><published>2009-05-31T14:28:00.005+09:00</published><updated>2009-05-31T16:35:07.064+09:00</updated><title type='text'>Loblied: The Blood Brothers</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SiIyqcSsu6I/AAAAAAAAAOg/3Q0As1LBwmM/s1600-h/bloodbros.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 187px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SiIyqcSsu6I/AAAAAAAAAOg/3Q0As1LBwmM/s400/bloodbros.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5341887812745345954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kichijoji befindet sich gerade unter vehementem Regenbeschuss größeren Kalibers. Die Einstellung der Himmelsduschendüse  ist jedenfalls näher an "Strahl" als an "Brause". (Isn't it ironic: bei der Suche nach offiziellen Duschkopf-Einstellungsbezeichnungen um meine Duschmetapher mit akkuratem Vokabular auszustücken stieß ich zuerst nur auf Bezeichnungen wie "Sanfter Sommerregen" "Tropischer Starkregen", tsehe).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perfekte Voraussetzung um heute mal die Wohnung auf Vordermann zu bringen, denn es stapeln sich Papiere, Wäsche, Pappmüll und Staubflusen in allen Ecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen sinnierte ich darüber, was die Jamming-Mitmusiker wohl von meinen Lieblingsbands denken würden. Vom Initiator Tomoaki wurden alle Teilnehmer (4 Gitarristen, 1 Schlagzeuger :D) gebeten, ihre Favoriten in eine gemeinsame Excel-Liste einzutragen.&lt;br /&gt;Ich versuchte natürlich ein bestimmtes Spektrum abzudecken, aber relativ schnell hatte ich den Drang, die Blood Brothers als erste Lieblingsband anzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte sie tatsächlich schon länger nicht mehr gehört, war in den ersten 2,5 Monaten hier auch noch nicht in der Stimmung dazu. Musik sollte eher als Eindrucksverstärker wirken und das funktionierte am besten mit ernsthafter, flirrender oder irgendwie distinguierter-erhabener Musik (Tiger Lou, Klez.e, Radiohead, Brand New, Blonde Redhead, Foals). Auch bei früheren Aufenthalten in Japan habe fast nur Musik in dieser Richtung gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Moment an dem ich - auf die Bahn wartend - die Blood Brothers in meinem Abspielgerät auswählte war auch gleichzeitig der, an dem ich merkte hier irgendwie angekommen zu sein. Das mag pathetisch sein, aber es machte Japan mehr zu meinem "zu Hause" als es das Aufbauen vom "Malm"-Bett in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meiner &lt;/span&gt;Wohnung vermochte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt, heute - aber eigentlich schon die gesamte Zeit seit diesem Moment - habe ich entschieden, dass diese Band an der Spitze meiner Gunst steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Häufig wird - wie bei so vielen irgendwie herausstechenden Bands - geschrieben man könne die Blood Brothers nur lieben oder hassen. So eine Aussage kann eigentlich nur geäußert werden, weil man mal was catchiges schreiben will, oder weil man sich eigentlich dann doch nicht so sehr mit der Vielschichtigkeit von Musik auseinandersetzt.&lt;br /&gt;Man muss doch lediglich etwas für Kreativität, Hingabe und Intensität übrig haben um die Blood Brothers zumindest zu respektieren, selbst wenn man für härtere Musik nichts übrig hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begebe mich hier auf angreifbares Terrain, aber für mich haben die Blood Brothers in der Entdeckungsphase die Grenzen dessen was ich in Musik und ihrer Wertschätzung für möglich hielt aufgesprengt, ähnlich wie es The Wire für das Medium Film/Fernsehen für mich tat. Was ich vorher für hart, fordernd, kreativ oder mitreißend hielt wurde plötzlich in Frage gestellt und erzeugte nach und nach auch einen Bruch mit manchen Bands die ich zuvor hörte.&lt;br /&gt;Passend dazu, dass die Band musikalisch schon meine vormaligen Ansprüche nahm, zusammenknüllte und wegschnipste, saß ich auch mit - literally - offenem Mund vor den Texten. Diese Texte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;I vomited my skeleton and donated it to the war mausoleum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;Für viele Leser wird dieser Eintrag redundant sein. Ich musste das trotzdem einfach mal niederschreiben.&lt;br /&gt;Allen anderen wird der Defibrillator-gewordene Song "Ambulance vs. Ambulance" ans Herz gelegt.&lt;br /&gt;&lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7528542-c00"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7528542-c00" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derzeit bin ich aber auch sehr in Liebe mit den zurückhaltenderen Songs von der "Young Machetes" wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lift The Veil Kiss The Tank&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7528548-582"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7528548-582" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlagzeuger Mark Gajadhar ist zudem ein klarer Fall von "Ich stehe ja sonst nicht so auf Typen, aber", vor allem wenn man ihm &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=cu9qf7IUtlw"&gt;beim Spielen zusieht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-7651195442585515165?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/7651195442585515165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=7651195442585515165' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7651195442585515165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7651195442585515165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/loblied-blood-brothers.html' title='Loblied: The Blood Brothers'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SiIyqcSsu6I/AAAAAAAAAOg/3Q0As1LBwmM/s72-c/bloodbros.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-3074580129288661520</id><published>2009-05-28T22:43:00.009+09:00</published><updated>2009-05-28T23:40:26.084+09:00</updated><title type='text'>Chiyoda</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich konnte bisher nicht viele Fotos mit &lt;a href="http://www.pentax.jp/english/news/2008/image/200802-02.jpg"&gt;meiner neuen Kamera&lt;/a&gt; machen, da die Arbeitszeiten zu lang und das Wetter zu regnerisch ist, aber zwischen meinen anderen Bildern und diesem hier liegen schonmal Welten, obwohl ich mich beim manuellen Fokussieren etwas vertan habe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sh6WOD0MhzI/AAAAAAAAAOY/qeZ2eLbNFfM/s1600-h/IMGP0082.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 268px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sh6WOD0MhzI/AAAAAAAAAOY/qeZ2eLbNFfM/s400/IMGP0082.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5340871376394553138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;(Ja, ich bin ein bisschen irrational stolz auf das Bild, obwohl nicht viel dazu gehört).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Schwester ist zur Zeit da, jetzt aber gerade in Kyoto. Es macht mir sehr großen Spaß Leute durch Tokyo zu führen, mitzubekommen wie sie ihre eigenen ersten Erfahrungen mit der Stadt machen. Das geht soweit, dass ich viele Menschen  - von denen ich weiß dass sie die Stadt schätzen würden und die eine bessere Beobachtungsgabe als ich haben - am liebsten direkt einladen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute wurde ich auf der Arbeit von einem jüngeren Kollegen (der bisher nur "auf dem Gang grüß"-Kollege war) angesprochen, er hätte gehört ich würde Schlagzeug spielen und ob ich denn Lust hätte, mit ihm und 3 weiteren Kollegen in einem "Studio" in Shinjuku rumzujammen.&lt;br /&gt;Oh mansen, ja!&lt;br /&gt;Es ist großartig. Mein Leben hier ist quasi ein 1000 Teile-Puzzle, von dem ich gerade erst den äußeren Rahmen wackelig zusammengesetzt habe. Und wie der Rest aussieht wird sich erst rausstellen. Zur Zeit nehme ich aber jeden neuen Satz Puzzleteile dankend an. Alles wirkt wahnsinnig bunt und attraktiv und einsetzenswert. (Verflixt, jetzt hab &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ich &lt;/span&gt;mich in &lt;a href="http://philparma.blogspot.com/2007/06/von-9-99.html"&gt;schlechten Puzzle-Metaphern&lt;/a&gt; verstrickt.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: da ich keine Lust mehr habe, mir 20 Minuten nach dem Abschließen des Inhalts immer noch Gedanken für einen Eintragstitel zu machen - was dann eh nur in schlechten Wortspielen endet -  werde ich ab jetzt in solchen Fällen einfach immer den Namen einer Tokioter Bahnlinie zum Titel machen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-3074580129288661520?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/3074580129288661520/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=3074580129288661520' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3074580129288661520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/3074580129288661520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/chiyoda.html' title='Chiyoda'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sh6WOD0MhzI/AAAAAAAAAOY/qeZ2eLbNFfM/s72-c/IMGP0082.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-4631326195176273472</id><published>2009-05-19T22:45:00.003+09:00</published><updated>2009-05-19T23:34:34.956+09:00</updated><title type='text'>Schreibbloggade</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Müsste eigentlich ein bisschen über die letzten fünf Tage schreiben, ihr wisst schon Sozialwoche.&lt;br /&gt;Bingo-Party war nett, bisschen ins Gespräch gekommen. Von einer Mitarbeiterin aus "Global Communications" ca. 20 Minuten nicht losgekommen. Da kommt noch was auf mich zu, so wie es aussieht.&lt;br /&gt;Es gab ausreichend Essen und Getränke (0,00% Bier, e-kel-haft!), Sachpreise und ordentlich Begeisterung darüber. Tatsächlich legen die Leute in dieser Atmosphäre doch ziemlich los, auch mal mit anderen zu reden. Es scheint tatsächlich einfach nicht schicklich zu sein, um Büro zu plaudern. *memo an mich selbst*&lt;br /&gt;Das Abendessen mit jüngeren Kollegen war super. Natürlich alles nette und ernsthaft interessierte Menschen, die sich auch ordentlich Sake in den Kopp hauen können, wenn sie wollen. Die letzten stießen um 22:20 dazu. Tse. Ganz schön war, dass die anderen sich teilweise auch nur vom Sehen kannten und ich so auch Japanern beim gegenseitigen Kennenlernen zuschauen konnte. Ich versuchte, soviel wie möglich japanisch zu sprechen.&lt;br /&gt;Freitag dann Höhepunkt: Shoichi und Shinya gaben ein weiteres Konzert (zu dessen Beginn ich den Club betrat). Danach trat "Cosmo Shiki" auf, der - weiß geschminkt und mit blinkenden Kabeln an den Händen - für mich völlig unzugänglichen Elektropop baute. Die Girls vor der Bühne gingen aber steil.&lt;br /&gt;Anschließend wechselnde DJs, aber mal wieder etwas lustloses Publikum. Der Club sinkt jedenfalls in meiner Gunst.  Ich durfte mich neben die VJs setzen, die den kompletten Abend voller übertriebener Hingabe tanzende Dreiecke, pulsierende Wabenmuster, 3D-Überkopftreppengelaufe und Hochgeschwindigkeits-Neontunnel-Fahrten auf die Leinwand und Bildschirme brachten. Dazu brauchten sie ein komplettes zweites DJ-Pult mit Dreh- und Schiebereglern und zwei Bildschirmen. Ich stellte insgeheim die Notwendigkeit in Frage.&lt;br /&gt;Beide begrüßten mich, wir freuten uns alle sehr. Ich wurde weiteren Leuten vorgestellt, u.a. dem Sänger der Gruppe "LÄ-PPISCH". Unangenehme Situation wenn man ein angeblich deutsches Wort nicht erkennt und die Japaner ganz enttäuscht sind. "Ra-ppisch! Doitsu desu! RA-PPISCH!". Die Tatsache, dass sie die ersten Japaner waren, die im ehrenwerten CBGB's in New York auftraten rang mir dann doch Respekt ab. (&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=LcbeSIGl3-E"&gt;Video&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;Um 5:30 war Ende und wir verließen den Club, zusammen mit einem Restpulk weiterer Freundinnen. Draußen standen noch ein paar Mädchen, die vorher im Club waren und fingen Cosmo-Shiki ab, der inzwischen abgeschminkt war.&lt;br /&gt;Shoichi - von Lemon-nihonshuu schon ganz schön angeschossen - fragte ob ich in einer Bar weiter mit trinken kommen will. Logo.&lt;br /&gt;Dort dann bis 8:30 abgehangen. Weitergetrunken, gegessen und irgendwie kommuniziert. Shinya heiratet bald seine Freundin aus Hokkaido, Shoichis Freundin war mit weiteren Freundinnen dabei und zeigte mir stolz ihre Puppe "Blythe" für die sie in ihrer Freizeit Puppenkleider näht, und die die Augenfarbe wechseln konnte. Der Sänger von LA-PPISCH saß nebenan und massierte einem Kumpel den Kopf, ein anderer Kumpel trommelte die ganze Zeit gedankenverloren aber gekonnt wildeste Rhythmen auf dem Tisch und im Schrank neben uns waren ca. 3000 abgewetzte Schallplatten.&lt;br /&gt;Am Ende wurde ich zum nächsten Konzert (in Yokohama) eingeladen, konnte aber erstmal nicht zusagen, da ab dem Wochenende erstmal meine Schwester mit ihrem Freund hier sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn alles gut geht, bringt sie mir meine neue SLR-Kamera mit und Fotos werden in Zukunft anguckbarer. Bis dahin gibts Wackelfotos bei: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3545288247/in/set-72157614503340043/"&gt;Flickr&lt;/a&gt; (rechts im Set weiterklicken)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-4631326195176273472?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/4631326195176273472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=4631326195176273472' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4631326195176273472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4631326195176273472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/schreibbloggade.html' title='Schreibbloggade'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-625333770118744498</id><published>2009-05-14T01:23:00.003+09:00</published><updated>2009-05-14T01:26:12.984+09:00</updated><title type='text'>Gastblogger Tom Hanks über "Tokyo Swine Flu Prevention"</title><content type='html'>Okay okay, er ist technisch gesehen nicht mein Gast, und ja, nagut, er bloggt auch nicht, aber näher komme ich der Möglichkeit für diese Überschrift wohl nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab 2:36:&lt;br /&gt;&lt;table style='font:11px arial; color:#333; background-color:#f5f5f5' cellpadding='0' cellspacing='0' width='360' height='353'&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr style='background-color:#e5e5e5' valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:2px 1px 0px 5px;'&gt;&lt;a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/'&gt;The Daily Show With Jon Stewart&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style='padding:2px 5px 0px 5px; text-align:right; font-weight:bold;'&gt;M - Th 11p / 10c&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style='height:14px;' valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:2px 1px 0px 5px;' colspan='2'&gt;&lt;a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?videoId=227328&amp;title=tom-hanks'&gt;Tom Hanks&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style='height:14px; background-color:#353535' valign='middle'&gt;&lt;td colspan='2' style='padding:2px 5px 0px 5px; width:360px; overflow:hidden; text-align:right'&gt;&lt;a target='_blank' style='color:#96deff; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/'&gt;thedailyshow.com&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:0px;' colspan='2'&gt;&lt;embed style='display:block' src='http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:227328' width='360' height='301' type='application/x-shockwave-flash' wmode='window' allowFullscreen='true' flashvars='autoPlay=false' allowscriptaccess='always' allownetworking='all' bgcolor='#000000'&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style='height:18px;' valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:0px;' colspan='2'&gt;&lt;table style='margin:0px; text-align:center' cellpadding='0' cellspacing='0' width='100%' height='100%'&gt;&lt;tr valign='middle'&gt;&lt;td style='padding:3px; width:33%;'&gt;&lt;a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.thedailyshow.com/full-episodes/index.jhtml'&gt;Daily Show&lt;br/&gt; Full Episodes&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style='padding:3px; width:33%;'&gt;&lt;a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.thedailyshow.com/tagSearchResults.jhtml?term=Clusterf%23%40k+to+the+Poor+House'&gt;Economic Crisis&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style='padding:3px; width:33%;'&gt;&lt;a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.thedailyshow.com/tagSearchResults.jhtml?term=Republicans'&gt;Political Humor&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-625333770118744498?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/625333770118744498/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=625333770118744498' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/625333770118744498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/625333770118744498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/gastblogger-tom-hanks-uber-tokyo-swine.html' title='Gastblogger Tom Hanks über &quot;Tokyo Swine Flu Prevention&quot;'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-5313667386461219813</id><published>2009-05-13T23:02:00.011+09:00</published><updated>2009-05-14T01:00:58.881+09:00</updated><title type='text'>Koi-o-vision Songcontest!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgrldD13QEI/AAAAAAAAAOI/lIpWf-JMYfo/s1600-h/koivision.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 126px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgrldD13QEI/AAAAAAAAAOI/lIpWf-JMYfo/s400/koivision.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5335328995983966274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;willkommen zum Koi-o-vision Songcontest!&lt;br /&gt;Kollege Ricky brannte mir auf mein Bitten hin einen Sampler mit japanischer Musik. Da er meinen Geschmack nicht genau kannte, hat er den Mix so heterogen wie möglich gestaltet.&lt;br /&gt;Hier also die Teilnehmer im Sssssschnelldurchlauf! *fancy bildeffekte*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dragon Ash&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;"Dragon Ash"  - keine Angst - kein Fantasy-Power-Metal - eröffneten den Sampler mit "Fantasista", das mich trotz Breakbeats nicht wirklich aus dem Ohrensessel riss. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Band viele Féns hat und bestimmt auch auf den Fifa1998 Soundtrack passen würde, aber das ist einfach nicht meine Tasse Chai.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZJzSGuDRIbA"&gt;Dragon Ash - Fantasista&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ellegarden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Weiter gings mit der hier als "Merodi Koa" (MelodyCore) bezeichneten Musikrichtung. Wer nicht so auf generischen Pop-Punk steht sollte dieses Lied ruhig skippen. Es ist handwerklich recht gut, aber irgendwie ohne jeglichen Charme, der es für mich retten könnte. Zumal man der Band einfach auch nichts japanisches anmerkt. Sie gehören allerdings zu den größten Bands Japans in diesem Bereich (mit den Foo Fighters getourt) und der Name ist mir auch schonmal untergekommen. Der typische "Favorit" der bei der Punktevergabe dann doch ordentlich enttäuscht.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=sfgsdHIhw2w"&gt;Ellegarden - Red Hot&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Holstein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine viel bessere Figur - wenn auch musikalisch nicht soo weit weg - machen "Holstein". Ja richtig. Benannt nach der Milchviehrasse, nicht dem Bundesland, und auch noch gute Freunde von Ricky.&lt;br /&gt;Tightes Spiel, schöne Breaks, interessante Melodieführung und weit entfernt von "uninspiriert" (was auch immer das heißt). Außerdem mit Geheimtipp-Bonus.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=ovTeyrRRyyY"&gt;Holstein - Gently, the rain sings for me&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Radwimps&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wird gepoppt mit den "Radwimps". Ich fürchte, mit dem Namen haben Hater ein leichtes Spiel, zumal die Band sich ziemlich eindeutig als Mädchenband positioniert.&lt;br /&gt;"Futarigoto" fängt dann auch relativ kuschelig an, steigert sich dann aber ganz schön in was rein und holt dadurch das raus, was bei dieser Musik als Maximum geht, finde ich. "Der schon jetzt emotionalste Song des Jahres" würde der Sat.1-Text schreiben.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=jREkKSs4PPU"&gt;Radwimps - Futarigoto&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kojima&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;小島　(Kojima, bzw. "Kleine Insel") machen Aggro-Ska-Punk und zeigen mir, dass auch Japaner bei dieser Musik keinen Bonus von mir kriegen. Rotz. Das Lied vom Sampler habe ich nicht gefunden und ich bin nicht gewillt, dafür divshare-Speicherplatz herzugeben. Das hier muss reichen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=5Qc9AIJuk_w"&gt;Kojima (Live)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Monkey Majik&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Kurz vorm krönenden Abschluss nochmal ein bisschen Pop. Ich empfehle das Anschauen vor allem wegen des sehr repräsentativen japanisch-englisch Sprachmixes, der hier schön länger angesagt sein soll. Musikalisch hat sich das aber leider schon nach dem ersten Hören abgenutzt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=NhYT0PL7lbw"&gt;Monkey Majik - Around The World&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt - so richtig mit Einbettung - der glorreiche Gewinner, der die Konkurrenz in Grund und Boden rammt. Es hagelt 12er Wertungen aus allen Himmelsrichtungen, und jede Diskussion über Ostblock-Verschwörung wird hinfällig. Sogar Peter Urban macht Partypogo in seiner Moderatorenkabine.&lt;br /&gt;Hier sind: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Makishimamu za horumon (Maximum the Hormone)&lt;/span&gt; mit "恋のメガラバ" was sich in Romaji "Koi no mega raba" liest und eventuell mit "Koi's Mega Lover" übersetzt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eeMisFd-jCE&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/eeMisFd-jCE&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*flitterkanone*&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-5313667386461219813?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/5313667386461219813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=5313667386461219813' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5313667386461219813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/5313667386461219813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/koi-o-vision-songcontest.html' title='Koi-o-vision Songcontest!'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgrldD13QEI/AAAAAAAAAOI/lIpWf-JMYfo/s72-c/koivision.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-8451306347831163350</id><published>2009-05-11T22:55:00.009+09:00</published><updated>2009-05-12T00:11:04.353+09:00</updated><title type='text'>Sozialwoche</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese Woche - wenn nichts dazwischen kommt * zwinker zwinker* - wird wohl unter dem Motto "Socializing to the maxx" stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz sachte damit angefangen, mich endlich mal getraut zu haben, in diese kleine Hinterhofgalerie (nahe meiner Wohnung) zu gehen, vor und in der meist sehr angenehm aussehende Menschen herumexistieren.&lt;br /&gt;Vorgestern ging ich daran vorbei, als sich vor der Tür zur Galerie mal wieder ein Pulk Menschen gebildet hatte. Drinnen spielte jemand Gitarre und sang dazu. Auf dem Boden saßen ca. 50 junge Japaner &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3522348674/in/photostream/"&gt;dicht an dicht gedrängt&lt;/a&gt; und bedachten den Musiker anschließend mit höflichem Applaus. Danach kam etwas, das aussah wie ein selbstgedrehtes Video eines Zeichenkünstlers bei der Arbeit. Tatsächlich war es aber der Galerist, der - von oben von einer Kamera gefilmt - zu "My Generation" von The Who ein paar Skizzen malte. Wieder höflicher Applaus. Danach löste sich die Veranstaltung auf, und ich ging hinein, wurde für hiesige Verhältnisse doch recht auffällig aus dem Augenwinkel gemustert (sonst schaffen sie es eigentlich sehr gut, einem das Gefühl zu geben durchsichtig zu sein). Ich schaute mir die ausgestellten Bilder und &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/3521575265/in/photostream/"&gt;dazugehörigen Shirts&lt;/a&gt; (&lt;3) und weitere Utensilien an. Und dann.... sprach ich die offensichtlichen Besitzer der Galerie doch nicht an. Der Drang war irgendwie da, aber so richtig wusste ich nicht, was ich überhaupt wollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch geht's weiter mit einer firmeninternen äh Feier(?), die von der Gesundheitsgewerkschaft der Firma ausgerichtet wird. Für 1000 Yen kann man teilnehmen, Sushi in Mengen essen und Bingo mitspielen. Darauf freue ich mich tatsächlich sehr, denn  während der offiziellen Arbeitszeit ist es verdammt schwierig und scheinbar auch unüblich mit anderen ins ungezwungene Gespräch zu kommen ("Red doch auch mal mit anderen.") Es ist schon fast befremdlich, wie groß mein Drang ist ein paar mehr Kollegen kennenzulernen und sich über arbeitsfremden Kram auszutauschen.&lt;br /&gt;Das wird mein erster abteilungsübergreifender Event, der trotz aller anmutenden Spießigkeit  (Gesundheitsgewerkschaft, Bingo, im Büro!) doch irgendwie mit wachsamer intersoziologischer Beobachtung bedacht werden möchte.  Und wenn das dann doch eher uncool wird, habe ich wenigstens meine japanischen Zahlenskills trainiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag findet dann der - von mir aus oben genannten Gründen initiierte und meinem guten ca. gleichaltrigen Kollegen Ricky organisierte - Kneipenabend mit Firmenjungspunden statt. Wir werden laut Ricky zu sechst oder zu siebt sein. Ich weiß gar nicht genau wer dort sein wird, denn die Anzahl der Mitarbeiter in unserem Alter liegt deutlich höher, aber das wird bestimmt gut. Dass man sich während eines solchen Abends mit Alkohol betrinkt ist hier Selbstverständlichkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Freitag treffe ich wieder auf Shinya und Shoichi, die mich ja bekanntlich zu ihrem Elektro-DJing-Disco-Abend eingeladen haben. Mit letzterem habe ich in den letzten 1,5 Wochen immer mal wieder einseitig holprig-japanische Myspace-Nachrichten ausgetauscht. Ich verlass mich doch erstmal lieber auf Gequatsche, das klappt irgendwie besser. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hm, noch irgendein Abschlusskommentar? Nö. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-8451306347831163350?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/8451306347831163350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=8451306347831163350' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8451306347831163350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8451306347831163350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/sozialwoche.html' title='Sozialwoche'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-366185213650735982</id><published>2009-05-11T21:28:00.016+09:00</published><updated>2009-05-14T00:57:41.340+09:00</updated><title type='text'>Langspielplattentektonik</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SggmQ__vOdI/AAAAAAAAANw/xuJ6d7cm56E/s1600-h/seismo.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 413px; height: 128px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SggmQ__vOdI/AAAAAAAAANw/xuJ6d7cm56E/s320/seismo.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5334555832118884818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Abend des Samstag erlebte ich mein erstes spürbares Erdbeben. Es war niedlich.&lt;br /&gt;Ich lehnte Xbox-spielenderweise mit meinem Kopf an der Wand während ich auf meinem ausgeklappten Schlafsofa saß, als plötzlich die Wand zu vibrieren begann als würde direkt unter meinem Haus eine U-Bahn entlang bimmeln. Nichts wildes, aber spürbar.&lt;br /&gt;Als ich davon heute stolz im Büro erzählte ahnte ich ja nicht, dass meine Kollegen das zum Anlass nehmen würden, mich in das schaurige und nahende Schicksal der Region um Tokio einweihen und damit kurzzeitig in eine geistige Fötenstellung treiben würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstmal ein Zitat um die Materie näherzubringen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;All of Japan is earthquake country, but its most dangerous part is on the Pacific coast of the main island Honshu, just southwest of Tokyo. Here the Philippine plate is moving under the Eurasian plate in an extensive subduction zone. From studying centuries of earthquake records, Japanese geologists have mapped out segments of the subduction zone that seem to rupture regularly and repeatedly. The part southwest of Tokyo, underlying the coast around Suruga Bay, is called the Tokai segment.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Tokai segment last ruptured in 1854, and before that in 1707. Both events were great earthquakes of magnitude 8.4. The segment ruptured in comparable events in 1605 and in 1498. The pattern is pretty stark: a Tokai earthquake has happened about every 110 years, plus or minus 33 years. As of 2005, it has been 151 years and counting.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://geology.about.com/od/eq_prediction/a/aa_tokaiquake.htm"&gt;(Quelle)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;*Schnappatmung*&lt;br /&gt;Das nächste Große Erdbeben (Tokai Earthquake) mit Stärke 8.x (das in Kobe 1995, mit 6500 Toten hatte eine Stärke um die 7) ist also überfällig. *party*&lt;br /&gt;Und noch viel besser: die einhellige Meinung bezüglich Vorhersage-Möglichkeiten ist folgende (und diese stammt nicht aus den hiesigen Boulevardmedien):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic; color: rgb(204, 102, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 153, 51);"&gt;[...]at the present time&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 153, 51);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 153, 51);"&gt;it                          is possible that the Tokai Earthquake will occur suddenly                          and without warning.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der Tatsache, dass ich derzeit so gut wie kein Radio höre oder Fernsehen schaue wäre für mich wohl auch ein angekündigtes Erdbeben eine große Überraschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Japaner sind natürlich so gut vorbereitet wie es gehen kann, haben Mechanismen in ihre Bahnen gebaut, die sie automatisch zum Stillstand bringen,sobald Ankündigungs-Wellen im Boden gespürt werden. Die größeren moderneren Gebäude sind auf mehreren Ebenen mit stoßdämpfenden Zwischenböden ausgestattet und generell mit allerlei architektonisch möglicher Flexibilität ausgestattet (Sehr gut Jan, elegant die Tatsache umschifft, dass du davon eigentlich überhaupt keine Ahnung hast).&lt;br /&gt;Wenn sie nicht ganz alt sind, haben auch normale Wohnhäuser zusätzliche Sicherheitsmechanismen gegen ausströmendes Gas eingebaut, denn die meisten Todesfälle ereignen sich nicht durch einstürzende Gebäude oder tausende Meter tiefe Höllenspalten im Boden, sondern durch ausströmendes Gas und entstehende Feuer.&lt;br /&gt;Jede Stadt hat Evakuierungsrouten und die großen Versorger wissen jetzt schon ungefähr, wie lange sie benötigen würden um Elektrizität, Telefonleitungen (1 Woche) und Wasser und Gasleitungen (1 Monat) wiederherzustellen. (Gut, die Zeit wird einem wahrscheinlich ewig vorkommen, wenn man eine Woche warten muss, bis man ENDLICH seine Facebook-Statusmeldung abgeben und wohlverdiente "Das gefällt Ulf Brutzke"-Props abholen kann.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da aber auch die Versorgungsströme für Nahrung unterbrochen sein können sollte man dafür sorgen, NICHT - wie ich - maximal Nahrung für 2 Tage im Haus zu haben. Derzeit könnte ich mich ungefähr einen Tag von Joghurts und einem Apfel ernähren, und den zweiten Tag von Resten der Mitbringselsüßigkeiten aus Deutschland. Mhhh, die Welt geht unter, erstmal 'n Toffifee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sollte mich langsam mal zumindest ein bisschen beschäftigen. Zwar können um mich herum keine größeren Gebäude einstürzen, und auch meine Wohnung ist so neu, dass keine größeren Schäden erwartet werden, aber wer kann das schon sicher sagen.&lt;br /&gt;Zumindest habe ich schon gelernt, dass man vor einem Erdbeben dringend Türen aufmachen soll. Die können sich bei einem Beben nämlich so stark verziehen, dass sie nicht mehr zu öffnen sind, und dann ist kluger Rat teuer, wenn sich ein bekloppter Funke entscheidet mal eben geboren zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, und jetzt studiere ich &lt;a href="http://www.e-quakes.pref.shizuoka.jp/english/guide_01.html"&gt;diese Seiten&lt;/a&gt; mal weiter, denn lustige Zeichnungen lassen meine Bammel aufhören rumzubammeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein erster Track für meinen Erdbebens-Mottosoundtrack:&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 51, 0);font-size:85%;" &gt;Thrice - The Earth Will Shake&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7345320-fe6"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7345320-fe6" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Mama, lieber Papa: ihr müsst euch keine Sorgen machen, denn ihr lest hier ja auch gar nicht mit. ;-)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-366185213650735982?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/366185213650735982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=366185213650735982' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/366185213650735982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/366185213650735982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/langspielplattentektonik.html' title='Langspielplattentektonik'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SggmQ__vOdI/AAAAAAAAANw/xuJ6d7cm56E/s72-c/seismo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-223198166667600416</id><published>2009-05-06T22:19:00.004+09:00</published><updated>2009-05-06T22:59:04.942+09:00</updated><title type='text'>Hööööööö?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als ich das erste Mal mit diesem - äh - Kommunikationsbaustein der japanischen Sprache in Berührung kam war mir noch nicht bewusst wie verankert das "Höööööö?" (das im japanischen aber eher "Eeeeeeeh?"  geschrieben/gedacht wird) in der täglichen Kommunikation ist. Zu speziell und kindlich klang es in meinen Ohren.&lt;br /&gt;Tatsächlich ist es hier - auch in gehobenen Altersschichten - relativ normal, auf alle Arten von Neuigkeiten mit einem über-erstaunten "Eeeeeeh?!" zu reagieren. Der Grad der Erstaunung ist jedenfalls so hoch, dass man ständig das Gefühl hat mit fesselnden Neuigkeiten um sich zu schmeißen.&lt;br /&gt;Eine anschauliche Sammlung von Einsatzmöglichkeiten des "Eeeeeeh?" findet ihr im folgenden Bewegtbild-Clip:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/g_RM8To5mjU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/g_RM8To5mjU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich kann man es dem durchschnittlichen Gaijin dann nicht verübeln, wenn er daraus (und vielen anderen Dingen, wie den clumsy X-Beinen der Mädchen oder der allgemein zurückhaltenden Art) folgert, ne ganze Ecke abgeklärter und reifer als der durchschnittliche Japaner zu sein und eine dementsprechende Körpersprache an den Tag legt. Mir ist das persönlich aber etwas zu einfach und innerlich ballt sich mein Zwölffingerdarm zu einer Faust zusammen wenn ich Gaijins sehe, die allzu offensichtlich die Japaner von oben herab betrachten.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Mit Ken Tanaka aus dem Video werde ich mich nochmal mehr &lt;a href="http://eyeslitcrypt.wordpress.com/2008/04/04/the-japanicity-of-ken-tanaka-and-the-social-media-community-of-youtube/"&gt;befassen müssen&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-223198166667600416?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/223198166667600416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=223198166667600416' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/223198166667600416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/223198166667600416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/hooooooo.html' title='Hööööööö?'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-7222157038958668634</id><published>2009-05-05T18:39:00.015+09:00</published><updated>2009-05-06T02:58:42.536+09:00</updated><title type='text'>Easy Listening (1)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Musik sharen bringt so Bock. Ich wünschte, man könnte das noch strukturierter machen. Mit guten Freunden, Leute von denen man weiß dass der Geschmack formidabel ist abhängen und sich abwechselnd Kram vorspielen. Ein paar Sätze dazu sagen um entsprechende Atmosphäre zu schaffen und die Leute mitzunehmen. &lt;a href="http://www.blip.fm/"&gt;blip.fm&lt;/a&gt; kommt als Plattform dieser Idee schon am nächsten, doch ist man manchmal zu sehr den Zwängen der unvollständigen Musikbibliothek unterworfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musik soll jedenfalls auch wieder mehr Teil dieses Blogs werden, denn Musik ist viel zu super, um ein Randthema zu sein. Auch wenn ich mich damit wieder in Bereiche ungesunden missionarischen Eifers begebe. Heute jedenfalls so einige Bands und Lieder, die ich so gut wie jeden Tag mit Freude anwähle. Walex-Mitleser können diesen Eintrag vermutlich in Teilen müde lächelnd skippen, ne.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgAOhAn68_I/AAAAAAAAANQ/o3el4aW4Xo0/s1600-h/vfdg.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 131px; height: 131px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgAOhAn68_I/AAAAAAAAANQ/o3el4aW4Xo0/s200/vfdg.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332277919072580594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Klez.e&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Ich hab ja eigentlich schon ein gutes Album erwartet, aber dass die Lieder mit einem derartigen Selbstverständnis und - bewusstsein daherkommen hat mich extrem überrascht. Ich mag die Ernsthaftigkeit, die die Musik ausstrahlt und zu Radiohead zu OK Computer/The Bends-Zeiten ist es nur ein Klez.ensprung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0); font-style: italic;"&gt;Am Grund der tiefgrünen See&lt;/span&gt; &lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7284227-d96"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7284227-d96" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgAR0YKKdaI/AAAAAAAAANY/5-jvtyfVuVU/s1600-h/manchesterorchestra.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 135px; height: 141px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgAR0YKKdaI/AAAAAAAAANY/5-jvtyfVuVU/s200/manchesterorchestra.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332281550342616482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Manchester Orchestra&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß gar nicht genau was mich dazu bewog das neue Album dann doch mal anzuchecken, nachdem ich den Vorgänger in die Schublade Kollektiv-Indie-Folk abgelegt hatte. Musik ist ja meist dann am besten, wenn sie popelige Erwartungen kurz und klein schlägt. Hätte mir jemand vorher gesagt, dass ich nochmal so auf "emotionalen Indie-Rock" steilgehe, hätte ich ihn ausgelacht. Was mich am meisten beeindruckt, ist wie nah hier teilweise am Neutral Milk Hotel entlang musiziert wird. Der Moment als ich an einem Morgen die Hauptstraße im Sonnenaufgang betrat und mir der 21jährige Sänger Andy Hull nach 2 Minuten in "Shake It Out" plötzlich den Schlaf aus den Augen schrie war durchaus ein Guter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 102, 102);"&gt;Shake It Out&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7284265-24c"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7284265-24c" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgAX-lSTU4I/AAAAAAAAANo/_16FjnHK99E/s1600-h/wwpj.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 131px; height: 131px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgAX-lSTU4I/AAAAAAAAANo/_16FjnHK99E/s200/wwpj.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332288322734871426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;We Were Promised Jetpacks&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich bleibe jetzt mal in der groben Richtung. Und bei der Feststellung, dass ich zur Zeit mal wieder sehr reif für diese Musik bin. We Were Promised Jetpacks haben nicht nur einen fetzigen Namen, der garstige Gemüter dazu veranlasst über die falschen Prioritäten zwischen "Gute Musik ausdenken" und "Gute Bandnamen ausdenken" bei manchen Bands zu schwadronieren, sondern auch die überzeugenden Argumente, warum "Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug" doch genau das richtige ist um Herzen bluten und Häute gänsen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;Quiet Little Voices &lt;/span&gt;&lt;object style="font-style: italic; color: rgb(0, 102, 0);" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7284355-151"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7284355-151" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgAXmFffZiI/AAAAAAAAANg/uxwzk_VzeeM/s1600-h/blackmorning300.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 130px; height: 130px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgAXmFffZiI/AAAAAAAAANg/uxwzk_VzeeM/s200/blackmorning300.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332287901883393570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Post War Years&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich seit dem Moment als mir die "Antidotes" von Foals komplett die Schuhe auszog suchte ich nach einer Band, die es damit aufnehmen könnte. Klares Gitarrenpicking, Drumming nah an Club-Rhythmen, Groove, Synkopen und der ganze Kram. Dingdingdingdingding: Post War Years!&lt;br /&gt;Zugegeben, es reicht noch nicht ganz an Foals ran, aber dann würde mir auch die Hose platzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Whole World On Its Head&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7284387-e63"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7284387-e63" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-7222157038958668634?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/7222157038958668634/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=7222157038958668634' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7222157038958668634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7222157038958668634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/easy-listening-1.html' title='Easy Listening (1)'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SgAOhAn68_I/AAAAAAAAANQ/o3el4aW4Xo0/s72-c/vfdg.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-8995043662303051769</id><published>2009-05-05T14:06:00.013+09:00</published><updated>2009-05-05T20:51:54.067+09:00</updated><title type='text'>Mount Fuji - Yamaschade</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf_W9pmYweI/AAAAAAAAANA/wE-RQF4_zJo/s1600-h/fuji.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 134px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf_W9pmYweI/AAAAAAAAANA/wE-RQF4_zJo/s400/fuji.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332216838457180642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ah, jetzt hab ich auch endlich eins der typischsten Japanbilder gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als mein Chef am Tag meiner Ankunft fragte, was ich am darauffolgenden Tag machen wollte, sagte ich, dass ich ein bisschen durch die Stadt laufen möchte, vielleicht nach Akihabara. Er fragte dann besorgt, ob er mir dabei helfen sollte, obwohl es ein Sonntag war.&lt;br /&gt;Ich lehnte freundlich ab und sagte, er brauche sein nicht Wochenende um mich herum zu organisieren und ich käme schon "hitori de" (alleine) klar.&lt;br /&gt;In den ersten Wochen hatte ich sogar schon die Annahme, meine Kollegen hätten Zielvereinbarung mit dem Chef, bei der sie sich mit mir eine bestimmte Anzahl Stunden am Wochenende beschäftigen müssten, so sehr wie sie immer mal wieder nachfragten und ihre Rufbereitschaft kundgaben. Ich glaube, es ist tatsächlich der Gedanke, ich könnte es als unhöflich empfinden wenn mir in der großen Stadt bei meinen Unternehmen keine Hilfe angeboten werden würde, der sie dazu antreibt. Und das ist ja auch extrem nett. Nur kann ich so Ausflüge immer etwas mehr genießen wenn ich das Tempo selbst bestimmen, einfach mal nur blöd grinsend mit Stöpseln im Ohr herumsitzen kann und keine Rücksicht nehmen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt nach zwei Monaten hat das mit dem "hitori de" in der Firma eigentlich auch jeder verstanden, nur kurz vor der Golden Week beharrte ein Kollege darauf, sich als Begleiter anzubieten. Ich versuchte meine Pläne für die Golden Week möglichst vage zu halten (was sie auch waren): "Hm, Montag oder Dienstag vielleicht zum Fuji, ein bisschen vom Wetter abhängig machen. Danach spontan was in Tokio." Der Kollege sagte, er würde mich dann am Sonntag anrufen um "zusammen was zu planen". Wenn ich deutlicher geworden wäre, hätte ich vermutlich für Unmut gesorgt, also blieb mir keine Wahl als den Anruf abzuwarten. Andererseits konnte es auch nicht so schlimm sein, einmal mit einem Kollegen wegzugehen, der ja einfach nur freundlich sein möchte.&lt;br /&gt;Sonntag erhielt ich also den Anruf und es stellte sich raus, dass schon für alles gesorgt war. Meinen Plan (den Hakone-Nationalpark am Fuji, den u.a. der Lonely Planet empfahl) warf er über den Haufen und sagte, dass es besser wäre zum Kawaguchi-See zu fahren. Was genau mit "besser" gemeint war, konnte ich nicht sagen. Aber ich konnte mich nicht dem Gefühl erwehren, dass meine eigene Planung von ihm als amateurhaft empfunden wurde.&lt;br /&gt;So fuhren wir Montag, also gestern, zum Kawaguchi-See am Fuji. Von meiner Wohnung zum Mt. Fuji sind es ungefähr zwei Stunden mit der Bahn und zwei Umstiegen. Ca. 30 Minuten nachdem der Zug Kichijoji-Station verlassen hat ist die Stadt zu Ende und einem wird erst richtig bewusst wie bergig Japan abseits der Städte ist. Ich war ja sehr angetan von den verschiedenen Grünfacetten auf den dicht bewaldeteten Bergen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich den Kawaguchi-See vorstellen will: nehmt den Gardasee, bloß dass an einer Seite ein extrem majestätischer kegelförmiger Berg steht.&lt;br /&gt;Ich mag ja die gängigste Bezeichnung "Fuji-san" am liebsten, weil es sich wie "Herr Fuji" anhört. Dabei ist "san" nicht nur die höfliche Anrede für Personen, sondern auch ein Wort für "Berg".&lt;br /&gt;Weitere Bezeichnungen sind Fuji-yama (eine andere Lesung des Kanjis für "Berg") und das englische Mt. Fuji, das im japanischen aber auch manchmal benutzt wird.&lt;br /&gt;Ich kannte den Berg, der ja eigentlich ein "pause machender Vulkan" ist, vorher nur von Fotos wie dem obigen, auf dem er sehr schön aber nicht unbedingt "riesig" aussieht. Wenn man aber so nach an ihm dran ist, kann er durchaus brachial wirken. Vor allem wenn er grad von dunklen Wolken umgeben ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir hatten also Pech mit dem Wetter, und das Foto da oben ist natürlich nicht von mir.&lt;br /&gt;Am Kawaguchi-See selbst war größtenteils wolkenfreier Himmel, der Fuji-san schien aber die Wolken wie ein Magnet anzuziehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Der Kawaguchi-See war in meinen Augen leider keine besonders gute Wahl. Er war vollkommen vom Tourismus erschlossen und der Blick auf den Fuji auch nur von einigen dedizierten Sightseeing-Punkten gegeben. So fuhren wir z.B. mit einer Seilbahn auf einen kleineren Berg, der einem perfekte Sicht auf den See (die eine Seite) und den Fuji (andere Seite) gewährte. Ein bisschen konnte man auch am Berg entlang wandern, aber nach einem kleineren Ausflug fragte mein Kollege vorsichtig, ob wir jetzt die Seilbahn wieder zurücknehmen könnten.&lt;br /&gt;Vorher beobachteten wir aber noch eine Gruppe Jugendlicher. Es war exakt die gleiche Anzahl Mädchen und Jungs. Ich hatte irgendwo gelesen, dass es eine relativ gängige Form des "Kuppelns" ist, wenn ein Pärchen jeweils die gleiche Anzahl Freunde mitbringt. Wie es bei sowas ist, blieben die Jungs größtenteils aufeinander hängen, während die Mädchen das mitgebrachte Essen auf einem Tisch aufbauten. Mein Kollege sagte mir, dass es wohl häufig so ist, dass Jungs sich ihre Partnerin auch anhand ihrer Kochkünste aussuchen und Mädchen das wüssten und deshalb soviel mitbrächten. Obwohl ich geneigt sein könnte, sowas einfach als "die andere Kultur" hinzunehmen, glaube ich, dass mein Kollege hier einfach einen Chauvi-Allgemeinplatz abgelassen hat. Sowieso wäre ich ein reicher Mann, wenn ich für jeden "This is typical Japanese Style."-Satz einen Groschen Yen bekommen hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir steuerten noch einen anderen Ort am See an, an dem man über den See auf den Berg schauen konnte. Das Wetter hatte sich etwas gebessert und so waren nur noch 10-15% der Spitze vom Fuji-san von Wolken bedeckt. Man konnte jedenfalls schon große Teil der schneebedeckten Kuppe erkennen. Was einem so nah am Berg fast am stärksten auffällt ist die sanfte Steigung die der Berg fast bis zur Spitze nimmt und wie breit er dadurch eigentlich ist. Dazu kam, dass der Berg wie eine letzte Instanz in der Landschaft stand, und in dieser Kombination war der Anblick definitiv etwas, das ich noch nicht gesehen hatte.&lt;br /&gt;Mit dieser Feststellung und dem Gedanken nochmal bei besserem Wetter "hitori de" zum Nationalpark zu fahren, gab ich mich mit dem Anblick zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen spätem Nachmittag fuhren wir nach Hause, am Bahnhof Hachioji verabschiedeten wir uns und sagten, wieviel Spaß es uns gebracht hatte. Das war keine Heuchelei. Es hat tatsächlich Spaß gemacht, bloß glaube ich, dass es noch viel mehr geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, ich würde ihn gerne einmal besteigen, aber das ist derzeit lediglich ein loser "Jetzt wo ich schonmal hier bin, könnte ich ja..."-Gedanke, dem noch der nötige Respekt vor einem 3776m hohen Berg fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier nochmal eine kleine Reisekarte (rauszoomen, um einen Eindruck der - sehr angenehmen Entfernung - zu bekommen)&lt;br /&gt;&lt;iframe marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps?f=d&amp;amp;source=s_d&amp;amp;saddr=Unbekannte+Stra%C3%9Fe&amp;amp;daddr=35.498357,138.76874&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=FVLRIAIdiNdRCA%3B&amp;amp;mra=mi&amp;amp;mrsp=1,0&amp;amp;sz=14&amp;amp;date=05%2F05%2F09&amp;amp;time=3:15pm&amp;amp;ttype=dep&amp;amp;noexp=0&amp;amp;noal=0&amp;amp;sort=time&amp;amp;tline=&amp;amp;sll=35.491075,138.767366&amp;amp;sspn=0.037388,0.077248&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;t=h&amp;amp;start=0&amp;amp;ll=35.5054,139.21875&amp;amp;spn=0.782557,1.167297&amp;amp;z=9&amp;amp;output=embed" scrolling="no" width="425" frameborder="0" height="350"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.com/maps?f=d&amp;amp;source=embed&amp;amp;saddr=Unbekannte+Stra%C3%9Fe&amp;amp;daddr=35.498357,138.76874&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=FVLRIAIdiNdRCA%3B&amp;amp;mra=mi&amp;amp;mrsp=1,0&amp;amp;sz=14&amp;amp;date=05%2F05%2F09&amp;amp;time=3:15pm&amp;amp;ttype=dep&amp;amp;noexp=0&amp;amp;noal=0&amp;amp;sort=time&amp;amp;tline=&amp;amp;sll=35.491075,138.767366&amp;amp;sspn=0.037388,0.077248&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;t=h&amp;amp;start=0&amp;amp;ll=35.5054,139.21875&amp;amp;spn=0.782557,1.167297&amp;amp;z=9" style="color: rgb(0, 0, 255); text-align: left;"&gt;Größere Kartenansicht&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-8995043662303051769?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/8995043662303051769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=8995043662303051769' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8995043662303051769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8995043662303051769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/mount-fuji-yamaschade.html' title='Mount Fuji - Yamaschade'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf_W9pmYweI/AAAAAAAAANA/wE-RQF4_zJo/s72-c/fuji.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-548863531846929494</id><published>2009-05-03T22:52:00.017+09:00</published><updated>2009-05-04T02:18:09.586+09:00</updated><title type='text'>"enjoy?" mit 80kidz, Kitsuné etc.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2x2_duZHI/AAAAAAAAAMY/I48PGRnj1jY/s1600-h/enjoy.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 122px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2x2_duZHI/AAAAAAAAAMY/I48PGRnj1jY/s320/enjoy.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5331613092183696498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Shoichi musste leider aufgrund arbeitstechnischer Verpflichtung absagen. Aber er wolle den Event im Fernsehen aufnehmen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Although it will be tomorrow, since it is work, it cannot go to the live. Since it is favorite, if there is an opportunity, I will want to see 80kidz. Since it seemed that it appeared in television in the dead of night [ tomorrow's ], preparation of videotape recording was carried out.（tv　asahi　24:30〜）&lt;br /&gt;Please enjoy yourself, if it goes to see.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Ich tat wie mir befohlen.&lt;br /&gt;Ebisu Garden Place ist eine Art Outdoor-Mall mit vielen hochpreisigen Geschäften, den üblichen Fastfood und Kaffee-Filialen, mehreren Hotels, und Veranstaltungsorten. Ich erwartete also nicht unbedingt einen Underground-Event.&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bUXDGLZyFlw/SfbDKI4ia1I/AAAAAAAABWg/jqnrqFrml58/s1600-h/41022112_136.jpg"&gt;Ankündigung&lt;/a&gt; sah auch schon eher nach einer Art Minifestival aus, aber der Gedanke sickerte mir nur langsam in die Wahrnehmung. Manchmal ist in meinem Hirn halt nur begrenzt Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Garden Hall, standen dann auch schon Massen von Kids in einer ca. 3 Meter breiten Menschenschlange.  Sie schmiegte sich ca. 250 Meter am Gebäudekomplex entlang. Da ich noch keine Karte besaß, kaufe ich mir für 4500 Yen eine an einem zweiten Eingang, der völlig verwaist war, musste mich aber anschließend auch in die Schlange einreihen.&lt;br /&gt;An einer Stelle war sie für 50 Meter unterbrochen, und ich Blödi raffte es natürlich nicht. Von einem Uniformierten wurde ich dann freundlich darauf hingewiesen, dass dies noch nicht das Ende sei.&lt;br /&gt;Nach ca. 30 Minuten des stoßweise Vorrückens, das - wie man es hier nicht anders erwartet - sehr gesittet und koordiniert voranging war ich dann drinnen. Man ging in den ersten Stock, wo in einem größeren Vorraum verschiedene Ess- und Trinkstände (bis auf Wasser gab es lediglich Alkoholisches, und das um 15:00 nachmittags) aufgebaut waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders gespannt war ich ja auch auf die Stimmung und die Outfits der Tokioter Rave-Jugend, aber vom gängigen Stilbewusstsein abgesehen gab es eigentlich nichts großartig berichtenswertes. Vergleichbare Events in Europa sind definitiv größere Style- und Individualitäts-Kontests. Den meisten Japanern hier scheints eher drumzugehen, einfach gut und nicht besser und auffälliger als der Rest auszusehen.&lt;br /&gt;Die Halle, in der die Magic dann happente war vollkommen schwarz abgehängt. Vor der Bühne war ein Vorhang heruntergelassen und davor stand &lt;a href="http://www.myspace.com/oddhoney"&gt;DJ Kyoko&lt;/a&gt; am DJ Pult aus dem sie sehr vielversprechende Töne kommen ließ, während sich auf dem Vorhang ein Visual-Randomizer austobte. Außerdem war sie eine sehr aparte Erscheinung, wie sie im Puls ihrer Musik leicht auf und abwippte. Das typische Bild, das man sich in Reportagen über Tokyos "bustling club scene" vorstellt. Erst 23, die gute. Ihr Profil scheint auch ein steter Quell der "Hier steppt der Bär"-Tipps zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die Crowd allerdings ihr Set eher mit "Grad-erst-angekommen"- Zurückhaltung rezipierte gingen dann beim nächsten "Act" - wie man in der Festi-Szene so sagt - der Lutz ab. Denn ein Einspieler(!) auf dem Vorhang kündigte unter Jubel "The Band Apart" an, die in konventioneller 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug-Besetzung auftraten.&lt;br /&gt;Entweder war es undifferenzierter Sound, oder undifferenzierte Lieder oder beides, aber bei mir kam nichts an, was mich zum Jubeljupp hätte werden lassen können. Ich brauchte lange, bis mir eine vergleichbare Band einfiel, musste es letztendlich bei "Incubussige-Funk-Eskapaden" belassen. Vom musikalischen Können her war das alles sehr sehr weit vorne, und einige Breaks haben mir durchaus kurzzeitig den Atem geraubt, aber so als "Songs" funktionierte das nicht. Vor allem der Basser mit seinen völlig aus den Fugen geratenen Bass-Läufen brachte mich zum Wahnsinn.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=8zNweSkYNkk"&gt;Hier&lt;/a&gt; ein relativ repräsentativer Song auf Youtube. Und &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=2EQloiP9AM0"&gt;hier&lt;/a&gt; noch ein Ausschnitt, der sich  deswegen lohnt anzuschauen, weil sehr gut rüberkommt wie unglaublich ruhig das Publikum zwischen den Liedern und bei Ansagen ist. Vielleicht sind die Musiker hier auch alle sehr sehr lustig, aber es ist schon auffällig, wie bei vielen Ansagen das Publikum in befreites Gelächter ausbricht als wäre man im Quatsch Comedy Club (auf dem Video leider nicht so stark vertreten).&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.keikaku.net/profiles/1"&gt;The Band Apart&lt;/a&gt; sind hier wohl schon lange groß im Geschäft und zählen zur "Indie-Szene" Japans und haben auch im Mucker-Ausland auf sich aufmerksam gemacht. Für mich hat's nicht ganz gereicht. *superfrechgrins*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach war dann wieder DJ Kyoko dran und jetzt schien auch die Crowd bereit für Tanzerei zu sein.&lt;br /&gt;Anschließend traten noch "Sakanaction" auf. Der Name ist ein Wortspiel aus dem japanischen Wort für Fisch "Sakana" und nun... ihr seht's ja selbst. Ich &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=eM4wFhp7BRg"&gt;beschloss&lt;/a&gt; in der Vorhalle zu bleiben und hatte bisher auch keinen großartigen Drang im Internet mehr Infos zu ergattern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Danach ging es mit 80kidz los.  Hier eine Impression vom Einspieler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf3F2tIQV7I/AAAAAAAAAMw/mECR7Dqd93U/s1600-h/80kidz.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 182px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf3F2tIQV7I/AAAAAAAAAMw/mECR7Dqd93U/s320/80kidz.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5331635077494364082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Drei wirklich junge Japaner, die selbst noch ein bisschen verwirrt vom plötzlichen Hype zu sein schienen, denn der ein oder andere Übergang im Set wurde ganz schön verhauen, und auch ein paar Bass-Spuren verirrten sich in Bereiche, die zu schnell oder zu langsam für sie waren. Wer das schonmal erlebt hat, weiß wie sehr einen das beim enjoyen aus dem Konzept bringen kann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die Lieder zerstörte das trotzdem nicht, denn wie es bei guten Liedern so ist, können sie grad mit der richtigen Lautstärke und im richtigen Rahmen für "AHA, OHO, OK, WOOHOO!"-Momente sorgen. Vor allem "Fait La Danse", das mich in der Strophe immer ein bisschen an die Melodie eines alten Reportage-Magazins auf einem der öffentlich rechtlichen Programme (oder alternativ "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=KklGBOMRISc"&gt;The Race&lt;/a&gt;" von Yello) erinnert, hat die Masse zum völligen Ausrasten veranlasst. Me likey.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Und jetzt mal ein Versuch: Musik im Blog. Zur Veranschaulichung und weil es geht. :D)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 102, 102);"&gt;80kidz - Fait La Danse&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7267661-448"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7267661-448" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 102, 102);"&gt;80kidz - Disdrive (Rework)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;object style="color: rgb(51, 153, 153);" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" id="divplaylist" width="335" height="28"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7267669-a99"&gt;&lt;embed src="http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=7267669-a99" name="divplaylist" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="335" height="28"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach war JunkieXL dran, der der Ekstase nochmal einfach einen draufsetzte, indem er sein Set fies von Minimal in fetteste Bratz-Orgien steigerte. Ich fragte mich die ganze Zeit, woher ich den Namen kannte, aber heute &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=1lsJyJDOdyo"&gt;erlöste&lt;/a&gt; mich das Internet.&lt;br /&gt;Insgesamt so gut wie flawless. Lediglich seine "Hand-hinterm-Ohr-ich-hör-euch-nicht"-Geste hätte er sich ein paar Mal sparen können. Und die Einlage, als er am Ende eines Mixes auf sein DJ Pult stieg und mit "Huch, was machen wir denn jetzt"-Achselzucken die Menge für blöd verkaufen wollte war auch - ein bisschen - zuviel des Guten. Aber bei sowas bin ich auch einfach überempfindlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach &lt;a href="http://www.myspace.com/listentobeni"&gt;DJ Beni&lt;/a&gt;, der Kitsuné-Durchschnitt (ergo: sehr geil) ablieferte kam dann &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=0M3wL8gIXio"&gt;Meg&lt;/a&gt; und ein weiterer Aufenthalt in der Vorhalle. Zum Glück lugte ich einmal wieder rein, um zu sehen wie sie von zwei Tänzer/innen in Mangakoala-Kostümen &lt;a href="http://farm4.static.flickr.com/3664/3496818261_929935eab8.jpg?v=0"&gt;begleitet&lt;/a&gt; wurde. Das funktioniert bei Zucker-Synthie-Pop sogar besser als bei &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=PH9uS29jhjo"&gt;Hip-Hop&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach waren dann Gildas&amp;amp;Masaya - die Kitsuné-Gründer - mit ihrem nun wirklich perfekten Set dran, das über große Strecken Teile aus der sehr sehr guten &lt;a href="http://tashed.com/2009/04/kitsune-maison-7-tracklisting/"&gt;Kitsuné Maison Comp. 7&lt;/a&gt; bestand und binnen weniger Minuten die Menge wieder zum Durchdrehen brachte. Idealism von Digitalism versetzte mir persönlich dann den Gnadenstoß.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Set verließ ich dann die Garden Hall, denn ich war der Meinung, besser konnte es nicht werden, und mit Ausnahme von JunkieXL, waren alle "Live-Auftritte" ziemliche Gähner.&lt;br /&gt;Aber ich war auch deutlich an meinen körperlichen Grenzen (das muss bis zum Melt! besser werden) und draußen grad noch imstande ein Bild von der Szenerie vor der Garden Hall zu machen:&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf27ejEo69I/AAAAAAAAAMg/tZmyqwJCD38/s1600-h/vordergardenhall.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf27ejEo69I/AAAAAAAAAMg/tZmyqwJCD38/s320/vordergardenhall.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5331623667361704914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Weitere Bilder außerdem auf &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/9276248@N04/sets/72157617642935318/"&gt;Flickr&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-548863531846929494?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/548863531846929494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=548863531846929494' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/548863531846929494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/548863531846929494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/enjoy-mit-80kidz-kitsune-etc.html' title='&quot;enjoy?&quot; mit 80kidz, Kitsuné etc.'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2x2_duZHI/AAAAAAAAAMY/I48PGRnj1jY/s72-c/enjoy.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-8071047451689688025</id><published>2009-05-03T02:06:00.004+09:00</published><updated>2009-05-03T02:15:59.833+09:00</updated><title type='text'>Calpis</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://home.att.net/%7Ekeiichiro/pics/calpis.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 172px; height: 257px;" src="http://home.att.net/%7Ekeiichiro/pics/calpis.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich habe übrigens ein neues Lieblingsautomatengetränk: &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Calpis"&gt;Calpis&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Damit hat es Pocari Sweat (ja, auch ich brauchte ein bisschen, um nicht an Schweineschwitze zu denken) auf den zweiten Platz gedrängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings schlimme Befürchtung: Zuckergehalt in den hiesigen Getränken exorbitant.&lt;br /&gt;Das würde auch erklären, warum trotz all des gesunden Essens hier die Zähne der Japaner häufig in furchtbarem Zustand sind ("Warum hat der denn ein gelbes Dragee an der Lip....oh mein Gott!").&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-8071047451689688025?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/8071047451689688025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=8071047451689688025' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8071047451689688025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8071047451689688025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/calpis.html' title='Calpis'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6631099045742006837</id><published>2009-05-02T01:30:00.006+09:00</published><updated>2009-05-03T18:18:18.978+09:00</updated><title type='text'>Flubereinigung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anfang dieser Woche wurde in der Firma die Richtlinie ausgegeben, dass Geschäftsreisen ins schweingrippeverseuchte Ausland nicht mehr gestattet sind.* Das fand ich reichlich paranoid und auch irgendwie etwas unfair den ganzen Ländern gegenüber, die doch eine genauso geringe Krankheitsrate wie Japan haben. Die Implikation, dass man nur in Japan sicher sei ist eigentlich eine kleine Unverschämtheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute wurden dann beide Seiten bestätigt.&lt;br /&gt;Ich in meiner Annahme, dass Japan nicht sicherer sei als die meisten anderen Länder dieser Welt, die bisher keinen Fall von Schweingrippe gemeldet hatten.&lt;br /&gt;Und die Geschäftsführung in ihrer Angst vor der akuten Gefahr Schweinegrippe.&lt;br /&gt;Japan meldete heute seinen ersten Fall: ein High-School-Schüler aus Yokohama, der aus Kanada zurückkehrte.&lt;br /&gt;Eifrig wurde heute dann noch ein Merkblatt zusammengestellt, das aber mitnichten an jeden Mitarbeiter gesendet wurde. Es wurde bewusst als ausgedrucktes Papier an jede Abteilung gegeben, und man sollte bitte per Signatur bezeugen, es gelesen zu haben. Anschließend wanderte es zurück zur Personalabteilung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf zu finden waren:&lt;br /&gt;- die dringende Aufforderung bitte eine &lt;a href="http://www.markus-grasmueck.de/privat/unterricht/schuelertexte/masken.jpg"&gt;Maske&lt;/a&gt; zu tragen&lt;br /&gt;- sich bitte gesund und ausgewogen zu ernähren&lt;br /&gt;- immer genug zu trinken&lt;br /&gt;- Pausen bei der Arbeit zu machen und nicht zu lang zu arbeiten*&lt;br /&gt;- sich immer gründlich die Hände zu waschen (mit detaillierter Bebilderung, wie man das machen muss um wirklich jede Stelle an den Händen und Handgelenken zu reinigen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war das Büro allerdings noch sehr rebellisch unterwegs, denn kaum jemand trug eine Maske, obwohl man sie sich im Gebäude direkt hätte kaufen können.&lt;br /&gt;Vielleicht waren sie aber nur schon &lt;a href="http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20090501x1.html"&gt;sehr gut informiert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Beides kommt der Geschäftsleitung aber wohl auch im Rahmen von Kostensenkungen recht gelegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6631099045742006837?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6631099045742006837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6631099045742006837' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6631099045742006837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6631099045742006837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/flubereinigung.html' title='Flubereinigung'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-8044808420200929562</id><published>2009-05-02T00:55:00.009+09:00</published><updated>2009-05-02T01:09:02.047+09:00</updated><title type='text'>Meeting people is easy (cont'd)</title><content type='html'>Ich schrieb dem Gumgimmic-DJ-Team wie versprochen eine MySpace-Nachricht. Dass ich mich sehr freute, mit ihnen Bekanntschaft gemacht zu haben und meine dürftigen Japanischkenntnisse an ihnen ausprobieren zu können, und dass der Auftritt der Hit war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute erreichte mich in meinem zugewucherten MySpace-Postkasten eine Nachricht von Shoichi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;Hey jan!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It was glad to meet really last night. And, it was very happy.&lt;br /&gt;Various stories were able to be done and the thing called there was only common music and the border a relation was felt by me.&lt;br /&gt;It will do happily by all means in the future.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I got the message from the friend.&lt;br /&gt;It is a good-looking band.&lt;br /&gt;Thank you really. *&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It looks forward to the thing that it can meet 5/15 again.&lt;br /&gt;It invites and say "jan" by the acceptance, please.&lt;br /&gt;It holds out to show good-looking live.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;When it is strange English, I'm sorry.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;See you!&lt;br /&gt;GUMGIMMIC a.k.a shoichi    &lt;/blockquote&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 102, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt;*Basti schrieb ihnen spontan von seinem &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 51, 0);" href="http://www.myspace.com/thegreenpelicans"&gt;Green Pelicans-Profil&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt; aus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 51);"&gt;Ist es nicht zum liebhaben?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 51);"&gt;Ich schrieb sofort zurück und hoffe nun, dass er meine Nachricht rechtzeitig bekommt und wir morgen gemeinsam bei &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(102, 51, 51);" href="http://www.myspace.com/80kidz"&gt;80Kidz&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 51);"&gt; in Ebisu abraven.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-8044808420200929562?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/8044808420200929562/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=8044808420200929562' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8044808420200929562'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/8044808420200929562'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/meeting-people-is-easy-contd.html' title='Meeting people is easy (cont&apos;d)'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6494399396709692269</id><published>2009-05-01T23:31:00.007+09:00</published><updated>2009-05-02T01:21:17.159+09:00</updated><title type='text'>Zeichenblog</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SfsIYDL6SzI/AAAAAAAAALE/ILfjpvGr96E/s1600-h/aruko-ru.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 284px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SfsIYDL6SzI/AAAAAAAAALE/ILfjpvGr96E/s400/aruko-ru.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330863793188260658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Eintrag sollte eigentlich mit einem leicht polemischen Absatz darüber beginnen, dass die Japaner grad ganz stolz sind, ein alkoholfreies Bier produziert zu haben. Ein Kollege erzählte mir beim Mittagessen davon, und in einem Anflug von Arroganz klärte ich ihn auf, dass es das in Deutschland schon länger gäbe.&lt;br /&gt;Nun sah ich in der Bahn auch die dazugehörige Werbung (siehe oben), macht ein Foto und freute mich innerlich auf hämischen Blogeintrag. Dann sagte mir mein schlaues "Kanji-Fast-Finder"-Buch, dass das zweite und dritte Kanji-Zeichen (zweite Zeile) auf dem Bild "Welt" und "das erste" heißen. Ich schaute nochmal kurz nach und hoppla: wahrscheinlich sind Kirin wirklich weltweit die ersten, die 0.00% Alkoholanteil im Bier haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem lohnt es sich, über die Anzeige zu sprechen, denn an ihr lassen sich schön die drei japanischen Zeichensysteme verdeutlichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hiragana&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In der obersten Zeile im obigen Bild hätten wir Hiragana. Die "einfache" Original-japanische Schrift mit der rein japanische Wörter phonetisch(!) dargestellt werden.&lt;br /&gt;Dort oben steht: de ki ma shi ta -&gt; dekimashita ("Geschafft!"). Ich mag ja den japanischen Punkt sehr gerne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kanji&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Zeile besteht aus (verflucht seien sie!) Kanjis. Dem Chinesischen entliehene Zeichen, die japanische Schulkinder jeden Tag reingeprügelt bekommen, nachdem sie erst mühsam Hiragana gelernt haben. Es gibt zehntausende Kanjis, irgendwo las ich etwas von ca. 80000. 1945 Kanjis sind als Kanjis für den Alltagsgebrauch definiert und werden bis zur ca. 10. Klasse in der Schule gelehrt (womit man dann immer noch längst nicht alle Zeichen versteht, und mir ist es ein Rätsel, wie man sich weitere Zeichen herleiten will, wenn man aus der Schule raus ist).&lt;br /&gt;Jedes Zeichen hat eine (manchmal aber auch schlimmerweise mehrere) Bedeutungen. Laut meiner Japanisch-Lehrerin wären Japaner aber nicht fähig, Sätze richtig zu interpretieren, wenn durch die Kanji nicht die Bedeutungen und Satz-Eckpunkte verdeutlicht würden. Ich schrieb es ja schonmal: der japanische Wort-Baukasten ist längst nicht so flexibel wie der anderer Sprachen. Ständig stolpere ich über Wörter, die ich meine übersetzen zu können, die dann aber doch eine andere Bedeutung haben.&lt;br /&gt;Beispiel: hanashimasu.&lt;br /&gt;hanashimasu heißt "sprechen".&lt;br /&gt;hana shimasu heißt "Blume machen".&lt;br /&gt;Nicht, dass das einen Sinn ergeben würde, aber manchmal dauert es etwas, bis ich dann die richtige Bedeutung aus meiner Hirnsuppe gefischt habe.&lt;br /&gt;Oder wie ähnlich sich viele Wörter sind. Mein größter Kopfschmerz sind zur Zeit:&lt;br /&gt;karui = leicht&lt;br /&gt;karai = scharf gewürzt&lt;br /&gt;kirei = hübsch&lt;br /&gt;kirai =  hassen (allerdings Adjektiv)&lt;br /&gt;kuroi = schwarz&lt;br /&gt;kiroi = gelb&lt;br /&gt;Wenn man aber das entsprechende Kanji dazu sieht, ist es deutlich einfacher zu identifizeren und schneller zu lesen. Wenn... ja wenn man weiß, welche Lesung man denn jetzt benutzt. Denn jedes Kanji kann nochmal auf mindestens zwei völlig verschiedene Arten ausgesprochen werden.&lt;br /&gt;Das Zeichen für "Sonne" kann z.B. nichi, hi, oder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Katakana&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In der dritten Zeile sind dann "Katakana". Der Spaßvogel unter den japanischen Zeichensystemen.&lt;br /&gt;Oben steht a ru ko-ru (wenn man das r wie ein l ausspricht und beim Strich sich einen langgezogenen Vokal denkt hat man "Alukoolu" (Alkohol).&lt;br /&gt;Mit Katakana werden also aus anderen Sprachen entliehene Wörter (meist englisch) dargestellt. Dem Leser wird damit signalisiert "Aufgepasst, hier haben wir ein englisches Wort versteckt!".&lt;br /&gt;Wer über bekloppte Japaner ablachen will, für den ist Katakana-Lernen eine echte Option, denn ist das phonetische System einmal verstanden, hat man echte Freude an diesem Krüppel-Englisch.&lt;br /&gt;Vor allem fremde Wörter mit W, V und L-Lauten sind eine echte Herausforderung bei der Umsetzung in Katakana.&lt;br /&gt;So wird aus "Cauliflower" "karifurawaa".&lt;br /&gt;Aus "White" "Howaito".&lt;br /&gt;Aus "Vietnam" "Betonamu".&lt;br /&gt;Aus "Playguide" "Pureegaido" (steht aus irgendeinem Grund für Konzertkartenverkauf).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das 4. Zeichensystem nennt sich "Romaji" und ist die Umsetzung in römisches Alphabet, so wie ich es hier im Blog mache (Bsp. "dekimashita")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab keine Ahnung, ob das alles ansatzweise interessant ist (wer bis hier hin weitergelesen hat, wird es vielleicht bejahen oder genervt auf die Pointe warten), aber irgendwie muss der Kram raus aus meinem System, auch wenn ich vieles davon schon in anderen Einträgen angerissen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist  unglaublich spannend japanisch zu lernen. Hauptsächlich, weil ich die Sprache direkt anwenden und kleine Erfolgserlebnisse produzieren kann.&lt;br /&gt;Überhaupt lerne ich den Prozess des "Sprache lernens" überhaupt wieder zu schätzen. Sich darüber bewusst zu werden, wie man so ein komplexes Konstrukt einfach mit der Zeit in sich aufnimmt und langsam umsetzen kann ist die Wucht.&lt;br /&gt;Und jetzt fällt mir auch wieder ein, warum Englisch in der Schule - trotz relativ speziellem Lehrer - mein Lieblingsfach war.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6494399396709692269?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6494399396709692269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6494399396709692269' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6494399396709692269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6494399396709692269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/05/zeichenblog.html' title='Zeichenblog'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SfsIYDL6SzI/AAAAAAAAALE/ILfjpvGr96E/s72-c/aruko-ru.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-6630184776421025603</id><published>2009-04-29T14:51:00.011+09:00</published><updated>2009-04-29T16:29:37.772+09:00</updated><title type='text'>Meeting people is easy</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sff_qr9tOeI/AAAAAAAAAK8/HidMfp0_nqc/s1600-h/gumgimmic.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 149px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sff_qr9tOeI/AAAAAAAAAK8/HidMfp0_nqc/s400/gumgimmic.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330009792837401058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Heute ist hier Nationalfeiertag, "Tag von Showa" um genau zu sein, der Geburtstag des vorigen japanischen Kaisers (der im Jahr 1989 starb).  Der Tag läutet die "Golden Week" ein.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Golden Week ist eine Woche in der sich vier Nationalfeiertage ansammeln und die von Japanern daher häufig für - für japanische Verhältnisse - lange Urlaube (7-10 Tage) genutzt wird. Dieses Jahr sind der heutige Mittwoch und Montag bis Mittwoch der nächsten  Woche frei.&lt;br /&gt;Ich habe die Woche mit einem Clubbesuch - mangels aufgepoppter Alternativen mal wieder in Shimokitazawa - gestartet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Ich beendete den Arbeitstag um 21:15, lange Meetings und Telefonanrufe nach Deutschland ließen nichts anderes zu. Schnell auf dem Weg noch einen Burger reingedrückt und ein Yunker Kotei &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yunker"&gt;Energiegetränk&lt;/a&gt; gekauft, denn so eine Nacht kann sehr unangenehm lang werden, wenn man die eigene Müdigkeit unterschätzt. Die Fläschchen enthalten nur 30ml Flüssigkeit, trotzdem ist der Effekt eine echte Wucht. Die Variante die ich wählte gehört mit einem Preis von 400 Yen (ca. 3,20 EUR)  zu den günstigen; der Preis geht hoch bis zu 2000-3000 Yen, je nach Inhaltsstoffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Versuch, meine Fitness mit einem 20 minütigen Powernap zu maximieren scheiterte käglich. Dafür züchtete in meinem vor sich hin pluckernden Hirn ein paar Ideen, die "das Produkt" weiterbringen könnten. Dusche, Anziehen (wichtig), Powerdrink exen, das neue Album von den Maccabees auf die Ohren, loslaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So kam ich dann um 0:30 beim Club an. Ich schrieb es ja schonmal: der Club befindet sich im 2. Untergeschoss und selbst wenn man an der Kasse steht kann man so überhaupt nicht einschätzen, wieviel im Club los ist. Oder was da los ist. Der Club besitzt nämlich zusätzlich eine absolut schalldichte Tür, die keinen Mucks nach draußen lässt, selbst wenn drinnen eine japanische Sex Pistols Coverband versucht die Anarchie auszurufen (was  der Fall war).&lt;br /&gt;Es ist ein super Bild: auf der Bühne gröhlen ein paar schmächtige Burschen, die aber dann doch zu lieb aussehen, ihre Variante von "God Save The Queen" in die Mikros und vor der Bühne bewegt sich die Menge als würde da vorne Cher's Shoop Shoop Song gespielt werden. Generell sieht das Getanze bei vielen so aus, als würden sie die ersten vorsichtigen Schritte in die Welt der rhythmischen Bewegung wagen. Unterstrichen durch immer einen Tick zu spät  hochgereckte Arme wenn irgendwo im Lied ein auffälliger Akzent gesetzt wird. Der Ping zwischen Band und Crowd stimmte irgendwie nicht, was der Stimmung aber keinerlei Abbruch tat.&lt;br /&gt;Am Eingang wurde mir noch - wie jedem Gast - ein Päckle aus Flyern und Button überreicht. Dass Flyer möglichst nicht A4-Größe (oder nah dran) haben sollten muss ich denen nochmal erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem gar nicht mal so üblem Cover von "A Town Called Malice" und schließlich "Anarchy In The UK" ging die Band von der Bühne und ein DJ an der Seite spielte Musik die zu den beschwingten Bewegungen des Publikums passte.&lt;br /&gt;Solange bis sich wieder etwas auf der Bühne tat, denn mittlerweile waren zwei DJ Pulte aufgebaut und irgendwas sagte mir, dass das gut wird. Die beiden Jungs die dann auf die Bühne kamen strahlten durchaus aus, zu wissen was sie da tun würden.&lt;br /&gt;Und dann wurde ein spektakuläres einstündiges Feuerwerk an Bratz-Elektro (irgendwo zwischen Boys Noize, Apparat und Big Beat) und dazugehörigen Visuals abgebrannt. Ich hatte durchaus meinen Spaß, war aber leider einer der wenigen.&lt;br /&gt;Beide waren ständig in Aktion, bauten sichtbar Samples, Geflirre und Geplucker in das Soundfundament und waren in allem verdammt gut auf den anderen abgestimmt. Und dann wuchs der Gedanke in mir heran, die beiden nach der Show mal kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die beiden dann fertig waren, ein weiterer DJ plötzlich Bonde do Role auflegte und ich meine dritte Rum Cola trank, kam einer der beiden an die Bar und mir fiel nichts besseres ein als ihm ein hilfloses Thumbs up zu geben. Ich weiß nicht mehr genau, wie wir ins Gespräch kamen, aber irgendwann standen wir draußen vor dem Club, er markierte mir ihren Namen ("Gumgimmic Massive Unit") auf dem Flyer und schrieb den Link zu deren &lt;a href="http://www.myspace.com/gumgimmic"&gt;MySpace-Seite&lt;/a&gt; dazu. Die beiden  (Shinya und Shoichi) sprachen kein Englisch, oder wollten es nicht, und so holte ich mein holpriges Japanisch heraus. Wir "unterhielten" uns über das Lieblingsmusik, das Melt (das sie kennen und schätzen), was ich hier mache, wie alt sie sind, was die beiden sonst machen und wo sie wohnen (Shinya: 28, Handyanwendungsprogrammierung, in Ikebukoro; Shoichi: 38 [WTF?] Webdesign, in Shinjuku), deutschen Fußball und andere gute Clubs in Tokyo. Wir verstanden uns tatsächlich gut, so gut wie es halt die zur Verfügung stehenden sprachlichen Mittel zuließen.&lt;br /&gt;Das typische Gespräch läuft ungefähr so ab:&lt;br /&gt;"Wo in Deutschland kommst du genau her?"&lt;br /&gt;"Hm??..."&lt;br /&gt;"Wo in Deutschland."&lt;br /&gt;"Aah, Hannover."&lt;br /&gt;" "&lt;br /&gt;"Äh... Hamburg's Süden"&lt;br /&gt;"Aaah!"&lt;br /&gt;"Ja."&lt;br /&gt;"Hm.... guter Fußball!"&lt;br /&gt;"Hm?"&lt;br /&gt;"Sa-ka, Soccer"&lt;br /&gt;"Ah! Ja, ja."&lt;br /&gt;"Ballack."&lt;br /&gt;"Ja."&lt;br /&gt;"Schuwainostaaa"&lt;br /&gt;"Schweinsteiger."&lt;br /&gt;"Ja!"&lt;br /&gt;"Ich hör jede Woche Bundesliga im Radio."&lt;br /&gt;"Oh."&lt;br /&gt;"Ja, ich mag Hannover 96."&lt;br /&gt;"Aah, Hannover 96!"&lt;br /&gt;"In Japan, welchen Club magst du?"&lt;br /&gt;"Sapporo [unverständlich]"&lt;br /&gt;"Ah, Sapporo, ja. In J-League?"&lt;br /&gt;"Nein... drunter."&lt;br /&gt;"Hm. Nächstes Jahr!"&lt;br /&gt;"Ja, haha."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrje. Aber insgesamt reichte die Kommunikation dann aus, dass die beiden mir verklickern konnten, dass ich über sie ab jetzt Freigetränke trinken, bei deren nächstem DJ-Auftritt (15.5.) auf die Gästeliste kommen, und sie mir ihre CD schenken würden. Fand ich ja sehr reizend. Zudem ist die Freundin von Shoichi - wenn ich das richtig verstand - die Besitzerin des Club Que (die heute Abend für die Visuals zuständig war) und auch deren Bekanntschaft durfte ich machen. Somit eröffnete ich gestern dann mein Tokyoter Szenepunkte-Konto.&lt;br /&gt;Von 3:30 bis 4:30 legte Shoichi dann nochmal auf (es ist sowieso bemerkenswert, wieviele DJs  und Acts sich hier an einem Abend immer abwechseln).&lt;br /&gt;Die Zeit bis um 5:00 verging dann rasant, und pünktlich in der Bahn versagten auch die 30ml Powerelixir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute kramte ich dann einen der kleineren Flyer aus meiner Hosentasche und wurde auf den Club "&lt;a href="http://www.tokyo.to/drop/index.html"&gt;Bar Drop&lt;/a&gt;" aufmerksam, der sich - hell yeah - in Kichijoji befindet! Berichte werden folgen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-6630184776421025603?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/6630184776421025603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=6630184776421025603' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6630184776421025603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/6630184776421025603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/04/meeting-people-is-easy.html' title='Meeting people is easy'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sff_qr9tOeI/AAAAAAAAAK8/HidMfp0_nqc/s72-c/gumgimmic.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-4231881010229262647</id><published>2009-04-27T23:25:00.007+09:00</published><updated>2009-04-28T00:16:52.585+09:00</updated><title type='text'>Ja, panisch (4)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mir ist das Wortspiel in der Überschrift ja inzwischen etwas unangenehm, aber jetzt muss ich es auch durchziehen. Ich bin doch immerhin schon bei (4) angelangt!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Worauf man sich hier wirklich verlassen kann, sind die alltäglichen japanischen Floskeln. Jeder hier kennt sie, jeder verwendet sie so gut wie ohne Variation. So ein bisschen das japanische "Mahlzeit", bloß in mehrfacher Ausführung. Heute mal vier Beispiele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Shitsurei shimasu / Otsukare sama desu&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wenn man die Firma verlässt sagt man den verbleibenden Mitarbeitern "shitsurei shimasu". Das bedeutet sinngemäß "Ich erlaube mir die Unhöflichkeit" (und gehe, obwohl ihr hier noch hart arbeitet).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf wird von den verbleibenden immer (wirklich immer) "Otsukare sama desu" geantwortet, was "Sie müssen müde sein/hart gearbeitet haben."&lt;br /&gt;Mir ist ja "Mata ashita / mata getsuyoubi" (bis morgen / bis Montag) als Verabschiedung lieber, aber das gibt es im Arbeitsleben so gut wie gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Irasshaimase&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In vielen Läden - vorrangig denen mit herumlaufenden Mitarbeitern wie Klamottenläden - wird man immer, mehrfach und ausdauernd mit "Irasshaimase" (Herzlich Willkommen) begrüßt. Meist von allen Mitarbeiter - egal ob sie vorne am Eingang stehen oder grad in einer hinteren Ecke Strickpullis aus den Kabinen räumen. Das läuft dann wie bei einer Kettenreaktion. Derjenige, der den neuen Gast zuerst sieht begrüßt ihn mit der Floskel, genau so laut, dass es mindestens eine weitere Person im Laden hört und so am Ende möglichst alle Mitarbeiter den Gast begrüßt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das treibt manchmal so schöne Blüten, dass ein vormals beschäftigter (nichtsdestotrotz laut mitrufender) Mitarbeiter einen fälschlicherweise als neuen Gast identifiziert und nochmal "Irasshaimase" ruft, was dieselbe Kettenreaktion auslöst. Und da man meist nicht der einzige Gast ist, hat man vor allem in mittelgroßen gut besuchten Geschäften einen ständigen "Irasshaimase"-Singsang um sich herum. Muss man abkönnen, ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Yoroshiku onegai shimasu&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das fällt mir am schwersten zu übersetzen, da es in verschiedenen Fällen eingesetzt wird. Mit übelster Verrenkung sowas wie "Ich hoffe, sie werden mir den Gefallen tun mir zu helfen" (dasselbe tue ich auch). Es wird generell benutzt, wenn man jemandem vorgestellt wird und "auf gute Zusammenarbeit" sagen möchte, oder wenn man tatsächlich gerade auf die Hilfe des anderen hofft, und dies ausdrücken möchte. Im Großen und Ganzen ist es aber eher eine (wichtige) Höflichkeitsfloskel, die nicht zwangsweise bedeutet, dass der andere die Hilfe von einem beanspruchen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Osewa ni narimasu&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dies ist ähnlich in der Benutzung wie "Yoroshiku onegai shimasu", allerdings mit dem tatsächlichen Hintergrund, dass die Person vermutlich die Hilfe des Anderen beanspruchen möchte, bzw. das evtl. sogar schonmal getan hat und darauf wieder zurückgreifen möchte. Wörtlich übersetzt heißt es: "An ihre (ständige) Hilfe bin ich gewöhnt." was etwas unhöflich klingt, aber definitiv nicht so gemeint ist. Wenn Japaner eine englische Mail schreiben, wird sie häufig mit "Thank you for your continuous support." abgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten beiden Floskeln sind Beispiele dafür, wie sehr die japanische Kultur eine Kultur der wechselseitigen Abhängigkeit ist. Man geht davon aus, dass man die Hilfe von anderen beanspruchen wird, um weiterzukommen oder zumindest die eigene Anwesenheit von anderen toleriert werden muss, weswegen man die Mitmenschen genauso toleriert. Die vollgepackten Züge würden so niemals funktionieren, wenn man bei einem unsanft in die Rippen bohrenden Ellenbogen nicht auf die Zähne beißen und sich "Gut, das ist jetzt nicht schön, aber wie oft war wohl mein Ellenbogen schon an anderer Leute Rippen?" denken würde. Die "Fahr doch, du Sau. / Meine Fresse, sind heute wieder nur Idioten unterwegs"-Mentalität wäre hier zum Scheitern verurteilt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-4231881010229262647?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/4231881010229262647/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=4231881010229262647' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4231881010229262647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/4231881010229262647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/04/ja-panisch-5.html' title='Ja, panisch (4)'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-7871245241566490826</id><published>2009-04-27T22:23:00.006+09:00</published><updated>2009-04-27T22:48:52.401+09:00</updated><title type='text'>Entwarnung!!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SfWx5hxrKaI/AAAAAAAAAK0/U6xZnb66haE/s1600-h/stairs.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 155px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SfWx5hxrKaI/AAAAAAAAAK0/U6xZnb66haE/s400/stairs.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329361335940229538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Macht euch keine Sorgen. Hier wird auf mich aufgepasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich an einer brandgefährlichen Baustelle vorbeigehe, zum Beispiel, wenn im Bahnhof ein paar Fliesen im Boden ersetzt werden, weist eine großzügige Absperrung darauf hin, dass ich möglichst nicht gegen die fleißigen Fliesenleger laufen sollte. Soweit, so normal.&lt;br /&gt;Aber nicht nur dies. Sollte ich doch einmal in der Hitze des Gefechts die Orientierung verlieren, weist mir ein freundlicher aber durchaus Autorität ausstrahlender Uniformierter (mit Helm auf dem Haupt, Funkgerät an der Schulter und Leuchtpömpel in der Hand) den Weg am Gefahrenherd vorbei. Tag und Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch kritischeres Szenario, noch mehr Sicherheit: ich gehe nichtsahnend den Bürgersteig entlang als plötzlich links von mir eine Parkhauseinfahrt auftaucht.&lt;br /&gt;Keine Sorge. Das Arbeitsbeschaffungsinstitut Tokyo hat auch hier ein paar freundliche Menschen abgestellt, die mit bestimmter Stimme und zusätzlichem Leuchtpömpel in der Hand die Koordinierung der hier aufeinandertreffenden Verkehrsteilnehmer übernehmen.&lt;br /&gt;So können vor einem eher lau befahrenen Parkhaus schonmal vier Uniformierte stehen, einer seine Aufgabe ernster nehmend - sprich: lauter und energischer durchsetzend, egal ob man schon längst steht oder die Richtung schon selbst geändert hat -  als der nächste.&lt;br /&gt;Aber das ist auch irgendwie schön, in a happysad way.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem sind das beides Beispiele dafür, dass die entsprechenden Planer oder Stadtoberen nichts dem Zufall überlassen und sich nicht sagen lassen wollen, dass sie nichts unternommen hätten gegen eventuelle Unfälle, Probleme oder Missverständnisse, und wenn es nur Fliesenkleber am Schuh ist.&lt;br /&gt;Aber es scheint auch zweifellos ein stückweit durch, dass man von seinen Bürgern denkt, sie müssten wie kleine Kinder an die Hand genommen werden; dass sie bei der selbstständigen Einschätzung von Gefahren oder Alternativroutenplanung überfordert wären.&lt;br /&gt;Aber vielleicht führt jetzt auch kein Weg mehr zurück, denn viele Japaner sind vermutlich schon darauf konditioniert erst dann stehen zu bleiben oder die Richtung zu ändern, wenn ihnen mit einem Leuchtpömpel im Gesicht herumgewedelt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eigenschaft, so gut wie nichts dem Zufall überlassen zu wollen ist auch ein erheblicher Grund dafür, dass Ausländer hier bei aller Höflichkeit und kulturellen Offenheit manchmal eher eiternden Auges betrachtet werden.&lt;br /&gt;Man geht davon aus - und darauf ist man hier ja auch stolz wie Herr und Frau Bolle zusammen - dass Japan extrem speziell sei (spezieller als es eigentlich ist). Nun können und werden Gaijins nicht alle Regeln, Schilder oder Vorsehungen verstehen und Dinge tun, die nicht vorgesehen sind. Das ist für die Allesplaner hier ein Kopfschmerz. Ihre Fähigkeit als Planer wird durch Gaijins plötzlich limitiert, obwohl doch alles so einfach sein könnte. *trän*&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-7871245241566490826?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/7871245241566490826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=7871245241566490826' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7871245241566490826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/7871245241566490826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/04/entwarnung.html' title='Entwarnung!!'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/SfWx5hxrKaI/AAAAAAAAAK0/U6xZnb66haE/s72-c/stairs.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-766249349592475624</id><published>2009-04-27T00:08:00.007+09:00</published><updated>2009-04-27T00:47:14.438+09:00</updated><title type='text'>A Small Demand</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kann bitte bitte bitte irgendjemand einen Moderator in Deutschland auftreiben, der ansatzweise (mehr will ich gar nicht) mit John Stewart mithalten kann? Und ihm bitte das entsprechende Schreiberteam und Format geben?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 11px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: rgb(51, 51, 51); background-color: rgb(245, 245, 245);" width="360" cellpadding="0" cellspacing="0" height="353"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr style="background-color: rgb(229, 229, 229);" valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 2px 1px 0px 5px;"&gt;&lt;a target="_blank" style="color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none; font-weight: bold;" href="http://www.thedailyshow.com/"&gt;The Daily Show With Jon Stewart&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style="padding: 2px 5px 0px; text-align: right; font-weight: bold;"&gt;M - Th 11p / 10c&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style="height: 14px;" valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 2px 1px 0px 5px;" colspan="2"&gt;&lt;a target="_blank" style="color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none; font-weight: bold;" href="http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?videoId=223862&amp;amp;title=baracknophobia-obey"&gt;Baracknophobia - Obey&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style="height: 14px; background-color: rgb(53, 53, 53);" valign="middle"&gt;&lt;td colspan="2" style="padding: 2px 5px 0px; overflow: hidden; width: 360px; text-align: right;"&gt;&lt;a target="_blank" style="color: rgb(150, 222, 255); text-decoration: none; font-weight: bold;" href="http://www.thedailyshow.com/"&gt;thedailyshow.com&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 0px;" colspan="2"&gt;&lt;embed style="display: block;" src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:223862" type="application/x-shockwave-flash" wmode="window" allowfullscreen="true" flashvars="autoPlay=false" allowscriptaccess="always" allownetworking="all" bgcolor="#000000" width="360" height="301"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style="height: 18px;" valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 0px;" colspan="2"&gt;&lt;table style="margin: 0px; text-align: center;" width="100%" cellpadding="0" cellspacing="0" height="100%"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 3px; width: 33%;"&gt;&lt;a target="_blank" style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 10px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none;" href="http://www.thedailyshow.com/full-episodes/index.jhtml"&gt;Daily Show&lt;br /&gt;Full Episodes&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style="padding: 3px; width: 33%;"&gt;&lt;a target="_blank" style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 10px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none;" href="http://www.thedailyshow.com/tagSearchResults.jhtml?term=Clusterf%23%40k+to+the+Poor+House"&gt;Economic Crisis&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style="padding: 3px; width: 33%;"&gt;&lt;a target="_blank" style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 10px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none;" href="http://www.indecisionforever.com/"&gt;Political Humor&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie man sieht: es sollte schon ein bisschen mehr sein, als laue aneinandergereihte Pointen, ein paar aus der Luft gegriffene Fiesigkeiten gegen in Ungnade gefallene Politiker (Merkels Frisur, hähä) und das Abarbeiten an aktuellen Schlagzeilen im Minutentakt. Ich will Meinung, Aufarbeitung, Recherche und Aufdröselung von mehr oder weniger komplexen Gesellschaftsthemen.&lt;br /&gt;Mann, was hätte Winnenden für Stoff geliefert an Medien-Heucheleien, planlosen Affektstatements von Politikern und Experten.&lt;br /&gt;Oder die Scheinlösung gegen Kinderpornographie in Internet, bei der statt auf Effektivität auf Effektheischerei gesetzt wird. [&lt;a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-missbrauch"&gt;Link&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;Der Pro-Reli/Pro Ethik-Krampf in Berlin und wie Kirchenvertreter Hand in Hand mit Schmutz-, Skandal- und Sexblatt BILD für ihre Sache kämpfen und dabei andere Meinungen ausblenden, zensieren oder verdrehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt soviel. Aber eine Sendung wie die Daily Show in Deutschland?&lt;br /&gt;Sh#t that's never going to happen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 11px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: rgb(51, 51, 51); background-color: rgb(245, 245, 245);" width="360" cellpadding="0" cellspacing="0" height="353"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr style="background-color: rgb(229, 229, 229);" valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 2px 1px 0px 5px;"&gt;&lt;a target="_blank" style="color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none; font-weight: bold;" href="http://www.thedailyshow.com/"&gt;The Daily Show With Jon Stewart&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style="padding: 2px 5px 0px; text-align: right; font-weight: bold;"&gt;M - Th 11p / 10c&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style="height: 14px;" valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 2px 1px 0px 5px;" colspan="2"&gt;&lt;a target="_blank" style="color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none; font-weight: bold;" href="http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?videoId=225139&amp;amp;title=sh#t-thats-never-gonna-happen"&gt;Sh#t That's Never Gonna Happen - Global Currency&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style="height: 14px; background-color: rgb(53, 53, 53);" valign="middle"&gt;&lt;td colspan="2" style="padding: 2px 5px 0px; overflow: hidden; width: 360px; text-align: right;"&gt;&lt;a target="_blank" style="color: rgb(150, 222, 255); text-decoration: none; font-weight: bold;" href="http://www.thedailyshow.com/"&gt;thedailyshow.com&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 0px;" colspan="2"&gt;&lt;embed style="display: block;" src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:225139" type="application/x-shockwave-flash" wmode="window" allowfullscreen="true" flashvars="autoPlay=false" allowscriptaccess="always" allownetworking="all" bgcolor="#000000" width="360" height="301"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr style="height: 18px;" valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 0px;" colspan="2"&gt;&lt;table style="margin: 0px; text-align: center;" width="100%" cellpadding="0" cellspacing="0" height="100%"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr valign="middle"&gt;&lt;td style="padding: 3px; width: 33%;"&gt;&lt;a target="_blank" style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 10px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none;" href="http://www.thedailyshow.com/full-episodes/index.jhtml"&gt;Daily Show&lt;br /&gt;Full Episodes&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style="padding: 3px; width: 33%;"&gt;&lt;a target="_blank" style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 10px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none;" href="http://www.thedailyshow.com/tagSearchResults.jhtml?term=Clusterf%23%40k+to+the+Poor+House"&gt;Economic Crisis&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style="padding: 3px; width: 33%;"&gt;&lt;a target="_blank" style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 10px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: rgb(51, 51, 51); text-decoration: none;" href="http://www.indecisionforever.com/"&gt;Political Humor&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und neben all den auf den Punkt formulierten Standpunkten und Anklagen sind es Dinge wie die Einhorn-Pornos die die Daily Show so brillant machen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10176167-766249349592475624?l=philparma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://philparma.blogspot.com/feeds/766249349592475624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10176167&amp;postID=766249349592475624' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/766249349592475624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10176167/posts/default/766249349592475624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://philparma.blogspot.com/2009/04/small-demand.html' title='A Small Demand'/><author><name>Phil</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04804890814534307601</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_KxmNbIrl0Y8/Sf2hozdju9I/AAAAAAAAAL4/fZkj5WURYRo/S220/muenchen1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10176167.post-181857249497700879</id><published>2009-04-26T18:34:00.005+09:00</published><updated>2009-04-26T18:53:45.474+09:00</updated><title type='text'>Shinjuku Gyoen</title><content type='h
